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Darauf habe ich lange gewartet und dann war sie da, die arte-App. Und schon wieder muss ich mich wie Ekel Alfred aufführen, bei meinem Versuch die App zu bewerten. Naja, also.

Erstmal ist ja schon der arte-Webauftritt weniger, als man von arte erwarten könnte. In arte setzen wir fourty-somethings doch immer so viel Hoffnung. Immer noch. Obwohl ja nur noch und dauernd was über die Südsse kommt und in der Sendung tracks geht es fast auschließlich um anstrengend angezogene Frauen, die total crazy Laternenpfahle umstricken. Und Sarah Wiener, Du lieber Himmel… wie sie sich frisch gebackene Baguettes in die Nase steckt.

Trotzdem ist arte sowas wie eine Wolldecke, die ein bisschen kratzt, jedoch ein wenig ein Zuhause ist. Und wie die Franzosen uns den Spiegel vorhalten und umgekehrt, das mag ich und umgekehrt.

Und jetzt kam also die iPad-App von arte. Aber was bedeutet das? Innovative Benutzerführung, spannende Inhalte, Multimedia (darf man 2010 noch Multimedia sagen?) und Style und irgendwie die Sendung 1.000 Meisterwerke alle einzeln abrufbar? Und was soll ich sagen: Es ist genau ganz anders!

HOCHKANT!!! Ich meine… ja wo leben wir denn? Das haben die doch für irgendwas anderes konzipiert und tun jetzt so, als sei es eine iPad-App. Das kann mir doch keiner erzählen. Ich würde unsere Programmierer in den Bach werfen mit einem Playmobilfigürchen an den Füßen, wenn sie mir eine iPad-App mit nur vertikaler Ansicht abliefern würden.

Hat man den ersten Schock verdaut, kann man sich verschiedene Videos (darf man 2010 noch Video sagen?) ankukken. Das fetzt, wenn man sich gerne Videos anschaut. Man kann sich sogar ganze 7 Tage lang alle arte-Beiträge via App anschauen. Aber äh… kann man das nicht auch schon auf der Website? Ja kann man, aber wer mal im Bett, beim Frühstück oder während des Aufenthalts in einem ICE, der in einer Schneewehe stecken geblieben ist, nichts besseres zu tun hat, kann sich also arte-Beiträge auf dem iPad anschauen. Das ist schon ganz nett von arte, aber ich nehme an, dass es ein Rundfunkgesetz ist, das es dem Sender verbietet, eigene Beiträge länger als 7 Tage anzubieten.

Es gibt also die Möglichkeit, die Videos des Tages anzuschauen oder via ARTE+7 sich einen Beitrag zu suchen. Und dann kann man sich… ach nee, kann man nicht, da stürzt erstmal die App ab. Was mir ja auch leid tut. Beim Blick in die Programm-Zukunft kommen beklemmende Science-Fiction-Fehlermeldungen (Alert – Der Server antwortet nicht) und dann ist die arte iPad-App auch schon in ihren Möglichkeiten ausgeschöpft.

Es tut mir ja auch leid, dass ich hier wieder nur meckern kann, aber sollte es demnächst eine auch nur irgendwie okayene Version dieser App geben, schreibe ich womöglich ein Loblied darauf.

Ich bin nämlich gar nicht so.

Ich hab arte doch lieb.

[UPDATE 21.12. | 20 Uhr: Die App wurde von Apple inzwischen aus dem App-Store entfernt!! Wegen Verletzung der Entwickler-Richtlinien. Ganz gute Zusammenfassung aller Infos zu dieser Löschaktion inklusive der Hintergründe hier bei iPadinside]

Über Wikileaks muss man nicht mehr viel sagen, oder? Die im Web veröffentlichten Geheimdokumente scheinen nicht nur die Weltpolitik zu beeinflussen (obwohl das einige bestreiten), sondern vor allem eine neue Dimension der Macht des Internets einzuläuten.

Es war klar, dass diese Aktivtäten nicht jedem gefallen und daher mit Widerstand des Establishments zu rechnen ist. Einige US-Unternehmen wie Amazon oder Paypal lehnen es inzwischen ab, Dienstleistungen für Wikileaks zu erbringen. Umso erstaunlicher, dass sich Apple um diese Bedenken nicht zu scheren scheint, stehen die Kalifornier doch für einige Webbewohner eher auf der dunklen Seite der Macht.

Jedenfalls ist heute eine App erschienen, mit der sich alte und neue Veröffentlichungen von Wikileaks auf das iPad heruntergebrochen lesen lassen. Das Pikante: die App ist nicht umsonst, sondern sie kostet in Deutschland 1,59 Euro. (iTunes-Link).

