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Office² HD als Lösung?

von Huck Haas am 17. August 2010 · 2 Kommentare

Ein bisschen begeistert von Evernote bin ich ja schon. Hab ich ja geschrieben. Es löst halt bloß das Problem, dass man nicht so ohne weiteres google.docs editieren kann, nur am äußersten Rande der Galaxis.

Nun hat bei dem Evernote Artikel der Leser doc|dk einen guten Tipp abgegeben und so habe mich mir für 5,99 Öcken die App Office² HD im App-Store gekauft.

Ich finde ja wichtig, dass die Benutzeroberfläche eines Programmes, das ich nutze, anständig aussieht. Also jetzt nicht im moralischen Sinne, sondern im stylischen. Office² HD macht sich gut, kein Schnick-Schnack und liegt gut in der Linie von Apple. Die PC-User scheinen sich ja an solchen Oberflächlichkeiten (im wahrsten Sinne des Wortes) nicht zu stören, aber wenn man den ganzen Tag in ein Gerät blickt und mit Anwendungen zu tun hat, dann will ich keinen Schrott und komische Blautöne an Buttons im 1998er Style sehen.

Und dann habe ich also google.docs und Dropbox verwendet. Man kann auch mit mobile.me, myDisk, icloud und box arbeiten. Dropbox ist ja eingeschränkt wie es nun mal bei Apple ist. Natürlich kann man zwar mp3-Files reinschieben, aber verwenden kann man die auf dem iPad eben nicht. Kennt man ja, nur ist es in dem Moment der Erkenntnis nochmal ein bisschen blöder. Aber wenn man Dropbox dann halt auch auf dem Rechner installiert hat, gehts mit Textdateien und Excel-Sheets und solchen Dingen ganz gut. Und die kann Office² HD auch problemlos editieren. Die üblichen Möglichkeiten wie Text rechts, Mitte und linskbündig, die installierten Fonts auf dem iPad lassen sich gut einstellen und sogar (ich flipp aus) Textfarbe und Texthintergrundfarbe sind einstellbar. Soweit so gut. Und dann kann man den Text noch speichern (Juhuu!). Also im Google-Verzeichnis oder auf dem iPad. Leider kann ich den gerade geschriebenen Text nicht für andere Nutzer freigeben. Das ist ja so der Punkt, der mich oft stört. Man kann alles so ein bisschen befummeln, aber die große Nutzungsausbeutung aller Möglichkeiten fehlt halt.

Vielleicht muss man sich daran gewöhnen, vielleicht bricht das auch mal weg, wie es beim iPhone ja jetzt auch dieses Multitasking im entsprechendem Rahmen gibt. Und solche Apps wie Office² HD haben halt ihre Halbwertzeit, allerdings, so finde ich, sind 5,99 Euro ja auch noch nicht so der exorbitante Geldbetrag an dem es scheitert. Es lohnt sich Office² HD mal auszuprobieren. Bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird.

Verzweiflungstat Evernote

von Huck Haas am 13. August 2010 · 5 Kommentare

Da ich 1.) alles was ich mir eigentlich merken wollte schnell wieder vergesse, 2.) mich obendrein gerne organisiere 3.) gerne Sachen aufschreibe und 4.) nicht in allzugroßer Angst vor der eventuelllen Auswertung meiner Texte habe, nutze ich “normalerweise” gerne google.com/docs. Das System hat, wie Sie sicher alle bereits wissen, den Vorteil, dass man verfasste Dokumente praktischerweise sharen kann. Intern bei Stijlroyal Design nutzen wir google.docs für Konzepte, Notizen und Todo-Listen.

Normalerweise funktioniert das auch ganz gut, aber was ist in den verrückten Zeiten der pionierhaften Nutzung des iPads, unter der Wirkung all der kleinen und großen Startmacken, schon normal? Sie ahnen es bereits: nicht viel. Haben Sie schon mal google.docs mit dem iPad benutzt? Wie war das? Haben Sie den Hass gespürt? Es geht nicht, es ist umständlich und aus Gründen, die mir sich nicht erschließen, kann man google.docs mit dem iPad nicht nutzen. Falls Sie mich eines besseren belehren wollen oder können, so tun Sie dies bitte.

Bis dahin habe ich nach einiger Sucherei die Applikation “Evernote” gefunden, entwickelt von der Evernote Corporation unter dem CEO Phil Libin. Es handelt sich dabei um einen schlicht gehaltenen Texteditor, den man sich auf sämtlichen Devices und Rechnern installieren oder als Browser-AddOn in Verwendung nehmen kann. Ich nutze Evernote auf dem iPad (ach komm!), auf dem iPhone, dem Macbook als eigenständiges Programm und als AddOn in Firefox und Chrome. Man findet die wichtigsten Texteditorfunktionen und (jetzt kommt der Kracher): man kann die Dokumente mit allen Einheiten synchronisieren. Das Programm ist gratis und hilft erstmal weiter, bis das mit dem google.doc besser funktioniert.

Evernote gibt es hier für das iPad: iTunes-Link
Download der Desktop-Version hier: www.evernote.com

Äh, wie klasse ist das eigentlich?

