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Brookstone, ein Versandhändler für allerlei Technik und Technikzubehör, den man eventuell mit Pearl hierzulande vergleichen könnte, hat einneues iPad-Peripheriegerät im Angebot – den iConvert Dokumentenscanner. Der denkbar einfache Einzugscanner dient dem iPad oder iPad 2 als Dock, der bei Erstverbindung eine kostenlose Tandem-App aus dem App Store lädt, die den Scanner ansprechen kann.

Brookstone iConvert - Scanner für das iPad

[Vollständiger Artikel]

Die Präsentationslösung Prezi gibt es jetzt als iPad-App.

Name: Prezi
Preis: gratis | iTunes-Link

Menschen, die viele Präsentationen mit den entsprechenden Folien schrubben müssen, die sind das irgendwann mal leid. Daher greift so mancher kreative Kopf auf die Online-Anwendung Prezi zurück. Damit lässt sich schwungvolles und interaktives Vortragsmaterial ziemlich einfach erstellen. Hat einen gewissen Charme. Doch Prezi hat einen Nachteil: so schön, wie es ist, es läuft auf Flash. Nix für iPad also.

Mit der neuen iPad-App löst Prezi jetzt zunächst mal ein Problem: man kann damit auf die im Web abgelegten, eigenen Prezi-Präsentationen zugreifen und auf dem iPad anzeigen. Diese Möglichkeit schmackhaft zu machen, ist der Inhalt des folgenden Werbevideos.

Was die App aber offenbar nicht kann: sie läuft nicht am Beamer. Das ist, gelinde sagt, eine Frechheit. Nun gut, die iPad-App ist gratis. Kann man nur auf ein Update hoffen. Was umso nötiger erscheint, als Nutzer im Appstore von einer gewissen Instabilität der App berichten.

iPad in ein Trackpad für den Mac verwandeln

von Dirk Baranek am 1. Januar 2011 · 1 Kommentar

Es gibt jetzt eine interessante neue App, die aus dem iPad ein multifunktionales Zubehörgerät für den Mac macht.

Name der App: Remote Conductor.

Preis: 7,99 Euro | iTunes-Link

Die App hat drei verschiedene Modi und verwandelt das iPad wahlweise in

… ein Trackpad

In diesem Modus kann der Bildschirm des Mac mittels Fingerbewegungen auf dem iPad gesteuert werden.

Cursor bewegen, klicken, scrollen, markieren, rechte Maustaste und so weiter – all diese Aktionen werden auf der Touchoberfläche des iPad abgewickelt.

… einen Programm-Manager

In diesem Modus werden die gesamten Programme, die sich auf dem verbundenen Mac befinden, auf dem iPad angezeigt.

Diese Programme können mittels einer Touch-Bewegung auf dem iPad gestartet werden. Die selbst laufen dann natürlich nur auf dem verbundenen Mac, klar.

… einen Fenster-Manager

In diesem Modus sieht man auf dem iPad alle auf dem Mac geöffneten Fenster in schöner Ordnung als Miniaturen. Man kann diese duchscrollen, wenn es viele sind, und auf dem Rechner in den Vordergrund bringen, um sie dort zu bearbeiten.

Damit das iPad diese Funktionen übernehmen kann, muss auf dem Rechner zunächst ein Programm installiert und gestartet werden. Das gibt es gratis auf der Entwickler-Website.

Mir scheint das ganz nützlich zu sein, vor allem wenn der Mac sehr voll ist mit Programmen und Fenstern und man viel hin und her wechseln muss. Ob sich die Trackpad-Funktion durchsetzt, kann ich schlecht einschätzen. Dazu bedarf es sicher eines entsprechend schrägflachen Ständers. Trotzdem eine ziemlich gute App, die mal wieder das ganze Potenzial zeigt, das dem iPad innewohnt.

In dem folgenden Video zeigen die Entwickler, wie es genau funktioniert.

Das wurde Zeit: mit einem großen, jetzt verfügbaren Update wurden ein paar Sachen bei der PräsentationsApp Keynote behoben, die wir im Blog bereits angemahnt hatten.

Wenn Keynote an den Beamer angeschlossen ist, kann man jetzt auswählen, welche Folien auf dem iPad angezeigt werden.

  • Die Folie, die man gerade projeziert.
  • Die Folie, die als nächstes projeziert wird
  • Die aktuelle Folie und die nächste zusammen
  • Die aktuelle Folie zusammen mit den Notizen, die jetzt ebenfalls importiert werden.

