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Heute meldet sich per Mail Kai-Uwe Barthel. Der ist Professor für Medieninformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin-Karlshorst und forscht im Bereich Visual Computing. Hier übrigens ein Foto von Barthel, denn der ist auch Geschäftsführer des Unternehmens Pixolution.

Pixolution machen interessante Dinge mit Fotos. Es geht um die Bildsuche und die alte Frage: wie können Maschinen Bilder lesen? Und zwar so, dass die Ergebnisse einer Bildersuche relevante Informationen beinhalten, ohne die Bilder beschreibenden Text? Antworten liefert Pixolution mit einer visuellen Bildsuche, bei der Fotosammlungen nach Ähnlichkeiten im Bildinhalt sortiert wird. Außerdem mit einer semantischen Bildsuche. Die ist komplexer: Das System schlägt dem Nutzer Bilder vor, die durch das Verhalten anderer Nutzer als ähnlich identifiziert wurden. Die Softwareprodukte von Pixolution werden inzwischen von einigen renommierten Bildagenturen eingesetzt, um deren enorme Datenbestände durchsuchbar zu machen.

Kurzum: diese Leute kennen sich richtig aus in ihrem Metier. Und lassen iPad-Nutzer jetzt etwas von ihrem Know-how profitieren mit einer zunächst ganz kleinen, dennoch sehr cleveren App.

Name: visolu Photo Finder
Preis: 0,79 Euro | iTunes-Link

Von der App sollte man jetzt nicht zu viel erwarten. Im Grunde handelt es sich um eine Anwendung zur Ansicht der auf dem iPad gespeicherten Fotos. Man kann das Fotoalbum auswählen, auf das drei verschiedene Ansichten angewendet werden können: List View, Grid View und Color View. Angezeigt werden die Fotos des ausgewählten Albums dann in an gepasster Thumbnail-Größe nach chronologischen Kriterien. Dafür aber auch große Mengen auf einem Bildschirm.

Mit einem Tipp auf die Verkleinerung kommt man auf die Einzelansicht des Fotos.

Am spektakulärsten der Color View, der die Fotos nach Ähnlichkeiten bei den Farbanteilen sortiert. Da ergeben sich aufschlussreiche Zusammenstellungen, wenn Innen- und Außenfotos derart zusammensortiert werden.

Fazit: funktioniert perfekt, ist sehr schnell, hat eine smarte Handhabung und fördert ganz nette Ergebnisse zutage. Für Nutzer, die sehr viele Fotos haben und schnell auf diese zugreifen wollen, eine empfehlenswerte Lösung. Eine Suche in dem Sinne enthält die App allerdings nicht. Kann ja noch kommen, mit einem größeren Update…

iPad als komplexer Scheinwerfer

von Dirk Baranek am 8. Januar 2011 · 3 Kommentare

Man kann mit dem iPad spielen, im Internet rumklicken, rechnen, texten, navigieren und allerhand mehr. Man kann das iPad allerdings auch als Lichtquelle nutzen. Für ganz bestimmte photographische Aufgaben, wie zum Beispiel Porträtfotos oder Nahaufnahmen von kleineren Objekten, haben die Entwickler von Light Paint Pro jetzt eine ganz besondere App entwickelt.

Name: Photo Soft Box Pro HD. Preis: 1,59 Euro | iTunes-Link

Mit dieser App lässt sich aus dem iPad ein komplexer Scheinwerfer machen. Komplex deshalb, weil nicht nur einfach die ganze Fläche als Weißlichtgeber aktiviert wird. Vielmehr gibt es elf verschiedene Filter, die aus geometrischen Muster auf der iPad-Oberfläche bestehen. Dadurch lassen sich ganz unterschiedliche Lichtstimmungen erzeugen, diffuses Licht oder dramatisches. Außerdem gibt es Regler für die drei Farben, aus denen sich Weuißlich zusammensetzt. Mit diesen Schiebereglern lässte sich jede beliebige Farbtemperatur einstellen.

