Einträge getagged als:

spiel

Videospielefreak, wie wir coolen Typen heutzutage sagen, war ich noch nie. Auf dem C64 konnte ich LOAD “$”,8, LIST und LOAD ,8,1 sowie READY oder war es RUN? Keine Ahnung. Auf jeden Fall konnte man so Boulder Dash spielen, was mich fesselte. Ansonsten gehöre ich zu den Leuten, die bis ins tiefste 21. Jahrhundert Tetris gespielt haben. Im Jahre 1993 hatte ich mal eine Monkey Island-Phase. Da saß ich bis morgens um 6 Uhr da und tat, dass ein gewisser Guybrush Threepwood eigenartigen Typen eigenartige Geheimnisse entlockte. 2008 erwarb ich eine Wii Spielkonsole, auf der ich mehrfach und fasziniert das Spiel Kororinpa spielte. Es ging darum mit einer Kugel durch eine Wackelpudding-Landschaft zu rollen, so in etwa kann man das beschreiben. Auch irgendwas mit Tony Hawk, der mit seinen Kumpels durch San Francisco und seltsamen asiatischen Städten skatete, fand ich prima, wobei mich die Dschunken im Hafen in der asiatischen Stadt etwas irritierten.

Ich kenn mich also voll gut aus, wie man sieht. Man kann mit Fug und Recht sagen: ich bin ein wahrer Spielefreak. NOT.

Dennoch war es schnell klar, dass das iPad und in vielen Teilen ja auch schon das iPhone sich hervorragend als Spielkonsole eignen würde. Ich bin also erstmal in den App-Store spaziert und hab mir Pac Man gekauft, was ich erstaunlicherweise nicht mehr so toll fand wie 1983. Untoll finde ich zum Beispiel auch Spiele, bei denen man im Vorfeld Spiel studiert haben muss, um das Spiel spielen zu können. Da spielen sich zum Beispiel Dramen ab in mir. Wenn man nach ein paar Unfähigkeiten nach 27 Sekunden explodiert oder einem der Kopf abgehackt wird. Außerdem finde ich Kopfabhackungen ohnehin nicht so den Burner. Kopfplatzungen übrigens auch nicht. Von Kopfexplosionen ganz zu schweigen.

Aber dann:

Sie werden sich jetzt sicher fragen: was erzählt der alte Mann denn da? Ich möchte Sie erlösen und komme nun zu meinem eigentlich Beitrags-Thema, denn ich möchte Ihnen das Spiel Sparkle HD ans Herz legen. Im Prinzip geht es darum mit einer Kanone auf Spatzen… äh… auf Kugeln zu schießen. Dabei befindet man sich in einer Landschaft die optisch das Auenland mit der Welt der Steampunks verbindet. Vieles scheint aus Messing und Bronze zu sein. Es stehen Spitzkegelige Kahlköpfe herum und nie scheint die Sonne. Doch das tut dem Spielspaß keinen Abbruch. So wie ich wie ein Berserker in den Jahren 1992-1995 Tetris gespielt habe, so bin ich auch hier von einer Art Sucht gepackt, weil nämlich, das Spiel verzeiht Fehler, es erschließt sich auch dem letztem Maisbauern aus Wisconsin und es lässt sich wunderbar auf dem  iPad spielen, als wäre das iPad dafür hergestellt worden.

Nebenbei kann man die Geheimnisse der “Krähenbeere Woods” aufdecken. Ich glaube sogar, dass bei richtiger und instensiver Anwendung irgendwann wieder die Sonne im Lande der Sparklefelder scheint. Es ist alles halt auch ein bisschen herrderringemäßig. Ich möchte auch die magischen Power-Ups nicht verschweigen, sie werden implodieren vor Freude. Es ist der Hammer. Wer es nicht glaubt, kann sich ja erstmal die Lightversion runterladen, aber eigentlich ist das verlorene Zeit.

Sparkle HD gibt es für 3,99 Euro im App-Store. Ich empfehle vorher nochmal zu spülen und ein paar Tüten Chips einzukaufen. Danach werden Sie keine Zeit mehr dafür haben.

