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Business

iPad-Karren für Schulen und Firmen

von Michael am 6. März 2012 · 1 Kommentar

Falls ihr als ITler in eurer Firma oder als Lehrer an einer Schule, schon immer mit dem Problem zu kämpfen hattet, größere Stückzahlen an iPads gleichzeitig zu laden und/oder zu synchronisieren – hier kommt eure Rettung. Die amerikanische Dukane Corporation verkauft zwei rollbare Racks für 30 bzw. 32 iPads.

iPad-Racks von Dukane [Vollständiger Artikel]

The Economist. Die britische Wochenzeitschrift, die brillante Analysen zu Politik, Wirtschaft und Zeitgeschehen beinhaltet, existiert seit 1843. Nun wurde ein neuer Auflagenrekord erreicht – dank digitaler Abonnements.

Regelmäßig kann man irgendwo nachlesen, dass das Internet und andere digitale Medien eine Gefahr für etablierte Zeitschriften und Verlage darstellen. Das ist Quatsch. Die Zeiten ändern sich zwar, aber wer bereit ist, Veränderungen mitzumachen, der profitiert von diesen Entwicklungen. Ein Beleg dafür ist The Economist, der nun 1,5 Millionen Abonnenten verzeichnet.

It took us 160 years to reach one million circulation, but only seven years to reach one and a half million. We now expect to reach two million within five years, fueled by rapid growth in digital circulation. By then we expect to have more digital than print readers.

Allein 127.000 dieser Abonnenten lesen The Economist auf einem iPad, im Schnitt eine Stunde und 45 Minuten pro Woche. Täglich kommen neue iPad-Abonnenten hinzu. Grund dafür dürfte neben den erstklassigen Reportagen auch das Abo-Modell sein: wer die Printausgabe abonniert, erhält gleichzeitig auch die iPad-, iPhone-, Android- und Audio-Version. In Deutschland lassen sich diesen Service viele Verlage doppelt bezahlen.

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Das iPad nutzen viele von uns privat. Wir haben auch bereits über den Einsatz des iPads in der Bildung gesprochen. Aber auch in anderen Bereichen findet das iOS-Device Verwendung. Zum Beispiel in der Medizin.

In einer Umfrage unter 1.207 Ärzten in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Vereinigten Königreich stellte sich heraus, dass bereits heute 26 Prozent der Ärzte in Europa ein iPad besitzen und 27 Prozent ihrer Online-Arbeitszeit mit diesen erledigen. Weiterhin planen 40 Prozent der befragten Ärzte die Anschaffung eines iPads.

Was machen Ärzte mit dem iPad? Zum Einen das, was wir alle damit machen: Videos anschauen und Zeitschriften oder Texte im Internet lesen – nur eben alles rein medizinisch. Zum Anderen kommt das iPad aber auch direkt bei Behandlungen zum Einsatz, da es inzwischen zahlreiche Apps gibt, die zum Beispiel Ultraschallbilder, Blutwerte und vieles mehr anzeigen. Allerdings kommt es auch schnell mal zu Problemen. So wurde der Pfizer Rheumatology Calculator nach kurzer Zeit wieder aus dem App Store entfernt, da die gelieferten Ergebnisse inkorrekt waren.

Man darf gespannt sein, wann das iPad zur Standardausstattung von Ärzten gehört.

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Die Theatre Consultants Collaborative (TCC) ist ein Paradebeispiel für den Einsatz des iPads in Unternehmen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Apple mit ihnen für ihre Plattform, in der Kategorie iPad in Business, wirbt. Sie veröffentlichten ein Video, dass zeigt wie die TCC das iPad einsetzt.

Apple iPad 2 im Unternehmen - TCC [Vollständiger Artikel]

Schaut man sich die verkauften Stückzahlen in den ersten sieben Monaten seit Marktstart an und vergleicht diese mit der selben Zeitspanne bei iPhone und iPod, rauschen iPads einfach nur durch die Decke. Von Allem, was sich bei Apple gut verkauft, geht das iPad nochmal nen Zacken besser weg.

ASYMCO - kumulative iPad-Verkaufszahlen (erste sieben Monate) [Vollständiger Artikel]

Update: Tja so schnell kann es gehen. Das Verkaufsverbot wurde vom Oberlandesgericht Karlsruhe aufgehoben. (Quelle: Heise)

Im Apple Online Store ist seit heute morgen das iPad 2 nur noch als Wi-Fi-Version erhältlich. Sämtliche 3G-/UMTS-Modelle wurden aus dem Store entfernt. Grund dafür ist ein Urteil des Landgerichts Mannheim und die daraus resultierende Verfügung.

