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Gerade den letzten Artikel über diesen Pinsel namens “Nomad Brush” bei Facebook gepostet und schon erschien dort ein Kommentar von Luca. Der schrieb Folgendes:

Habe mittlerweile ein kleines Vermögen investiert, um einen funktionierenden Stift fürs iPad zu finden – und mir ist es endlich gelungen: Der Just Mobile AluPen geht tatsächlich! Ich kann noch nicht sagen, ob er auch drucksensitiv ist, da ich ihn erst heute bekommen habe und nur kurz ausprobieren durfte. Aber es geht, und das hat er schon mal ganz vielen anderen sogenannten “iPad Eingabestiften” voraus.

Das fand ich interessant und habe mich mal umgeschaut, was es mit diesem AluPen von Just Mobile auf sich hat.

Wie der Name schon sagt, ist das Gerät aus Aluminium, wiegt etwa 80 Gramm und hat vorne eine “ultrasofte Gummispitze”. Diese ist patentiert und zeichnet sich vermutlich dadurch aus, dass das Gummi leicht elektrisch leichtfähig ist. Wie die das machen, keine Ahnung.

Jedenfalls funktioniert es wirklich ganz gut, wie man in vielen Videos bei YouTube sehen kann. Ich habe das hier unten ausgewählt. Fetzt zwar nicht so richtig, aber man sieht, dass man mit dem AluPen wirklich einen Stift hat, mit dem man auf Skizzen- und MalApps auf dem iPad sehr filigran arbeiten kann.

Der Pinsel zum iPad: Nomad Brush

von Dirk Baranek am 30. Dezember 2010 · 0 Kommentare

Apps zum Malen auf dem iPad erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Besonders die App Brushes wird von vielen Künstlern benutzt. Bisher musste man auf diesen und den anderen Apps mit den Fingern malen, wie eben üblich bei dem Touchscreen.

Jetzt will das Unternehmen Nomad einen Pinsel dazu vorlegen. Wie genau der funktioniert, sagen die auf ihrer Website nicht. Scheinbar warten sie erst die Patentierung ab.

Im Handel erhältlich soll der Pinsel jedenfalls im Februar 2011 sein. In dem Video sieht man ganz am Schluss schon, dass es funktioniert.

iPad als Palette für Touchwandgemälde

von Dirk Baranek am 15. November 2010 · 1 Kommentar

Hier eine neue, experimentelle, optisch faszinierende Anwendung der neuartigen Touchoberflächen. Entstanden ist das am Electronic Visualization Laboratory (EVL), einem Forschungsbereich der Universität von Illinois in Chicago.

Es geht um Malerei auf einer sechs Meter breiten Fläche, die insgesamt 8.160 x 2.304 Pixel misst. Das sind 18,8 Megapixel. Darauf kann mit den Fingern sowie mit normalen Pinseln und sogar Rollen gemalt werden.

Zum Einsatz kommt dazu ein iPad. Das dient als Palette, auf dem die Einstellungen des Strichs vorgenommen werden. Die Farben werden ebenfalls darauf gemischt. Insgesamt können bis zu acht Personen gleichzeitig darauf malen.

Mehr Infos in dem Video.

Mit Tactilis Skizzen auf dem iPad anfertigen

von Dirk Baranek am 30. Oktober 2010 · 0 Kommentare

Apps, um mit den Fingern Skizzen zu machen, gibt es einige. Ich habe ein paar von denen probiert und muss sagen: ganz so einfach ist es nicht, mit den Fingerspitzen zu zeichnen oder zu schreiben. Ist eben kein Stift, sondern eine mehr oder weniger dicke Fläche. Zudem kann man den Kontaktpunkt des Fingers auf der Glasfläche nur ungenau kalkulieren. Schon seltsam, wie knubbelig eigentlich diese Fingerspitzen sind.

An diesen Problemen hat Satyakam Khadilkar bei der Umsetzung seiner Zeichenapp Tactilis gearbeitet, die es gratis im App-Store gibt (iTunes-Link).

So kann man Teile der Zeichenfläche als vergrößertes Pop-Up anzeigen, in das definierte Feld reinmalen und dann wieder wegtippen. Die Zeichnung wird dann an der Stelle eingefügt. Mit Zweifingergesten ist es möglich, grade Linien und vollendete Kreise vorzuzeichnen, deren Linien magnetisch sind und perfekt nachgezogen werden. Durchdacht ist ebenfalls eine Funktion, mit der es möglich ist, auf dem iPad zu schreiben und den Handballen auf dem Bildschirm aufzustützen. Das ist wirklich clever. Näheres zu diesen Gestensteuerungen sieht man in dem Promovideo unten.

Gibt es Nachteile? Ok, farbige Linien kann die App nicht. Die erste Version scheint außerdem noch etwas buggy, wie man in den Bewertungen lesen kann im App-Store. Ich habe es ausprobiert und habe allerdings nichts gefunden. Lief alles.

Als kostenlose App jedenfalls empfehlenswert.

Mandalas sind bekannt. Es handelt sich dabei ursprünglich um religiöse Symbole aus der indischen Kultur, denen immer ein gleiches Prinzip innewohnt: es sind kreisförmige stets streng symetrische Darstellungen. An dieses Prinzip lehnt sich die iPad-App Melodala (iTunes-Link / 1,59 Euro) an, deren Ergebnisse etwas an ein Kaleidoskop erinnern, das man sich in Kindertagen als Pappröhre vor das Auge hielt, um die gespiegelten bunten Steine in permanent veränderlicher Symetrie anzuschauen.

