Neben einer Heerschar von gar-nicht-mal-so-günstigen Kunststoffhüllen und Folien, gibt es auch Hersteller von iPad-Zubehör, die sich zumindest Gedanken über schlichte Designs gemacht haben. Sie versuchen die Philosophie von Apple in der Hinsicht – auch was die eingesetzten Materialien betrifft – aufzugreifen und Produkte zu designen und zu produzieren, die mit ähnlichem Minimalismus maximalen Effekt erzeugen, wie die Geräte von Apple selbst.
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Warenprobe bekommen. Hmm, das ist, glaube ich, ein Reinfall diesmal. Sage sowas ungern, aber was hilft’s?
Es geht um einen Ständer bzw. eine Halterung für iPad. Nennt sich iBend XL. Der Produktvorteil liegt zunächstmal auf der Hand: ist sicherlich der dünnste, leichteste, preisgünstige Ständer bisher.
Denn iBend besteht nur aus einer dünnen gestanzten Kunststoffplatte. Die ist hart, gleichwohl noch flexibel. Man muss diese Platte leicht zusammendrücken – deswegen der Name “bend” = englisch “biegen” – und das iPad in die unten ausgesparte Halterungen stellen. Die klemmen sich am iPad fest und halten es so die ganze Konstruktion aufrecht. Klingt nach einfach und genial.
So weit so schön. Allerdings steht das iPad jetzt fast senkrecht. Benutzen kann man es in dieser Position mehr schlecht als recht. Einfach weil es zu steil aufrecht steht. Die ganz Konstruktion ist zudem ziemlich wackelig. Das Plastik ist einfach zu dünn, nicht massiv genug. Sorry, aber ich kann das nicht empfehlen.
Wofür könnte die Halterung dennoch geeignet sein? Vielleicht unterwegs oder auf Messen oder ähnlichen Veranstaltungen, wo man sagen wir 23 iPads nebeneinander aufrecht präsentieren möchte. Da lohnt sich dann der geringe Transportaufwand und der günstige Preis von grade mal 10 US-Dollar.
Hier mehr Infos auf der Website von iBend


Die kalifornische Firma INCASE macht schicke Produkte für Apple-Geräte, vor allem Hüllen und Taschen. Natürlich auch für das iPad. In dieser Linie haben die jetzt ein neues Produkt im Angebot: Origami Sleeve.
Origami ist bekanntlich diese japanische Papierfaltkunst, die einige Geschicklichkeit erfordert und sehr schöne wie überraschende Ergebnisse hervorbringt. Die Hülle von INCASE trägt diesen Namen insofern zurecht, als auch diese geschickt und simpel zusammengefaltet werden kann. Allerdings nicht, um dann platzsparend in einer Tasche zu verschwinden oder in ein Vögelchen zu transformieren. Vielmehr dient die Hülle als Ständer für das iPad. Dies wird möglich mittels einer Schlaufe, die an einer Art Knopf befestigt wird und hinten die Auffaltung fixiert. Sieht jedenfalls schick aus. Gibt es in den Farben schwarz und rosa.
Das Origami Sleeve kann man in Deutschland über den Apple-Store beziehen. Weil der grade wegen eines Updates nicht erreichbar ist, kriege ich in diesen Minuten den Preis nicht mehr raus.
Gestern kam es per Post ins Haus – ein Boonbag. Es handelt sich dabei um eine Art Kissen für das iPad. Das Ding kommt aus Dresden und wird aus Kunstleder gefertigt. Gefüllt ist es mit Styroporkügelchen, daher ist es leicht und in verschiedene Positionen drückbar.
Das iPad wird mit Hilfe einer flexiblen Fläche darauf befestigt. Eine Seite der Fläche kommt an die Rückseite des iPad und bleibt dort haften mittels Nanoklett. Sieht fast aus wie Klebstoff, ist aber keiner, weshalb man das Gerät rückstandsfrei wieder abziehen kann, laut Hersteller tausende Mal. Die Fläche wiederum hat auf der anderen Seite eine normalen Klettfläche und das Kissen wiederum ist mit einem umlaufenden Klettriemen bestückt. Damit kann man also das iPad beliebig auf dem Kissen fixieren.
Erst dachte ich: “Hmm, was für ein merkwürdiger Wulst.” Nach ein paar Stunden finde ich das Boonbag für den Hausgebrauch allerdings gar nicht mal schlecht. Sicher, der ästhetische Gesamteindruck ist höchstens befriedigend. Hängt auch mit der gelieferten Farbe zusammen, aber man kann aus 17 Farben auswählen. Die Handhabbarkeit ist aber gar nicht mal so verkehrt. Auf dem Tisch ist es nun immer leicht gekippt und etwas erhöht, was für die Nutzung vorteilhaft ist. Auf dem Sofa liegend hat man das Kissen auf dem Schoß. Dann ist es sogar richtig angenehm, eben weil leicht erhöht.
