von Dirk Baranek am 26. November 2010 · 0 Kommentare
US-Präsident Obama ist irgendwie ein cooler Typ. Nichts scheint ihn aus der Fassung zu bringen. Beispiel mal wieder hier in diesem Video. Da hält ihm ein Fan während der NATO-Tagung in Lissabon ein iPad hin, mit der Bitte es zu signieren. Der Linkshänder zögert nicht und malt mit den Worten “I’ve done this once before.” seine Unterschrift auf das Gerät.
von Dirk Baranek am 11. November 2010 · 3 Kommentare
Was ist das denn? In Litauen gab es eine, ich vermute es jedenfalls, Weltpremiere: ein iPad als Protestplakat auf einer Demonstration. Klasse! Die Konstruktion ist zwar noch etwas optimierbar, aber die Möglichkeiten sind natürlich grandios. Vor allem die Ausführung mit der wechselnden Schrift ist schon mal ein gute Ausgangsidee.
Die Demokratische Partei hat heute Nacht eine neue App veröffentlicht, die die politische Botschaft von US-Präsident Barack Obama via iPad (auch für iPhone) verbreiten soll. Die hier bei iTunes kostenlos erhältliche App mit dem Namen Barack Obama | Organizing for America bietet aktuell aber nur eingeschränkte Möglichkeiten. Vor allem Funktionen, um sich an poltischen Prozessen selbst zu beteiligen, sind noch nicht implementiert.
Man kann also vor allem Nachrichten lesen, Videos anschauen, Geld spenden und sich über lokale Events informieren lassen, wenn man seinen Ort angegeben hat. Letzere Funktion läuft mittels eines “Alerts”. Die App kann allerdings Push-Nachrichten auf den Bildschirm schieben, um den Nutzer gegebenenfalls über wichtige Vorgänge zu informieren. In der Navigation gibt es zudem den Punkt “Discussion Points”, aber auch dort werden nur zu zwar wichtigen Themen, wie zum Beispiel der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko, die Kernbotschaften der Obama-Administration kommuniziert. Es gibt keine Möglichkeit, selbst etwas beizutragen.
Fazit: Gute Idee, aber das kann nur ein Anfang sein. Über reine Komunikation präsidialer Botschaften kommt diese App nicht hinaus. Außer Geld spenden kann der Nutzer nichts beitragen.
Wie die Berliner Morgenpost heute berichtet, sorgt die Premiere des iPad im Deutschen Bundestag für Ärger.
Was war geschehen? Der Abgeordnete Jimmy Schulz (FDP) hatte sein iPad mit auf das Rednerpult genommen, um von dem Gerät seine Rede abzulesen. Die leider, nebenbei bemerkt, eine ziemliche Katastrophe war. Egal.
Nun aber wird sich der Geschäftsordnungsausschuss mit der Sache befassen. Denn: Laptops sind bisher im Bundestag verboten. Diese Regelung steht aber offenbar auf der Kippe, um den MdBs die Nutzung digitaler Akten zu ermöglichen. Schulz: „Es kann doch nicht sein, dass wir weiterhin Berge von Akten mit uns herumschleppen.“ Gegenüber dem Blatt „Parlament“ fügte er hinzu: „Wenn Zeitungen erlaubt sind, warum soll dann digitales Papier verboten sein?“
Ärger? Oder löst das iPad mal wieder eine Revolution aus? Jobs hat eben verdammt recht …
Hier das Video vom Auftritt Schulz’
(Sorry, iPad-Nutzer gucken hier wohl in die Röhre: Das Video gibt es auch auf der Seite des Deutschen Bundestags nur in Fl*sh.)