In dem folgenden Video werden ein paar Anwendungsbeispiele vorgeführt.

iPhone als kabellose Kamera mit iPad nutzen

von Dirk Baranek am 16. September 2010 · 1 Kommentar

In den Ferien hatte ich das Vergnügen, das iPhone immer mal wieder an das iPad anzuschließen, um damit aufgenommene Fotos auf das iPad zu übertragen und dann damit weiterzubearbeiten. Etwas umständlich, weil man ja Dropbox im Ausland schlecht nutzen kann. Jetzt bin ich auf die App EZ Cam gestoßen, mit der man das kabellos und dann auch noch quasi live machen kann. (iTunes-Link/2,39 Euro). Gibt es auch auch als funktionsgeminderte, kostenlose Lite-Version: iTunes-Link. Die Videos sehen gut aus. Scheint mir eine sinnvolle Lösung zu sein.

Hier hat jemand sein iPhone an Heliumballons aufsteigen lassen und dann Bilder “geschossen”.

Fotopedia Heritage: Das Weltkulturerbe auf dem iPad

von Dirk Baranek am 15. August 2010 · 1 Kommentar

Ich schätze die Idee sehr, die wichtigsten kulturellen, architektonischen oder auch landschaftlichen Menschheitswunder zu bewahren und für die Nachwelt zu erhalten. Dieser Arbeit widmet sich seit Jahren die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization). Unter anderem hat sie die berühmte Liste mit den Stätten des Weltkulturerbes zusammengestellt. Diese Liste hat, wie man in der letzten Zeit immer wieder erfahren konnte, zum Beispiel in Dresden, eine immer größere Bedeutung.

Ich bin ein großer Fan dieser Sache, weil ich einfach glaube, dass wir solche kulturellen Höhepunkte der Menschheitsgeschichte bewahren müssen und nicht dem kapitalistischem Verwertungsinteresse unterwerfen dürfen. Mein Traum, ich bin auch gelernter Historiker, ist es im übrigen, all die Stätten einmal selbst besucht zu haben, aber das wird wohl einer bleiben: es sind zu viele der Wunder. 890, um genau zu sein…

Aber dann reise ich einfach mit dieser neuen App dahin: Fotopedia Heritage. Die gibt es seit ein paar Tagen kostenlos (iTunes-Link) und enthält folgendes

  • 20 000 Fotos von 890 Welterbestätten
  • Kartenansichten
  • Wikipedia Infos
  • Touristen Infos

Die wirklich unglaublich guten Fotos kommen aus der offenen Community Fotopedia, die sich zum Ziel gesetzt hat, eben genau diese Welterbestätten zu fotografieren. Teilnahme erwünscht.

Hier ein Screenshot mit den Infopunkten allein in Mitteleuropa

Im Video ein Interview von Robert Scoble mit Jean-Marie Hullot, einem Ex-Apple-Manager, der jetzt ein neues Unternehmen aufbaut und unter anderem diese App herausgebracht hat.

(via @textundblog)

Äh, wie klasse ist das eigentlich?

Fotobearbeitung deluxe

  • Fotos zuschneiden, ausrichten, drehen, spiegeln
  • Farben, Kontraste usw. manipulieren
  • Filtereffekte, also Weichzeichnen etc.
  • Diverse Effekte wie Rahmen, Vignetten, Duotone
  • Fotogalerien erstellen, die man dann wieder online verfügbar machen kann

Was braucht man mehr? Und das alles von DEM Anbieter für Grafik-Programe: Adobe.

Die App heißt Adobe Photoshop Express. Ist nativ für iPhone und für iPad optimiert.

Und jetzt kommt der Hammer: Das Ding ist kostenlos!! iTunes-Link

Sorry, aber ich raste gleich aus!

