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Vom draußen rumlaufen: WanderApps

von Dirk Baranek am 27. September 2010 · 2 Kommentare

Ähm, Wandern, jetzt hier? Wo es grade Herbst wird und draußen rumlaufen nicht grade der Bringer ist? Ja, irgendwie bin ich heute reingerutscht in das Thema.

Hach ja, wandern! Biedere Beschäftigung? Geocaching is the new black? Ach was! Mit richtigem Schuhwerk auf unbekannten Pfaden mehr oder weniger ziellos durch die Landschaft streifen ist eine schlichte, gleichwohl labende Tätigkeit. Also wandern ist gut, kann Spaß machen.

Wandern mit dem iPad? Habe ich noch nicht probiert, aber kommt bestimmt. Schuhe habe ich jedenfalls. Für das iPad bräuchte es als Hilfsmittel optimalerweise GPS-basierte Wanderkarten, mit all den Einträgen, die man neben den Wegen und eventuell Touren zuvörderst benötigt: Rastplätze, Gartenwirtschaften, Hütten – denn man will ja schließlich einkehren, der Landschaft Mahl genießen. Klar, ausschreitend vorbei an kleinen Naturwundern, bizarren Felsformationen, gut und schön, aber einkehren, das ist der Höhepunkt.

Kleiner Check genügt, um zu wissen, dass Google Maps, die normale KartenApp dafür nicht ausreicht. Wanderwege sieht man da meines Erachtens nicht. Mal im Appstore schauen..

Unter Wandern findet man da an iPadoptimierten Apps zum Beispiel Trails (iTunes-Link). Kostet 2,39 Euro und gibt es auch als funktonseingeschränkte, kostenlose Lite-Version. Im Kern geht es bei Apps dieser Art um das Aufzeichnen einer Route via GPS. Das Kartenmaterial ist in Ordnung, geht bis auf kleinere Wege runter. Zusatzinfos wie auf Wanderkarten üblich gibt es allerdings nicht.

Oberbayern HD (iTunes-Link) , herausgegeben von einer bayerischen Tourismusbehörde und daher kostenlos, zeigt, in welche Richtung bei diesem Thema gehen könnte. Hier gibt es Karten im Maßstab 1:10.000 und viele sonstige Infos. Ist professionell gemacht. Aber eben leider nur für Oberbayern.

Ähnliches, aber noch weiter optimiert zeigt der renommierte Reiseführerverlag Michael Müller mit der App Wanderführer Mallorca (iTunes-Link). 39 Touren gibt es da, die man mit ausgezeichnetem Kartenmaterial GPS-gesteuert und getrackt abwandern kann. Besser gehts wohl nicht, kostet allerdings 11,99 Euro.

Das war es allerdings auch schon an Apps!! Sieht also ziemlich mau aus…

Warum ich aber eigentlich auf das Thema Wandern gekommen bin, ist der Umstand, dass der Verlag Schaffrath heute, so die Pressemitteilung die uns erreichte, eine Deutschland-Premiere feiert. Seit heute gibt es nämich kostelos die App Wandermagazin (iTunes-Link). Es soll sich um die erste deutschsprachige App handeln, die “auf Basis der Digital-Magazine-Publishing-Technologie von Adobe entstanden ist, mit der auch die WIRED Magazin-App realisiert wurde.” Wir hatten über diese Technik von Adobe berichtet.

Das ändert allerdings nichts daran, dass die kostenlose App mit dem Wandern und dem iPad rein gar nichts zu tun hat. Vielmehr handelt es sich um ein Printmagazin, dass so einigermaßen für das iPad grafisch optimiert wurde, inklusive drei multimedialer Angebot. Ansonsten sind dort wirklich Links “gedruckt”, also man muss sie abschreiben, um sie zu öffnen – peinlich. Anstatt die sicher kenntnisreichen Geschichten mit Imagebildschrott zu illustrieren, wäre interaktives Kartenmaterial sicherlich angebrachter. Von der Themenauswahl gleich ganz zu schweigen: biederer geht es nimmer, null Gadget vorgestellt zum Beispiel. Wenig bis nichts verstanden, wie so was auf dem iPad stattfinden sollte.

Also eigentlich alles total uninteressant. Hätte ich gar nicht schreiben sollen, diesen Artikel. Was soll’s, jetzt ist er halt da.

