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AeroPad Two – Die Einbauwand für iPads

von Michael am 27. April 2012 · 1 Kommentar

Da wir gerade bei “Lautsprechersystemen” mit minimalistischem Ansatz waren, hier nun der Overkill. Das AeroPad Two von Jean Michel Jarre ist eine Designer Dockingstation für alle iPads, iPods (sans Shuffle) und iPhones, von 86 Zentimetern Länge und einem Gewicht von 10 Kilogramm. Dürfte mit einem iPod nano der aktuellen Generation extrem lächerlich aussehen, aber es geht.

Das AeroPad Two von Jean Michel Jarre in Holzoptik [Vollständiger Artikel]

Die GQ-App auf dem iPad: verhältnismäßig gut

von Kacper Potega am 13. Januar 2011 · 0 Kommentare

GQ-IconWenn eine App damit wirbt “die Gentleman-App” zu sein, muss ich als Moderner Gentleman doch selbstverständlich den Downloadbutton betätigen und auf Herz und Nieren testen, was die App so hergibt. So ist es geschehen im Falle der App der deutschen Ausgaben des Gentleman Quarterly (GQ) (iTunes-Link).

Bei Magazinen auf dem iPad bin ich bekanntermaßen doppelt kritisch, aus philosophischer wie aus gestalterischer Sicht. Die GQ-App schneidet allerdings, das nehme ich vorweg, verhältnismäßig gut ab.

Die App ist schnell runtergeladen, der Content wird kurz vorgeladen und ist dann komplett verfügbar.

1. Feststellung: komplett leserlich gestaltet. Besser als die meisten anderen Apps hat es Condé Nast hier also schon gemacht. Störend ist lediglich, dass an einigen Stellen der Text nicht komplett gerendert wird, es fehlen ab und an auch Bilder. Das scheinen noch die Bugs zu sein, die es zu beheben gilt.

Gestalterisch könnte man sich etwas mehr Spannung wünschen, das jetzige Design geht sehr stark auf Sicherheit, sieht aber eben auf jeder Seite gleich aus. So lässt sich natürlich schnell Content erstellen und aktualisieren, macht die App aber nicht unbedingt attraktiver.

Einziger Streitpunkt bleiben also die Inhalte. Die mag man oder nicht. Wer sie mag, kann aber getrost downloaden. Schöner und übersichtlicher als die GQ-Website ist die App allemal.

Nach eigenen Angaben hat der Design- und Kunstbuchverlag teNeues uns allen das erste “Coffeetable-Book” für das iPad beschert. Nämlich: Svarovski Crystal Palace. Es geht darin um die Kriställchen und das Licht und das Design des Tiroler Glaswarenherstellers und viele kleine Texte dazu.

Liegt als App aktuell zum Einführungspreis von 14,99 Euro vor. iTunes-Link. Kostet ab Februar 19,99 Euro.

Darüber gibt es ein nettes Sneak Preview zum Anschauen:

Inhaltlich eine interessante Sache mit den für iPad-Publikationen typischen technischen und gestalterischen Schwächen.

Hier noch die Features, die der Verlag aufzählt.

  • Mit dem Fingern kann man durch die ca. 200 außergewöhnlichen Illustrationen blättern wie in einem realen Bildband.
  • Dabei ist sind Buchschatten und Blättersound nach Belieben ein oder aus-schaltbar.
  • Die Bilder können herangezoomt werden, um die feinen Details der Design-Projekte genauer betrachten zu können.
  • Schnellnavigationsleiste, Index- und Schlagwortsuche erleichtern zusätzlich dabei die Navigation innerhalb des eBooks.
  • Für das richtige Ambiente sorgen drei Easy-Listening-Songs, deren musikalische Untermalung die glitzernde Bilderwelt der Kristalle noch strahlender erscheinen lässt.
  • Neben den Musikstücken ist das eBook mit vier Videos rund um Nadja Swarovski und ihre gefeierten zeitgenössischen Designer ausgestattet.
  • Seine vielen intuitiven Funktionen, die unterlegte Musik und die inkludierten Videos machen das „Swarovski Crystal Palace“ eBook zu einem multimedialen Erlebnis der Superlative.
  • Es handelt sich um ein englischsprachiges eBook, die Bedienhinweise erscheinen jeweils in deutscher oder englischer Sprache, je nachdem, in welchem Land das iPad angemeldet ist.

iPad-Cases im echten Pantone-Look

von Dirk Baranek am 5. Dezember 2010 · 0 Kommentare

Pantone – ein Name der Designerherzen höher schlagen lässt. Im Grunde handelt es ich dabei um ein Farbsystem, das Farben enthält, die sich zumeist mit dem üblichen Vierfarbdruck nicht herstellen lassen. Sprich: es sind sogenannte Sonderfarben.