Der Lichtpunkt funktioniert wieder. Man braucht keinen Laserpointer mehr!

Damit wird Keynote auf dem iPad zur vollwertigen Präsentationssoftware. Gut gemacht, Apple!

Hier Screenshots, wie es auf dem iPad jetzt aussieht im Präsentationsmodus

Hier die Anzeige mit Notizen (hier leer, weil keine angelegt sind). Oben rechts das Auswahlmenü zur Voranzeige.

Hier die Funktion des Laserpointers. Einfach den Finger drauflassen und er erscheint auf dem iPad und in der Projektion.

Weiter geht es in der Reihe. Dieses Mal nicht so richtig für Designer, aber eher so für Webdesigner, die ihre Entwürfe noch selbst umsetzen oder an ihnen herumkorrigieren müssen.

Dateien vom FTP-Server bearbeiten mit Gusto

Die App Gusto erlaubt es mit dem iPad HTML-, CSS-, PHP-, JavaScript- und andere programmier- und markuprelevanten Dateien zu bearbeiten. Hierzu fügt man verschiedene FTP-Server zur Übersicht hinzu, läd die zu bearbeitenden Dateien auf das iPad und kann loslegen. Leider lassen sich Dateien nicht direkt auf dem Server betrachten, wie es beispielsweise mit dem Mac-Program Coda möglich ist. Ein weiterer Nachteil: Beim Tippen scrollt das etwas kleine Bearbeitungsfenster nicht mit. Man rät also entweder oder scrollt immer mit. Das ist zugegebenermaßen etwas nervtötend.

Doch insgesamt läuft die App schön flüssig, verfügt über der Tastatur über eine Kurzanwahlleiste unterschiedlicher Klammern, was das Leben ungemein erleichtert.

Um ganze Websites damit umzusetzen ist sie nicht geeignet, aber um mal eben etwas von Unterwegs an einer Datei auf dem eigenen FTP-Server anzupassen, ist sie perfekt und sollte sofort im App-Store erworben werden!

Hier also der zweite Teil des Artikels über die Funktionen des iPad am Beamer. Gestern hatte ich über die Hardware berichtet und den mir aktuell zur Verfügung stehenden Beamer von LG, den Portable Projector HX300G (Infos bei LG).

Heute ein paar Infos, was am iPad geht und was nicht. Generell ist anzumerken, dass anders als am Laptop der Beamer nicht automatisch die Inhalte projeziert, die auf der iPad-Oberfläche zu sehen sind. Das geschieht nur innerhalb der Apps und dort auch teilweise nur im gesonderten Präsentationsmodus.

Keynote (7,99 Euro | iTunes-Link)
Diese App von Apple selbst ist natürlich das Paradepferd für die Projektion von Präsentationen. Die App liegt inzwischen in der Version 1.2 vor, womit einige Fehler beseitigt wurden. Sie hat viele Funktionen, vor allem zum Erstellen und Bearbeiten von Präsentationen, aber darauf will ich jetzt gar nicht en detail eingehen. An dieser Stelle geht es um die Wiedergabe von Keynote- und Powerpoint-Dateien, die entweder per Mail oder über über den Austausch via iTunes aufs Gerät kommen.

Die Präsentation wird oben rechts mit Berührung des Pfeilsymbols gestartet. Erst jetzt erhält der Beamer ein Signal und startet die Projektion. Nachteil bei Keynote am Beamer: auf dem iPad selbst sieht man die Folie, die man projeziert, nicht. Das muss Apple dringend ändern. Denn man kann deshalb nicht mit dem Rücken zur Projektionsfläche sitzen oder stehen, was bei Erläuterung der Inhalte an das Publikum wirklich von Nachteil ist. Zudem werden Notizen weiterhin nicht angezeigt.

iPad im Präsentationsmodus.
iPad im Präsentationsmodus mit Keynote. Links am Rand die Übersichtsliste mit den auswählbaren Folien der Präsentation.

Bei jedem neuem Tapp geht es in den Schritten weiter, in die man die Präsentation unterteilt hat, inklusive fast aller Animationen. Einige, die man auf dem Mac mit Keynote anlegen kann, sind nicht möglich, was beim Import gemeldet wird. Wenn man auf dem iPad oben links auf das Listensymbol tippt, sieht man alle Folien in einer Übersicht und kann beliebig auf eine springen. Toll ist die Funktion, des integrierten Laserpointers: iPad mit dem Finger berühren und halten. Dann kommt ein roter Punkt auf der Projektionsfläche. Hat bei mir auf einem anderen Beamer schon mal funktioniert, in der letzten Zeit aber nicht mehr. Tut sich nichts mehr. Kapiere ich nicht.

