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Das iPad ist nicht für Extremsportarten konzipiert. Aber das lässt sich ja ändern. Jetzt gibt es das Extreme Edge Case für iPad und iPad 2 und ihr werdet nicht glauben, was damit so alles möglich ist.

Produkte wieder neue Extreme Edge Case für das iPad zu Gesicht bekomme, frage ich mich stets, ob man so etwas im Alltag tatsächlich braucht, wenn man nicht gerade Minentaucher ist. Dann wiederum ist es aber doch irgendwie beeindruckend zu sehen, wie belastbar bestimmte Materialien sind. Bei diesem Case finde ich besonders spannend, dass sogar an ein Loch für die Kamera gedacht wurde. Falls ihr Interesse an dem Teil habt, dann schaut einfach hier vorbei.  Und jetzt würde ich sagen, schauen wir uns doch einfach an, wie viel das iPad-Case tatsächlich aushält.

Extreme Demo: Can your iPad survive a 12-pound bowling ball? from G-Form on Vimeo.

Filme zum Anfassen: Touching Stories für das iPad

von Kacper Potega am 21. Dezember 2010 · 0 Kommentare

Es gibt sie, diese Apps, die keinen wirklichen Zweck erfüllen. Sie steigern keine Produktivität, sie bieten keine kurzweilige Unterhaltung. Sie inspirieren allerdings ein bisschen. Und genau in die letzte Kategorie fällt wohl Touching Stories für das iPad (iTunes-Link).

Dort können vom Benutzer unterschiedliche Filmsequenzen betrachtet und begrenzt sogar beeinflusst werden. Eine Frau lässt sich beispielsweise von der Couch schütteln und einen Mann soweit zu provozieren, dass er das iPad von Innen unter Zuhilfenahme eines Baseballschlägers zertrümmert.

Das ganze mutet natürlich etwas an wie die von früher dem einen oder anderen vielleicht noch bekannten Multimedia CD-ROMs. Auch dort gab es diese Idee in vielfacher Ausführung, vielleicht nur etwas weniger charmant weil ohne Touchscreen und Accelerator. Warum ist diese App also trotzdem interessant? Sie zeigt Möglichkeiten und regt das Phantasieren an über Hollywood-Blockbuster, in denen wir die Hauptrolle spielen dürfen, mit unseren Fingern. Das wäre so schön.

Und: die App ist kostenlos. Mal reinschauen lohnt sich also allemal. Oder wenigstens das Video ansehen:

iPad “Touching Stories” – Case Study from Tool of America on Vimeo.

Darauf habe ich lange gewartet und dann war sie da, die arte-App. Und schon wieder muss ich mich wie Ekel Alfred aufführen, bei meinem Versuch die App zu bewerten. Naja, also.

Erstmal ist ja schon der arte-Webauftritt weniger, als man von arte erwarten könnte. In arte setzen wir fourty-somethings doch immer so viel Hoffnung. Immer noch. Obwohl ja nur noch und dauernd was über die Südsse kommt und in der Sendung tracks geht es fast auschließlich um anstrengend angezogene Frauen, die total crazy Laternenpfahle umstricken. Und Sarah Wiener, Du lieber Himmel… wie sie sich frisch gebackene Baguettes in die Nase steckt.

Trotzdem ist arte sowas wie eine Wolldecke, die ein bisschen kratzt, jedoch ein wenig ein Zuhause ist. Und wie die Franzosen uns den Spiegel vorhalten und umgekehrt, das mag ich und umgekehrt.

Und jetzt kam also die iPad-App von arte. Aber was bedeutet das? Innovative Benutzerführung, spannende Inhalte, Multimedia (darf man 2010 noch Multimedia sagen?) und Style und irgendwie die Sendung 1.000 Meisterwerke alle einzeln abrufbar? Und was soll ich sagen: Es ist genau ganz anders!

HOCHKANT!!! Ich meine… ja wo leben wir denn? Das haben die doch für irgendwas anderes konzipiert und tun jetzt so, als sei es eine iPad-App. Das kann mir doch keiner erzählen. Ich würde unsere Programmierer in den Bach werfen mit einem Playmobilfigürchen an den Füßen, wenn sie mir eine iPad-App mit nur vertikaler Ansicht abliefern würden.

Hat man den ersten Schock verdaut, kann man sich verschiedene Videos (darf man 2010 noch Video sagen?) ankukken. Das fetzt, wenn man sich gerne Videos anschaut. Man kann sich sogar ganze 7 Tage lang alle arte-Beiträge via App anschauen. Aber äh… kann man das nicht auch schon auf der Website? Ja kann man, aber wer mal im Bett, beim Frühstück oder während des Aufenthalts in einem ICE, der in einer Schneewehe stecken geblieben ist, nichts besseres zu tun hat, kann sich also arte-Beiträge auf dem iPad anschauen. Das ist schon ganz nett von arte, aber ich nehme an, dass es ein Rundfunkgesetz ist, das es dem Sender verbietet, eigene Beiträge länger als 7 Tage anzubieten.

Es gibt also die Möglichkeit, die Videos des Tages anzuschauen oder via ARTE+7 sich einen Beitrag zu suchen. Und dann kann man sich… ach nee, kann man nicht, da stürzt erstmal die App ab. Was mir ja auch leid tut. Beim Blick in die Programm-Zukunft kommen beklemmende Science-Fiction-Fehlermeldungen (Alert – Der Server antwortet nicht) und dann ist die arte iPad-App auch schon in ihren Möglichkeiten ausgeschöpft.

Es tut mir ja auch leid, dass ich hier wieder nur meckern kann, aber sollte es demnächst eine auch nur irgendwie okayene Version dieser App geben, schreibe ich womöglich ein Loblied darauf.

Ich bin nämlich gar nicht so.

Ich hab arte doch lieb.

Erste iPad-Straßenmusikantin gesichtet

von Dirk Baranek am 28. September 2010 · 0 Kommentare

So richtig viel mehr, als das was man sieht, weiß ich auch nicht über dieses Video. Jedenfalls zeigt es eine Straßenmusikantin, die die Passanten mit ihrer auf dem iPad produzierten Musik unterhalten möchte. Offenbar nutzt sie die App Seline (iTunes-Link), die es für 7,99 Euro gibt.

The First iPad Street Musician? from Alex Shpil on Vimeo.

Apple-Chef Steve Jobs mag Pornographie nicht, also zumindest nicht auf den Produkten aus seinem Unternehmen. Das hat er mehrfach zu Protokoll gegeben und die Zulassungspolitik bei Apps im iTunes-Kaufladen geht in diese Richtung. Mit dieser Meinung hat sich Jobs allerdings inzwischen ein paar Feinde mehr gemacht. Diesen ist die saubere Apple-Welt ein bisschen zu spießig geworden und das wollen sie ändern. Deshalb kommt es zu Protestaktionen. Eine davon kann man in dem Video unten sehen. Es geht um so genanntes “Ad-busting”, also die kreative “Ergänzung” vorhandener Werbeflächen für Apple-Produkte. Der aktuelle Fall ereignete sich im Umfeld der WWDC (Worldwide Developers Conference) in San Francisco. Lustig.