Bei Case Scenario gibt es jetzt iPad-Cases, zunächst wohl in vier Farben, die von Pantone offiziell abgesegnet sein sollen, so behauptet das in Monaco ansässige Unternehmen zumindest.

Für “Herbst/Winter 201/11″ haben die jedenfalls folgende Farben angekündigt: Pantone Schwarz, Pantone Grau, Pantone Blau 7462 und Pantone Rot 711

Preis? Unbekannt. Wo kriegt man das? Nicht rauszufinden. Wie sehen die überhaupt vorne aus? Sie sagen nichts darüber. Und aus welchem Material sind die Cases? Keine Auskunft. Vermutlich gibt es das alles noch gar nicht.

ZEIT Online jetzt optimiert für iPad

von Dirk Baranek am 18. November 2010 · 5 Kommentare

Es gibt Apps von Nachrichtenmagazinen, es gibt deren Websites, die man mit Safari ansteuert, und es gibt jetzt eine dritte Kategorie: Websites, die für iPad optimiert sind.

Diese erreicht man ganz normal mit Safari oder einem anderen Browser auf dem iPad, allerdings wird ja, wenn man die Seite aufruft, die Information über das benutzte Betriebssystem an den Seitenbetreiber übermittelt. Als iPad-Nutzer wird man daher automatisch auf die für das Gerät optimierte Seite umgeleitet.

Was zeichnet jetzt solche Seiten aus? Beispielhaft zeigt das die neue iPad-Version der ZEIT, die seit gestern im Netz zu erreichen ist. Vor allem wenn man diese mit der normalen Webversion vergleicht.

Die iPad-Version läuft schmaler, der rechte Rand wurde weggelassen. Die Artikelteaser wurden zudem nebeneinander in zwei und drei Spalten angeordnet und nicht spaltenbreit untereinander. Auch im Vollartikel wurde auf die rechte Spalte verzichtet. Die Schrift ist schön groß und kann sehr gut gelesen werden. Und selbstverständlich gibt es bei der iPad-Version kein Flash – die Videos werden in HTML5 ausgeliefert. Eine kleine Macke ist mir aufgefallen: es gibt im Layout keinen Unterschied zwischen Hoch- und Queransicht. Ist aber nicht so schlimm.

Insgesamt ein sehr gelungener Ansatz, der mir sehr gut gefällt. Fazit: eine ZEIT-iPad-App braucht es meines Erachtens nun nicht mehr.

Buchempfehlung: Designing Obama

von Kacper Potega am 14. September 2010 · 3 Kommentare

Die Präsidentschaftskampagne von Barack Obama (und seinem Team) kann man wohl getrost als erfolgreich bezeichnen. Sie hat nicht nur Maßstäbe in Sachen Kommunikation gesetzt (es war wohl diese Kampagne, die die Ära der Social Media Markenkommunikation endgültig einläutete), sondern auch gezeigt wie man es Schafft ein Corporate Design zu erschaffen, das klassische und moderne Elemente zu einem Zeitlosen Ganzen verbindet.

Das Buch Designing Obama des Design Directors Scott Thomas gibt es gedruckt – für knappe 80$. Oder: Als iPad-Buch für gerade einmal 5$.

Natürlich kommt der Preisunterschied nicht von nirgendwo. Buch und App sind inhaltlich natürlich identisch, trotzdem ist das Buch angenehmer zum Druchblättern und Betrachten. Die App ist im Prinzip ein hoch aufgelöstes PDF, das per Rein- und Rauszoomen gelesen werden kann. Weil jede Seite ein einzelnes Bild ist, muss sie auch gesondert geladen werden, was ein schnelles Überblättern unmöglich macht. Ein intelligentes Reinzoomen gibt es auch nicht. Man muss sich seinen Text immer Zurechpinchen.

Bei dem Preis darf man sich aber natürlich nur so halb beschweren. Deswegen, ganz in Sandwichtaktikmanier, komme ich noch einmal auf die tollen Inhalte zurück. Das Buch zeigt alles Wissenswerte um die Kampagne – von der Idee zum Claim, über die Entwicklung von Logo, Schildern, Website (…) bis hin zu Werken, die von Künstlern zur Kampagne beigesteuert wurden.