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Brookstone, ein Versandhändler für allerlei Technik und Technikzubehör, den man eventuell mit Pearl hierzulande vergleichen könnte, hat einneues iPad-Peripheriegerät im Angebot – den iConvert Dokumentenscanner. Der denkbar einfache Einzugscanner dient dem iPad oder iPad 2 als Dock, der bei Erstverbindung eine kostenlose Tandem-App aus dem App Store lädt, die den Scanner ansprechen kann.

Brookstone iConvert - Scanner für das iPad

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Wie kann man Inhalte einfach und bequem für das iPad veröffentlichen? Soll man das als App machen mit den vielen multimedialen Möglichkeiten, die einem damit zur Verfügung stehen? Oder einfach als PDF raushauen?

Letzteres kann nicht mehr als eine Notlösung sein, den zwar viele (Print-)Verlage gehen, aber für die Nutzer ist das mehr als unbefriedigend. Für die Publizisten von Online-Inhalten ist das erst recht kein passabler Weg – der Medienbruch ist tödlich.

Eine Lösung bietet das Unternehmen Alligator Digital Magazines an. ADM hat ein Content Management Sytsem im Portfolio, mit dem man nicht nur eine App nach festgelegten, veränderbaren Templates gestalten und veröffentlichen, sondern diese vor allem stets aktualisieren kann. Das ist ein entscheidender Mehrwert, denn nichts ist älter als die App von gestern, während online die Newsmaschine auf Hochtouren weiterläuft. Hier ein Video, in dem das Unternehmen mit Sitz in Los Angeles und Berlin seine Anwendung erklärt.

Was ist nun mit den Kosten? Natürlich alles etwas individuell, aber grob kann man sagen, dass initial 1.000 Euro anfallen, um die App mit dem CMS und den dort vorhanden Templates einmalig zu gestalten, einen Nutzeraccount für das CMS zu erhalten und die erste App in den Store zu bekommen. Dann fallen allerdings laufende Kosten an für die Übertragung der Daten.

Wie funktioniert das genau mit der Veröffentlichung von Content in dieser App-Maschine? Im Grunde kann man beliebige nach der Erstveröffentlichung viele neue “Ausgaben” erstellen, die dann innerhalb der App zum Download bereitsstehen und kostenpflichtig sein können. Durch E-Mail-Alerts kann sich der iPad-Nutzer auf dem Laufenden halten, wenn neue Ausgaben zur Verfügung stehen.

Zur Strategie von Alligator Magazines haben wir hier ein ausführliches Interview mit Gründer und Inhaber André Nitze bekommen.

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Aha, es geht los: der erste Mobilfunkanbieter gibt einem quasi für lau ein iPad dazu, wenn man dort einen Datenvertrag abschließt. Wir haben uns das näher angeschaut und meinen: kann man unter Umständen machen.

Konkret geht es um den Anbieter Simply. Der bietet jetzt ein iPad mit 16 GB Speicherplatz zum Preis von 49,95 Euro an. Um es zu diesem Preis erhalten, muss man natürlich einen Vertrag abschließen für die mobile Datenübertragung. Monatlicher Preis 34,95 inkl. Mehrwertsteuer. Laufzeit 24 Monate.

Das Datenpaket beeinhaltet eine Flatrate für die schnelle Datenübertragung bis zu einem Datenvolumen von 1 GB. Danach wird die Geschwindigkeit reduziert. Weitere Kosten fallen also nicht an, wie Pressesprecher Peter Eggers auf Anfrage bestätigte. Die Nutzung von VoIP, Instant Messaging und Peer-to-Peer-Verkehren ist allerdings ausgeschlossen.

Okay, hört sich gut an. Schauen wir uns das Angebot mal im Vergleich genauer an.

Aktuell bekommt man zum Beispiel bei Vodafone zwei iPad-Datentarife mit monatlichen Festpreisen. Eines für 14,95 Euro (200MB Datenmenge) und 24,95 (3 GB Datenmenge). Bei der Telekom gibt es ebenfall einen Festtarif – allerdings ohne Mindestlaufzeit – für 34,95 Euro – ohne jegliche Datenbeschränkung.

