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App der Woche: Wo ist mein Micky? XL

von Michael am 30. Januar 2014 · 0 Kommentare

Disneys Spielreihe rund um Physikrätsel begann 2011 mit dem äußerst erfolgreichen “Wo ist mein Wasser?”, in dem Krokodil Swampy gerne baden würde, aber die Leitungen verstopft sind. Die Version mit Micky bekam ein paar neue Wettermechaniken (Wind, Wolken, Regen), dazu erlebt man ein gezeichnetes Abenteuer der Maus.

Wo ist mein Micky? [Vollständiger Artikel]

Neben der Aktion zu “5 Jahre App Store“, bei der es fünf der erfolgreichsten Spiele auf iOS gratis gibt (im App Store prangt ein unübersehbares Banner, ihr findet das schon), gibt es auch von Electronic Arts und Firemint vier ältere, aber immer noch gute Spiele für lau. Firemint schickt sein Ausdauerkonzentrationsspiel Flight Control ins Rennen und EA bietet euch den Runner Mirror’s Edge, den Shooter Dead Space und Die Sims Mittelalter.

Gratisgames [Vollständiger Artikel]

Der vielfältig einsetzbare und kostenlose Dokumentenbetrachter Documents von Readdle erschien heute in Version 4 und ist ein Re-Branding von ReaddleDocs mit Facelift. Documents kann dabei nicht nur mit Textinhalten umgehen (Office-Dokumente lesen, PDFs kommentieren, Text-Dateien editieren) sondern auch Bilder, Videos und Musik wiedergeben.

Documents by Readdle [Vollständiger Artikel]

Kostenlose App der Woche: M.A.M.C.

von Michael am 8. Juni 2012 · 3 Kommentare

Nach Cut the Rope: Experiments und Snapseed, ist seit heute die dritte kostenlose App der Woche im deutschen App Store: MONSTERS ATE MY CONDO!!!

Monsters Ate My Condo - Startscreen [Vollständiger Artikel]

Filme zum Anfassen: Touching Stories für das iPad

von Kacper Potega am 21. Dezember 2010 · 0 Kommentare

Es gibt sie, diese Apps, die keinen wirklichen Zweck erfüllen. Sie steigern keine Produktivität, sie bieten keine kurzweilige Unterhaltung. Sie inspirieren allerdings ein bisschen. Und genau in die letzte Kategorie fällt wohl Touching Stories für das iPad (iTunes-Link).

Dort können vom Benutzer unterschiedliche Filmsequenzen betrachtet und begrenzt sogar beeinflusst werden. Eine Frau lässt sich beispielsweise von der Couch schütteln und einen Mann soweit zu provozieren, dass er das iPad von Innen unter Zuhilfenahme eines Baseballschlägers zertrümmert.

Das ganze mutet natürlich etwas an wie die von früher dem einen oder anderen vielleicht noch bekannten Multimedia CD-ROMs. Auch dort gab es diese Idee in vielfacher Ausführung, vielleicht nur etwas weniger charmant weil ohne Touchscreen und Accelerator. Warum ist diese App also trotzdem interessant? Sie zeigt Möglichkeiten und regt das Phantasieren an über Hollywood-Blockbuster, in denen wir die Hauptrolle spielen dürfen, mit unseren Fingern. Das wäre so schön.

Und: die App ist kostenlos. Mal reinschauen lohnt sich also allemal. Oder wenigstens das Video ansehen:

iPad “Touching Stories” – Case Study from Tool of America on Vimeo.

Darauf habe ich lange gewartet und dann war sie da, die arte-App. Und schon wieder muss ich mich wie Ekel Alfred aufführen, bei meinem Versuch die App zu bewerten. Naja, also.

Erstmal ist ja schon der arte-Webauftritt weniger, als man von arte erwarten könnte. In arte setzen wir fourty-somethings doch immer so viel Hoffnung. Immer noch. Obwohl ja nur noch und dauernd was über die Südsse kommt und in der Sendung tracks geht es fast auschließlich um anstrengend angezogene Frauen, die total crazy Laternenpfahle umstricken. Und Sarah Wiener, Du lieber Himmel… wie sie sich frisch gebackene Baguettes in die Nase steckt.

Trotzdem ist arte sowas wie eine Wolldecke, die ein bisschen kratzt, jedoch ein wenig ein Zuhause ist. Und wie die Franzosen uns den Spiegel vorhalten und umgekehrt, das mag ich und umgekehrt.