Fotobearbeitung deluxe

  • Fotos zuschneiden, ausrichten, drehen, spiegeln
  • Farben, Kontraste usw. manipulieren
  • Filtereffekte, also Weichzeichnen etc.
  • Diverse Effekte wie Rahmen, Vignetten, Duotone
  • Fotogalerien erstellen, die man dann wieder online verfügbar machen kann

Was braucht man mehr? Und das alles von DEM Anbieter für Grafik-Programe: Adobe.

Die App heißt Adobe Photoshop Express. Ist nativ für iPhone und für iPad optimiert.

Und jetzt kommt der Hammer: Das Ding ist kostenlos!! iTunes-Link

Sorry, aber ich raste gleich aus!

(Ähm, aber grade geladen und wollte es ausprobieren: Irgendwie hat das Ding nochn verdammt heftigen Bug. Öffnet immer sofort Good Reader (mein PDF-Programm). Egal, werden die schnell fixen.)

Mindmeister (www.mindmeister.com) finde ich gut. Vor allem weil ich Mindmaps für den absolut besten Weg halte, um mir abgesteckte Themengebiete klar zu machen. Dutzende von Aspekten eines Themas in eine einigermaßen logische Ordnung zu bringen – es gibt nichts besseres als eine solche Hirnkarte. Habe ich auch schon ziemlich gut zum Präsentieren eingesetzt.

Mit Mindmeister macht man Mindmaps. Online. Gratis bis zu fünf Stück kann man anlegen. Ist ein tolles Tool, weil man damit auch mit mehreren Leuten an einer Mindmap arbeiten kann. Habe ich schon gemacht. Hat mehr oder minder gut funktioniert. Hängt eben von den Leuten ab, wie die sich in die Komplexität der Anwendung reinarbeiten wollen. Aber es funktioniert auch auf einer echt simplen Ebene, kann aber eben noch mehr.

Kurzum: Mindmeister ist gut.

Heute ist Mindmeister für das iPad erschienen. Die App, die es aktuell für 5,99 Euro gibt (iTunes-Link) bietet die gleichen Funktionen, wie die normale Web-Applikation. Selbstverständlich runtergebrochen auf die iPad-Benutzeroberfläche. Wichtig ist natürlich auch: man kann Mindmaps offline erstellen und die dann mit seinem Online-Account synchronisieren.

Also: wer viel mit Mindmeister arbeitet oder überhaupt das perfekte Tool zum Erstellen von Mindmaps auf dem iPad sucht, für den ist das sicherlich absolut empfehlenswert.

Tagebuch schreiben auf dem iPad

von Dirk Baranek am 9. Juni 2010 · 4 Kommentare

Ich muss zugeben, dass ich diese App nicht selbst getestet habe. Ist wohl auch nicht notwendig. Darauf aufmerksam geworden bin ich jedenfalls durch eine E-Mail der Entwickler. Appmaker heißen die und die scheinen ein ganz ordentliches Ding zu machen. Kommen aus Seehaus am Staffelsee. Muss irgendwo in Bayern sein. Oberbayern.

Die iPad-App, die die entwickelt haben, sieht gut aus. Ist sinnvoll für alle, die gerne mal ein ordentliches Tagebuch schreiben wollen. Die Funktionen in der Übersicht.

  • Passwort-geschützter Zugang (schon wichtig für euch Geheimniskrämer, Seelengründler, euch offenen Ehrlichen, oder?)
  • jeder Tag eine oder mehrere neue Seiten
  • Fotos einfach einzubauen
  • Schriftbild lässt sich anpassen
  • PDF- und E-Mail-Export
  • Stempel für die Laune des Tages: gut, schlecht

Auch gut, dass die offenbar sehr offen sind für Nutzervorschläge und die App ständig weiterentwickeln, wie man aus den Kommentaren bei iTunes lesen kann.

Ich finden: Sieht nach einem netten Projekt von okayen Leuten aus.

Die App kostet 2,39 Euro. Hier klicken und kaufen.

Hier noch ein Video mit einer kurzen Vorstellung.

iPad am Beamer – eine halbgare Sache

von Dirk Baranek am 31. Mai 2010 · 14 Kommentare

Ich habe heute das iPad zum ersten Mal probehalber an einen Beamer angeschlossen und war doch etwas enttäuscht. Da wird Apple nacharbeiten müssen.

iPad Beamer

Anschließen kein Problem
Die Verbindung herzustellen selbst war kein Problerm. Einfach mit dem VGA-Adapter in den Dockanschluss. Dann den Beamer an den VGA-Anschluss, fertig. Wurde von dem eingestzeten Beamer sofort erkannt.

Keynote geht
Wenn der Beamer angeschlossen ist, ändert sich die Benutzeroberfläche von Keynote im Präsentationsmodus. Man sieht dann auf dem iPad-Bildschirm nicht mehr die grade angezeigte Folie, sondern nur noch eine Schaltfläche, um vor oder zurück zu gehen, bzw. den nächsten Schritt vorzuführen. Alle Folien sieht man nur in einer gesondert zu aktivierenden Listenansicht auf der linke Seite. Das bedeutet: Man kann die Folie, die man gerade auf die Wand beamt, nicht auf dem Gerät selbst lesen. Man muss also in Richtung Leinwand sitzen. Mit dem Rücken zur Leinwand vortragen ist nicht möglich.