(Ähm, aber grade geladen und wollte es ausprobieren: Irgendwie hat das Ding nochn verdammt heftigen Bug. Öffnet immer sofort Good Reader (mein PDF-Programm). Egal, werden die schnell fixen.)

Flickr nutzen auf dem iPad mit FlickStackr

von Dirk Baranek am 22. Juli 2010 · 0 Kommentare

Wurde mir heute von einem Leser empfohlen, habe daraufhin mal recherchiert und gleich zugeschlagen: FlickStackr. Kostet aktuell 1,59 Euro (iTunes-Link)

Eine App, die für Flickr-Nutzer wirklich ein Muss ist. Man kann fast alle Funktionen bedienen, die Flickr bietet, man kann toll Fotos von anderen Nutzern anschauen undundund. Sogar offline kann man Fotos reinladen und später in Flickr reinpacken. Besser geht es nicht. Schlägt die iPhone-App von Flickr jedenfalls um Längen.

Einfach mal das Video anschauen von AdoramaTV, einem Fachmagazin für Fotografie. Die Features werden sehr gut vorgestellt. Die Leute sind jedenfalls begeistert. Ich auch. Kaufempfehlung.

Flickr-Galerie: iPad of your face in your face

von Dirk Baranek am 11. Juli 2010 · 3 Kommentare

Heute eine kleine Flickr-Galerie zusammengeklickt. Denn es gibt einen neuen iPad-Sport: Man fotografiere sein Gesicht und lasse dieses auf dem iPad anzeigen. Dann wird das iPad vors Gesicht gehalten und wieder ein Foto geschossen. Das Ergebnis: fertig ist das iPad-Gesicht.

Einige Motive sind recht gelungen und witzig, andere müssen noch ein bisschen üben.

Was das alles bedeutet? Nix. ;-)

Hier klicken, um zur Galerie zu gelangen.

iFranznation stellt vor: Blogger-Apps für iPad

von Dirk Baranek am 23. Juni 2010 · 4 Kommentare

Schönes Video von iFranznation. Thema: Apps für Blogger, die unterwegs sind.

Vorgestellt und subjektiv beurteilt werden Apps, die man als Blogger so braucht, um auf der Konferenz oder dem Barcamp einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Dazu braucht iFranz natürlich vor allem Foto-Apps und die sehen wirklich gut aus.

Es handelt sich um folgende Apps:

Photogene (2,99 € | iTunes-Link
Damit kann man Fotos bearbeiten, Ausschnitte erstellen und auf die richtige Größe bringen.

Filterstorm (2,39€ | iTunes-Link)
Damit kann man die Fotos vor allem farblich nachbearbeiten, also zum Beispiel als Schwarz-weiß-Version ausgeben.

Flickstackr (0,79€ | iTunes-Link)
Wie der Name schon sagt, kann man mit dieser App seinen Flickr-Accunt befüllen und pflegen.

WordPress (kostenlos | iTunes-Link)
Pflicht für jeden Blogger, der auf diesem CMS sein Blog betreibt. Benutze ich auch, hat aber, worauf iFranz ausdrücklich und ganz richtig hinweist, ein paar Probleme beim Veröffentlichen von Bildern. Geht zwar, aber nicht so richtig gut. Kann nur besser werden.

Kurzum ein runder Beitrag, der hier zu sehen ist.

Fotos bearbeiten auf dem iPad mit Photogene

von Dirk Baranek am 22. Mai 2010 · 0 Kommentare

Adorama TV ist ein Webvideo- Fachmagazin zum Thema Photographie. Die haben sich mal die iPad-App Photogene (iTunes-Link / 2,99€) näher angeschaut. Sind ganz angetan von der Sache und ich finde auch, das sieht ziemlich gut aus. Sehr viele Funktionen, die man für eine schnelle, wenngleich ziemlich professionelle Bildbearbeitung benötigt.

iPad-Nutzer klicken hier, um Video anzuschauen..