Allerdings spendet man laut Aussage der Entwickler Hint Solutions eine USD pro Appkauf an Wikileaks. “One Dollar for Internet Freedom.” – so die Botschaft.

Die App bietet neben den Dokumenten alle Wikileaks-Tweets, sowie die sonstigen Inhalte der Wikileaks-Website. Wer also selbst stöbern will in den hundertausenden Dokumenten, der ist mit dieser App offenbar gut bedient.

Es handelt sich aber nicht, was ausdrücklich gesagt wird, nicht um eine offizielle App von WikiLeaks. Daher wohl auch der Verzicht der Entwickler auf das weltbekannte Logo mit der Sanduhr. Ich weiß nicht, ob das wirklich seriös ist…

CNN veröffentlicht Gratis-App für iPad

von Dirk Baranek am 14. Dezember 2010 · 1 Kommentar

Weltweites Nachrichten-TV auf dem iPad – das bietet jetzt der US-Sender CNN. Heute haben die eine iPad-App veröffentlicht. Die ist kostenlos und kann hier geladen werden: iTunes-Link.

Vorteil ist natürlich, dass man die Videos amschauen kann. Kein Flash …

Im Folgenden eine Presse-Info von CNN, einfach mal hier reingekippt.

Die CNN iPad Applikation präsentiert neben Breaking News wichtige globale Nachrichten in Form von Artikeln, Blogeinträgen, Fotogalerien sowie Live- und On-Demand-Videos. User haben die Möglichkeit, zwischen internationalen Meldungen und U.S.-Nachrichten zu wählen. In der U.S.-Edition können Benutzer zudem stündlich die neuesten Nachrichten über CNN Radio anhören.
Die iPad App bietet dem Nutzer mehrere Möglichkeiten zur Interaktion: Durch eine Kommentarfunktion können User eigene Sichtweisen zu redaktionellen Beiträgen direkt von der App aus posten. Außerdem ist es möglich, Artikel, Bilder und Videos als E-Mail zu verschicken oder über Facebook und Twitter zu teilen.
Drei verschiedene Ansichtsoptionen stehen zur Auswahl: die „Broadsheet“ Variante, die einem Zeitungslayout ähnelt, eine Listenansicht sowie der Slideshow-Modus.

Die „Broadsheet“ Ansicht: Hier sind bis zu 350 topaktuelle Nachrichten verfügbar. Um mehr über ein Thema zu erfahren, können User einzelne Schlagzeilen aufrufen oder in verschiedenen Rubriken recherchieren. Unter dem Menüpunkt „Featured“ stehen weitere redaktionelle Inhalte zur Verfügung, wie zum Beispiel Hintergrundberichte, Reportagen und Analysen. In der Sektion „Video“ können User auf eine Auswahl an On-Demand-Videos von CNN.com und der CNN Sendergruppe zugreifen.

Die Listenansicht: Sie zeigt eine fortlaufende Liste von Nachrichten sortiert nach Thema und Rubrik.

Der Slideshow-Modus: In dieser Ansicht haben User die Möglichkeit, topaktuelle Nachrichten im Slideshow-Modus anzusehen.

Neuer RSS-Feedreader für iPad: The Feed

von Kacper Potega am 5. Dezember 2010 · 2 Kommentare

Bei mir persönlich ist es ja so, dass ich das iPad vorzüglich dazu nutze, abends meine angehäuften RSS-Feed-Beiträge durchzublättern, auszusortieren, zu speichern, zu lesen … Und bisher war ich großer Fan (und bin es immer noch) der App Reeder, die übersichtlich gestaltet ist, alle nötigen Funktionen bietet und stabil läuft.

Baut jemand nun einen neuen RSS-Reader für das iPad, so muss er mit Reeder konkurrieren, was nicht einfach ist. Er hat also die Möglichkeit, das Design noch schicker zu gestalten und dann Nuancen entscheiden zu lassen – oder einfach einen ganz anderen Ansatz zum Lesen zu entwickeln. Für letzteres haben sich die Entwickler von The Feed entschieden.

Der erste Unterschied, der direkt beim Kauf auffällt: Die App ist kostenlos. Potentiell also ein guter Start, um ein großes Publikum zu erreichen.

The Feed iPad

Danach läuft erstmal alles wie bei Reeder: Man meldet sich mit seinem Google Reader Account an, synchronisiert die ungelesenen Einträge und kann loslesen. Der Hauptunterschied liegt jetzt an der Anordnung der Einträge: Während Reeder alle Beiträge als Einzelbeitrag in einer Leiste links verlinkt anzeigt und mich zwingt, jeden einzeln auszuwählen, zeigt The Feed die Einträge als nach unten unendlich langes Magazin an. So kann man sehr gemütlich alle Beiträge überfliegen, die Angst vor den 32.874.823 ungelesenen Einträgen verfliegt.