Gibt es weitere Probleme? Gibt es. Zum Beispiel, wenn man einen Link auf eine bestimmte Webseite in die Präsentation einbaut. Den Link kann man aber gar nicht klicken! Bleibt nichts anderes übrig, als die Präsentation zu beenden, den Link zu kopieren und mit einer anderen App zu öffnen; allerdings nicht mit Safari, weil die mitgelieferte BrowserApp nicht gebeamt werden kann. Dazu später mehr. Was ebenfalls nachteilig sein kann: keine Projektion im Bearbeitungsmodus …

Good Reader (0,79 Euro | iTunes-Link)
Eigentlich ein Programm zum Lesen von PDFs. Läuft aber am Beamer hervorragend. Startet sofort nach Aufruf der Datei die Projektion. Gut auch: Eingebaute Links werden innerhalb der App geöffnet, die Webseiten werden ohne Probleme gebeamt und sind klickbar. Mit einem Touch ist man wieder zurück im Ausgangs-PDF. Nachteil: In PDF umgewandelte Päsentationen sind natürlich aller Animationen entledigt. Auf erhellende, die Aufmerksamkeit steigernde Effekte muss man verzichten. Trotzdem: für einfache Präsentationen ist Good Reader eine echte Alternative zu Keynote.

Videos
Es geht hier um die standardmäßig installierte App mit dem Namen “Videos”. In die werden automatisch alle Filme abgelegt, die man via iTunes importiert. Am Beamer werden die Videos problemlos projeziert. Anschließen, starten, fertig. Allerdings wird ebenfalls das aktuell projezierte Bid nicht auf der iPad-Oberfläche angezeigt, sondern nur der betreffende Thumbnail des Videos. Der Film lässt sich über das iPad bequem steuern. Besonderheit beim Ton: man kann mit einem Kabel Klinke-auf-Klinke den Kopfhörerausgang des iPad mit dem LG-Beamer verbinden. Funktioniert perfekt, das Ergebnis ist allerdings ernüchternd. Die 1-Watt-Boxen am LG-Beamer sind nicht ausreichend, da liefert das iPad selbst einen besseren Ton. Falls der Beamer aber an eine Tonanlage in einem Tagungsraum angeschlossen ist, lässt sich derart die Tonspur des Videos problemlos auf den Beamer übertragen.


Hier projeziert das iPad auf dem Beamer ein Video. Man erkennt die unterschiedlichen Bilder auf “Leinwand” und iPad. Außerdem das weiße Kabel für die Tonübertragung.

YouTube
Das Beamen von Videos bei YouTube mit Hilfe der mitgelieferten App funktioniert ohne Probleme. Die Oberfläche des iPad bleibt wiederum schwarz, während die Bilder projeziert werden…

Presenter (0,79 Euro | iTunesLink)
Wer nur Webinhalte projezieren möchte, kann nicht auf Safari zurückgreifen. Die Leinwand bleibt schwarz. Als Ersatz kann die App Presenter dienen. Webinhalte werden bei mir ohne Probleme angezeigt, sogar HTML5-Videos laufen sofort. Die kritischen Kommentare im App-Store kann ich nicht nachvollziehen. Verzichten muss man allerdings auf einige Funktionen von Safari: es gibt keine Tabs und die Lesezeichen werden nicht importiert.

Fotos
Mittels der mitgelieferten Foto-App von Apple können Fotoinhalte teilweise projeziert werden. Teilweise deshalb, weil Fotos in der wischbaren Einzelansicht nicht übertragen werden. Anders sieht es mit einer Diashow aus, die man per Tipp oben rechts aus einem Album erzeugen kann. Die wird sofort gebeamt. Die dazu auswählbare Musik wird ebenfalls übertragen. Nette Sache.

FlickStackr (1,59 Euro | iTunes-Link)
Diese sehr praktische App zur Verwaltung eigener Inhalte auf der Fotoplattform Flickr wird überraschenderweise auf die Leinwand projeziert, wie ich zufällig festgestellt habe. Zwarauch nur im Einzebildmodus, aber immerhin.

