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Neu: Washington Post als iPad-App

von Dirk Baranek am 10. November 2010 · 3 Kommentare

Hihi, ganz nett gemacht, dieses Werbevideo der legendären Tageszeitung Washington Post für ihre neue iPad-App. Sicher, Techcrunch kann sich des bissigen Kommentars nicht enthalten, es handele sich um die “Most Geriatric iPad App” aller Zeiten, also sozusagen die mit der größten Masse an rieselndem Kalk. Kann sein, egal. Der Spot ist ganz witzig gemacht mit dieser typischen Art der US-Amerikaner sich selber nicht ganz so ernst zu nehmen.

Die App selbst ist im Moment noch gratis (iTunes-Link) und enthält die komplette Print-Ausgabe. Ab März 2011 wird es dann kostenpflichtig sein, es sei denn die Post findet einen anderen Sponsor – im Moment Exxon.

Mit Tactilis Skizzen auf dem iPad anfertigen

von Dirk Baranek am 30. Oktober 2010 · 0 Kommentare

Apps, um mit den Fingern Skizzen zu machen, gibt es einige. Ich habe ein paar von denen probiert und muss sagen: ganz so einfach ist es nicht, mit den Fingerspitzen zu zeichnen oder zu schreiben. Ist eben kein Stift, sondern eine mehr oder weniger dicke Fläche. Zudem kann man den Kontaktpunkt des Fingers auf der Glasfläche nur ungenau kalkulieren. Schon seltsam, wie knubbelig eigentlich diese Fingerspitzen sind.

An diesen Problemen hat Satyakam Khadilkar bei der Umsetzung seiner Zeichenapp Tactilis gearbeitet, die es gratis im App-Store gibt (iTunes-Link).

So kann man Teile der Zeichenfläche als vergrößertes Pop-Up anzeigen, in das definierte Feld reinmalen und dann wieder wegtippen. Die Zeichnung wird dann an der Stelle eingefügt. Mit Zweifingergesten ist es möglich, grade Linien und vollendete Kreise vorzuzeichnen, deren Linien magnetisch sind und perfekt nachgezogen werden. Durchdacht ist ebenfalls eine Funktion, mit der es möglich ist, auf dem iPad zu schreiben und den Handballen auf dem Bildschirm aufzustützen. Das ist wirklich clever. Näheres zu diesen Gestensteuerungen sieht man in dem Promovideo unten.

Gibt es Nachteile? Ok, farbige Linien kann die App nicht. Die erste Version scheint außerdem noch etwas buggy, wie man in den Bewertungen lesen kann im App-Store. Ich habe es ausprobiert und habe allerdings nichts gefunden. Lief alles.

Als kostenlose App jedenfalls empfehlenswert.

Heute gratis: Rafter HD – mit der Physik spielen

von Dirk Baranek am 22. August 2010 · 0 Kommentare

Es sieht ein bisschen aus wie die angegilbten Skizzenbücher von Leonardo da Vinci – Rafter HD, das es heute gratis im App-Store gibt (iTunes-Link / sonst 1,99 €).

Bei diesem Spiel geht es auf diversen Level um das Einschätzen von physikalischen Gesetzen wie Schwerkraft, Rotation usw. Man muss Prozesse auslösen, die dann ablaufen und zum Ziel führen – oder eben nicht. Sieht ganz gut aus. Kann man mal mitnehmen.

Hier noch ein Video des Entwicklers mit dem Gameplay …

Tipp: Ideen skizzieren mit Adobe Ideas auf dem iPad

von Kacper Potega am 19. August 2010 · 3 Kommentare

Als Klischeekreativer ist man natürlich gezwungen, ständig ein Notizbüchlein mit sich herumzuschleppen, in das man zum Mädchenaufreißen in der S-Bahn ganz “spontan” mal eine Idee hineinkritzeln kann. Weil das iPad aber ein viel besserer Frauenmagnet ist und, seien wir ehrlich, das Notizbuch sonst eher nur ein weiterer Gegenstand ist, den man dabei haben muss, lohnt es sich Adobe Ideas auszuprobieren – eine simple aber funktional absolut ausreichende Skizzenapp. Und obendrein kostenlos.

