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Apple möchte mit dem iPad, iBooks und iTunes U das Bildungssystem revolutionieren. Die Vorteile liegen auf der Hand. In einigen Schulen gehört das iPad längst zur Standardausstattung. Aus finanzieller Sicht lohnt sich die Anschaffung für Schulen dennoch nicht.

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Niemand hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass wir irgendwann Bücher aus dem Internet herunterladen und unterwegs auf einem Tablet oder eBook-Reader lesen werden. Heute wissen wir es besser. Schon vor zwei Jahren wurden zeitweise mehr digitale als gedruckte Bücher verkauft. Amazon dominiert mit dem Kindle den eBook-Markt. Apple zieht mit iBooks in den Kampf um die Buchindustrie zu revolutionieren. Es scheint als hätten klassische Bücher diesen Kampf verloren – trotz technischer Überlegenheit.

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Bei all der Meinungsflut, die im Internet täglich über uns niederprasselt, bei der aber oft – viel zu oft – kaum eine Art der fundierten Information ersichtlich ist, findet sich ab und an doch ein Artikel, der Dinge erklärt, zeigt wie sie sind und zum Schluss noch brilliante Ideen liefert.

So beispielsweise der Artikel Embracing the digital book von Craig Mod.

Es ging heute ein wenig rum bei Twitter, ich muss, weil ich so begeistert bin, aber noch einmal darauf hinweisen. Craig Mod beschäftigt sich zunächst vorwiegend mit den typografischen Problemen der beiden beliebtesten Reader-Apps – iBooks und Kindle.app – und dem, was er als Design der schlechten Metapher (frei übersetzt) bezeichnet.

Der Autor geht aber noch weiter und kritisiert, dass Entwickler das digitale Buch bisher bloß als Abbild des “echten” Buchs betrachten, als eingescanntes PDF. Außer Acht gelassen werden bisher aber Möglichkeiten, die uns von der Digitalität geboten werden – soziale Vernetzung mit Empfehlungen, Zitatsammlungen, Individualisierung.

Dem Text möchte ich hiermit ein fettes AGREE druntersetzen und alle zum genauen, mehrfachen Lesen animieren. Es lohnt sich.

Bücher lesen und durchforsten auf dem iPad

von Dirk Baranek am 31. März 2010 · 0 Kommentare

Apple hat vorgestern Videos veröffentlicht, die anschaulich zeigen, wie das alles so funktioniert auf dem iPad. Hier in diesem Beispiel geht es um die iBook, die App mit der man Bücher kaufen und lesen kann. Ganz aufschlussreich sind ein paar Funktionen, die weit über das hinausgehen, was man normalerweise mit dem digitalen Konsum von Büchern verbindet. Also umblättern, das Erscheinungsbild ändern usw.

  • Lexikon. Es wird gezeigt, wie man ein Wort antippen kann und dann bekommt man in einem darübergelegten kleinen Fenster einen Lexikoneintrag zu diesem Wort.
  • Suche. Das gesamte Buch ist nach mit Freitextsuche durchsuchbar.
  • Lichtverhältnisse. Die Bildschirmhelligkeit des iPad passt sich automatisch an die Lichtverhältnisse der Umgebung an.

Fazit

Mit solchen Funktionen können gedruckte Bücher natürlich nicht mithalten. Ein komplette Durchsuchbarkeit ist vor allem für Sachbücher und wissenschaftliche Literatur hochinteressant. Ob und welches Lexikon oder Wörterbuch dann auf Deutsch eingebaut ist, wird man sehen müssen.

Lesetipp: Das iPad und die Bücher

von Kacper Potega am 29. März 2010 · 0 Kommentare

Einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema iPad und Bücher können wir allen Lesern, die der Englischen Sprache mächtig sind, nur dringend ans Herz legen:

Books in the age of the iPad

Bei aller Begeisterung für das iPad und diese Art von Technologie sollte man jedoch eines nicht vergessen: Zunächst wird das iPad nicht viel verändern, auf keinen Fall alles. Der Text sollte eher wie eine Träumerei voll interessanter Ideen gelesen werden.

Haufenweise kostenlose Bücher für das iPad

von Kacper Potega am 26. März 2010 · 0 Kommentare

Der ein oder andere wird sich an das Project Gutenberg erinnern. Dort werden zur Zeit etwa 30.000 Bücher, deren Copyright abgelaufen ist, kostenlos der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Bisher schien das ganze eine nette Sache und Spielerei, vor allem weil das Lesen der Bücher auf dem Monitor kaum Spaß gemacht hat.