Und jetzt kam also die iPad-App von arte. Aber was bedeutet das? Innovative Benutzerführung, spannende Inhalte, Multimedia (darf man 2010 noch Multimedia sagen?) und Style und irgendwie die Sendung 1.000 Meisterwerke alle einzeln abrufbar? Und was soll ich sagen: Es ist genau ganz anders!

HOCHKANT!!! Ich meine… ja wo leben wir denn? Das haben die doch für irgendwas anderes konzipiert und tun jetzt so, als sei es eine iPad-App. Das kann mir doch keiner erzählen. Ich würde unsere Programmierer in den Bach werfen mit einem Playmobilfigürchen an den Füßen, wenn sie mir eine iPad-App mit nur vertikaler Ansicht abliefern würden.

Hat man den ersten Schock verdaut, kann man sich verschiedene Videos (darf man 2010 noch Video sagen?) ankukken. Das fetzt, wenn man sich gerne Videos anschaut. Man kann sich sogar ganze 7 Tage lang alle arte-Beiträge via App anschauen. Aber äh… kann man das nicht auch schon auf der Website? Ja kann man, aber wer mal im Bett, beim Frühstück oder während des Aufenthalts in einem ICE, der in einer Schneewehe stecken geblieben ist, nichts besseres zu tun hat, kann sich also arte-Beiträge auf dem iPad anschauen. Das ist schon ganz nett von arte, aber ich nehme an, dass es ein Rundfunkgesetz ist, das es dem Sender verbietet, eigene Beiträge länger als 7 Tage anzubieten.

Es gibt also die Möglichkeit, die Videos des Tages anzuschauen oder via ARTE+7 sich einen Beitrag zu suchen. Und dann kann man sich… ach nee, kann man nicht, da stürzt erstmal die App ab. Was mir ja auch leid tut. Beim Blick in die Programm-Zukunft kommen beklemmende Science-Fiction-Fehlermeldungen (Alert – Der Server antwortet nicht) und dann ist die arte iPad-App auch schon in ihren Möglichkeiten ausgeschöpft.

Es tut mir ja auch leid, dass ich hier wieder nur meckern kann, aber sollte es demnächst eine auch nur irgendwie okayene Version dieser App geben, schreibe ich womöglich ein Loblied darauf.

Ich bin nämlich gar nicht so.

Ich hab arte doch lieb.

MONOPOL auf iPad: der nächste Reinfall

von Dirk Baranek am 13. Dezember 2010 · 1 Kommentar

Kunst also, zeitgenössische Malerei, Objekte, Performance, Konzept und was man da noch so alles finden kann in diesen Zeiten. Unter uns: ich mag das Zeug. Es gibt da immer wieder Sachen mit viel Humor, mit Geist, mit Sachen, die über den eigenen Horizont hinausgehen. Inspirierend ab und zu.

Über aktuelle Entwicklungen informieren Kunstmagazine, eines der vielleicht profiliertesten aus Deutschland heißt MONOPOL. Der Anspruch ist aber international. Ein sichtbares Zeichen dafür ist unter anderem die durchgängige Verwendung der englischen Sprache. Nun gut, das ist kein prinzipielles Hindernis. Ist jedenfalls aufwändig gemacht, durchgängig vierfarbig. Die Themenauswahl ist nach meinem Ermessen nicht gerade experimentell, sondern eher auf das fokussiert, was schon den Durchbruch geschafft hat. Egal, kann man sich mal anschauen.

MONOPOL muss natürlich auf das iPad. Jetzt liegt die erste Ausgabe vor. Gibt es sogar kostenlos im Appstore: iTunes-Link.

Okay, man lädt also die App und bekommt ene Art Regal. Dort steht die Dezemberausgabe zum Download bereit. 206 MB schwer. Was bekommt man? Die Print-Ausgabe angereichert durch ein (!) Video, eine interaktive Grafik und ein paar Diashows (mit Bildern, die sowieso drin sind). Wie jetzt, das ist alles? Genau.

Also: wer moderne Kunst mag und ein bisschen was erfahren will über Jonathan Meese zum Beispiel und was so auf der Art Basel in Miami los sein wird, der ist hier gut aufgehoben. Ansonsten zeigt sich eklatant, wie schwachsinnig es ist, ein Magazin derart auf iPad zu bringen. Zum Beispiel kann man es im Querformat nicht lesen, weil die Schrift zu klein ist. Man kann es aber auch nicht mit Gesten vergrößern! Bedeutet: man muss es hochkant lesen. Das hat wiederum zur Folge, dass einige Kunstwerke abgeschnitten werden, weil sie über die “Doppelseite” laufen. Arrgs.