Adobe Ideas beinhaltet alles, was man für das effiziente Skizzieren benötigt: einen Stift, dessen Stärke sich von klitzeklein bis riesig fast stufenlos einstellen lässt, eine vollständige Farbpalette und einen Radiergummi. In die Arbeitsfläche lässt sich mit zwei Fingern hinein- und hinauszoomen. In den Hintergrund lässt sich ein Bild laden, von dem ohne weiteres abgepaust werden kann. Das fertige Bild lässt sich dann mit einem Tap verschicken und kann dann von Freunden, Bekannten und Kollegen kommentiert werden.

Eine Funktion, die ich bisher aus keiner anderen Skizzenapp kenne, ist die Möglichkeit, sich aus einem Foto ein Farb-Theme generieren zu lassen. Das Programm wählt hierzu aus einem Foto verschiedene prominente Farbpunkte aus und legt die gespeicherte Palette in die Farbauswahlpalette des Zeichenprogramms. Ebenfalls perfekt zum abpausen!

Einzig der Colorpicker fehlt in der App. Als Pick-Up-Tool geht es aber auch ohne. Hier noch eine Zeichnung im Schnelldurchlauf:

Hier der offizielle User-Guide

Fotopedia Heritage: Das Weltkulturerbe auf dem iPad

von Dirk Baranek am 15. August 2010 · 1 Kommentar

Ich schätze die Idee sehr, die wichtigsten kulturellen, architektonischen oder auch landschaftlichen Menschheitswunder zu bewahren und für die Nachwelt zu erhalten. Dieser Arbeit widmet sich seit Jahren die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization). Unter anderem hat sie die berühmte Liste mit den Stätten des Weltkulturerbes zusammengestellt. Diese Liste hat, wie man in der letzten Zeit immer wieder erfahren konnte, zum Beispiel in Dresden, eine immer größere Bedeutung.

Ich bin ein großer Fan dieser Sache, weil ich einfach glaube, dass wir solche kulturellen Höhepunkte der Menschheitsgeschichte bewahren müssen und nicht dem kapitalistischem Verwertungsinteresse unterwerfen dürfen. Mein Traum, ich bin auch gelernter Historiker, ist es im übrigen, all die Stätten einmal selbst besucht zu haben, aber das wird wohl einer bleiben: es sind zu viele der Wunder. 890, um genau zu sein…

Aber dann reise ich einfach mit dieser neuen App dahin: Fotopedia Heritage. Die gibt es seit ein paar Tagen kostenlos (iTunes-Link) und enthält folgendes

  • 20 000 Fotos von 890 Welterbestätten
  • Kartenansichten
  • Wikipedia Infos
  • Touristen Infos

Die wirklich unglaublich guten Fotos kommen aus der offenen Community Fotopedia, die sich zum Ziel gesetzt hat, eben genau diese Welterbestätten zu fotografieren. Teilnahme erwünscht.

Hier ein Screenshot mit den Infopunkten allein in Mitteleuropa

Im Video ein Interview von Robert Scoble mit Jean-Marie Hullot, einem Ex-Apple-Manager, der jetzt ein neues Unternehmen aufbaut und unter anderem diese App herausgebracht hat.

(via @textundblog)

Äh, wie klasse ist das eigentlich?

Fotobearbeitung deluxe

  • Fotos zuschneiden, ausrichten, drehen, spiegeln
  • Farben, Kontraste usw. manipulieren
  • Filtereffekte, also Weichzeichnen etc.
  • Diverse Effekte wie Rahmen, Vignetten, Duotone
  • Fotogalerien erstellen, die man dann wieder online verfügbar machen kann

Was braucht man mehr? Und das alles von DEM Anbieter für Grafik-Programe: Adobe.

Die App heißt Adobe Photoshop Express. Ist nativ für iPhone und für iPad optimiert.

Und jetzt kommt der Hammer: Das Ding ist kostenlos!! iTunes-Link

Sorry, aber ich raste gleich aus!

