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Niemand hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass wir irgendwann Bücher aus dem Internet herunterladen und unterwegs auf einem Tablet oder eBook-Reader lesen werden. Heute wissen wir es besser. Schon vor zwei Jahren wurden zeitweise mehr digitale als gedruckte Bücher verkauft. Amazon dominiert mit dem Kindle den eBook-Markt. Apple zieht mit iBooks in den Kampf um die Buchindustrie zu revolutionieren. Es scheint als hätten klassische Bücher diesen Kampf verloren – trotz technischer Überlegenheit.

[Vollständiger Artikel]

Google gibt Gas bei eBooks. Heute hat das US-Unternehmen den Start einer neuen Plattform zum Download digitaler Bücher angekündigt: Google eBookstore. Damit tritt Google in direkte Konkurrenz zu Apples iBookstore.

Die Zahlen sind beeindruckend. Drei Millionen Titel stehen in Googles eBookstore dem Leser zur Verfügung, davon hundertausende zum Kauf.

Der eBookstore wird auch für iPad-Leser nutzbar sein. Eine entsprechende iPad-App für das mobile MAC-Betriebssystem iOS ist bereits veröffentlicht worden. Infos dazu hier.

Einen Haken hat die Sache: Nutzer außerhalb der USA können das Angebot im Moment noch nicht nutzen. Auch die dazugehörige App ist für Nicht-US-Accounts im Moment nicht verfügbar. Vermutlich muss Google zunächst die Urheber- und Verwertungsrechte für jedes einzelne Land klären. Das kann dauern, wie bereits die stockende Bereitstellung von eBooks in Apples iBookstore zeigt.

Screenshot: der Google eBookstore für iPad

Das iPad und das Kindle im Vergleich

von Kacper Potega am 18. August 2010 · 1 Kommentar

Das iPad benutze ich am häufigsten ja zum Lesen. So wurde es zu Beginn auch gefeiert, als Retter der Verlage, als optimaler eBook-Reader, als bester Webbrowser. Und trotzdem: Perfekt ist es nicht. Das fand auch keith und hat das Display des iPad mit dem auf der E-Ink Technologie basierenden Display des Amazon Kindle unter einem USB-Mikroskop verglichen (Kindle links, iPad rechts):

Auf den ersten Blick ist klar: Das Kindle ist deutlich näher am Vorbild – dem gedruckten Magazin/Buch. Das iPad hingegen ist kontrastreicher, die Buchstaben wirken dadurch verschwommener. Wer einmal länger vor einem Buch auf dem iPad saß, weiß wie sich dieser Unterschied in den Augen anfühlt.

Auf den ersten Blick ist das Kindle also der klare Sieger. Aber zum einen: Versucht mal Spiele darauf zu spielen, Apps zu installieren (…). Und: Mit einem Retina-Display-iPad kann das Ganze ganz schnell wieder anders aussehen.

Der ganze Artikel: Kindle and iPad Displays: Up close and personal.

Apple scheint wieder zugeschlagen zu haben. Wie der britische Telegraph berichtet, sind aus der UK-Version des iBookstore vier Titel erotischen Inhalts verschwunden. Das Besondere daran: die Titel waren über Wochen in der dortigen Bestellerliste auf den vorderen Plätzen. Es handelt sich um Bücher wie Blonde and Wet, the Complete Story des englischen Autors Carl Earst, der dort isngesamt 70 Titel hat. Die jetzt verschwundene Ausgaben waren auf den Plätzen 1, 2 und 7 in der Top Ten und zwar über Wochen. Problem allerdings: Die Downloads kosteten nur 0,49 Pfund, knapp 60 Eurocent. Jetzt sind sie jedenfalls erstmal verschwunden.

Im deutschen iBookstore gibt es übrigens ein ähnliches Phänomen. Auch dort sind die Plätze 2 und 3 explizit erotische Titel. Sowohl das Werk “Feuchtoasen” einer gewissen Anna Lynn als auch “Vögelfrei” von Sohie Andresky sind nicht als Literatur im eigentlichen Sinne einzustufen, sondern bestehen eigentlich ähnlich wie Pornofilme nur aus “Stellen” und etwas drumrum. Diese eBooks fallen aber preislich mit 9,99 bzw. 6,99 Euro nicht aus dem Rahmen.

