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Mit der Juli-Ausgabe hat WIRED seine Editions-Politik beim iPad etwas geändert. Während es die erste iPad-Ausgabe, es war die vom Juni, nur komplett als Download gab, der 3,99 € gekostet hat, gibt es jetzt den WIRED-Reader. Der ist zunächst kostenlos (iTunes-Link)

Installiert man diese App, gibt es dort dann aktuell drei Sachen, die jeweils einzeln runtergeladen werden müssen

  • eine kostenlose “Free Preview Edition” (50 mB)
  • die Juni-Ausgabe für 2,99 €
  • die Juli-Ausgabe für 2,99 €

Das bedeutet: Die Ausgaben werden jetzt es als “In-App-Käufe” abgewickelt.

Kommentar

Für den Nutzer/Käufer ändert sich nicht viel. Er hat im Gegenteil jetzt mehr Möglichkeiten, sich vor dem Kauf einer Ausgabe über die Machart des WIRED-Konzeptes zu informieren.

iFranznation jetzt als App fürs iPad

von Dirk Baranek am 14. Juni 2010 · 1 Kommentar

Die Macher des Blogs iFranznation haben sich was gegönnt. Im ersten Schritt haben sie eine reading app veröffentlicht. Im Grunde handelt es sich dabei, wie man auch in ihrem Vorstellungsvideo unten sehen kann, um eine Art aufgemotzten RSS-Reader. Damit bringen sie dann ihre Blogartikel, ihre bei iTunes gestreamten Videos und ihren Twitterfeed aufs iPad. Das alles mit einem gewissen Lesekomfort und stets aktuell.

Die App ist kostenlos und gibt es hier bei iTunes.

Im Grunde fragt man sich so ein bisschen, was das soll. Werden wir in Zukunft von jeder Website, von jedem Blog, den wir besuchen, eine eigene App bekommen? Okay, die Leute von iFranznation versprechen in der zweiten Version mehr Interaktion. Aber so ganz leuchtet mir das alles ehrlich gesagt noch nicht ein. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Demovideo: die iPad-Version des TIME Magazine

von Dirk Baranek am 11. Juni 2010 · 1 Kommentar

So wird sie dann vermutlich aussehen, die Version des US-Nachrichten-Magazins TIME auf dem iPad. Viele interaktive Elemente, Fotostrecken, Video…

Hoffnungsvoll haben Verlage und Konsumenten das iPad erwartet. Als Retter der Magazinpublikationen, als optimales Device zur Betrachtung dieser. Was wir aber bisher vorliegen haben, ist mehr als enttäuschend. Und das wird sich nicht ändern.

Jetzt, wo das iPad auch in Deutschland verfügbar ist, können wir auch in den Genuss deutscher Zeitungen und vor allem Zeitschriften auf dem iPad kommen. Neben der bereits vom iPhone bekannten SPIEGEL-App, haben es auch die WELT und die brand eins in den AppStore geschafft. Am meisten erwartet wurde auch hierzulande allerdings die lange angekündigte iPad-Version von WIRED, die seit einigen Tagen im AppStore zu finden ist.

Da für letztere ein sehr hoher PR-Aufwand betrieben wurde und sie immer wieder als Beispiel für die Umsetzung eines Erfolgreichen Magazins auf dem iPad genutzt wurde, steht sie nun da als Symbol für Zeitschriften und ähnliche Publikationen auf dem neuen Applegerät. Und obwohl die Kommentare vieler Nutzer und die Verkaufszahlen zunächst eine etwas andere Schlussfolgerung nahelegen: Sie ist eine absolute Enttäuschung.

Die meisten Leser werden sich an die “interaktive” CD-ROM erinnern, an die 90er Jahre. Es scheint so, als lade man sich diese CD-ROM nun zwar aus dem AppStore und das von Unterwegs – aber viel hat sich nicht verändert. Man kann auf Tap (statt Klick) ein Bild auf Bildschirmgröße maximieren, Videos abspielen, Töne erzeugen, Bildanimationen ansehen. Was im ersten Moment ganz nett aussieht, aber auch damals schon mehr technische Spielerei war, als inhaltliche Bereicherung. Ein reines, nett aufbereitetes PDF wäre mir fast lieber.
Habe ich noch vor wenigen Tagen das iPad als benutzerfreundliches Gerät gelobt, muss ich heute auf die Drittanbieter schimpfen.