Das Boonbag kostet inkl. MwSt 59 Euro. Aktuell bieten die Hersteller es mit einem Early-Bird-Rabatt für 49 Euro an. Diese Aktion läuft bis zum 15. November 2010, dem offiziellen Verkaufsstart.
“boon” ist übrigens Englisch und heißt soviel wie “Segen”. Zum Beispiel in “a boon companion” – “ein wunderbarer Begleiter”. Ganz treffender Name also.
Mehr Infos und bestellen hier: www.boonbags.com
Vor Wochen hatten wir darüber berichtet, jetzt kommt er wirklich: der iPad-Butler.
Es handelt sich dabei um einen etwas über einen Meter hohen Ständer, auf den das iPad mittels eines Klemm-Haltesystems so befestigt wird, dass es wie auf einem hohen Fuß in der Luft zu schweben scheint. Nichts so richtig für zuhause, aber bestimmt sehr nützlich für Messestand, im Laden oder Lokal und in der Hotellobby. Kann dann einfach so etwas wie ein Infoterminal werden.
Der Ständer ist aus Aluminium, kostet 199 Euro und gibt es hier bei Arktis.
He, Apple-Fans, aufgepasst! Ihr habt doch bestimmt noch eine der ersten Apfel-Rechner im Keller stehen, oder? Nicht? Ihr seid noch nicht so lange dabei? Tjaaaa…. Dann solltet ihr euch dieses Video aber nicht anschauen, sonst gibt es heftige Haben-will-und-kanns-nicht-kriegen-Schmerzen.
Heute erreichte uns eine Pressemitteilung des Unternehmens xMount aus dem hessischen Friedberg. Darin weisen die auf ihr neues Halterungssystem für das iPad hin, das recht tauglich aussieht. Es geht darum, das iPad an verschiedenen Ort mittels einer flexiblen Halterung temporär zu befestigen.
Mit drei Halterungen lässt sich das iPad zum Beispiel im Auto angeblich sicher, stoß- und kratzfrei befestigen:
- Per Sauger/ Schwanenhals an der Windschutzscheibe
- Per Klemmmechanismus am Lüftungsgitter
- Per Schraubmechanismus an den Kopfstützen für den Einsatz im Fond.
So lässt sich das iPad als komfortables Navigationsgerät einsetzen, dem iPhone dank seiner Größe weit überlegen. Kinder können auf dem Rücksitz Filme ansehen
Ebenso vielversprechend ist der Einsatz zuhause. Auch hier kann es
- per Sauger/Schwanenhals an glatten Oberflächen wie Tischen oder Fliesen sicher befestigt werden und so z.B. als Kochbuch eingesetzt werden.
- Der Schraubmechanismus bietet sich an, wenn der Einsatzort immer derselbe bleibt.
Und für den B-to-B Einsatz gibt es eine schmale Halterung, die besonders komfortabel ist , wenn das iPad auf Messen oder in Schauräumen installiert werden soll.
Preise: Jede der drei Ausführungen kosten jeweils 59,95 Euro.
Hier im Video der Einsatz im Auto mit Hilfe des Saugkopfes.
Eigentlich ist dieses Case oder Ständer oder Stand, oder wie auch immer man das nun nennen mag, nicht so schlecht. Jedenfalls kommen die Funktionen in dem Video ganz gut rüber. Das iPad lässt sich in verschiedene Positionen aufrecht stellen und ist gut und sicher transportabel. Ausstattung mit Leder sieht hochwertig aus. Vielleicht etwas zu massiv.
Interessant an dem ganzen Projekt ist der Umstand, dass es sich bei dem Hersteller offenbar um einen bayerischen Buchbinder handelt. Vermute also, dass die Qualität und Abwicklung soweit in Ordnung geht.
Preis: je nach nach Ausführung 72 bzw. 90 Euro.
Was allerdings das Marketing beeinträchtigen könnte, ist dieses GRAUSAME VIDEO! Empfehlung daher: Ton weglassen, wird eh nix gesagt.
Der Anbieter ist hier zu erreichen.
Wie es aussieht, löst das iPad eine ganze Flut von Zubehör aus, die sich mit dem Umstand beschäftigen, das Gerät aufrecht hinzustellen. Hier eine schicke, weil minimalistische Lösung von Element Case. Nennt sich Joule, ist aus Aluminium. Außerdem mit Gummi unterfüttert, damit es nicht rutscht. Kostet 129 USD.












Problem ist aber: wie kriegt man das iPad jetzt befestigt im Auto? Da finde ich dieses Ding hier ganz gut: xMount heißt das.