Welche Apps funktionieren nicht am Beamer?

Zu viele, nach meinem Geschmack. Hier eine rein subjektive Auswahl von Apps, die ich auf meinem iPad habe und testen konnte

  • Kalender
  • iPod (wäre doch klasse, eine Psychedelic Lightshow laufen zu lassen…)
  • Notizen
  • Karten (Google Maps)
  • iTunes
  • App-Store
  • iBooks (das ist schon ein Trauerspiel…)
  • Pages
  • Evernote
  • Adobe Ideas (schwach: man kann damit keine Kreativsitzung mit iPad und Beamer machen)
  • Popplet (App zur Erstellung von Mindmaps und Ideenskizzen)
  • Flipboard
  • iBrainstorm (Kreativapp)

usw. usf. DIE WENIGSTEN APPS UNTERSTÜTZEN DEN VGA-EXPORT!!elfeinseins!

Nachtrag
Wenn man im App-Store nach Beamer, Projector oder VGA recherchiert findet man dann noch folgendes. Ich habe die allerdings nicht selbst getestet. Wird nachgeholt und dann ausführlicher besprochen. Sprengt jetzt hier etwas den Rahmen.

JotBook (0,79 Euro | iTunes-Link)
Sieht recht nett aus, wohl aktuell im Angebot: Notizen und freies Zeichnen auf iPad und simultane Projektion mit dem Beamer möglich.

iMeetingPad (3,99 Euro | iTunes-Link)
Damit kann man laut Beschreibung Notizen machen, freie Linien zeichnen uns usf. Diese Aktionen werden direkt auf die Leinwand übertragen. Schaue ich mir demnächst genauer an. Sie hat allerdings etwas, wie soll ich sagen, nach MS-Clipboard aus die Sache, urrgs.

Map Projector with Google Maps (1,59 Euro | iTunes-Link)
Mit dieser App kann man Inhalte von Google Maps projezieren. Kundenbewertungen liegen keine vor, sieht aber okay aus.

Expedition (0,79 Euro | iTunes-Link)
Weiterer Webbrowser, offenbar mit einigen Funktionen mehr (Laser-Pointer).

Weitere, von mir nicht getestete iPad-Apps, die lt. Beschreibung ebenfalls projezierbar sind:

  • Penultimate (2,99 Euro | iTunes-Link). Notizapp.
  • Whiteboard (2,99 Euro | iTunes-Link)
  • 2Screens (3,99 Euro | iTunes-Link). Kann eine Menge. Werde ich bald mal vorstellen …

Noch irgendwelche Fragen offen?
Hat jemand eigene Erfahrungen mit iPad am Beamer?

Als wir uns letztens, das war vor einigen Wochen, überlegten, welchen Drucker, welches Fax und welchen Scanner wir für unser neues Büro denn kaufen mögen, haben wir festgestellt: Das gibt es ja alles in einem Gerät. Und so griffen wir zum Brother MFC-6490CW. Der kann in DIN A3 drucken, scannen sowie faxen.

Aber um den Drucker soll es gar nicht im Speziellen gehen, sondern: Brother bietet seinen Kunden eine kostenlose App zur Verfügung, mit der sich über WiFi scannen und drucken lässt. Das funktioniert wohl mit allen Druckern, die WiFi-fähig sind.

Mit dem iPad des Kollegen funktioniert es tadellos, auf unseren iPhones jedoch funktioniert es nur ab und zu mal. Wir konnten noch nicht festmachen, woran das wohl liegt, sind dem Grund aber auf der Spur.

Jedenfalls: So lange iPad und iPhone noch nicht von Haus aus drucken können (das dürfte sich ja in den nächsten Wochen ändern), ist das eine prima Alternative für alle, die einen Brother-Drucker haben und von besagter App nichts wussten – mit einigen Macken auf dem iPhone.

Viel Spaß!

Gegenüber anderen mobilen Betriebssystemen hat das iPad mit seinem iOS den großen Vorteil, dass die meisten Apps wie “aus einem Guss wirken” – auch wenn sie von vielen unterschiedlichsten Entwicklern stammen mögen. Dafür sorgen die relativ engen Bestimmungen Apples, wie die Apps auszusehen haben und wie sie sich bedienen lassen sollen. Entwicklern stößt das manchmal übel auf, den User freut es.

Muji_Calendar_Notebook_toGoNoch auseinemgussiger werden Apps dann, wenn sie tatsächlich von einem Entwickler stammen. Beispiel: Muji.