Warum die Erotikliteratur so erfolgreich im Downloadbereich nicht nur auf dem iPad ist, erklärte übrigens ein Buchmarktexperte dem Telegraph mit dem unschuldigen Aussehen des iPad. Man sehe eben von außen nicht, was gerade drauf gelesen wird. Könnte sich auch um Platon handeln.

Screenshot: Die Top 5 des deutschen iBookstore heute

textunes jetzt auch für das iPad

von Dirk Baranek am 9. Juni 2010 · 2 Kommentare

Eine Pressemitteilung, die ich ziemlich interessant finde und daher mal einfach reinkopiere…

Auf dem iPad lernen Bücher laufen: textunes führt animierte Literatur ein

  • 500.000 eBooks aus der iPhone-App sind ab sofort auf dem iPad nutzbar
  • Neues Genre: Animierte Literatur verschmilzt Text, Video und Interaktion

textunes, der Buchladen für das iPhone, bietet sein gesamtes Sortiment ab sofort auch für das iPad an. Dabei sind die iPad-Titel keine skalierten iPhone-Ausgaben. Alle derzeit verfügbaren 1.000 Titel sind eigens für den viermal größeren iPad-Bildschirm neu angepasst. Die textunes-App ist kostenlos über den App-Store verfügbar, jedes heruntergeladene eBook parallel auf beiden Geräten benutzbar. Das gilt auch für die 500.000 bereits ausgelieferten eBooks. textunes ist damit Marktführer für deutschsprachige mobile Literatur.

Bücher erleben auf dem iPad ihren “magischen Moment”

Für eBooks ist das iPad wie das Kino für den Film: Erst die passende Darstellung liefert das unvergleichliche Erlebnis. Das iPad bringt den von wie Steve Jobs beschworenen “magischen Moment” endlich zur Literatur. Der große Farbbildschirm, die lange Laufzeit und die angenehme Haptik von Gerät und Software sorgen für eine überaus hochwertige Darstellung von Buchinhalten, die dem gedruckten Werk sehr nahe kommt, dieses aber nicht einfach imitiert. Denn gleichzeitig liefert das iPad die technische Voraussetzung für eine neue Form des Lesens: Animierte Literatur. Mit ihr verschmelzen Text, Video und Interaktion zwischen Autor, Leser und Öffentlichkeit zu einem neuen Genre.

Animierte Literatur: das Buch zum Mitmachen

textunes ist der erste Anbieter überhaupt, der animierte Literatur vertreibt. Zu den ersten speziell für das iPad angepassten Titeln zählt die Comicserie Mosaik – Die Abrafaxe: Die Bildübergänge sind animiert und mit einer Tonspur unterlegt – so ist der Comic kein einfacher Bildband mehr, aber auch kein Film. Für iPhone und iPad ist die erste Folge des Beststeller-Comics kostenlos über die App herunterladbar. Hier die App bei iTunes laden.

Animierte Literatur bedeutet auch mehr Interaktivität. Besonders bei Lehr- und Lernbüchern rechnet textunes in Zukunft mit vielen innovativen Formaten. Einen Anfang macht der Ratgeber Lass los – 4 Schritte zum Glück von Sigrid Engelbrecht. Er liefert Testfragen und ihre Auswertung direkt im eBook. Mit dem Fragebuch von Roman Tschäppeler werden Leser zum Autor: Dieser muss selbst Fragen beantworten, die ihm weiterführende Erkenntnisse über sich vermitteln.

Ergänzt werden die interaktiven und animierten Buchinhalte durch umfangreiche Community-Funktionen. Interessante Buchinhalte können sehr einfach markiert und auf Twitter und Co. publiziert werden. Damit ist textunes der erste Anbieter, der originäre Verlagsinhalte in soziale Medien trägt.

textunes bietet plattformunabhängige Literatur

textunes-Kunden profitieren von einer hohen Zukunftssicherheit, denn das Berliner Unternehmen liefert eBooks prinzipiell plattformneutral und verlagsunabhängig. Derzeit existieren kostenlose Apps für iPhone und iPad. Einmal heruntergeladene Literatur ist auf beiden Geräten parallel nutzbar, der Kunde kann ein Buch zu Hause auf dem iPad anfangen und unterwegs auf dem Handy weiterlesen. Im Herbst startet textunes zusätzlich eine App für das Betriebssystem Android. Sollten sich neben diesen Betriebssystemen weitere auf dem Massenmarkt etablieren, wird textunes diese ebenfalls bedienen.