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kreativität

Mit Tactilis Skizzen auf dem iPad anfertigen

von Dirk Baranek am 30. Oktober 2010 · 0 Kommentare

Apps, um mit den Fingern Skizzen zu machen, gibt es einige. Ich habe ein paar von denen probiert und muss sagen: ganz so einfach ist es nicht, mit den Fingerspitzen zu zeichnen oder zu schreiben. Ist eben kein Stift, sondern eine mehr oder weniger dicke Fläche. Zudem kann man den Kontaktpunkt des Fingers auf der Glasfläche nur ungenau kalkulieren. Schon seltsam, wie knubbelig eigentlich diese Fingerspitzen sind.

An diesen Problemen hat Satyakam Khadilkar bei der Umsetzung seiner Zeichenapp Tactilis gearbeitet, die es gratis im App-Store gibt (iTunes-Link).

So kann man Teile der Zeichenfläche als vergrößertes Pop-Up anzeigen, in das definierte Feld reinmalen und dann wieder wegtippen. Die Zeichnung wird dann an der Stelle eingefügt. Mit Zweifingergesten ist es möglich, grade Linien und vollendete Kreise vorzuzeichnen, deren Linien magnetisch sind und perfekt nachgezogen werden. Durchdacht ist ebenfalls eine Funktion, mit der es möglich ist, auf dem iPad zu schreiben und den Handballen auf dem Bildschirm aufzustützen. Das ist wirklich clever. Näheres zu diesen Gestensteuerungen sieht man in dem Promovideo unten.

Gibt es Nachteile? Ok, farbige Linien kann die App nicht. Die erste Version scheint außerdem noch etwas buggy, wie man in den Bewertungen lesen kann im App-Store. Ich habe es ausprobiert und habe allerdings nichts gefunden. Lief alles.

Als kostenlose App jedenfalls empfehlenswert.

Tipp: Ideen skizzieren mit Adobe Ideas auf dem iPad

von Kacper Potega am 19. August 2010 · 3 Kommentare

Als Klischeekreativer ist man natürlich gezwungen, ständig ein Notizbüchlein mit sich herumzuschleppen, in das man zum Mädchenaufreißen in der S-Bahn ganz “spontan” mal eine Idee hineinkritzeln kann. Weil das iPad aber ein viel besserer Frauenmagnet ist und, seien wir ehrlich, das Notizbuch sonst eher nur ein weiterer Gegenstand ist, den man dabei haben muss, lohnt es sich Adobe Ideas auszuprobieren – eine simple aber funktional absolut ausreichende Skizzenapp. Und obendrein kostenlos.

Adobe Ideas beinhaltet alles, was man für das effiziente Skizzieren benötigt: einen Stift, dessen Stärke sich von klitzeklein bis riesig fast stufenlos einstellen lässt, eine vollständige Farbpalette und einen Radiergummi. In die Arbeitsfläche lässt sich mit zwei Fingern hinein- und hinauszoomen. In den Hintergrund lässt sich ein Bild laden, von dem ohne weiteres abgepaust werden kann. Das fertige Bild lässt sich dann mit einem Tap verschicken und kann dann von Freunden, Bekannten und Kollegen kommentiert werden.

Eine Funktion, die ich bisher aus keiner anderen Skizzenapp kenne, ist die Möglichkeit, sich aus einem Foto ein Farb-Theme generieren zu lassen. Das Programm wählt hierzu aus einem Foto verschiedene prominente Farbpunkte aus und legt die gespeicherte Palette in die Farbauswahlpalette des Zeichenprogramms. Ebenfalls perfekt zum abpausen!

Einzig der Colorpicker fehlt in der App. Als Pick-Up-Tool geht es aber auch ohne. Hier noch eine Zeichnung im Schnelldurchlauf:

Hier der offizielle User-Guide

Tagebuch schreiben auf dem iPad

von Dirk Baranek am 9. Juni 2010 · 4 Kommentare

Ich muss zugeben, dass ich diese App nicht selbst getestet habe. Ist wohl auch nicht notwendig. Darauf aufmerksam geworden bin ich jedenfalls durch eine E-Mail der Entwickler. Appmaker heißen die und die scheinen ein ganz ordentliches Ding zu machen. Kommen aus Seehaus am Staffelsee. Muss irgendwo in Bayern sein. Oberbayern.