Die Japaner haben für das iPad drei Apps entwickelt: den Muji Calendar, das Muji Notebook sowie das All-Around-Tool Muji to Go. Alle drei Apps sind ziemlich nützlich und das in wundervollstem Design. Sehr lobenswert! So soll es sein.

MUJI CALENDAR

Der Muji Calendar ist kostenlos und kann alles, was ein Kalender so können muss: Termine eintragen, in unterschiedlichen Kalendern verwalten, mit Google Calendar synchronisieren. Und einfach am schönen Design erfreuen. Das folgende Video macht Spaß:

MUJI NOTEBOOK

Das Muji Notebook ist ein extrem mächtiges Notizblock- und Skizzentool, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Das ist die stärkste App aus der Sammlung. PDFs können importiert sowie exportiert werden, verschiedene Notizbücher können verwaltet werden, Text kann per Keyboard gesetzt werden (besser als in vergleichbaren Apps und mit viel mehr Einstellungsmöglichkeiten). Wirklich tolle App, auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für alle, die ihre Ideen auf dem iPad festhalten! Kostet 2,99 Euro. (iTunes-Link)

MUJI TO GO

Im Prinzip: Eine Wetter-App in schön. Mehr gibt es nicht zu sagen, dafür etwas zu sehen:

Gestern war ich auf dem Barcamp Stuttgart, dritte Ausgabe. Dort haben wir auf Initiative von @dittes eine Nachtsession abgehalten über das iPad. Etwa 20 Leute saßen im Raum, davon die Hälfte mit iPad, und haben mal so ein bisschen gequatscht, was denn jeder so für Apps geladen hat, was die Favoriten sind und wieso weshalb warum.


Foto: @dittes (kariertes Hemd) und @frankstohl

Hier erstmal die Favoritenlisten mit den jeweiligen Twitternamen.

@StephanR78
Reeder (iTunes-Link)
Osfoora HD (iTunes-Link)
Omnifocus (iTunes-Link)

@Dirkhaun
Keynote (iTunes-Link)
Omnifocus (iTunes-Link)
Shuttersnitch (iTunes-Link)

@Baranek
Flipboard (iTunes-Link)
Osfoora HD (iTunes-Link)
Pages (iTunes-Link)

@Frankstohl
River of News (iTunes-Link)
Weatherpro HD (iTunes-Link)
Beatbox Ultra (iTunes-Link)

@Alexbu
Flipboard (iTunes-Link)
Looptastic HD (iTunes-Link)
Evernote (iTunes-Link)

@_teecee
Yammer (iTunes-Link)
Mobile Noter (iTunes-Link)
iOutbank (iTunes-Link)
Feeddler RSS (iTunes-Link)

@Dittes
Toodledo (iTunes-Link)
Good Reader (iTunes-Link)
Photogene (iTunes-Link)

@Ludwig24
Flipboard (iTunes-Link)
Elements – Dropbox powered Text Editor (iTunes-Link)
iCab Mobile (Web Browser) (iTunes-Link)

@Peate
IM+ (iTunes-Link)
Flightcontrol (iTunes-Link)
Reeder (iTunes-Link)
Backgrounder (für Cydia Jailbreak)

Barbara
Omnifocus (iTunes-Link)
Kindle (iTunes-Link)

@Chris_kra
Osfoora HD (iTunes-Link)
Sparkle HD (iTunes-Link)
Sipgate (iTunes-Link)

Hier jetzt, was es mit den einzelnen Apps auf sich und wieso man sich mal anschauen sollte. Wir haben die im weiteren Verlauf der Session nach verschiedenen Themenblöcken zusammengestellt. Auf Grund der Zeitbegrenzung sind wir auch nicht ganz durchgekommen. Bedauerlich vor allem, dass das Thema Games durch den Rost fiel.

Getting Things Done
Produktiv zu arbeiten besteht unter anderem aus der Fähigkeit, Aufgaben richtig einzuordnen und termingerecht zu erledigen. Dabei helfen Apps, in die man Termine und Aufgaben eintragen kann, um die Übersicht zu behalten. Von den Session-TeilnehmerInnen wurde dazu die App Omnifocus trotz des hohen Preises von 31,99 Euro stark empfohlen. Vor allem weil diese das Konzept von GTD am besten abbildet und über viele wichtige Funktionen verfügt, zum Beispiel eine Synchronisation mit der Desktop- und Webversion. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang die Apps Things (15,99 Euro) und Toodledo (2,99 Euro) erwähnt.