Gar nicht so einfach also der Vergleich. Man muss genau schauen, wie groß die Datenmenge ist, die man so im Monatsmittel auf das Gerät mobil lädt. Denn aktuell kostet das iPad mit 16 GB und UMTS-Tauglichkeit 599 Euro. Hier zwei Beispielrechnungen:

Rechnung 1: Simply-Angebot (1 GB)
34,95 x 24 Monate = 838,80 Euro
iPad-Anschaffung = 49,95 Euro
————————————–
Gesamtkosten = 888,75 Euro

Rechnung 2: Vodafone MiniVertrag (200 GB)
14,95 Euro x 24 Monate = 358,80 Eur
iPad-Anschaffung = 599 Euro
————————————–
Gesamtkosten = 957,80 Euro

Der Vergleich zeigt: Das Simply-Angebot ist so schlecht nicht. Zwar kann die zweijährige Vertragsbindung nach hinten losgehen, weil eventuell die UMTS-Preise in den Keller gehen, aber so richtig sieht es danach nicht aus. Vielmehr klagen die Telkos über enge Kapazitäten. Vor allem derjenige, der die Investition scheut, könnte darauf zurückgreifen. Klar, er hat dann einen Vertrag am Hacken, der auf jeden Fall bedient werden muss, sogar wenn Ebbe in der Kasse ist. Bei Vodafone und Telekom kann man hingegen sofort wieder aus den Verträgen aussteigen.

P.S.: Auf der Website von “Handytarife-Flatrate” findet man eine ganz gute, stets aktuelle Übersicht über iPad-Tarife deutscher Anbieter.

Der Auftrag lautete: Schau Dir doch mal das BMW-Magazin an und vergleiche das mit dem von Audi.

Okay, da dachte ich, vergleich ich das doch am besten auch nochmal mit dem von Mercedes-Benz (oder wie die jetzt offiziell heißen) und weil ich einen Mitsubishi Space Wagon fahre, schaue ich mir doch noch was von Mitsubishi an und weil ja Fiat so innovativ ist, auch noch das, falls es was gibt und weil Renault behauptet, sie seien der Createur d’Automobile, wollte ich mir da auch noch was anschauen, doch ich fand nichts.

Im Moment sitze ich allerdings da und starre den Ladebalken des Mercedes-Magazins an. Das kann ja heiter werden. Vielleicht ist es ja auch _die_ Hypersuperdupersache. Ich bin gespannt.

Grundsätzlich gehöre ich jetzt nicht zu den Menschen, die eine große Erwartung an solche Magazine haben. Ich erwarte Werbung und ein bißchen Bla-Bla warum das jeweilige Fahrzeug so hypersuperduper sein soll. Das kann ich dann gar nicht glauben, lasse mich aber gegebenenfalls von guten Bildern und ein bißchen Action blenden. Ich konsumiere ja auch, ich will mich da ja nicht verweigern, und bietet man mir, wie im Falle des BMW-Magazins, so schöne Blumenarrangements darg, werde ich ganz lau im Kopf. Die Navigaton des Magazines ist eher bieder und langweilig. Womöglich hatte man Angst, wovor viele Angst haben: dass es der Kunde nicht versteht. Vielleicht wollte man auch nichts in Innovation investieren, weil man denkt, dass es schon eine Top-Innovation ist, wenn man ein Broschüre überhaupt auf dem iPad bringt. Oder man wusste schlicht und ergreifend gar nicht, dass da noch was eleganteres gibt. Was folgt sind gephotoshopte Bilder nah an der Surealität vorbei und nette Menschen in Welten, wie sie womöglich die Zukunft für uns bereit hält, wenn man sehr, sehr optimistisch in die Welt blickt. Solange man jedoch Autos herstellt, die erstens aussehen wie die Sturmtruppen aus Star Wars und zweites sicher nicht an der mittleren bis unteren Benzin-Verbrauchsmesslatte angesiedelt sind, scheint man der Innovation ohnehin keine sichere Heimstatt gewähren wollen.

Audi bietet da den Berliner Architekten Jürgen Mayer H. und Uli Hoeneß im Interview auf und man erfährt, dass Bill Kaulitz auch einen Audi fährt. Hui, das ist aber auch wirklich eine Knaller-Info. Die Tokio-Hotel-Zielgruppe wird sicher gleich zum Audi-Händler eilen. Darüber hinaus wirkt die Broschüre von Audi ein ganz klein wenig mehr ausgearbeitet und im Ansatz gar nicht so uninteressant, wenn man sich für die klischeehaftesten Männerthemen interessiert und wer tut das nicht?! Denn wenn man sich durch die 70 Prozent Audi-Content geklickt und geschoben habt, kann man auch etwas über Musik, Design und Möbel lesen. Die Navigation ist ganz okay gemacht und nutzt diverse zeitgemäße Möglichkeiten der Führung durchs Magazin.