Nachteil: Bei meinen Tests die letzten Tage hatte die App ab und zu mal Probleme mit dem synchronisieren, mit dem zuverlässigen Als-gelesen-Markieren – lief aber durchgehend stabil. Wenn diese Macken ausgemerzt sind, werde ich vielleicht komplett umsteigen.

Heute ist eine App erschienen, die wirklich schick ist und die Nutzung von Social Media auf dem iPad verändern könnte. Es geht um Flipboard. (iTunes-Link) Der Clou ist: Man kann seine Twitter- oder Facebook-Nachrichten in einer Ansicht erleben, die einem Magazin nicht unähnlich ist. Insbesondere die Funktion, dass bei Twitter oder Facebook verlinkte Beiträge oder auch Fotos innerhalb von Flipboard vorangezeigt gelesen werden können, ist sehr praktisch.

Ich wollte mir die kostenlose App heute selbst anschauen, allerdings sind die Server von Flipboard wohl etwas überlastet. Beim Einloggen zu meinem Twitter- und Facebook-Accounts kamen entsprechende Fehlermeldungen: over capacity.

Hier ein langes Interview von Robert Scoble mit Mike McCue, einem der Entwickler der App.

Nachrichten im Web lesen ist ja so eine Sache. Problem ist vor allem, wie man die Flut bewältigen soll. Hilfreich ist dabei die Nutzung von RRS-Feeds. Damit kann man sich auf dem Laufenden halten, was die Lieblingsseiten so an neuen Nachrichten veröffentlicht haben, ohne diese selbst zu besuchen.

Google bietet wiederum mit seinem Angebot Reader die Möglichkeit, diese Quellen übersichtlich auf einer Seite zusammenzustellen, indem man die RSS-Feeds dort abonniert, in thematische Ordner zusammenstellt oder auch wichtige Artikel markiert usw.. Damit muss man nicht mehr auf die diversen Abos wechseln, sondern hat alles übersichtlich auf einer Webseite.

Um dieses Angebot gut lesbar auf das iPad zu kriegen, ist jetzt eine App für das iPad erschienen mit dem Namen Reeder. Die kostet 3,99 Euro und ist im App-Store heute gleich auf Platz 1 der meistverkauften Apps eingestiegen.(Affiliate-Link zu iTunes)

Das ist mit gutem Grund so, denn die App ist zwar optisch relativ simpel gestrickt, bietet aber eine Menge Funktionen und erhebliches Lesevergnügen, wie man in diesem Video des fscklog sehen kann.

FOCUS Online jetzt mit App für iPad

von Dirk Baranek am 27. Mai 2010 · 0 Kommentare

Es kam grade eine Pressemitteilung rein, die ich jetzt mal schnell hier reinpaste. Später mehr dazu.

FOCUS Online auf dem iPad

Ab sofort steht die News-Applikation im Apple Store kostenlos zum Download bereit

München/Hamburg, 27. Mai 2010 — FOCUS Online veröffentlicht pünktlich zum Verkaufsstart des iPad in Deutschland eine kostenlose Multimedia-Applikation für das Tablet-Gerät. Erstellt wurde die App von Cellular, Hamburg.

Die Startseite der iPad-App von FOCUS Online bietet in drei separaten Modulen die neuesten Nachrichten, aktuelle Videos und die vertiefenden Inhalte der Ressorts. Eine integrierte Suchfunktion erschließt das gesamte Archiv von FOCUS und FOCUS Online.

Sämtliche Inhalte werden sowohl im Portrait- als auch im Landscape-Modus perfekt ausgespielt. Der iPad-Leser findet fast alles auf einen Blick, ohne in die einzelnen Untermenüs hinein- und später wieder hinaus navigieren zu müssen. Mit einer einfachen Wischgeste etwa lassen sich die Ressorts und ihre Themen durchblättern, ohne dabei die Startseite zu verlassen. Ein Fingertipp auf den Artikel genügt, um im erscheinenden Pop-up-Menü Schriftgrößen zu ändern oder den Artikel via E-Mail, Facebook oder Twitter zu verbreiten.

Oliver Ebert, Produktchef von FOCUS Online: “Wir bieten eine Applikation an, die die Inhalte von FOCUS Online perfekt für das iPad optimiert umsetzt. Gemäß unserer Free-Content-Strategie ist die iPad-App wie auch schon unsere iPhone-App kostenlos verfügbar.”