Zwischentipp I: Desktop
Wo wir gerade bei Apps zum Großthema “Produktivität” waren, hatte @_teecee einen Hinweis parat auf die App Desktop, die aktuell 0,79 Euro kostet. Die kann den Bildschirm in zwei Fenster aufteilen, in denen dann eine ganze Reihe von Anwendungen laufen, die allerdings Teil dieser App sind. Vor allem kann man damit besser mit Copy-Paste arbeiten, zum Beispiel vom Browser in E-Mail usw.

RSS-Feed-Reader
Inzwischen gibt es ja eine ganze Menge dieser Apps, mit denen man vordefinierte RSS-Feeds lesen kann. Letztlich basieren die im übrigen fast alle auf dem Google Reader, den man per Webbrowser konfiguriert. Empfohlen wurde hier neben dem schon bekannten Reeder, dessen technischen Probleme wohl behoben sind, die Apps Feeddler (3,99 Euro) und River of News (2,39 Euro). Bei Feeddler kanman neben Google Reader auch einzelne Feeds lesen, auf einen eingebauten Browser zurückgreifen, Facebook lesen, muss allerdings vor- und zurückklicken. River of News ist im Prinzip wie Reeder, allerdings werden die Artifkel untereinander und somit scrollbar dargestellt, verfügt über einen eingebauten Webbrowser, ist schnell und hat diverse Weiterleitungsfunktionen unter anderem auch nach Facebook.

Zwischentipp II: Shuttersnitch
Mit der App Shuttersnitch (5,99 Euro) kann man mittels eine Eye-Fi-Karte, die in die Digitalkamera eingelegt wird, drahtlos Fotos von der Kamera auf das iPad schieben. Das geht allerdings nicht live in Echtzeit, sondern ist ein besonderer Prozess nach der Aufnahme.(siehe unten erster Kommentar, geht doch wohl)

Twitter-Apps
Allgemeiner Favorit bleibt weiter Osfoora (2,39 Euro). “Saubere App, gut aufgebaut, trennt sauber mehrere Accounts, läuft schnell”. Die von Twitter inzwischen selbst angebotene Gratis-App finden fast alle schrecklich wegen der grottenschlechten, komplizierten Usability. Obendrein fehlt dort so manche Funktion, wie zumBeispiel löschen von Tweets usw. Allgemien bedauert wurde auch der Umstand, dass Tweetdeck immer noch schwer fehlerhaft ist. Offenbar kriegen die das mit der Chronologie einfach nicht in den Griff. Ein Tipp zum Thema “internes Twittern für Unternehmen”: Yammer. Begrenzter, vordefinierter Personenkreis hat Zugriff auf Kurznachrichten. Wenn ich das richtig sehe, ist das allerdings eine iPhoneApp…

Zwischentipp III: iOutBank
FRage ist natürlich, warum kauft man sich eine Banking-App für 9,99 Euro, wo man doch zumnidest theoretisch auch mit dem Briowser zum Online-Bankng kommt. Antwort: zu unsicher! Denn mit iOutBank hat man eine absolut sicheren Zugang mit einer speziellen Servertechnonoligie und ist damit vor Phishing-Attacken geschützt. Ansonsten soll es sich um eine sehr umfangreiche, mächtige App handeln.

Notizen anlegen und bearbeiten
Es haben sich einige als Hardcore-Fans von Evernote geoutet, eie App, die auch ich sehr gerne einsetze. Grund ist vor allem die tolle Synchronisation zwischen der iPad-App und der Desktop-Anwendung. Sehr interessant klang auch der Hinweis auf Elements (3,99 Euro), eine App mit der man Notizen machen kann, die dann via Dropbox synchronisert werden. Dropbox ist eh Pflicht.
Wer noch eine Gratis-App für das Anlegen von Notien sucht, die vielleicht ein wenig komfortabler ist, als die mitgelieferte von Apple, sollte sich mal Mobiel Noter anschauen. Die kann wohl auch mit Microsoft synchronisieren…