Design- und/oder Obamainteressierte werden sich vermutlich das Buch kaufen. Wer nur mal reinschmökern (hahaha, dass ich dieses Wort einmal benutzen würde) möchte, ist mit der iPad-App aber bestens bedient.

Designing Obama gibt es im AppStore oder auf der offiziellen Website.

Via Cascade Magazin.

Samsung Galaxy Tab: iPad-Killer oder iPad-Klon?

von Kacper Potega am 25. August 2010 · 0 Kommentare

Seit einer Weile sammeln sich die News zum iPad-Konkurrenten von Samsung, dem Samsung Galaxy Tab, jetzt gibt es erste glaubwürdige Angaben und vor allem: Bilder und eine von Samsung produzierte Teaser-Website!

Das Gerät soll demnach 7″ Bildschirmdiagonale und eine ähnliche Auflösung wie das iPad besitzen. Das Internet kann mit 3G erkundet werden, einen GPS-Empfänger soll das Gerät auch haben und – im Unterschied zu den bisherigen iPad-Modellen – auch eine Frontkamera. Zar sind 0,3 Megapixel nicht die Welt, zum Skypen aber ocheesobread, wie wir Jugendlichen sagen. Das Gerät läuft dann erwartungsgemäß auf Android.

Samsung Galaxy Tab – sieht aus wie das iPad

Viel interessanter finde ich aber, dass Samsung mit dem Galaxy Tab das iPad ganz eindeutig zum höchsten der Dinge erklärt. Nicht deshalb, weil es ganz eindeutig als iPad-Konkurrent vermarktet wird. Sondern weil das Design so sehr an Apple erinnert, dass man “abgekupfert” denken könnte. Das geht so weit, dass sogar der Dock-Connector nach Apple aussieht.

Aber klickt euch doch einfach durch die Bildgalerie.

(via areamobile)

Neu geladen: Dazed & Confused

von Dirk Baranek am 7. August 2010 · 0 Kommentare

Gestern ist eine App mit dem Namen Dazed & Confused erschienen. Die ist kostenlos (iTunes-Link) und enthält die komplette August-Ausgabe der Printversion des international geachteten Mode- und Lifestyle-Magazins. Hier im Web: dazeddigital.com

Mit der App kann man also Zeitung lesen, nicht mehr und nicht weniger. Keine multimedialen Inhalte, keine Videos, Sounds, Specials, sondern einfach die Seiten durchwischen. Das Ganze ist auch nicht optimiert für das Lesegerät, bis auf eine Blätterfunktion, sondern einfach wie ein PDF gemacht. Bedeutet: Man muss die Seiten vergrößern, um die Texte lesen zu könen, was manchmal etwas nervig ist.

Technisch ist es manchmal etwas merkwürdig. Die App enthält nämlich nicht die ganzen Inhalte, sondern die Seiten laden erst in der richtigen Auflösung, wenn man sie durchblättert. Daher ist es empfehlenswert, erstmal alles in einer W-LAN-Umgebung aufzurufen. Dann allerdings kann man alles offline lesen.

Die Themen sind klar: Mode, Musik, Design, Kunst, Filme, Bücher. Die Perspektive ist auch: Dazed & Confused pflegt von den Themen her eine gewisse Punk-Attitüde, was sich auch in der Gestaltung niederschlägt.

Insgesamt also ziemlich gut, vor allem wegen der Inhalte. Frage ist halt, warum das kostenlos ist, bzw. ob das so bleibt. Dazu konnte ich nichts herausfinden.

Inhalte aus dem Web, die nicht ganz so gefällig aufbereitet sind, mit Hilfe von iPad-Apps ästhetisch zu präsentieren – das scheint sich jetzt richtig zum Trend zu entwickeln. Jedenfalls waren die Reaktionen über die App Flipboard, die sich in vielen Medien gefunden haben, fast schon enthusiatisch, während wir das ja schon etwas kritischer gesehen hatten.

Sei es drum, hier das nächste Ding in dieser Kategorie: Discover. Die App erscheint vermutlich morgen im App-Store und auch sie verspricht ein gesteigertes Leseerlebnis von eigentlich tollen, aber nicht so attraktiv dargestellten Inhalten. Thema von Discover ist die Wikipedia.

Die Idee ist allerdings nicht schlecht, denn die Wikipedia hat hervorragende, enzyklopädische Inhalte, die langweilig präsentiert werden. Dem will Discover abhelfen und bietet wie schon Flipboard eine magazinähnliche Lösung an.

Wie gesagt, ist noch nicht online, hier aber schon mal das Video der App-Entwickler von Cooliris.