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iBooks

Buchschätze aus Bayern kostenlos auf dem iPad

von Dirk Baranek am 13. Juli 2010 · 1 Kommentar

He, Bayern, nicht schlecht! Die Bayerische Staatsbibliothek hat gestern eine iPad-App veröffentlicht, die es in sich hat.

Die kostenlos unter dem Titel Famous Books – Treasures of the Bavarian State Library erhätliche App (iTunes-Link beeinhaltet Bücherschätze höchster Qualität aus ihren Beständen. So können unter anderem Farbdigitalisate der Fugger-Genealogien, der Ottheinrich-Bibel, des Nibelungenliedes, des Evangeliars aus dem Bamberger Dom, des Babylonischen Talmuds, des Theuerdank, des Genji Kokogami und viele andere mehr von der ersten bis zur letzten Seite betrachtet werden. Wow!

Ein Muss für Büchernarren, Historiker und, tja, Bayernfans wohl auch.

textunes jetzt auch für das iPad

von Dirk Baranek am 9. Juni 2010 · 2 Kommentare

Eine Pressemitteilung, die ich ziemlich interessant finde und daher mal einfach reinkopiere…

Auf dem iPad lernen Bücher laufen: textunes führt animierte Literatur ein

  • 500.000 eBooks aus der iPhone-App sind ab sofort auf dem iPad nutzbar
  • Neues Genre: Animierte Literatur verschmilzt Text, Video und Interaktion

textunes, der Buchladen für das iPhone, bietet sein gesamtes Sortiment ab sofort auch für das iPad an. Dabei sind die iPad-Titel keine skalierten iPhone-Ausgaben. Alle derzeit verfügbaren 1.000 Titel sind eigens für den viermal größeren iPad-Bildschirm neu angepasst. Die textunes-App ist kostenlos über den App-Store verfügbar, jedes heruntergeladene eBook parallel auf beiden Geräten benutzbar. Das gilt auch für die 500.000 bereits ausgelieferten eBooks. textunes ist damit Marktführer für deutschsprachige mobile Literatur.

Bücher erleben auf dem iPad ihren “magischen Moment”

Für eBooks ist das iPad wie das Kino für den Film: Erst die passende Darstellung liefert das unvergleichliche Erlebnis. Das iPad bringt den von wie Steve Jobs beschworenen “magischen Moment” endlich zur Literatur. Der große Farbbildschirm, die lange Laufzeit und die angenehme Haptik von Gerät und Software sorgen für eine überaus hochwertige Darstellung von Buchinhalten, die dem gedruckten Werk sehr nahe kommt, dieses aber nicht einfach imitiert. Denn gleichzeitig liefert das iPad die technische Voraussetzung für eine neue Form des Lesens: Animierte Literatur. Mit ihr verschmelzen Text, Video und Interaktion zwischen Autor, Leser und Öffentlichkeit zu einem neuen Genre.

Animierte Literatur: das Buch zum Mitmachen

textunes ist der erste Anbieter überhaupt, der animierte Literatur vertreibt. Zu den ersten speziell für das iPad angepassten Titeln zählt die Comicserie Mosaik – Die Abrafaxe: Die Bildübergänge sind animiert und mit einer Tonspur unterlegt – so ist der Comic kein einfacher Bildband mehr, aber auch kein Film. Für iPhone und iPad ist die erste Folge des Beststeller-Comics kostenlos über die App herunterladbar. Hier die App bei iTunes laden.

Animierte Literatur bedeutet auch mehr Interaktivität. Besonders bei Lehr- und Lernbüchern rechnet textunes in Zukunft mit vielen innovativen Formaten. Einen Anfang macht der Ratgeber Lass los – 4 Schritte zum Glück von Sigrid Engelbrecht. Er liefert Testfragen und ihre Auswertung direkt im eBook. Mit dem Fragebuch von Roman Tschäppeler werden Leser zum Autor: Dieser muss selbst Fragen beantworten, die ihm weiterführende Erkenntnisse über sich vermitteln.

Ergänzt werden die interaktiven und animierten Buchinhalte durch umfangreiche Community-Funktionen. Interessante Buchinhalte können sehr einfach markiert und auf Twitter und Co. publiziert werden. Damit ist textunes der erste Anbieter, der originäre Verlagsinhalte in soziale Medien trägt.

textunes bietet plattformunabhängige Literatur

textunes-Kunden profitieren von einer hohen Zukunftssicherheit, denn das Berliner Unternehmen liefert eBooks prinzipiell plattformneutral und verlagsunabhängig. Derzeit existieren kostenlose Apps für iPhone und iPad. Einmal heruntergeladene Literatur ist auf beiden Geräten parallel nutzbar, der Kunde kann ein Buch zu Hause auf dem iPad anfangen und unterwegs auf dem Handy weiterlesen. Im Herbst startet textunes zusätzlich eine App für das Betriebssystem Android. Sollten sich neben diesen Betriebssystemen weitere auf dem Massenmarkt etablieren, wird textunes diese ebenfalls bedienen.