Hier noch ein Video mit dem Gameplay

Spieletipp und Review: Dungeon Hunter HD for iPad

von Kacper Potega am 11. August 2010 · 0 Kommentare

Als ich früher noch tagein tagaus vor einem PC saß, war der wichtigste Grund nicht rüber zum MAC zu wechseln der, dass es kaum gute Möglichkeiten gab, die gängigen, modernen Spiele auf diesem System in Betrieb zu nehmen. Das hat sich mittlerweile zu großen Teilen gewandelt, allerdings habe ich von meinem Macbook eher das Bild eines Arbeits- als das eines Spielgeräts.

Und nun das iPad, dieses Konsummonster.

Es bietet sich einfach an, alle Spiele aus dem AppStore sofort herunterzuladen und loszuspielen. Mein Lieblingsspiel derzeit: Dungeon Hunter HD (iTunes-Link) von Gameloft.

Dungeons Hunter HD ist ein Action RPG im Stil der Diablo-Reihe. Wer letztere schon einmal gespielt und gemocht hat, darf an dieser Stelle eigentlich auch schon aufhören weiterzulesen und sofort kaufen. Denn hier kommt der größte Pluspunkt des Spiels: Es macht Spaß, es ist ein vollwertiger Diablo-Konkurrent, kostet aber lediglich 0,79 Euro. Ja, genau, nicht einmal einen Euro.

Das Spiel beginnt mit einer Einleitung in die Geschichte, die davon handelt, dass ein Prinz am Hochzeitstag seine Geliebte verloren hat, sich in die Unterwelt begibt, um sie wieder zu sich zu holen, sie aber als Monster wieder aufsteigt, um die Welt zu regieren. Das ist nicht besonders originell, noch ist es gut erzählt. Aber man merkt schnell: Auf die Geschichte kommt es in diesem Spiel sicher nicht an.

Nach dem kurzen Intro hat man auch schon die Wahl zwischen drei Klassen – dem Kämpfer, dem Dieb/Schurken und dem Magier. Gender-Studies-Seminar-Besucher werden sich sofort daran stören, dass es nur Männer zur Auswahl gibt. Ich habe beim Herunterladen des Spiels aber jede Intellektualität, wie es sich gehört, auf dem Homescreen gelassen und mich für den Magier entschieden. Die Hauptstärke Energie schien mir bei der träge anlaufenden Woche ein gutes Mantra zu sein.

Und so beginnt das Spiel auch schon mit den ersten Monstern, die man abschlachtet. Mit Hilfe von Waffen oder eben Magie. Neben dem eigenen Hauptcharakter schwirrt eine kleine Fee herum, die ebenfalls einen Zauberspruch beisteuern kann – im Laufe des Spiels kann man aus immer mehr Feen wählen, die allesamt ein bestimmtes Element repräsentieren. Auch das kommt jedem, der schon einmal ein RPG spielen durfte, relativ bekannt vor.

Man steuert den character mit Hilfe eines virtuellen Steuerknüppels in Höhe des linken Daumens (wenn die Hände groß genug sind, die Platzierung dürfte da etwas optimaler sein, aber man gewöhnt sich an alles) und der Angriffs-, Aktions- und Magietasten in Höhe des rechten. Die Menüs funktionieren ebenfalls alle touch-basiert, besondere Gesten für beispielsweise Zaubersprüche gibt es nicht. Man könnte hier sagen, dass nicht alle Möglichkeiten des iPads genutzt wurden. Ich sage, dass man es schön simpel gehalten hat.

Grafisch bewegt sich das Spiel irgendwo zwischen Playstation 1 und Diablo 2 auf dem PC. Der Bildschirm des iPad verzeiht aber auch relativ viel. Einzig schade ist, dass es den Leveldesignern nicht gelungen ist, einen Wechsel der Stimmungen zwischen den Leveln gut zu inszenieren. Bei Diablo 2 gab es ein verregnetes Moor, ein Gewitter über einem Friedhof aber auch mal einen sonnigen Park. Bei Dungeon Hunter wirken alle Level gleich, nur die Monster verändern sich und wechseln so leicht die Stimmung.

Nachdem man sich durch das erste Level in der Höhle gekämpt hat, gelangt man in ein Dorf, in dem es die ersten echten Quests gibt. Zwischen Höhle und Dorf, wie zwischen allen Levelübergängen, gibt es einen Ladebildschirm, der ab und zu etwas lange stehenbleibt, bevor man ihnwegtappen kann. Das ist die einzige Stelle, an der das Spiel unnötig verlangsamt wird, aber eine gute Gelegenheit mal die Toilette aufzusuchen oder seinen Mitmenschen Aufmerksamkeit zu schenken. Zum Glück für die letzteren kommen Levelwechsel aber nicht allzu häufig vor.