Hier noch als Screenshot die Gestaltung dieses schrecklichen Wandermagazins

Verblüffende 3D-Stadtansicht auf iPad

von Dirk Baranek am 16. September 2010 · 2 Kommentare

Diese im Video sichtbare App gibt es leider noch nicht für iPad, sondern zunächst nur für Paris auf iPhone und da auch nicht im deutschen App-Store. Kommt von dem Unternehmen Newscape, die wohl mit Daten arbeiten von Blom. Es geht um dreidimensionale Städteansichten und was man da in dem Video zu sehen ist, da sieht Google Streetview verdammt lahm dagegen aus. Im Beispiel das soll Leipzig sein.

iPad-Halterung im Auto: xMount

von Dirk Baranek am 20. August 2010 · 2 Kommentare

iPad im Auto könnte eigentlich klasse sein.

  • Als Musikanlage, falls man es an die Car-Hifi-Geschichte anschließen kann. Also entweder hat die einen Eingang für den Kopfhörer-Ausgang oder sogar USB.
  • Als Navigations-System. Das ja sowieso. Dafür kann man einen der üblichen Anbieter benutzen, die aber bisher nicht für iPad optimiert sind: Navigon (gratis für T-Onliner, für die anderen 84,99 €) oder Skobbler (1,79 €)). Ich nehme aber oft auch einfach die GoogleMaps. Ist zwar manchmal etwas zu lahm, was die Anzeige des aktuellen Standorts angeht, aber es funktioniert.
  • Als Unterhaltungskonsole für Beifahrer. Spiele, Videos. Keine Ahnung, da geht viel.

Problem ist aber: wie kriegt man das iPad jetzt befestigt im Auto? Da finde ich dieses Ding hier ganz gut: xMount heißt das.

Das hält auf jeden Fall das iPad super fest. Am Ende des voll beweglichen und frei arretierbaren Knickarms befindet sich in diesem Fall ein Saugknopf. Also nicht so einer, den man simpel mit maximaler Kraft dranstöpselt, sondern richtig so ein Profiteil mit Hebel, um das Vakuum herzustellen. Kann man übrigens auch auf Fliesen draufsaugen. Gut in der Küche also.

Das Ding kostet hier bei dem Apple-Fach-Versender Arktis 59,95 Eur (zzgl. Versandkosten). Bei Amazon kostet es das gleiche. Kommt dann direkt vom Hersteller.

Ich glaube das Teil ist gut. Hier noch ein Video das deutschen Herstellers.

Nachtrag in Bezug auf Navigations-Software auf iPad
Es gibt wohl doch eine, die speziell für iPad optimiert ist: Heißt CoPilot Live HD Europe. Kostet 33,99 Euro iTunes-Link. Ganz interessant: Dazu gibt es hier eine Facebook-Testgruppe.

Ich bin Romantiker, echt jetzt. Ich heule vorm Fernseher, wenn es sehr gefühlsmäßig daherkommt. Bei Kerzenschein wird mit warm ums Herz. Jaja, so einer bin ich. Ich gucke auch gerne in die Sterne, vor allem natürlich dort, wo es kaum Lichtverschmutzung gibt, Hintergrundstrahlung in unseren zivilisatorischen Steppen. Also am Meer zum Beispiel oder ich war auch mal in der chilenischen Atacama-Wüste. Was man da an Milliarden von Sternen sieht, Hammer. Die Himmelsmechanik macht mich ganz wuschig, totale Verwirrung. Schrumpfung.

Schade fand ich bisher, dass man nicht weiß, was man da so sieht. Klar, man könnte jetzt sagen: das ist ja jetzt total unromantisch, diese Planeten, Monde, Sternennebel auch noch wissenschaftlich benannt zu kriegen! Quatsch! Diese Namen, die klingen doch in den Ohren: Cassiopeia, Pluto, Andromeda-Nebel – Astronomie ist der helle Wahnsinn!

Das ist jetzt vorbei. Habe mir heute die App Star Walk gekauft. Kostet 3,99 Euro und ist seit drei Wochen im App-Store. (iTunes-Link). Jetzt weiß ich alles. Einfach das iPad in die Richtung des entsprechenden Abschnitts am Himmel halten und fertig ist es. Zeigt einem alles an und auf Tipp gibt es noch dutzende Infos in deutscher Sprache obendrein. Diese App ist verdammt mächtig und kann eine ganze Menge. Und spacigen Sound dazu gibt es obendrein.

Jetzt werdet ihr mich mein iPad in den Nachthimmel halten sehen, Mund offen, staunen. Diese App macht mich glücklich. Ich könnte heulen.

Screenshot mit Daten zu Mond und Sonne vom Tage.