Nun kommt im April das iPad und alles könnte anders werden. Schließlich wird Apples iPad wohl in kurzer Zeit der beliebteste eBook-Reader werden. Da trifft es sich gut, dass iBook (Apples App zur Darstellung von eBooks auf dem iPad) die eBooks im Format ePub anbietet und lesen kann – im selben Format, in dem die Bücher des Project Gutenberg zur Verfügung stehen.

Diese können, ähnlich wie mp3s, über iTunes mit dem iPad synchronisiert und in iBooks betrachtet werden. Wer also zum Start des iPad seine Kohle für das Gerät und lustige Spiele verbrät, kann sich schon einmal dort kostenlos bedienen.

Kindle-App für iPad ist da

von Dirk Baranek am 22. März 2010 · 0 Kommentare

Wie berichtet, hatte Amazon angekündigt, seine Software Kindle, mit dem elektronische Bücher gekauft und gelesen werden, für die MAC-Oberfläche bereitszustellen. Inzwischen kann diese geladen werden.

Jetzt geht Amazon noch weiter und schiebt die Version für Tablet Compuers including the iPad nach, so der offizielle Name. Mehr Infos von Amazon hier.

Mit dieser App stehen dem iPad-Nutzer 450.000 Titel zu Verfügung. Die App verfügt über alle Funktionen, die man von so einer Sache erwartet

  • Angepasste Darstellungsgröße
  • Schriften und Hintergrund können angepasst werden.
  • Verschiedene Lesemodi beim Umblättern
  • Lesezeichen, Notizen und markieren möglich

Bestimmt sehr empfehlenswert, sich diese App sofort auf das iPad zu laden, um die vielen Gratisbücher und Leseproben zu durchwühlen…

Schulklasse von Früher

Ich frage mich in letzter Zeit immer häufiger: Wie kann heute überhaupt jemand behaupten früher sei alles besser gewesen. Früher, ohne soziale Netzwerke, wo man die Menschen noch in der Kneipe kennen gelernt hat, meistens aber gar nicht und wo es noch kein iPhone gab, mit dem man überall seine E-Mails abrufen konnte und musste. Wir leben doch in der geilsten vorstellbaren Zeit und die Zeiten, die kommen werden, werden doch noch geiler.

Zum Beispiel wäre ich jetzt doch viel lieber Schulkind. Stellt es euch doch nur vor! Alle Schulbücher auf dem iPad dabei haben, keinen Schweren Tornister (sagt man das heute noch so?) durch die Gegend schleppen. Nur ein stylishes Sleeve mit iPad drin, einen Block und einen Stift. Und ein Packung Zigaretten, die man dann heimlich hinter der Turnhalle raucht.

Eigentlich ist das gar nicht so ungreifbar. Klar: Im Moment sind die Dinger noch zu teuer, um jeder Familie zuzumuten jedes ihrer Kinder mit einem iPad auszustatten. Die Schulen haben dafür eh kein Geld. Aber wir stehen am Anfang einer Entwicklung. Diese neue Form von Rechner wird immer günstiger werden und immer mehr Menschen zugängig. Und irgendwann dann auch multitaskingfähig. Dann kann man auch mehrere Bücher gleichzeitig offen haben.

Die ersten Amerikanischen Schulbuchverlage haben bereits angekündigt ihre Schulbücher auch für das iPad zur Verfügung zu stellen. Der erste Schritt ist getan.

Foto unter CC-Lizenz von flickr-User ‘Playingwithbrushes’

Amazon ist dabei: Kindle für iPad

von Dirk Baranek am 18. März 2010 · 1 Kommentar

Alte Indianertaktik: Kannst du den Feind nicht besiegen, umarme ihn!

Nach dieser Strategie scheint jetzt Amazon vorzugehen, wenn die Meldungen stimmen, die durchs Web rauschen.

Die besagen: Das Kindle wird es auch fürs iPad geben. Zwar hat Jay Marine, Direktor bei Amazon für Kindle, erstmal nur bekanntgegeben, dass es die Kindle-Software auch für Mac geben wird. Aber wohl gleichzeitig eine Version fürs iPad angekündigt.

Wir meinen: Absolut richtige Strategie! Statt sich in die Schmollecke zurückzuziehen und zu hoffen, dass einem der Himmel nicht auf den Kopf fällt, einfach mal besser an den Hype dranhängen. Immer brav den Kunden zuhören…