Ein wirklich nettes Feature ist der Laserpunkt. Wenn man präsentiert und mit dem Finger an einer bestimmten Stelle auf dem iPad berührt, dann entsteht nach kurzem Moment an der Stelle auf der Leinwand ein roter Punkt. Wenn man mit dem Finger dann herumfährt, wandert der Punkt mit. Das ist wirklich gelungen.

Videos zeigen
Ich habe dann weitere Programme getestet. Was jedenfalls geht, ist das Abspielen von Videos. Sowohl solche, die man lokal auf dem iPad gespeichert hat, als auch die, die man mit der YouTube-App aufruft, werden ohne Umschalten sofort auf den Beamer gespielt. Das iPad selbst ist aber dann weiß. Man sieht das Video dort nicht. Der Sound läuft allerdings auf dem iPad ohne Probleme.

Rest? Fehlanzeige!
Das finde ich wirklich enttäuschend: Ich habe sonst kein weiteres Programm oder eine App gefunden, die die Beamerprojektion unterstützt. Vor allem, dass man Safari nicht projezieren kann, ist für meine Zwecke fatal. Ich kann nun nicht mit Kunden gemeinsam Webseiten betrachten und diskutieren, obwohl ich besonders das brauche. Angesichts der UMTS-Fähigkeit ist das ein besonders herbes Manko. Kapiere ich auch nicht. Übrigens kann mach auch keine Fotos zeigen aus der iPhoto-App.

Fazit
Das Feature funktioniert soweit, aber es müssten eigentlich alle Apps und Safari auf dem Beamer laufen. Auch Keynote und die Videos sind nicht so ganz optimal zu steuern, weil auf dem iPad nicht das zu sehen ist, was sich auf der Leinwand abspielt.

Hier muss Apple jedenfalls noch tüchtig nachbessern. Das scheint mir möglich, weil es sich nur um ein Update der Software handeln sollte.

Frage: Liege ich richtig oder habt ihr Apps, die auch noch laufen?

Wenn man sich das Video so anschaut, hat man das Gefühl: Diese Entwickler haben Spaß! Zunächst mal die simple Botschaft: Mit Penultimate kann man Notizen machen. Das Besondere: Nicht mit der Tastatur wird Text eingetippt und gespeichert, sondern mit dem Finger kann man frei schreiben/malen/skizzieren. Es lassen sich diverse Notizbücher anlegen, die dann auch wie die gebundenen Versionen funktionieren. Bedeutet, dass man die Seiten umblättert und bekritzelt mit der Fingerspitze. Radieren geht auch. Die Seiten können liniert sein, gekästelt oder völlig blank. Man kann Checkboxen anlegen und die Seiten per Mail versenden. Sogar ganze Notizbücher kann man als PDF exportieren. Brauch man wohl… Kostet 2,99 Euro.

Ideen skizzieren mit Popplet

von Dirk Baranek am 11. April 2010 · 0 Kommentare

Hier eine weitere App, um Ideen, Projekte oder Konzepte zu entwickeln und festzuhalten. Es handelt sich um Popplet (iTunes-Link). Die App ist in der Lite-Version aktuell gratis zu haben. Die Kauf-App mit wesentlich größerem Funktionsumfang gibts für 3,99 € hier.

Wie man in dem Video sehr schön sehen kann, ist es möglich, diverse Medien, Texte usw. in visuellen Zusammenhängen zu organisieren, die Mindmaps recht ähnlich sehen.

Wir benutzen es sehr gerne: Evernote ist ein so genanntes produtivity tool. Es funktioniert auf zwei Seiten.

Zum einen läuft es als Desktop-Programm auf dem Mac. Dort kann man so genannte Notizen anlegen Die können Texte enthalten aber auch Fotos, Dateien usw.. Diese Notizen werden auf dem Server von Evernote automatisch abgelegt, nachdem man sich dort registriert hat.

Zum anderen gibt es Evernote als App für das iPhone und jetzt für das iPad. Damit kann man diese Notizen wiederum einsehen und natürlich verändern.

Kurzum: man hat diese Notizen, die auch getaggt werden können, immer dabei. Gespeichert in der Wolke.

Evernote ist kostenlos, wie auch die Desktopp-Version. Hat allerdings eine Mengenbegrenzung bzgl. der gespeicherten daten. Keine Ahnung wie groß, bin aber nie an die Grenzen gestoßen.

Notizen machen und mit Skizzen ergänzen

von Dirk Baranek am 2. April 2010 · 0 Kommentare

Die Entwickler von ZombieCatSoftware haben erste Entwürfe vorgestellt für die iPad-App SketchNotes. Damit kann man Notizen machen mit Hilfe der Tastatur und diese durch Skizzen ergänzen. Diese werden mit diversen Tools einfach reingezeichnet.