Im Prinzip ist die Applikation eine Anreihung von Bildern, durch die sich der Benutzer scrollen kann. Ich fühle mich erinnert an meine Anänge im Webdesign, als ich in Photoshop Layouts in Tabellen aus einzelnen Bildern zerlegt und so online gestellt habe. Nun könnte man wenigstens damit argumentieren, dass ja die Bilder, durch die man scrollt, ja wenigstens schön anzuschauen sind, was so weit auch stimmen mag. Mehr als durchblättern möchte man aber nicht wirklich machen, zum Lesen animiert das Layout nicht.

Und nun kommt die wichtigste Frage, mit der wir von WIRED wieder zurück auf die Allgemeinheit der Magazine kommen:

Welchen Mehrwert bietet das Magazin als App gegenüber der Website?

Keinen. Nicht bei WIRED, nicht bei SPIEGEL, nicht bei der WELT. Sicherlich sind Inhalte dabei, die es im Web so nicht gibt. Genauso könnte man diese aber als Paid Content online stellen. Magazin-Apps sind nämlich nichts anderes: Paid Content hinter dem Schleier des AppStore.

Die beste Magazin-App wäre also ganz simpel eine Website. Eine Magazin-App, die die eigene Website für das iPad optimiert und um für das Gerät interessante Funktionen erweitert. Zum Beispiel könnte man Funktionen wie die von Instapaper übernehmen. Artikel zum später lesen temporär auf dem iPad speichern. Und das ist nur eine von tausenden Ideen, die man nach wenigen Sekunden Brainstormen haben könnte.

Nun verdient man damit selbstverständlich nicht so viel Geld wie mit einer monatlich erscheinenden App für 6€. Noch. Vermutlich verdient man mit der jetzigen Variante aber auch nicht viel Kohle, die Produktion ist noch relativ teuer, die Absätze noch zu niedrig. Und der Erfolg wird nicht schlagartig in die Höhe schießen, wenn die Publikationen weiter so aussehen werden wie jetzt.

Ich warte gespannt auf iAd. Vielleicht ändert es die Herangehensweise an die eigenen Publikationen auch in diesem Bereich zum Guten.

FOCUS Online jetzt mit App für iPad

von Dirk Baranek am 27. Mai 2010 · 0 Kommentare

Es kam grade eine Pressemitteilung rein, die ich jetzt mal schnell hier reinpaste. Später mehr dazu.

FOCUS Online auf dem iPad

Ab sofort steht die News-Applikation im Apple Store kostenlos zum Download bereit

München/Hamburg, 27. Mai 2010 — FOCUS Online veröffentlicht pünktlich zum Verkaufsstart des iPad in Deutschland eine kostenlose Multimedia-Applikation für das Tablet-Gerät. Erstellt wurde die App von Cellular, Hamburg.

Die Startseite der iPad-App von FOCUS Online bietet in drei separaten Modulen die neuesten Nachrichten, aktuelle Videos und die vertiefenden Inhalte der Ressorts. Eine integrierte Suchfunktion erschließt das gesamte Archiv von FOCUS und FOCUS Online.

Sämtliche Inhalte werden sowohl im Portrait- als auch im Landscape-Modus perfekt ausgespielt. Der iPad-Leser findet fast alles auf einen Blick, ohne in die einzelnen Untermenüs hinein- und später wieder hinaus navigieren zu müssen. Mit einer einfachen Wischgeste etwa lassen sich die Ressorts und ihre Themen durchblättern, ohne dabei die Startseite zu verlassen. Ein Fingertipp auf den Artikel genügt, um im erscheinenden Pop-up-Menü Schriftgrößen zu ändern oder den Artikel via E-Mail, Facebook oder Twitter zu verbreiten.

