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Uuh, entwickeln wir uns langsam zum Luxus-Gadget-Blog für die Herrschaften mit Kreditkarten ohne Limit? Also, nicht wirklich, aber dieses Ding hier, das das dänische Unternehmen Bang & Olufsen vorstellt, ist ja mal ziemlich grandios. Name: Beosound 8. Mit dem eingebauten Dock lassen sich iPad, iPhone und iPod anschließen.

Zu kaufen soll es das Gerät ab Ende November geben. Preis ist unbekannt. Dazu gibts gleich eine eigene App, mit dem sich die Soundstation steuern lässt. Über die Soundqualität kann ich nichts aus eigener Hörerfahrung beisteuern, aber vermutlich in B&O-Qualität. Das Unternehmen steht für beste Verarbeitung und innovative Technik, die höchsten Ansprüchen genügt – und hohe Preise!

Das Design überzeugt mich jedenfalls, mag so minmales Zeug, das perfekte Sounds mit feinen Höhen und körperbetonten Bässen liefert. Hier noch das etwas sehr dramatische Werbevideo, das einen kleinen Eindruck vermittelt.

Die Wikpedia bezeichnet ihn als den legendärsten Syntheziser seiner Zeit, der KORG MS20. Gebaut wurde er von 1978 bis 1983 und ist inzwischen nur noch als gesuchtes Sammlerstück erhältlich.

Jetzt ist er wiederauferstanden – als native iPad-App. Kostet aktuell 12,99 Euro, soll aber in ein paar Monaten über 30 kosten (iTunes-Link).

Als monophoner Analogsynthesizer begeistert er bis heute elektronische Musikmacher durch seine vielen Funktionen und vor allem seine dreckigen Sounds. Es knarzt eben noch ein wenig, es rumpelt, es ist nicht so aalglatt wie die digitalen Soundmaschinen, die inzwischen den Markt beherrschen.

Auf der Website von KORG finden sich ein paar Soundbeispiele, die einen guten Eindruck verschaffen.

Das Magazin DeBug hat sich die App gleich mal gekrallt, hat ein erstes Video veröffentlicht und verdrahtet ein paar Kabel neu. Der Sound ist beeindruckend wirklichkeitsgetreu.

radio.de App fürs iPad

von Huck Haas am 5. November 2010 · 0 Kommentare

Neulich war es noch, also 2004, da moderierte ich eine vollkommen bekloppte Sendung beim Lokalsender Radio Rheinwelle eine Sendung namens Attakke Royal Radioshow.

Auf jeden Fall konnte man Radio Rheinwelle so gut wie nirgends empfangen. Niemand meiner Freunde konnte diese Sendung hören. Weil sie entweder kein Radio oder keine Antenne besaßen. Manche waren sogar so arm, dass sie weder Radio noch Antenne besaßen. Das war damals nicht leicht.

Ich kannte eine Dame, die jedesmal mit einem Kleiderbügel, der per Kabel am Radio befestigt war, am Fenster stand um entsprechenden Empfang zum Lauschen der Sendung zu erlangen. Ein Bekannter fuhr einfach mit seinem Opel Kadett zwei Stunden in der Gegend herum, um die Sendung zu hören. Ansonsten war es nicht ganz einfach die Sendung zu empfangen.

Total interessant, was? Ist es ja auch, denn jetzt ist Schluss mit solchen menschenverachtenden Verrenkungen, denn die App radio.de ist am Start und man kann damit auf dem iPad gemütlich den Lieblingsradiosender hören und gleichzeitig in der Sonne liegen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Könnte man, wenn es noch eine Sonne gäbe in diesen trüben Herbsttagen.

Immerhin ist die App kostenlos. Ist das nicht fast genauso so schön wie ein sonniger Sommertag?

iPad trifft Marimbaphon

von Dirk Baranek am 4. November 2010 · 0 Kommentare

So kanns gehen: in diesem kleinen Konzertausschnitt des norwegischen Jazzduos Bugge Wesseltoft und Henrik Schwarz sieht man ein klassisch analoges Schlaginstrument, ein Marimbaphon, im Zusammenspiel mit zwei iPads.

Es geht, es hört sich gut an, es macht Spaß.

Mehr Konzertmitschnitte auf Video gibt es auf der MySpace-Seite des Duos

Erste iPad-Straßenmusikantin gesichtet

von Dirk Baranek am 28. September 2010 · 0 Kommentare

So richtig viel mehr, als das was man sieht, weiß ich auch nicht über dieses Video. Jedenfalls zeigt es eine Straßenmusikantin, die die Passanten mit ihrer auf dem iPad produzierten Musik unterhalten möchte. Offenbar nutzt sie die App Seline (iTunes-Link), die es für 7,99 Euro gibt.

