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Zubehör

Elgato, lange Zeit der Platzhirsch was TV-Sticks für den Mac betrifft, stellte auf der IFA 2011 neue Lösungen auch für die iOS-Welt von Apple vor. Darunter der EyeTV Mobile, ein kleines schwarzes Kästchen mit Antenne, das direkt an den Dock Connector des iPad 2 gesteckt wird.

So muss kein Rechner mehr mit Stick laufen, der das TV-Programm via EyeTV-App über das heimische Wi-Fi-Netz zum iPad streamt. So mache ich das nämlich heute noch mit meinem EyeTV Hybrid. Nun hat sich Konkurrenz in Form von equinux und ihrem tizi go angeschlichen und bietet im Grunde die gleiche Funktionalität.

DVB-T-Dongle für das iPad 2: Elgato EyeTV Mobile vs. equinux tizi go [Vollständiger Artikel]

Mit dem Keystation Mini 32 aus dem Hause M-Audio buhlt ein weiterer Midi-Controller um die Gunst von Hobby-Produzenten und iPad-Musikern. Der handliche Midi-Controller beschränkt sich in seinem Funktionsumfang auf das Wesentliche. Eine Klaviatur die mit 32 Low-Profile-Tasten zweieinhalb Oktaven abbildet. Ein Drehregler, der auch als Taster fungiert und sieben gummierte Taster, von denen man drei frei belegen kann, runden das Bild ab.

Öffnet man die Verpackung, findet man neben einem mit 95 Zentimetern viel zu kurzem USB-Kabel eine Vollversion der Notationssoftware Sibelius First vor, eine nützliche Beigabe für jeden, der sich mit Notensatz auseinandersetzen möchte oder einfach unkompliziert eigene musikalische Ideen festhalten will. Eine Treiber-CD sucht man vergebens, vermisst man aber auch nicht. Das Gerät arbeitet sowohl am Rechner als natürlich auch am iPad ohne weitere Treiberinstallation. Mit Strom wird es über den USB-Port versorgt, sodass kein weiteres Netzteil benötigt wird.

Das Gerät selbst macht, obwohl aus Plastik gefertigt, einen soliden und wertigen Eindruck. Die 32 Mini-Tasten arbeiten anschlagsdynamisch, sind aber für Leute mit größeren Händen etwas klein. Das Einspielen von einfachen Akkorden oder kleinen Melodien gelingt aber auch Musikern mit weniger zierlichen Händen problemlos. vier der sieben Taster sind hintergrundbeleuchtet, warum nicht alle, erschließt sich einem nicht. Mit einer Länge von ca. 40 Zentimetern ist die Keystation voll rucksacktauglich, was auf den eigentlichen Einsatzzweck hindeutet, denn für den stationären Einsatz gibt es sicherlich bessere Lösungen. Sein volles Potenzial entfaltet die Keystation aber erst im Einsatz am iPad. Mit Hilfe des iPad Camera Connection Kit angeschlossen arbeitet das Gerät mit allen Apps zusammen die Midi-Funktionalität unterstützen. So wird aus der Kombination Keystation und iPad ein vollwertiges Musikinstrument, das, die passende App vorausgesetzt, ein tragbarer Synthesizer oder auch eine kleine Digital Audio Workstation sein kann.

32 Low-Profile Tasten sind kein Flügel und auch die Zusatztasten werden kaum ausreichen um alle Funktionen einer DAW zu belegen, die man gerne im direkten Zugriff hätte, doch dafür punktet die Keystation mit robuster Verarbeitung und handlichem Format zu einem fairen Preis.

Dieser Test wurde verfasst von Sebastian Sellhorst. Vielen Dank!

Joysticks am iPad

von Dirk Baranek am 21. April 2011 · 2 Kommentare

Mit den Fingern daddeln am iPad – geht. Spiele bedienen allerdings mit einer Art Plastikjoystick, das hat uns gestern der @frankstohl vorgeführt. Die durchsichtigen Dinger werden draufgepappt und dann lassen sich alle Spiele, bei denen mit den Daumen gedrückt werden muss, etwas dynamischer zocken. Ich weiß im Moment nicht, wie die Haftsticks heißen und wo es die gibt. Reiche das nach.. Die hier vorgeführten Joysticks heißen Flings.

Ich behaupte jetzt mal tollkühn, dass das eigentliche Highlight bei der iPad2-Keynote nicht das neue iPad (flacher, schneller und zwei Kameras…) sondern die neue Schutzhülle “Smart Cover” war.