Das zieht sich dann eine Weile so: Level, Levelwechsel, Questsuche und im Kreis. Natürlich wird das Spiel kaum jemand ein zweites Mal durchspielen wollen, aber dafür ist es wohl nicht gemacht. Es ist einfach ein netter Zeitvertreib für Zwischendrin. Zum Süchtigwerden gibt es doch World of Warcraft. Und ich wiederhole noch einmal: Wer würde für 79 Cent ernsthat meckern wollen? Ich nicht, deswegen gibt es hier eine klare Empfehlung.

Hier noch der Trailer von Gameloft

Spiel zum Hochhangeln: Gravity Hook für iPad

von Dirk Baranek am 7. August 2010 · 0 Kommentare

Achtung: Dieses Spiel hat einen hohen Suchtfaktor, so die einhellige Meinung aus Blogs und iTunes-Kundenbewertungen.
Name: Gravity Hook HD.
Kostet aktuell 2,39 Euro (iTunes-Link)

Es geht darum, Punkte auszuwählen, an denen entlang man sich hochhangelt. Ist am Anfang gar nicht so einfach, aber nach etwa einer Stunde hat man den Bogen raus. Die Grafik ist schön pixelig und der Elektro-Gitarrensound wummert. Wirklich flott und nett gemacht. Spezielles Feature sind Online-Bestenlisten aller Spieler weltweit.

Hier ein Video mit dem Gameplay.

Die britische Band Gorillaz hat heute ein Game für iPad veröffentlicht. Name: Escape to Plastic Beach. Kostet aktuell 1,59 Euro (iTunes-Link)

In dem Video sieht man das Gameplay ganz gut. Es geht um ein paar Flugübungen, ein wenig Ballerei ist auch dabei und der bisweilen skurrile und schwarze Humor dieser virtuellen Band kommt ebenfalls nicht zu kurz. Es gibt insgesamt acht Level und auch ein Global Scoreboard – man kann sich also weltweit mit anderen Spielern messen.

Hier das Spiel Trundle HD, das es in einer trotzdem gut spielbaren Version kostenlos gibt. (iTunes-Link) Weitere Level gibt es offenbar für kleines Geld als In-App-Kauf.

Wie man in dem Video unten ganz gut sieht, verzichtet Trundle völlig auf Knöpfe, Schalter oder ähnliche Bedienelemente, sondern setzt ganz auf den Wasserwaageneffekt des iPad. Man muss das Gerät kippen, um eine Art Rad horizontal zu steuern, das dann mit einem Fingertipp auch hochspringen kann. Das Spiel ist also recht einfach gestrickt, besticht aber vor allem durch eine irgendwie groteske, leicht archaisch-mechanistische Scherenschnittgrafik.

Billard spielen auf dem iPad mit Snooker HD

von Dirk Baranek am 1. Juli 2010 · 0 Kommentare

Billard spielen auf dem iPad? Snooker? Wie soll das jetzt wieder gehen? Immerhin hat man keinen Qeue zur Verfügung und eine für Billardverhältnisse doch recht kleine Spielfläche. Aber, es geht verdammt gut, wie dieses Video verdeutlicht.

Vorgeführt wird von danavril mit besten britischem Akzent die App International Snooker HD (3,99 € | iTunes-Link). Wie man in dem Video sehen kann, werden die Kugeln angesteuert und dann wird mit einem Schieberegler die Stärke ausgewählt, mit der man “stößt”. Sehr komfortabel ist auch der Perspektivenwechsel, den man vornehmen kann, um die Position der Spielkugel einzuschätzen. Gespielt wird allein oder zu zweit.

Danavril behauptet, es handele sich um die beste Billard-App, die er bisher gesehen und gespielt hat. Er habe Stunden damit gespielt und sei voll zufrieden. Ich glaube ihm das.

Mit vier Leuten Pong spielen auf dem iPad

von Dirk Baranek am 13. Juni 2010 · 2 Kommentare

Die Top-Gratis-App für iPad heute heißt MultiPong. (iTunes-Link). In dem Game geht es darum, eine oder mehrere Kugeln im Spielfeld zu halten. Die Metallkugeln tendieren aber dazu, in der Bande zu verschwinden, wenn man die verschiebbaren Barrieren nicht schnell genug an die richtige Stelle bewegt. Ganz amüsant und optisch ausgereift.