Seufz. Wieder ein Reinfall. Was jetzt nichts über den Inhalt sagen soll. Das ist schon okay. Ich mag das.

Die Washington Post auf dem iPad: soooo 2007

von Huck Haas am 13. Dezember 2010 · 1 Kommentar

Was würden Bob Woodward und Carl Bernstein zur iPad-App der Washington Post sagen? Ich glaube, sie wären nicht fröhlich. Aber das weiß ich natürlich nicht. Bernstein ist Autor einer Biografie über Papst Johannes Paul II, da bin ich vorsichtig mit wilden Annahmen.

Nun ertrug ich eine knappe viertel Stunde folgendes Video:

Da dachte ich zum einen, Mann, was hat der Typ für einen fürchterlichen Dialekt am Leibe und zum anderen dachte ich, wenn er so dick aufträgt, was man ob des kaugummiesken Slangs nicht sofort merkt, dann muss doch diese App mal endlich so richtig der Burner sein. Die Washington Post hat doch sicher einen hohen Anspruch an alles. Auch an die Entwicklung einer Applikation zum Lesen ihrer Postille auf dem iPad.

Wahrscheinlich ist das auch so. Die Leute da bei der Washington Post denken, sie hätten was total tolles auf die Beine gestellt, weil sie sich womöglich gar nicht auskennen, weil ihnen der Kaugummimann irgendwas erzählt hat. Wahrscheinlich verstehen die Leute einfach so etwas wie die App der Washington Post als total voll neu und irgendwie auch verrückt, dass es sowas überhaupt gibt. Aber, hey Leute, das ist es aber doch gar nicht. Es ist eine okaye Darstellung des Magazins, aber mehr auch nicht. Was faselt der Typ also da von was-weiß-ich für einer Sensation. Da geht noch mehr.

Als erstes muss ich mich registrieren, wenn ich einen Artikel lesen will. Okay, das kann man machen, aber dann kommt irgendwas wie eine Zeitung auf einem Display abgebildet und wenn man auf die einzelnen Artikel tippt, dann kann man sie lesen. Toll. Irgendwas habe ich vielleicht nicht verstanden, aber ist das so neu?

Und dann begleitet mich auf jeder Seite die Werbung eines amerikanischen Ölkonzerns und wenn ich auf einen Artikel gehe, dann habe ich die gleiche Werbung sogar zweimal auf dem Display. Da würde ich mir wünschen, dass die Werbung, wenn sie schon sein muss (und ich sehe ja ein, dass Werbung irgendwie zur Finanzierung des Produktes… usw. sein muss), dass sie dann aber gezielter platziert wird. Wenn ich also hier im alten Europa sitze und die Washington Post lese, will ich Werbung für Computer, Bücher, Erfrischungsgetränke und Nudelsoßen sehen, aber keine Werbung für – ausgerechnet – us-amerikanische Ölkonzerne.

Und dann will ich als der Sehschärfe nicht mehr so mächtiger Mensch gerne mit zwei Fingern den Text und die Bildern auf Vordermann bringen und nicht erst irgendwo hinklicken und dann so wie früher auf “+” oder “-” drücken.

Das ist doch sooo 2007.

Und das alles wäre ja gar nicht so schlimm, wenn der Mann mit dem Kaugummislang nicht so große Töne gespuckt hätte. Ja Herrschaftszeiten, kann man denn nicht mal irgendwann mal eine richtig superne duperne Magazin-App herstellen? Oder kenn ich die nur nicht? Dann schreibt mir doch mal Eure Tipps auf. Ich werde beherzt nachblättern.

Neuer RSS-Feedreader für iPad: The Feed

von Kacper Potega am 5. Dezember 2010 · 2 Kommentare

Bei mir persönlich ist es ja so, dass ich das iPad vorzüglich dazu nutze, abends meine angehäuften RSS-Feed-Beiträge durchzublättern, auszusortieren, zu speichern, zu lesen … Und bisher war ich großer Fan (und bin es immer noch) der App Reeder, die übersichtlich gestaltet ist, alle nötigen Funktionen bietet und stabil läuft.

Baut jemand nun einen neuen RSS-Reader für das iPad, so muss er mit Reeder konkurrieren, was nicht einfach ist. Er hat also die Möglichkeit, das Design noch schicker zu gestalten und dann Nuancen entscheiden zu lassen – oder einfach einen ganz anderen Ansatz zum Lesen zu entwickeln. Für letzteres haben sich die Entwickler von The Feed entschieden.