The First iPad Street Musician? from Alex Shpil on Vimeo.

Eye of the Tiger mit iPads!

von Kacper Potega am 27. September 2010 · 1 Kommentar

Es ist ein Klassiker der Moderne. Es ist der einzige Song, den Filmregisseure seit Rocky kennen, um zu demonstrieren, dass sich ein Proband ganz intensiv auf etwas vorbereitet. Im besten Fall einen Kampf. Und es ist möglich diesen Song nur auf iPads nachzuspielen mit diversen Apps. Ich möchte, dass sofort unzählige iPad-only Bands aus dem Boden gestampft werden. Und hier, ich weiß: aaaaaaaalt. Aber das ist der Song auch.

Mit einem Preis von 13,99 Euro nicht ganz billig, aber verdammt mächtig scheint diese Musik-App Furore zu machen: touchAble (iTunes-Link). Die ersten Nutzer der seit zehn Tagen im App-Store angebotenen App äußern sich jedenfalls durchweg begeistert. “Installation kinderleicht, Spaßfaktor riesig!”, “Der Umfang der App ist verblüffend.” “Wer diese Geräte nicht im Einsatz hat, spart mit der App hunderte von Euros!”

Ich bin mal ehrlich: Ich kennen mich in diesem Metier nicht so perfekt aus, aber die Funktionsliste im App-Store ist ellenlang. Sagen wir mal so: ich glaube den Experten …

Hier in dem Video der DJ Sebastien Léger, der schon Remixes für Justin Timberlake und Daft Punk produziert hat, bei der Arbeit. Sieht jedenfalls sehr professionell aus.

touchAble featured artists video : Sebastien Léger from touchAble on Vimeo.

Mandalas sind bekannt. Es handelt sich dabei ursprünglich um religiöse Symbole aus der indischen Kultur, denen immer ein gleiches Prinzip innewohnt: es sind kreisförmige stets streng symetrische Darstellungen. An dieses Prinzip lehnt sich die iPad-App Melodala (iTunes-Link / 1,59 Euro) an, deren Ergebnisse etwas an ein Kaleidoskop erinnern, das man sich in Kindertagen als Pappröhre vor das Auge hielt, um die gespiegelten bunten Steine in permanent veränderlicher Symetrie anzuschauen.

So ähnlich funktioniert die App, wie man in dem ersten Video sehen kann (hier die iPhone-Version): man tippt auf den Bildschirm und malt mit dem Finger. Allerdings wird die Zeichnung automatisch an sechs Punkten gespiegelt dargestellt. Daraus ergibt sich immer ein auf einem Kreis basierendes Gemälde. Die Vorsilbe “Melo” bezieht sich im übrigen auf den Umstand, dass die App auf der Aktivität des Nutzers basierende, leicht meditative Musik produziert.

Die App fasziniert offenbar Künstler. David Hockney soll Fan sein. In dem zweiten Video sieht man die App im Einsatz in der renommierten Kunstmuseum Tate Britain in London. Dort waren drei iPads aufgestellt und die Besucher konnten die App benutzen. Die Ergebnisse wurden ausgedruckt und ausgestellt. Melodala war die erste App, die Eingang in die Tate Britain gefunden hat.

MELODALA at The Tate Britain: Installation Film from Mark McEvoy on Vimeo.

Immer im Kreis: Musik machen auf iPad mit Loopseque

von Dirk Baranek am 23. August 2010 · 0 Kommentare

Es gibt bereits eine ganze Menge Musik-Apps, diese hier macht allerdings nicht nur gute Sounds sondern sieht auch noch richtig schick aus. Name: Loopseque. Kostet aktuell 3,99 Euro (iTunes-Link)

Die Bewertungen der Nutzer im App-Store sind eindeutig: alle zehn Bewertungen gaben ausnahmslos fünf Sterne, was man wirklich selten sieht.

Interessant an dem grafischen Konzept ist der Umstand, dass es die kreisförmige Gestaltung der Funktion Loop diese Mal wortwörtlich entspricht. Die App bietet zudem viele Funktionen, wie zum Beispiel das Abspeichern oder die Nutzung vorinstallierter Musikprojekte.

Hier ein Video der Entwickler.

Das Video hier ist gut: der komplette Song wird ausschließlich auf Apps und mit iPads eingespielt. Der Song heißt Eye of the Tiger von Survivor.

ipad + “Eye of the Tiger” from Jordan Hollender on Vimeo.