Über diese Schutzhülle gibt es im Internet schon Auseinandersetzungen, die denen zwischen Apple- und Windows-Fanboys gleichen. Entweder die Hülle wird als das Non-plus-ultra angesehen oder für “teuren Müll” gehalten.

iPad2-Besitzer ‘Steven’ hat vorgestern ein Bild an die MacRumors-Redaktion geschickt, die den Befürwortern des Magic Covers neuen Rückenwind geben dürfte:

iPad 2 Smart Cover Kühlschrank

So einfach macht man aus einem Kühlschrank mit magnetischer Front den vielbesprochenen Internet-Kühlschrank. Damit geraten die Kühlgeräte-Hersteller nun ganz schon unter Druck ;)

Zur Info: das SmartCover wird mit Magneten am iPad2 befestigt. Der Verschluss auf der Vorderseite ist ebenfalls magnetisch. So hält die Hülle dann natürlich auch am Kühlschrank.

Nachahmen auf eigene Gefahr!

(via Netbooknews)

Gerade den letzten Artikel über diesen Pinsel namens “Nomad Brush” bei Facebook gepostet und schon erschien dort ein Kommentar von Luca. Der schrieb Folgendes:

Habe mittlerweile ein kleines Vermögen investiert, um einen funktionierenden Stift fürs iPad zu finden – und mir ist es endlich gelungen: Der Just Mobile AluPen geht tatsächlich! Ich kann noch nicht sagen, ob er auch drucksensitiv ist, da ich ihn erst heute bekommen habe und nur kurz ausprobieren durfte. Aber es geht, und das hat er schon mal ganz vielen anderen sogenannten “iPad Eingabestiften” voraus.

Das fand ich interessant und habe mich mal umgeschaut, was es mit diesem AluPen von Just Mobile auf sich hat.

Wie der Name schon sagt, ist das Gerät aus Aluminium, wiegt etwa 80 Gramm und hat vorne eine “ultrasofte Gummispitze”. Diese ist patentiert und zeichnet sich vermutlich dadurch aus, dass das Gummi leicht elektrisch leichtfähig ist. Wie die das machen, keine Ahnung.

Jedenfalls funktioniert es wirklich ganz gut, wie man in vielen Videos bei YouTube sehen kann. Ich habe das hier unten ausgewählt. Fetzt zwar nicht so richtig, aber man sieht, dass man mit dem AluPen wirklich einen Stift hat, mit dem man auf Skizzen- und MalApps auf dem iPad sehr filigran arbeiten kann.

Der Pinsel zum iPad: Nomad Brush

von Dirk Baranek am 30. Dezember 2010 · 0 Kommentare

Apps zum Malen auf dem iPad erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Besonders die App Brushes wird von vielen Künstlern benutzt. Bisher musste man auf diesen und den anderen Apps mit den Fingern malen, wie eben üblich bei dem Touchscreen.

Jetzt will das Unternehmen Nomad einen Pinsel dazu vorlegen. Wie genau der funktioniert, sagen die auf ihrer Website nicht. Scheinbar warten sie erst die Patentierung ab.

Im Handel erhältlich soll der Pinsel jedenfalls im Februar 2011 sein. In dem Video sieht man ganz am Schluss schon, dass es funktioniert.

LED-Lichtstreifen über WLAN mit iPad steuern

von Dirk Baranek am 10. Dezember 2010 · 1 Kommentar

LED ist das Licht der Zukunft. Vorteil Nummer eins: es verbraucht sehr viel weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen. Vorteil Nummer zwei: LED-Licht kann sehr flexibel eingesetzt werden. Vor allem, weil es sehr viel weniger Wärme emittiert.

Was da alles möglich ist zeigt der US-Hersteller iGloLEDset. Denn die haben jetzt ein Ding am Start, das mich ganz wuschig macht. Denn man kann deren fünf Meter lange LED-Lichtschlange mit dem iPad ansteuern und konfigurieren!!

Dafür gibt es natürlich extra eine Gratis-App. iTunes-Link

Schon erstaunlich, was damit alles möglich. Nicht nur diverse Farbstimmungen können erzeugt werden, sondern auch Lauflichter, Blinkeffekte undundund.

Natürlich muss man das iPad oder iPhone nicht an das LED-Lampenschlauch anschließen, sondern das Ganz läuft über WLAN!

Preis aktuell: 299 USD. Einen deutschen Shop habe ich dafür nicht gefunden.

Hier in diesem Video bekommt man einen ganz guten Eindruck von der Sache.

iPad-Cases im echten Pantone-Look

von Dirk Baranek am 5. Dezember 2010 · 0 Kommentare

Pantone – ein Name der Designerherzen höher schlagen lässt. Im Grunde handelt es ich dabei um ein Farbsystem, das Farben enthält, die sich zumeist mit dem üblichen Vierfarbdruck nicht herstellen lassen. Sprich: es sind sogenannte Sonderfarben.