Zensur in Zeiten des iPads

von Dirk Baranek am 28. Mai 2010 · 27 Kommentare

Apple reguliert die Inhalte, die bei iTunes angeboten werden. Der Bereich Musik ist meines Wissens noch nie so recht davon betroffen gewesen, aber bei den Apps gab es zuletzt erhebliche Eingriffe. Inhalte mit leicht anzüglichem Bildmaterial wurden rausgeschmissen. Es ging dabei nicht um Pornografie, davon war sowieso noch nie etwas zu sehen, sondern um relativ harmlose Bikini-Fotos.

Jetzt aber geht es weiter. Inzwischen sind ja auch deutsche Verlage mit ihren Produkten auf Grund der neuen Möglichkeiten des iPads dort vertreten. Unter anderem der Springer-Verlag mit seiner App iKiosk. Mit der ist es möglich, aktuelle Print-Ausgaben von WELT, Hamburger Abendblatt und auch BILD zu laden.

Besonders das Revolverblatt BILD ist dafür bekannt, blanke Busen zu zeigen, gerne auch auf der Titelseite. Dass diese Darstellungen mit weißen Streifen überarbeitet werden, um nicht gegen die Regeln von Apple zu verstoßen, kann nicht überraschen. Allerdings geht die (Selbst?-)Zensur wesentlich weiter, wie man heute sehen konnte. Nicht nur Sex und Erotik scheint im Visier der Apple-Kontrolleure zu stehen, sondern auch Darstellungen, die in der US-Medienwelt als graphic violence bekannt sind.

In zwei BILD-Artikeln befinden sich Fotos, die durch schwarze Flächen abgedeckt werden. Zum einen geht es um Bilder aus einer TV-Dokumentation über brutale Aktionen in Tschechien, die sich im Mai 1945 offenbar gegen Sudetendeutsche richteten. Hinrichtungsszenen, Tote – alles abgedeckt. Der zweite Artikel berichtet über den “Plastinator” Gunter von Hagen, der Leichenteile präpariert und ausstellt. Auch hier wurden Darstellungen abgedeckt.

Sicher, BILD beutet solche Bilder gnadenlos sensationalistisch aus. Es stellt sich aber die Frage, wie weit das alles noch gehen wird. Werden wir bald auch keine Bücher im iBookstore finden, in denen Fotos von Leichenbergen in Konzentrationslagern den Völkermord dokumentieren? Wird das berühmte Exekutionsfoto aus dem Vietnamkrieg nicht mehr in der Applewelt zu sehen sein? Werden zuletzt die Schreckensbilder von Goya aus dem spanischen Krieg vor 200 Jahren der Zensur zum Opfer fallen?

Hier wird sich ein Druck in der öffentlichen Meinung aufbauen müssen, um solchen Entwicklungen Einhalt zu gebieten.

WIRED für iPad ist erschienen

von Dirk Baranek am 26. Mai 2010 · 1 Kommentar

Das US-Magazin WIRED war eines der ersten Medien, das eine spezielle Ausgabe für das iPad angekündigt hatte. Wir berichteten.

Die erste Ausgabe dieser Art ist jetzt erschienen und kann im App-Store geladen werden. (iTunes-Link). Kostet 3,99 Euro die Ausgabe. Testen können wir es leider nicht, weil immer noch kein iPad zur Verfügung. Aber die Beschreibung im App-Store liest sich ganz vielversprechend, denn es soll zusätzlich zur kompletten Printausgabe auch einige Videos geben, Diashows und sogar Musik.

Einen Haken hat die Sache eventuell: Der Download der App ist mit 527 MB ganz schön mächtig. Sollte man sich also in einer W-LAN-Umgebung laden und nicht über UMTS (wenn das überhaupt geht). Sonst ist die Grenze der monatlichen Datenmenge schnell erreicht, die ja viele Verträge beinhalten.

Financial Times stellt iPad-App vor

von Dirk Baranek am 25. Mai 2010 · 1 Kommentar

Die Financial Times wird ihre Inhalte auf dem iPad in einem speziellen Format anbieten. Das geschieht in Form einer App, die selbst kostenlos ist (iTunes-Link). Allerdings wird der Zugriff auf die kompletten Inhalte des renommierten Wirtschaftsblatts dann kostenpflichtig sein. Bis zum 31. Juli kann man aber auf Grund einer Zusammenarbeit mit einem Sponsor erst einmal alles kostenlos ausprobieren und sich gründlich umschauen.

Der Verlag selbst schreibt dazu Folgendes

Die App ist kostenlos erhältlich und in das FT.com-Zugangsmodell integriert, bei dem registrierte Benutzer monatlich kostenlos auf 10 Artikel zugreifen können, bevor ein Abonnement erforderlich wird. Zur Einführung wird der Luxusuhrenhersteller Hublot als Sponsor über die Anwendung bis 31. Juli den vollständig kostenfreien Zugriff auf die FT-Inhalte ermöglichen; die kostenlose Registrierung ist erforderlich.