Zwischentipp IV: Backgrounder
Background nennt sich eine App, die nur auf mit Cynthia gejailbreakten iPads läuft, die aber jetzt schon das kann, was auf dem normalen iPad erst im November mit OS 4.2. kommt: Multitasking. Eine Vorführung der Funktion war recht vielversprechend, angesichts des Umstands, dass man zum Beispiel ein geöffnetes Flipboard einfach so verlassen und wieder an die gleiche Stelle zurückgehen konnte. Zwischenruf allerdings beim Thema Jailbreak: “Zwar zwei Vorteile, aber 27 Sicherheitslücken …”

Alternative Browser
Safari ist gut und schön, hat aber auch ein paar Schwächen. Zum Beispiel kann man nur neun Tabs aufhaben, die auch nicht verschiebbar sind. Alternativ dazu bietet sich unter anderem iCab Mobile (1,59 Euro) an. Ist eigentlich ein uralter Alternativbrowser für Mac, jetzt eben aufgebohrt für iPad. Man kann damit wirklich sicher surfen, es gibt Filterfunktionen, Export nach Instapaper, beliebig viele Tabs und eine Downloadverwaltung. “Läuft stabil.” Erwähnt wurde auch noch Atomic (0,79 Euro), der zwar auch Tabs hat, aber nicht ganz so viel kann.

Instant Messaging, VOIP-Telefonie
Stark empfohlen wurde die IM-App IM+: “Die 7,99 Euo lohnen sich definitiv.” Die App läuft sehr flüssig, unterstützt Chats in Facebook, Skype, ICQ, AIM, verbindet sich von allein, verüfgt über nativen Push. Gruppenchts zum beispiel in Skype sind möglich. Gut die Funktion, sich Chats per E-Mail zuschicken zu lassen. Fotos gehen ebenfalls. Einwandfrei bei VOIP funktioniert Spgate, sofern man dort einen Account hat. Skype ging bei mir ganz prima in Sanien, obwohl es sich um die iPhone-App handelt. Erwähnt wurde außerdem die Möglichkeit für Besitzer einer Fritzbox diese von außerhalb anzusteueren und dann quasi mit dem Heimanschluss zu telefonieren.

Reisen
Nach wie vor topp ist die Kartenanwendung von Google Maps. Hinweis dazu: Falls es es in der Region schon Google Streeview gibt, kann man auf ein oranges Männchen bei der angesteuerten Karten-Adresse tippen und wechselt direkt in die Streetview – ziemlich toll. Als gut bewertet wurden die App des Hotelreservierungsportals HRS sowie die von Kayak.

Hier enden meine Notizen. Die Leute für die folgende Session drängten in den Raum. Wir hätten bestimmt noch eine weitere Stunde locker zubringen können. Danke an alle.

Tipp: Ideen skizzieren mit Adobe Ideas auf dem iPad

von Kacper Potega am 19. August 2010 · 3 Kommentare

Als Klischeekreativer ist man natürlich gezwungen, ständig ein Notizbüchlein mit sich herumzuschleppen, in das man zum Mädchenaufreißen in der S-Bahn ganz “spontan” mal eine Idee hineinkritzeln kann. Weil das iPad aber ein viel besserer Frauenmagnet ist und, seien wir ehrlich, das Notizbuch sonst eher nur ein weiterer Gegenstand ist, den man dabei haben muss, lohnt es sich Adobe Ideas auszuprobieren – eine simple aber funktional absolut ausreichende Skizzenapp. Und obendrein kostenlos.

Adobe Ideas beinhaltet alles, was man für das effiziente Skizzieren benötigt: einen Stift, dessen Stärke sich von klitzeklein bis riesig fast stufenlos einstellen lässt, eine vollständige Farbpalette und einen Radiergummi. In die Arbeitsfläche lässt sich mit zwei Fingern hinein- und hinauszoomen. In den Hintergrund lässt sich ein Bild laden, von dem ohne weiteres abgepaust werden kann. Das fertige Bild lässt sich dann mit einem Tap verschicken und kann dann von Freunden, Bekannten und Kollegen kommentiert werden.

Eine Funktion, die ich bisher aus keiner anderen Skizzenapp kenne, ist die Möglichkeit, sich aus einem Foto ein Farb-Theme generieren zu lassen. Das Programm wählt hierzu aus einem Foto verschiedene prominente Farbpunkte aus und legt die gespeicherte Palette in die Farbauswahlpalette des Zeichenprogramms. Ebenfalls perfekt zum abpausen!

Einzig der Colorpicker fehlt in der App. Als Pick-Up-Tool geht es aber auch ohne. Hier noch eine Zeichnung im Schnelldurchlauf:

Hier der offizielle User-Guide