(Ähm, aber grade geladen und wollte es ausprobieren: Irgendwie hat das Ding nochn verdammt heftigen Bug. Öffnet immer sofort Good Reader (mein PDF-Programm). Egal, werden die schnell fixen.)

Neu geladen: Dazed & Confused

von Dirk Baranek am 7. August 2010 · 0 Kommentare

Gestern ist eine App mit dem Namen Dazed & Confused erschienen. Die ist kostenlos (iTunes-Link) und enthält die komplette August-Ausgabe der Printversion des international geachteten Mode- und Lifestyle-Magazins. Hier im Web: dazeddigital.com

Mit der App kann man also Zeitung lesen, nicht mehr und nicht weniger. Keine multimedialen Inhalte, keine Videos, Sounds, Specials, sondern einfach die Seiten durchwischen. Das Ganze ist auch nicht optimiert für das Lesegerät, bis auf eine Blätterfunktion, sondern einfach wie ein PDF gemacht. Bedeutet: Man muss die Seiten vergrößern, um die Texte lesen zu könen, was manchmal etwas nervig ist.

Technisch ist es manchmal etwas merkwürdig. Die App enthält nämlich nicht die ganzen Inhalte, sondern die Seiten laden erst in der richtigen Auflösung, wenn man sie durchblättert. Daher ist es empfehlenswert, erstmal alles in einer W-LAN-Umgebung aufzurufen. Dann allerdings kann man alles offline lesen.

Die Themen sind klar: Mode, Musik, Design, Kunst, Filme, Bücher. Die Perspektive ist auch: Dazed & Confused pflegt von den Themen her eine gewisse Punk-Attitüde, was sich auch in der Gestaltung niederschlägt.

Insgesamt also ziemlich gut, vor allem wegen der Inhalte. Frage ist halt, warum das kostenlos ist, bzw. ob das so bleibt. Dazu konnte ich nichts herausfinden.

Schon irre, diese kostenlose App: Radio.de. Ist heute auf Platz 1 der Kostenlos-App-Charts und ich muss sagen: völlig zu recht.

Hunderte von weltweiten Stationen stehen mit einem Fingertipp zur Verfügung. Dabei geht es nicht um die, ich sag mal, Billigstationen, sondern zum Beispiel sind im deutschen Bereich alle öffentlich-rechtlichen Stationen gelistet. Es gibt diverse Funktionen, um sich durch dieses Riesenangebot zu navigieren. Zum Beispiel gibt es eine nach Ländern kategorisierte Liste. Ich interessiere mich persönlich für Spanien und das Angebot von dort ist grandios. Oder man kann seine Favoriten abspeichern.

Die Stationen kommen auch sofort in Gang, wenn man drauftippt, keine Verzögerung.

Ich muss sagen, wer Radio hören will auf dem iPad: diese App ist ein Muss.

Hier laden: iTunes-Link

Gibt es heute gratis, also schnell zuschlagen: Tesla Wars HD. (iTunes-Link)

Es geht darum, einen Turm zu verteidigen und zwar mit Blitzen. Gar nicht so einfach, wie man in dem Video mit dem Gameplay unten sehen kann. Auf jeden Fall ballerts recht nett und man muss flott reagieren, um die angreifenden Gegner abzublitzen.

Hier das Spiel Trundle HD, das es in einer trotzdem gut spielbaren Version kostenlos gibt. (iTunes-Link) Weitere Level gibt es offenbar für kleines Geld als In-App-Kauf.

Wie man in dem Video unten ganz gut sieht, verzichtet Trundle völlig auf Knöpfe, Schalter oder ähnliche Bedienelemente, sondern setzt ganz auf den Wasserwaageneffekt des iPad. Man muss das Gerät kippen, um eine Art Rad horizontal zu steuern, das dann mit einem Fingertipp auch hochspringen kann. Das Spiel ist also recht einfach gestrickt, besticht aber vor allem durch eine irgendwie groteske, leicht archaisch-mechanistische Scherenschnittgrafik.