Das kostenpflichtige “Abo” gibt es in zwei Versionen für 3,59 bzw 6,99 Euro. Diese Versionen unterscheiden sich in Bezug auf den Zugang zu sehr hochwertigem, speziellen Content, wie zum Beispiel eine Datenbank mit Gesetzestexten, zu Finanznachrichten, dem vollen Zugriff auf die Printausgabe usw.. Infos zu diesem abgestuften Preis- und Rechtemodell findet man hier

Hier noch eine recht ansprechende Videopräsentation der App

Fazit
Ich halte dieses Angebot für wegweisend. Zum einen ist der Preis relativ niedrigschwellig. Zum anderen ist das Angebot überragend. Nutzer, die sich mit hochwertigen Wirtschafts- und Finanzinformationen versorgen wollen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Die App sieht zuletzt wirklich gut aus.

Lonely Planet – Reisen mit iPad auf dem Sofa

von Dirk Baranek am 11. April 2010 · 0 Kommentare

Schöne kritische Besprechung der App des US-Reiseführer-Verlages Lonely Planet. Gelobt wird die innovative Benutzerführung mit diesen scrollbarem Haufen der Themen. Negativ beurteilt werden die etwas mickrigen Inhalte und die fehlende Suche.

Bücher lesen und durchforsten auf dem iPad

von Dirk Baranek am 31. März 2010 · 0 Kommentare

Apple hat vorgestern Videos veröffentlicht, die anschaulich zeigen, wie das alles so funktioniert auf dem iPad. Hier in diesem Beispiel geht es um die iBook, die App mit der man Bücher kaufen und lesen kann. Ganz aufschlussreich sind ein paar Funktionen, die weit über das hinausgehen, was man normalerweise mit dem digitalen Konsum von Büchern verbindet. Also umblättern, das Erscheinungsbild ändern usw.

  • Lexikon. Es wird gezeigt, wie man ein Wort antippen kann und dann bekommt man in einem darübergelegten kleinen Fenster einen Lexikoneintrag zu diesem Wort.
  • Suche. Das gesamte Buch ist nach mit Freitextsuche durchsuchbar.
  • Lichtverhältnisse. Die Bildschirmhelligkeit des iPad passt sich automatisch an die Lichtverhältnisse der Umgebung an.

Fazit

Mit solchen Funktionen können gedruckte Bücher natürlich nicht mithalten. Ein komplette Durchsuchbarkeit ist vor allem für Sachbücher und wissenschaftliche Literatur hochinteressant. Ob und welches Lexikon oder Wörterbuch dann auf Deutsch eingebaut ist, wird man sehen müssen.

Apple scheint die Tore weit aufzumachen für Kleinverleger bzw. für solche Autoren, die noch nicht mal einen Verlag haben. Das berichtet der US-Blogger Dean Takahashi. Der publiziert seine Bücher bei dem US-Dienst Smashwords. Dort kann jeder seine als Word-Dokument gestalteten Werke einstellen und zum Verkauf anbieten.

Takahashi berichtet, auf Smashwords gebe es jetzt einen Premiumkatalog. Wer dort seine Titel einstelle, werde automatisch im iBookstore, den Apple für das iPad entwickelt hat, aufgenommen. Nach wie vor kann jeder den Preis selbst festlegen, wenn dieser auf 99 ende (1,99, 2,99 usw.)

Smashworks fügt dem Werk dann eine ISBN-Nummer hinzu und hat wohl einen Deal mit Apple über die Verteilung der Provision gemacht. Der Autor erhält demnach 60 Prozent für jedes verkaufte Exemplar. Den Rest teilen sich Smashworks und Apple. Vorabkosten für das Einstellen in den iBookstore werden nicht fällig.

So könnte ein Magazin-Cover auf dem iPad aussehen. Und kein Printtitel der Welt wird das je nachmachen können. Tolle, beeindruckende Fotos, das kennen wir, aber dass die Wellen sich bewegen, dass es sich um ein Video handelt, tja Printies, da seht ihr echt alt aus. Klar, ist nur ein Entwurf, hier von dem US-Fotografen Jesse Rosten. Trotzdem: wir freuen uns schon verdammt auf solche Ideen.

Kindle-App für iPad ist da

von Dirk Baranek am 22. März 2010 · 0 Kommentare

Wie berichtet, hatte Amazon angekündigt, seine Software Kindle, mit dem elektronische Bücher gekauft und gelesen werden, für die MAC-Oberfläche bereitszustellen. Inzwischen kann diese geladen werden.

Jetzt geht Amazon noch weiter und schiebt die Version für Tablet Compuers including the iPad nach, so der offizielle Name. Mehr Infos von Amazon hier.

Mit dieser App stehen dem iPad-Nutzer 450.000 Titel zu Verfügung. Die App verfügt über alle Funktionen, die man von so einer Sache erwartet

  • Angepasste Darstellungsgröße
  • Schriften und Hintergrund können angepasst werden.
  • Verschiedene Lesemodi beim Umblättern
  • Lesezeichen, Notizen und markieren möglich

Bestimmt sehr empfehlenswert, sich diese App sofort auf das iPad zu laden, um die vielen Gratisbücher und Leseproben zu durchwühlen…