Die iPad-App, die die entwickelt haben, sieht gut aus. Ist sinnvoll für alle, die gerne mal ein ordentliches Tagebuch schreiben wollen. Die Funktionen in der Übersicht.

  • Passwort-geschützter Zugang (schon wichtig für euch Geheimniskrämer, Seelengründler, euch offenen Ehrlichen, oder?)
  • jeder Tag eine oder mehrere neue Seiten
  • Fotos einfach einzubauen
  • Schriftbild lässt sich anpassen
  • PDF- und E-Mail-Export
  • Stempel für die Laune des Tages: gut, schlecht

Auch gut, dass die offenbar sehr offen sind für Nutzervorschläge und die App ständig weiterentwickeln, wie man aus den Kommentaren bei iTunes lesen kann.

Ich finden: Sieht nach einem netten Projekt von okayen Leuten aus.

Die App kostet 2,39 Euro. Hier klicken und kaufen.

Hier noch ein Video mit einer kurzen Vorstellung.

Wenn man sich das Video so anschaut, hat man das Gefühl: Diese Entwickler haben Spaß! Zunächst mal die simple Botschaft: Mit Penultimate kann man Notizen machen. Das Besondere: Nicht mit der Tastatur wird Text eingetippt und gespeichert, sondern mit dem Finger kann man frei schreiben/malen/skizzieren. Es lassen sich diverse Notizbücher anlegen, die dann auch wie die gebundenen Versionen funktionieren. Bedeutet, dass man die Seiten umblättert und bekritzelt mit der Fingerspitze. Radieren geht auch. Die Seiten können liniert sein, gekästelt oder völlig blank. Man kann Checkboxen anlegen und die Seiten per Mail versenden. Sogar ganze Notizbücher kann man als PDF exportieren. Brauch man wohl… Kostet 2,99 Euro.

Zeichnen mit dem iPad und als Video exportieren

von Dirk Baranek am 21. April 2010 · 0 Kommentare

In diesem Video geht es um die App Brushes (iTunes-Link/ 5,99 €), mit der man zeichnen kann.

Ken Loh wollte das mal ausprobieren und kommt zu ganz guten Ergebnissen, wie man sehen kann. Er hat auch mit diversen Hintergründen rumexperimentiert. Besonders gefällt ihm der Umstand, dass man den Entstehungsprozess aufnehmen und als Video exportieren kann. Das Ergebnis ist hier zu sehen.

Ideen skizzieren mit Popplet

von Dirk Baranek am 11. April 2010 · 0 Kommentare

Hier eine weitere App, um Ideen, Projekte oder Konzepte zu entwickeln und festzuhalten. Es handelt sich um Popplet (iTunes-Link). Die App ist in der Lite-Version aktuell gratis zu haben. Die Kauf-App mit wesentlich größerem Funktionsumfang gibts für 3,99 € hier.

Wie man in dem Video sehr schön sehen kann, ist es möglich, diverse Medien, Texte usw. in visuellen Zusammenhängen zu organisieren, die Mindmaps recht ähnlich sehen.

iPad-App: Mit Infinote Ideenskizzen clustern

von Dirk Baranek am 30. März 2010 · 0 Kommentare

Mit der iPad-App Infinote kommen die kleinen neonbunten Klebezettel auf den Bildschirm. Sie kleben also nicht mehr dran, sondern sind drin. Damit wird das erfolgreiche, wenn auch manchmal überbordende Konzept der Haftnotizen weitergedacht.

Eigentlich nicht extrem spektakulär, aber der Umstand, dass man die kleinen bunten Dinger auch auf der Fkäche verteilen und übereinander schieben kann, erscheint doch nützlich. Damit kann man Ideen clustern, nach Themen gruppieren und otpisch zusammenfassen. Zusammen mit einem Beamer also sehr wohl geeignet, in Meetings diese Brainstormings zu produktiven Veranstaltungen zu machen.