Das Besondere allerdings daran: man kann mit bis zu vier Spielerinnen das iPad bedienen. Dann steuert jeder seine eigene Bandenbarriere. Das sieht man ganz schön hier in diesem Video der Entwickler.

iPad wird zur Carrera-Rennbahn

von Dirk Baranek am 28. April 2010 · 9 Kommentare

Das ist süß: das iPad als Carrera-Rennbahn. Allerdings braucht man für diesen Spaß zwei iPhones und die App Padracer (iTunes-Link) (3,99€). Dann können zwei Fahrer gegeneinander antreten, wobei jeder seinen Rennwagen mit dem iPhone steuert. Der Parcours sieht auf dem Video etwas mickrig aus, aber das kann ja noch werden.

Solitaire spielen oder Mahjong

von Dirk Baranek am 2. April 2010 · 0 Kommentare

Ambrosia Software stellt seine iPad-Versionen für beliebte Spiele vor.

Zum einen Mondo Solitaire, mit dem, wie der Name schon andeutet, Karten legen kann. Wer sich das Video anschaut, wird feststellen, dass es offenbar dutzende Versionen dieses Spiels gibt. Die Animationen auf dem iPad sind schön flüssig…

Dann wird noch die Game-App Aki Mahjong vorgestellt. Dabei handelt es sich um altes chinesisches Spiel mit unterschiedlichen Steinen, die richtig kombiniert werden müssen. Normalerweise spielen dabei vier Spieler, aber für den Computer wurde dieses als Alleinvariante entwickelt, das wie eine Art Solitaire funktioniert. Die App in einer Auswahl als Coverflow diverse Eingangsaufbauten an.

Brettspiele für iPad angekündigt

von Dirk Baranek am 10. Februar 2010 · 0 Kommentare

Das US-Unternehmen Label Interactive wird eine App mit klassischen Brettspielen für das iPad entwickeln.

Mit der App GameTable wird man Schach, Backgammon, Dame und Kartenspiele, darunter auch Poker, spielen können. Natürlich auf dem Touchscreen.

Hier die offizielle Website dazu. www.gametableapp.com

Nun könnte man sagen: Achso, Brettspiele als digitales Game, ist das nicht ein wenig absurd? Eben nicht! Denn die Spiele an sich sind ja unbestrittene Klassiker, die in vielen tausenden Jahren Entwicklungszeit nie langweilig geworden sind. Das müssen die Gamedesigner des 21. Jahrhunderts erstmal nachmachen …

Außerdem aus ganz praktischen Erwägungen. Man fantasiere mal ein bisschen rum und denke an die vielen Gelegenheiten, bei denen man etwas unbequem gesessen hat, im Zug, im Auto, an der Bushaltestelle oder auch im Strandcafé (ja, der Winter ist irgendwann vorbei!) und sich oder die lieben Kleinen beschäftigen musste. Das geht eben mit dem iPad sehr einfach. Da fällt nichts durcheinander, wenn der Fahrer vollbremsen muss oder der Cafetisch wackelt. Die Spiele lassen sich bestimmt unterbrechen und fortfahren. Es wird Highscores geben, Turniere, keine Ahnung. Und rumschleppen muss man eben nur das ipad, mit dem natürlich auch noch Mails checken kann, das Web nutzen usw.

Ehrlich gesagt: Diese Brettspiele sind ein erster kleiner Ausblick, was da noch alles kommen wird an interaktiven, multimedialen Anwendungen.

Es hat alles erst begonnen!

P.S.: In die gleiche Richtung gehen auch Äußerungen des CEO von Disney, Bob Iger, der während der Präsentation neuer Bilanzzahlen sich auch ausführlich über das iPad äußerte.

We’ve put in the marketplace a digi-books product through our Disney publishing group just recently. We were developing it primarily for the computer screen and we started developing it for iTunes, I should say for the iPhone/iTouch platform, and suddenly this device comes along and provides us with an even more robust technological platform that makes the interactivity that we were going to provide, things like read-alongs, simple animation, music, to just sort of come to life, and that’s just one example.

Quelle: iLounge