Screenshot mit Nachthimmel und Infos

Schaut euch das Video an, *schluchz*

P.S: AstroLOGIE halte ich übrigens für spinnerten Quatsch!

Fotopedia Heritage: Das Weltkulturerbe auf dem iPad

von Dirk Baranek am 15. August 2010 · 1 Kommentar

Ich schätze die Idee sehr, die wichtigsten kulturellen, architektonischen oder auch landschaftlichen Menschheitswunder zu bewahren und für die Nachwelt zu erhalten. Dieser Arbeit widmet sich seit Jahren die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization). Unter anderem hat sie die berühmte Liste mit den Stätten des Weltkulturerbes zusammengestellt. Diese Liste hat, wie man in der letzten Zeit immer wieder erfahren konnte, zum Beispiel in Dresden, eine immer größere Bedeutung.

Ich bin ein großer Fan dieser Sache, weil ich einfach glaube, dass wir solche kulturellen Höhepunkte der Menschheitsgeschichte bewahren müssen und nicht dem kapitalistischem Verwertungsinteresse unterwerfen dürfen. Mein Traum, ich bin auch gelernter Historiker, ist es im übrigen, all die Stätten einmal selbst besucht zu haben, aber das wird wohl einer bleiben: es sind zu viele der Wunder. 890, um genau zu sein…

Aber dann reise ich einfach mit dieser neuen App dahin: Fotopedia Heritage. Die gibt es seit ein paar Tagen kostenlos (iTunes-Link) und enthält folgendes

  • 20 000 Fotos von 890 Welterbestätten
  • Kartenansichten
  • Wikipedia Infos
  • Touristen Infos

Die wirklich unglaublich guten Fotos kommen aus der offenen Community Fotopedia, die sich zum Ziel gesetzt hat, eben genau diese Welterbestätten zu fotografieren. Teilnahme erwünscht.

Hier ein Screenshot mit den Infopunkten allein in Mitteleuropa

Im Video ein Interview von Robert Scoble mit Jean-Marie Hullot, einem Ex-Apple-Manager, der jetzt ein neues Unternehmen aufbaut und unter anderem diese App herausgebracht hat.

(via @textundblog)

Heute mal wieder bei YouTube rumgeschnüffelt, was es so an neuen Videos zum iPad gibt. Dabei auf dieses Promo-Video gestoßen von Marco Polo. Das ist ein Verlag für Reiseführer. Offenbar haben die eine App für iPad in der Pipeline, mit dem man “Berlin erleben” soll.

Mein Eindruck: Sieht ziemlich umfangreich aus. Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Karten – alles da. Könnte gut werden …

Ist aktuell noch nicht im App-Store zu erhalten.

Update: Die App ist kostenlos und jetzt erschienen: iTunes-Link

Google Earth auf dem iPad

von Dirk Baranek am 15. Juni 2010 · 1 Kommentar

Heute ist die App von Google Earth in einer neuen Version erschienen, die auch die Anzeige der beliebten Satellitenbilder in einer für das iPad optimierten Fassung ermöglicht.

Hier bei iTunes kostenlos laden.

Die iPad-App bieten jetzt alle Funktionen, die man von der PC-Version kennt: diverse Layer an- und abschalten, Infos zu den Orten aus Wikipedia, Fotos von Panoramico usw.

Hier in dem Screenshot sieht man den Stuttgarter Schlossplatz. Links die zur Auswahl stehenden Layer. Die vielen kleine Quadrate sind die zu dem bei Touristen extrem beliebten Platz zu Verfügung stehenden Fotos.

Noch im Entwicklungsstadium befindet sich wohl die App mit Namen Tra-vis. Laut Videobeschreibung arbeiten daran grade Studenten der Hochschule in Ulm. Unter dem Motto “Ulm erleben, entdecken, lernen.” wollen sie das iPad dort einsetzen, wo es ja wirklich besonders gut geeignet: beim geführten Stadtrundgang. Sie haben diverse Ideen dazu, die aber noch im Detail ausgeführt werden müssen. Trotzdem ein recht guter Ansatz …

Lonely Planet – Reisen mit iPad auf dem Sofa

von Dirk Baranek am 11. April 2010 · 0 Kommentare

Schöne kritische Besprechung der App des US-Reiseführer-Verlages Lonely Planet. Gelobt wird die innovative Benutzerführung mit diesen scrollbarem Haufen der Themen. Negativ beurteilt werden die etwas mickrigen Inhalte und die fehlende Suche.