Konzept, Design und technische Umsetzung stammen von CELLULAR, Deutschlands führender Mobile-Agentur, die das Nachrichtenportal bereits auf dem iPhone zum Top-Download gemacht hat.

RSS-Feeds liefern Updates von bevorzugten Nachrichtenquellen – zuverlässig, aktuell, online. Digitale Zeitschriften liefern Nachrichten, sind meistens bequemer zu lesen und vor allem nach dem Download auch offline nutzbar. Allerdings enthalten die eben oft mehr News, als man eigentlich braucht.

Warum daher nicht die Vorzüge beider Medienformen kombinieren und vielleicht die beste aller Welten schaffen? Das scheint die Motivation der Leute hinter Paper Pile zu sein, die eine iPad-App anbieten, mit der man seine RSS-Feeds zu einer Art digitalen Tageszeitung zusammenstellen kann.

Im Gegensatz zu anderen iPad-Apps, imitiert “Paper Pile” gedruckte Zeitungen täuschend echt, sodass selbst wenig erfahrene Benutzer spielend einfach damit umgehen können. Die Darstellung der Texte im Blocksatz ist einzigartig und unterstützt das Gefühl, eine echte Zeitung zu lesen. News-Feeds werden meist bereits nach Eingabe der Adresse einer Webseite automatisch erkannt. Der integrierte Browser macht darüber hinaus das Finden und Abonnieren gut versteckter Feeds direkt aus der App heraus ungewohnt einfach.

Funktionen im Überblick:

  • Lesen und Verwalten von RSS-Feeds
  • realistische Darstellung als Tageszeitung
  • Automatische Feed-Erkennung und integrierter Browser zum einfachen Finden von News-Feeds
  • Kleine Seitenvorschau-Bilder zur einfachen Navigation
  • keine Internetverbindung nötig zum Lesen unterwegs

Die App gbt es hier bei iTunes für 2,39 Euro

Financial Times stellt iPad-App vor

von Dirk Baranek am 25. Mai 2010 · 1 Kommentar

Die Financial Times wird ihre Inhalte auf dem iPad in einem speziellen Format anbieten. Das geschieht in Form einer App, die selbst kostenlos ist (iTunes-Link). Allerdings wird der Zugriff auf die kompletten Inhalte des renommierten Wirtschaftsblatts dann kostenpflichtig sein. Bis zum 31. Juli kann man aber auf Grund einer Zusammenarbeit mit einem Sponsor erst einmal alles kostenlos ausprobieren und sich gründlich umschauen.

Der Verlag selbst schreibt dazu Folgendes

Die App ist kostenlos erhältlich und in das FT.com-Zugangsmodell integriert, bei dem registrierte Benutzer monatlich kostenlos auf 10 Artikel zugreifen können, bevor ein Abonnement erforderlich wird. Zur Einführung wird der Luxusuhrenhersteller Hublot als Sponsor über die Anwendung bis 31. Juli den vollständig kostenfreien Zugriff auf die FT-Inhalte ermöglichen; die kostenlose Registrierung ist erforderlich.

Das kostenpflichtige “Abo” gibt es in zwei Versionen für 3,59 bzw 6,99 Euro. Diese Versionen unterscheiden sich in Bezug auf den Zugang zu sehr hochwertigem, speziellen Content, wie zum Beispiel eine Datenbank mit Gesetzestexten, zu Finanznachrichten, dem vollen Zugriff auf die Printausgabe usw.. Infos zu diesem abgestuften Preis- und Rechtemodell findet man hier

Hier noch eine recht ansprechende Videopräsentation der App

Fazit
Ich halte dieses Angebot für wegweisend. Zum einen ist der Preis relativ niedrigschwellig. Zum anderen ist das Angebot überragend. Nutzer, die sich mit hochwertigen Wirtschafts- und Finanzinformationen versorgen wollen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Die App sieht zuletzt wirklich gut aus.

Nachrichten auf dem iPad lesen mit Pulse

von Dirk Baranek am 3. Mai 2010 · 1 Kommentar

In diesem Video kann die neue App Pulse in Aktion begutachtet werden, mit der man Nachrichten lesen kann. Vermutlich auf der Basis von RSS-Feeds werden diese sehr ansprechend präsentiert. Mit wenigen Fingerübungen können weitere Feeds hinzugefügt werden, ähnliche Themen angesehen oder Links auf die Artikel auf den Social-Media-Plattformen publiziert werden.

Die App ist noch nicht im App-Store erhältlichist hier erhältlich, kostet aktuell 2,99 € und wurde von zwei Studenten der US-Uni Stanford entwickelt.