Bei Case Scenario gibt es jetzt iPad-Cases, zunächst wohl in vier Farben, die von Pantone offiziell abgesegnet sein sollen, so behauptet das in Monaco ansässige Unternehmen zumindest.

Für “Herbst/Winter 201/11″ haben die jedenfalls folgende Farben angekündigt: Pantone Schwarz, Pantone Grau, Pantone Blau 7462 und Pantone Rot 711

Preis? Unbekannt. Wo kriegt man das? Nicht rauszufinden. Wie sehen die überhaupt vorne aus? Sie sagen nichts darüber. Und aus welchem Material sind die Cases? Keine Auskunft. Vermutlich gibt es das alles noch gar nicht.

Warenprobe bekommen. Hmm, das ist, glaube ich, ein Reinfall diesmal. Sage sowas ungern, aber was hilft’s?

Es geht um einen Ständer bzw. eine Halterung für iPad. Nennt sich iBend XL. Der Produktvorteil liegt zunächstmal auf der Hand: ist sicherlich der dünnste, leichteste, preisgünstige Ständer bisher.

Denn iBend besteht nur aus einer dünnen gestanzten Kunststoffplatte. Die ist hart, gleichwohl noch flexibel. Man muss diese Platte leicht zusammendrücken – deswegen der Name “bend” = englisch “biegen” – und das iPad in die unten ausgesparte Halterungen stellen. Die klemmen sich am iPad fest und halten es so die ganze Konstruktion aufrecht. Klingt nach einfach und genial.

So weit so schön. Allerdings steht das iPad jetzt fast senkrecht. Benutzen kann man es in dieser Position mehr schlecht als recht. Einfach weil es zu steil aufrecht steht. Die ganz Konstruktion ist zudem ziemlich wackelig. Das Plastik ist einfach zu dünn, nicht massiv genug. Sorry, aber ich kann das nicht empfehlen.

Wofür könnte die Halterung dennoch geeignet sein? Vielleicht unterwegs oder auf Messen oder ähnlichen Veranstaltungen, wo man sagen wir 23 iPads nebeneinander aufrecht präsentieren möchte. Da lohnt sich dann der geringe Transportaufwand und der günstige Preis von grade mal 10 US-Dollar.

Hier mehr Infos auf der Website von iBend

Sagen wir mal so: die Integration verschiedenster Geräte zum Wohle der Menschheit schreitet weiter voran. Dreh- und Angelpunkt dieses Prozesses ist die sogenannte connectivity. Meint: die Dinger senden, verkoppeln sich untereinander, tauschen Daten aus.

Ein interessantes Feld dieser Möglichkeiten ist der unvermeidliche, tägliche Gang auf die Waage. Wer kennt das nicht: jeden Morgen mal kurz draufsteigen auf den Flachapparat, um zu sehen, ob man gestern wieder zuviel vernascht und alkoholischen Getränken zugesprochen hat. Urrgs! Verdammt, ja, man müsste mehr tun. Also weniger essen, mehr Sport, so Zeug.

Wer mehr will als den morgendlichen Blick auf das Waagendisplay, der sollte sich mal diese Waage anschauen: Withings. Ist jetzt nicht so ganz billig (129 Euro), aber damit kann man der Sache auf den Grund gehen. Gewichtskontrolle, BM-Index, Größenmessung, automatisches Erkennen verschiedener Personen usw.

IPad-Apps gibt es logischerweise ebenfalls dafür, ja, die sind quasi die eigentliche Zentrale des ganzen Dings: wo sonst könnten die auflaufenden Daten besser gespeichert und verarbeitet werden?

Dafür gibt es zum Beispiel die neue App Calory Guard 2 HD (2,99 Euro | iTunes-Link). Mit der Withings-Waage werden alle Daten automatisch synchrnosiert. Damit kann man dann detaillierte Charts erstellen, Verläufe visualisieren, Ernährungstipps einholen.

Etwas weniger Funktionen, dafür kostenlos und trotzdem immer noch sehr gut gemacht, ist die App WiScale (iTunes-Link), die der Hersteller der waag veröffentlicht hat. Sozusagen das Original zum Original. Damit lassen sich die übertragenen Daten aufzeichnen, den BMI bestimmen und aktualisieren. Damit kann man auf jeden Fall sehr ansprechend die tägliche Fitness kontrollieren.

Hier noch ein Video des Waagen-Herstellers, der die ganze Sache in angemessener Kürze auf den Punkt bringt.

Fazit: Ich muss sagen, ich finde es ziemlich clever. Vor allem für Menschen, die sehr auf ihre Fitness achten (oder aus gesundheitlichen gründen achten müssen) und Spaß an der Technik, für die ist das wirklich eine sehr elegante Lösung.