Oliver Ebert, Produktchef von FOCUS Online: “Wir bieten eine Applikation an, die die Inhalte von FOCUS Online perfekt für das iPad optimiert umsetzt. Gemäß unserer Free-Content-Strategie ist die iPad-App wie auch schon unsere iPhone-App kostenlos verfügbar.”

Konzept, Design und technische Umsetzung stammen von CELLULAR, Deutschlands führender Mobile-Agentur, die das Nachrichtenportal bereits auf dem iPhone zum Top-Download gemacht hat.

Video: So sieht WIRED auf dem iPad aus …

von Dirk Baranek am 26. Mai 2010 · 1 Kommentar

Wie heute berichtet, ist das Magazin WIRED jetzt auf dem iPad mit einer eigenen Ausgabe vertreten. Inzwischen gibt es auch einen fetzigen “Trailer”, der zeigt, wie das so aussieht: Ziemlich klasse.

Hier gibt es die Juni-Ausgabe bei iTunes für 3,99 €.

Und hier noch die Videobesprechung des iPhoneBlogs

WELT und brand eins auf iPad verfügbar

von Dirk Baranek am 26. Mai 2010 · 5 Kommentare

Auch deutsche Verlage sind kurz vor dem Verkaufsstart des iPad hierzulande mit digitalen Versionen ihre normalerweise im Printformat veröffentlichten Publikationen an den Start gegangen.

WELT im iKiosk
Der Springerverlag bietet seine App iKiosk, mit der man die drei Ausgaben der WELT (normal, kompakt, Sonntag) lesen kann, in den nächsten vier Wochen noch gratis an. Jede der Ausgaben kann bereits am Vorabend um 23 Uhr gelesen werden. Besondere, von den Printausgaben abweichende Inhalte werden aktuell noch nicht angekündigt. Auch der endgültige Preis für das Monats-Abo ab Juni ist noch unbekannt.
Hier bei iTunes laden.

brand eins
Das Wirtschafts- und Lifestyle-Magazin brand eins bietet seine App ebenfalls kostenlos an, allerdings muss man dann zahlen, um die Inhalte auf den Schirm zu bekommen. Der Preis ist mit 6,99 etwa zehn Prozent günstiger als die Printausgabe (7,60 Euro). Auch bei brand eins sind laut Beschreibung keine besonderen Inhalte angekündigt.
Hier bei iTunes laden.

Fazit
Immerhin. Wenigstens sind die Printausgaben dieser beiden Verlage jetzt auf dem iPad verfügbar. Man muss kein Papier mehr rumschleppen. Auch scheint ich man sich von PDF-ähnlichen Versionen verabschiedet zu haben und hat in Punkto Usability den iPad-Style angenommen. das Alles ist sicherlich für die Unternehmen erstmal ein Testballon. Wenn es sich durchsetzt, also die Verkaufszahlen sich in einem vernünftigen Rahmen bewegen, könnte man sich entschließen, die gesamte Medienvielfalt für das iPad anzubieten. Erst dann allerdings wird sich der Sog erst richtig entwickeln …

Interessant ist außerdem, dass beide Verlage den Weg über die App gehen und die Ausgaben nicht im iBookstore anbieten. Diese Vorgehensweise scheint sich durchzusetzen.

RSS-Feeds liefern Updates von bevorzugten Nachrichtenquellen – zuverlässig, aktuell, online. Digitale Zeitschriften liefern Nachrichten, sind meistens bequemer zu lesen und vor allem nach dem Download auch offline nutzbar. Allerdings enthalten die eben oft mehr News, als man eigentlich braucht.

Warum daher nicht die Vorzüge beider Medienformen kombinieren und vielleicht die beste aller Welten schaffen? Das scheint die Motivation der Leute hinter Paper Pile zu sein, die eine iPad-App anbieten, mit der man seine RSS-Feeds zu einer Art digitalen Tageszeitung zusammenstellen kann.

