Ähm, Wandern, jetzt hier? Wo es grade Herbst wird und draußen rumlaufen nicht grade der Bringer ist? Ja, irgendwie bin ich heute reingerutscht in das Thema.
Hach ja, wandern! Biedere Beschäftigung? Geocaching is the new black? Ach was! Mit richtigem Schuhwerk auf unbekannten Pfaden mehr oder weniger ziellos durch die Landschaft streifen ist eine schlichte, gleichwohl labende Tätigkeit. Also wandern ist gut, kann Spaß machen.
Wandern mit dem iPad? Habe ich noch nicht probiert, aber kommt bestimmt. Schuhe habe ich jedenfalls. Für das iPad bräuchte es als Hilfsmittel optimalerweise GPS-basierte Wanderkarten, mit all den Einträgen, die man neben den Wegen und eventuell Touren zuvörderst benötigt: Rastplätze, Gartenwirtschaften, Hütten – denn man will ja schließlich einkehren, der Landschaft Mahl genießen. Klar, ausschreitend vorbei an kleinen Naturwundern, bizarren Felsformationen, gut und schön, aber einkehren, das ist der Höhepunkt.
Kleiner Check genügt, um zu wissen, dass Google Maps, die normale KartenApp dafür nicht ausreicht. Wanderwege sieht man da meines Erachtens nicht. Mal im Appstore schauen..
Unter Wandern findet man da an iPadoptimierten Apps zum Beispiel Trails (iTunes-Link). Kostet 2,39 Euro und gibt es auch als funktonseingeschränkte, kostenlose Lite-Version. Im Kern geht es bei Apps dieser Art um das Aufzeichnen einer Route via GPS. Das Kartenmaterial ist in Ordnung, geht bis auf kleinere Wege runter. Zusatzinfos wie auf Wanderkarten üblich gibt es allerdings nicht.
Oberbayern HD (iTunes-Link) , herausgegeben von einer bayerischen Tourismusbehörde und daher kostenlos, zeigt, in welche Richtung bei diesem Thema gehen könnte. Hier gibt es Karten im Maßstab 1:10.000 und viele sonstige Infos. Ist professionell gemacht. Aber eben leider nur für Oberbayern.
Ähnliches, aber noch weiter optimiert zeigt der renommierte Reiseführerverlag Michael Müller mit der App Wanderführer Mallorca (iTunes-Link). 39 Touren gibt es da, die man mit ausgezeichnetem Kartenmaterial GPS-gesteuert und getrackt abwandern kann. Besser gehts wohl nicht, kostet allerdings 11,99 Euro.
Das war es allerdings auch schon an Apps!! Sieht also ziemlich mau aus…
Warum ich aber eigentlich auf das Thema Wandern gekommen bin, ist der Umstand, dass der Verlag Schaffrath heute, so die Pressemitteilung die uns erreichte, eine Deutschland-Premiere feiert. Seit heute gibt es nämich kostelos die App Wandermagazin (iTunes-Link). Es soll sich um die erste deutschsprachige App handeln, die “auf Basis der Digital-Magazine-Publishing-Technologie von Adobe entstanden ist, mit der auch die WIRED Magazin-App realisiert wurde.” Wir hatten über diese Technik von Adobe berichtet.
Das ändert allerdings nichts daran, dass die kostenlose App mit dem Wandern und dem iPad rein gar nichts zu tun hat. Vielmehr handelt es sich um ein Printmagazin, dass so einigermaßen für das iPad grafisch optimiert wurde, inklusive drei multimedialer Angebot. Ansonsten sind dort wirklich Links “gedruckt”, also man muss sie abschreiben, um sie zu öffnen – peinlich. Anstatt die sicher kenntnisreichen Geschichten mit Imagebildschrott zu illustrieren, wäre interaktives Kartenmaterial sicherlich angebrachter. Von der Themenauswahl gleich ganz zu schweigen: biederer geht es nimmer, null Gadget vorgestellt zum Beispiel. Wenig bis nichts verstanden, wie so was auf dem iPad stattfinden sollte.
Also eigentlich alles total uninteressant. Hätte ich gar nicht schreiben sollen, diesen Artikel. Was soll’s, jetzt ist er halt da.
Hier noch als Screenshot die Gestaltung dieses schrecklichen Wandermagazins


Problem ist aber: wie kriegt man das iPad jetzt befestigt im Auto? Da finde ich dieses Ding hier ganz gut: xMount heißt das.
Ich bin Romantiker, echt jetzt. Ich heule vorm Fernseher, wenn es sehr gefühlsmäßig daherkommt. Bei Kerzenschein wird mit warm ums Herz. Jaja, so einer bin ich. Ich gucke auch gerne in die Sterne, vor allem natürlich dort, wo es kaum Lichtverschmutzung gibt, Hintergrundstrahlung in unseren zivilisatorischen Steppen. Also am Meer zum Beispiel oder ich war auch mal in der chilenischen Atacama-Wüste. Was man da an Milliarden von Sternen sieht, Hammer. Die Himmelsmechanik macht mich ganz wuschig, totale Verwirrung. Schrumpfung.

Ich schätze die Idee sehr, die wichtigsten kulturellen, architektonischen oder auch landschaftlichen Menschheitswunder zu bewahren und für die Nachwelt zu erhalten. Dieser Arbeit widmet sich seit Jahren die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization). Unter anderem hat sie die berühmte Liste mit den Stätten des Weltkulturerbes zusammengestellt. Diese Liste hat, wie man in der letzten Zeit immer wieder erfahren konnte, zum Beispiel in Dresden, eine immer größere Bedeutung.
Heute mal wieder bei YouTube rumgeschnüffelt, was es so an neuen Videos zum iPad gibt. Dabei auf dieses Promo-Video gestoßen von Marco Polo. Das ist ein Verlag für Reiseführer. Offenbar haben die eine App für iPad in der Pipeline, mit dem man “Berlin erleben” soll.
Heute ist die App von Google Earth in einer neuen Version erschienen, die auch die Anzeige der beliebten Satellitenbilder in einer für das iPad optimierten Fassung ermöglicht. 