Der erste Unterschied, der direkt beim Kauf auffällt: Die App ist kostenlos. Potentiell also ein guter Start, um ein großes Publikum zu erreichen.

The Feed iPad

Danach läuft erstmal alles wie bei Reeder: Man meldet sich mit seinem Google Reader Account an, synchronisiert die ungelesenen Einträge und kann loslesen. Der Hauptunterschied liegt jetzt an der Anordnung der Einträge: Während Reeder alle Beiträge als Einzelbeitrag in einer Leiste links verlinkt anzeigt und mich zwingt, jeden einzeln auszuwählen, zeigt The Feed die Einträge als nach unten unendlich langes Magazin an. So kann man sehr gemütlich alle Beiträge überfliegen, die Angst vor den 32.874.823 ungelesenen Einträgen verfliegt.

Nachteil: Bei meinen Tests die letzten Tage hatte die App ab und zu mal Probleme mit dem synchronisieren, mit dem zuverlässigen Als-gelesen-Markieren – lief aber durchgehend stabil. Wenn diese Macken ausgemerzt sind, werde ich vielleicht komplett umsteigen.

Eine neue kostenlose iPad-App hat die Bühne betreten und die wird sicher in den nächsten Tagen für Furore sorgen. Die Rede ist von Aweditorium (iTunes-Link), eine clevere Wortschöpfung aus dem in der Webwelt so beliebten “awesome” (deutsch etwa “großartig”) und dem Begriff “auditorium” (deutsch “Zuhörer”).

Bei dieser App geht es um das Entdecken neuer Musik, von Sounds, von denen man bisher nichts hörte, die eher versteckt liefen, die kurz vor dem Durchbruch sind. Von Musik jedenfalls, so meine erste Einschätzung, die gut ist und die man hören will, die man aber noch nicht kennt.

Das Entdecken ist auf dieser App spielerisch organisiert, beinahe zufallsgetrieben. Man muss sich nicht anmelden, nicht Vorlieben mit Worten beschreiben oder den bekannten Genre-Schubladen zuordnen, nicht Lieblingsbands benennen, aus denen dann mittels sozialer Beziehungen neue Vorschläge generiert werden.

Vielmehr bekommt man eine Oberfläche angeboten aus vielen bunten Bildchen. Sobald man auf eines dieser Fotos tippt, geht es los: die Musik der betreffenden Band oder des Künstlers wird abgespielt. Dazu poppen Infos rein, kurze Texte aus Konzertkritiken, Infohäppchen usw.. Falls es ein Video zu den Musikern gibt, kann man das in der App aufrufen. Es ist verblüffend einfach, aber sehr faszinierend. Das sind genau diese Gefühle, die zu Musik gehören und die Entwickler uns wiederbringen wollen: schön, anrührend, traurig, komisch. Es geht eben um Musik.

Mein erster Eindruck über diese App: ein ganz neues App-Gefühl. Es tut sich auf eine schier unendliche Welt voll schöner Musik. Die App hat allerdings noch ein paar Kinderkrankheiten. Klar, die Server des Anbieters sind etwas überlastet. Aber das wird sich geben. Trotzdem: man kann sich stundenlang darin bewegen und ganz einfach neue Musik finden, die einem gefällt. Zudem wird man mit beieindruckendem Fotomaterial und ausgewählten Videos versorgt. Infos gibts obendrein.

Alle Songs können über Twitter und Facebook geshared werden. Außerdem gibt es einenAnschluss an iTunes.

Das alles wird sehr fein präsentiert, mit teilweise überraschend schönen Ideen. Zum Beispiel blendet der jeweilige Song sanft in den Hintergrund, wenn man das Begleitvideo startet.

Für mich die Geburt einer neuen Form des Musikjournalismus, der nicht fordert, sich jetzt mal gefälligst auf die tollen Wortinhalte zu konzentrieren, sondern der sagt: lehn dich zurück, bleibe entspannt, wir zeigen dir jetzt mal was Schönes.

Hier ein 20minütiges Interview mit James Miao, Mitbegründer von TheSixtyOne, die die App entwickelt haben. Das Interview, in dem die App selbst natürlich nicht zu kurz kommt, führt der US-Techblogger Robert Scobble, der schon vom “Flipboard of Music” spricht..

Danke für den Tipp an @frankstohl