Nachdem ich mehrere Zwischenmahlzeiten und etliche Liter Wasser zu mir nehmen musste, um die Zeit zu überbrücken, die es brauchte das Mercedes-Magazin runterzuladen und zu installieren, kann ich mir schön gemachte Filmchen zum Thema Mercedes und wie wunderbar alles ist anschauen oder ein Modell aus dem Hause in 3D, welches man drehen und von allen Seiten betrachten kann. Sowas ist zwar nicht das Ultimo an Neuerfindung der Bilddarstellung auf einem Computer, aber immerhin, sowas kann man sich mal anschauen und es ist eben der Unterschied zum bedruckten Papier. Desweiteren zeigt das “Magazin” zu Beginn jeden Kapitels, welche Mulitmedia-Möglichkeiten dieses bietet, dann kann man sich emotional schonmal drauf einstellen. Die Darstellungen und das Layout sind dafür sehr konservativ, aber das passt ja. Die meisten Artikel handeln von der Superhaftigkeit der Fahrzeugmodelle. Wie Audi gehts irgendwann auch mal ums Segeln. Vielleicht interessiert das die Zielgruppe.

Von Fiat gibt es kein Magazin, dafür eine App die vom neuen Fiat 500 erzählen möchte. Man wird frech mit Kirschen begrüßt und sogleich fährt auch schon zappelnd und wirbelnd der kleine, aber zugegeben sehr stylische Fiat ins Bild. Anschließend wird die Menüführung anhand eines Motorblocks gezeigt. Mir gefällt das. Es zeigt ein bißchen was von der anvisierten Zielgruppe und dass man dieser mal ein kleines Schmunzeln sowie gewissen Forscherdrang abverlangen kann. Außerdem zeigt es, dass das Fahrzeug sympathisch sein soll, was es ja auch irgendwie ist. Hinter dem Motorblock verbirgt sich allerhand Schabernack und… dann stürzte bei mir die App erstmal ab. Beim Restart ist aus den Kirschen Ahornlaub geworden. Auch nicht verkehrt. Wenn man auf die dort angebrachte Erdbeere tippt, wird der Motor auseinander gelegt. Darauf muss man erstmal kommen. Mir gefällt sowas, weil ich der Meinung bin, dass nicht alles immer erklärt werden und logisch sein muss. Alles Gerade lügt. Man kann sich durch die “History of INNOVATION” sliden und irgenwann spielt der Motorblock auf der Gitarre das Motogeräusch des Fiat 500. Putzig, wie das Auto selbst.

Von Mitsubishi habe ich mir eine “Broschüre” des Modells ASX angeschaut und da es nach wenigen Sekunden abstürzte, hat mich das nicht mehr interessiert. Bis auf ein paar öde Reinfahrsituationen bot die App nur das, was man in einer Printbroschüre sehen kann und diese würde bei mir ungeöffnet in den Mülleimer wandern.

Aus meiner Sicht haben die Macher solcher Automagazine nicht verstanden, wie man man eine Botschaft rüberbringt. Ich denke, dass der mündige Leser solcher Botschaften die Werbeabsicht dahinter immer herauslesen wird und besonders geschickt stellen sich die Werber da ja nicht an. Grundsätzlich wären solche, vielleicht etwas abgespeckten Magazine ein interessanter Teil eines freien iPad-Magazins. Sozusagen als Einleger. Wenn man dann die Informationen dann noch so aufbereitet, dass es der Präsentation auf einem iPad oder einem ähnlichen Gerät würdig und angemessen ist, dann kann man der Zielgruppe, besonders bei technischen Produkten wie bei Kraftfahrzeugen, ganz sicher spannende Effekte und interessante Darstellungen von Informationen anbieten. Oder aber man konzipiert “richtige” Magazine, die sich mit den Thematiken der Zielgruppe auseinandersetzen und mixt dort unauffällig seine Botschaften. So könnte man mehr in die Tiefe gehen, wenn es um Beschreibungen von Technolgien geht, man könnte den Lifestyle, den das Fahrzeug reprästieren soll, ganzheitlich darstellen. Wenn man etwas Magazin nennt, dann soll sich das auch deutlich von einer fürs iPad nachlässig konzipierten Werbebroschüre unterscheiden. Glaubwürdigkeit führt letztlich auch zu einer Win-Win-Situation.

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