So ähnlich funktioniert die App, wie man in dem ersten Video sehen kann (hier die iPhone-Version): man tippt auf den Bildschirm und malt mit dem Finger. Allerdings wird die Zeichnung automatisch an sechs Punkten gespiegelt dargestellt. Daraus ergibt sich immer ein auf einem Kreis basierendes Gemälde. Die Vorsilbe “Melo” bezieht sich im übrigen auf den Umstand, dass die App auf der Aktivität des Nutzers basierende, leicht meditative Musik produziert.

Die App fasziniert offenbar Künstler. David Hockney soll Fan sein. In dem zweiten Video sieht man die App im Einsatz in der renommierten Kunstmuseum Tate Britain in London. Dort waren drei iPads aufgestellt und die Besucher konnten die App benutzen. Die Ergebnisse wurden ausgedruckt und ausgestellt. Melodala war die erste App, die Eingang in die Tate Britain gefunden hat.

MELODALA at The Tate Britain: Installation Film from Mark McEvoy on Vimeo.

Tipp: Ideen skizzieren mit Adobe Ideas auf dem iPad

von Kacper Potega am 19. August 2010 · 3 Kommentare

Als Klischeekreativer ist man natürlich gezwungen, ständig ein Notizbüchlein mit sich herumzuschleppen, in das man zum Mädchenaufreißen in der S-Bahn ganz “spontan” mal eine Idee hineinkritzeln kann. Weil das iPad aber ein viel besserer Frauenmagnet ist und, seien wir ehrlich, das Notizbuch sonst eher nur ein weiterer Gegenstand ist, den man dabei haben muss, lohnt es sich Adobe Ideas auszuprobieren – eine simple aber funktional absolut ausreichende Skizzenapp. Und obendrein kostenlos.

Adobe Ideas beinhaltet alles, was man für das effiziente Skizzieren benötigt: einen Stift, dessen Stärke sich von klitzeklein bis riesig fast stufenlos einstellen lässt, eine vollständige Farbpalette und einen Radiergummi. In die Arbeitsfläche lässt sich mit zwei Fingern hinein- und hinauszoomen. In den Hintergrund lässt sich ein Bild laden, von dem ohne weiteres abgepaust werden kann. Das fertige Bild lässt sich dann mit einem Tap verschicken und kann dann von Freunden, Bekannten und Kollegen kommentiert werden.

Eine Funktion, die ich bisher aus keiner anderen Skizzenapp kenne, ist die Möglichkeit, sich aus einem Foto ein Farb-Theme generieren zu lassen. Das Programm wählt hierzu aus einem Foto verschiedene prominente Farbpunkte aus und legt die gespeicherte Palette in die Farbauswahlpalette des Zeichenprogramms. Ebenfalls perfekt zum abpausen!

Einzig der Colorpicker fehlt in der App. Als Pick-Up-Tool geht es aber auch ohne. Hier noch eine Zeichnung im Schnelldurchlauf:

Hier der offizielle User-Guide

Malen auf dem iPad mit der App Brushes

von Dirk Baranek am 30. Juni 2010 · 2 Kommentare

Mit dem iPad kann man nicht nur Medien konsumieren, sondern auch herstellen. Ich hatte darauf schon im Zusammenhang mit Musik hingewiesen.

Ähnliches entwickelt sich in Richtung Bilder, Malerei, Kunst – wie immer man das nennen will. Inzwischen kristalliert sich vor allem eine App heraus, mit der jetzt viele Kreative anfangen, ihre (Klein-)Kunstwerke zu erstellen: Brushes (5,99€ | iTunesLink).

Brushes bietet eine umfangreiche Funktionspalette und scheint hervorragend geeignet, visuelle Ideen in digitale Bilder umzusetzen. Ich will mich hier gar nicht in der Aufzählung der detaillierten Möglichkeiten ergehen, sondern habe einfach mal bei Flickr rumgesucht, ob es da nicht schon ein paar konkrete Beispiele gibt, was die Leute so mit der App anfangen. Gibt es natürlich schon massig. Ich habe daraufhin eine Galerie zusammengestellt mit ein paar, wie ich finde, guten Beispielen, die auch die diversen Stile berücksichtigen, die möglich sind. Es handelt sich dabei nicht in jedem Fall um richtig anspruchsvolle Kunst, aber was solls, darum geht es erstmal nicht.

Hier geht es zur Galerie bei Flickr.

Dann hier noch ein Video, das ziemlich gut zeigt, wie der Workflow auf Brushes in etwa aussieht. Im siebenminütigem Zeitraffer kann man dem New Yorker Künstler David Jon Kassan über die Schulter schauen, wie er in drei Stunden ein fotorealistisches Porträt erstellt. Ganz interessant, wie er immer wieder mit Vergrößern-Verkleinern arbeitet, um Details zu gestalten.

Zeichnen mit dem iPad und als Video exportieren

von Dirk Baranek am 21. April 2010 · 0 Kommentare

In diesem Video geht es um die App Brushes (iTunes-Link/ 5,99 €), mit der man zeichnen kann.

Ken Loh wollte das mal ausprobieren und kommt zu ganz guten Ergebnissen, wie man sehen kann. Er hat auch mit diversen Hintergründen rumexperimentiert. Besonders gefällt ihm der Umstand, dass man den Entstehungsprozess aufnehmen und als Video exportieren kann. Das Ergebnis ist hier zu sehen.