Im Gegensatz zu anderen iPad-Apps, imitiert “Paper Pile” gedruckte Zeitungen täuschend echt, sodass selbst wenig erfahrene Benutzer spielend einfach damit umgehen können. Die Darstellung der Texte im Blocksatz ist einzigartig und unterstützt das Gefühl, eine echte Zeitung zu lesen. News-Feeds werden meist bereits nach Eingabe der Adresse einer Webseite automatisch erkannt. Der integrierte Browser macht darüber hinaus das Finden und Abonnieren gut versteckter Feeds direkt aus der App heraus ungewohnt einfach.

Funktionen im Überblick:

  • Lesen und Verwalten von RSS-Feeds
  • realistische Darstellung als Tageszeitung
  • Automatische Feed-Erkennung und integrierter Browser zum einfachen Finden von News-Feeds
  • Kleine Seitenvorschau-Bilder zur einfachen Navigation
  • keine Internetverbindung nötig zum Lesen unterwegs

Die App gbt es hier bei iTunes für 2,39 Euro

WIRED für iPad ist erschienen

von Dirk Baranek am 26. Mai 2010 · 1 Kommentar

Das US-Magazin WIRED war eines der ersten Medien, das eine spezielle Ausgabe für das iPad angekündigt hatte. Wir berichteten.

Die erste Ausgabe dieser Art ist jetzt erschienen und kann im App-Store geladen werden. (iTunes-Link). Kostet 3,99 Euro die Ausgabe. Testen können wir es leider nicht, weil immer noch kein iPad zur Verfügung. Aber die Beschreibung im App-Store liest sich ganz vielversprechend, denn es soll zusätzlich zur kompletten Printausgabe auch einige Videos geben, Diashows und sogar Musik.

Einen Haken hat die Sache eventuell: Der Download der App ist mit 527 MB ganz schön mächtig. Sollte man sich also in einer W-LAN-Umgebung laden und nicht über UMTS (wenn das überhaupt geht). Sonst ist die Grenze der monatlichen Datenmenge schnell erreicht, die ja viele Verträge beinhalten.

Financial Times stellt iPad-App vor

von Dirk Baranek am 25. Mai 2010 · 1 Kommentar

Die Financial Times wird ihre Inhalte auf dem iPad in einem speziellen Format anbieten. Das geschieht in Form einer App, die selbst kostenlos ist (iTunes-Link). Allerdings wird der Zugriff auf die kompletten Inhalte des renommierten Wirtschaftsblatts dann kostenpflichtig sein. Bis zum 31. Juli kann man aber auf Grund einer Zusammenarbeit mit einem Sponsor erst einmal alles kostenlos ausprobieren und sich gründlich umschauen.

Der Verlag selbst schreibt dazu Folgendes

Die App ist kostenlos erhältlich und in das FT.com-Zugangsmodell integriert, bei dem registrierte Benutzer monatlich kostenlos auf 10 Artikel zugreifen können, bevor ein Abonnement erforderlich wird. Zur Einführung wird der Luxusuhrenhersteller Hublot als Sponsor über die Anwendung bis 31. Juli den vollständig kostenfreien Zugriff auf die FT-Inhalte ermöglichen; die kostenlose Registrierung ist erforderlich.

Das kostenpflichtige “Abo” gibt es in zwei Versionen für 3,59 bzw 6,99 Euro. Diese Versionen unterscheiden sich in Bezug auf den Zugang zu sehr hochwertigem, speziellen Content, wie zum Beispiel eine Datenbank mit Gesetzestexten, zu Finanznachrichten, dem vollen Zugriff auf die Printausgabe usw.. Infos zu diesem abgestuften Preis- und Rechtemodell findet man hier

Hier noch eine recht ansprechende Videopräsentation der App

Fazit
Ich halte dieses Angebot für wegweisend. Zum einen ist der Preis relativ niedrigschwellig. Zum anderen ist das Angebot überragend. Nutzer, die sich mit hochwertigen Wirtschafts- und Finanzinformationen versorgen wollen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Die App sieht zuletzt wirklich gut aus.