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Update: Tja so schnell kann es gehen. Das Verkaufsverbot wurde vom Oberlandesgericht Karlsruhe aufgehoben. (Quelle: Heise)

Im Apple Online Store ist seit heute morgen das iPad 2 nur noch als Wi-Fi-Version erhältlich. Sämtliche 3G-/UMTS-Modelle wurden aus dem Store entfernt. Grund dafür ist ein Urteil des Landgerichts Mannheim und die daraus resultierende Verfügung.

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Brookstone, ein Versandhändler für allerlei Technik und Technikzubehör, den man eventuell mit Pearl hierzulande vergleichen könnte, hat einneues iPad-Peripheriegerät im Angebot – den iConvert Dokumentenscanner. Der denkbar einfache Einzugscanner dient dem iPad oder iPad 2 als Dock, der bei Erstverbindung eine kostenlose Tandem-App aus dem App Store lädt, die den Scanner ansprechen kann.

Brookstone iConvert - Scanner für das iPad

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Wie kann man Inhalte einfach und bequem für das iPad veröffentlichen? Soll man das als App machen mit den vielen multimedialen Möglichkeiten, die einem damit zur Verfügung stehen? Oder einfach als PDF raushauen?

Letzteres kann nicht mehr als eine Notlösung sein, den zwar viele (Print-)Verlage gehen, aber für die Nutzer ist das mehr als unbefriedigend. Für die Publizisten von Online-Inhalten ist das erst recht kein passabler Weg – der Medienbruch ist tödlich.

Eine Lösung bietet das Unternehmen Alligator Digital Magazines an. ADM hat ein Content Management Sytsem im Portfolio, mit dem man nicht nur eine App nach festgelegten, veränderbaren Templates gestalten und veröffentlichen, sondern diese vor allem stets aktualisieren kann. Das ist ein entscheidender Mehrwert, denn nichts ist älter als die App von gestern, während online die Newsmaschine auf Hochtouren weiterläuft. Hier ein Video, in dem das Unternehmen mit Sitz in Los Angeles und Berlin seine Anwendung erklärt.

Was ist nun mit den Kosten? Natürlich alles etwas individuell, aber grob kann man sagen, dass initial 1.000 Euro anfallen, um die App mit dem CMS und den dort vorhanden Templates einmalig zu gestalten, einen Nutzeraccount für das CMS zu erhalten und die erste App in den Store zu bekommen. Dann fallen allerdings laufende Kosten an für die Übertragung der Daten.

Wie funktioniert das genau mit der Veröffentlichung von Content in dieser App-Maschine? Im Grunde kann man beliebige nach der Erstveröffentlichung viele neue “Ausgaben” erstellen, die dann innerhalb der App zum Download bereitsstehen und kostenpflichtig sein können. Durch E-Mail-Alerts kann sich der iPad-Nutzer auf dem Laufenden halten, wenn neue Ausgaben zur Verfügung stehen.

Zur Strategie von Alligator Magazines haben wir hier ein ausführliches Interview mit Gründer und Inhaber André Nitze bekommen.

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Aha, es geht los: der erste Mobilfunkanbieter gibt einem quasi für lau ein iPad dazu, wenn man dort einen Datenvertrag abschließt. Wir haben uns das näher angeschaut und meinen: kann man unter Umständen machen.

Konkret geht es um den Anbieter Simply. Der bietet jetzt ein iPad mit 16 GB Speicherplatz zum Preis von 49,95 Euro an. Um es zu diesem Preis erhalten, muss man natürlich einen Vertrag abschließen für die mobile Datenübertragung. Monatlicher Preis 34,95 inkl. Mehrwertsteuer. Laufzeit 24 Monate.

Das Datenpaket beeinhaltet eine Flatrate für die schnelle Datenübertragung bis zu einem Datenvolumen von 1 GB. Danach wird die Geschwindigkeit reduziert. Weitere Kosten fallen also nicht an, wie Pressesprecher Peter Eggers auf Anfrage bestätigte. Die Nutzung von VoIP, Instant Messaging und Peer-to-Peer-Verkehren ist allerdings ausgeschlossen.

Okay, hört sich gut an. Schauen wir uns das Angebot mal im Vergleich genauer an.

Aktuell bekommt man zum Beispiel bei Vodafone zwei iPad-Datentarife mit monatlichen Festpreisen. Eines für 14,95 Euro (200MB Datenmenge) und 24,95 (3 GB Datenmenge). Bei der Telekom gibt es ebenfall einen Festtarif – allerdings ohne Mindestlaufzeit – für 34,95 Euro – ohne jegliche Datenbeschränkung.

Gar nicht so einfach also der Vergleich. Man muss genau schauen, wie groß die Datenmenge ist, die man so im Monatsmittel auf das Gerät mobil lädt. Denn aktuell kostet das iPad mit 16 GB und UMTS-Tauglichkeit 599 Euro. Hier zwei Beispielrechnungen:

Rechnung 1: Simply-Angebot (1 GB)
34,95 x 24 Monate = 838,80 Euro
iPad-Anschaffung = 49,95 Euro
————————————–
Gesamtkosten = 888,75 Euro

Rechnung 2: Vodafone MiniVertrag (200 GB)
14,95 Euro x 24 Monate = 358,80 Eur
iPad-Anschaffung = 599 Euro
————————————–
Gesamtkosten = 957,80 Euro

Der Vergleich zeigt: Das Simply-Angebot ist so schlecht nicht. Zwar kann die zweijährige Vertragsbindung nach hinten losgehen, weil eventuell die UMTS-Preise in den Keller gehen, aber so richtig sieht es danach nicht aus. Vielmehr klagen die Telkos über enge Kapazitäten. Vor allem derjenige, der die Investition scheut, könnte darauf zurückgreifen. Klar, er hat dann einen Vertrag am Hacken, der auf jeden Fall bedient werden muss, sogar wenn Ebbe in der Kasse ist. Bei Vodafone und Telekom kann man hingegen sofort wieder aus den Verträgen aussteigen.

P.S.: Auf der Website von “Handytarife-Flatrate” findet man eine ganz gute, stets aktuelle Übersicht über iPad-Tarife deutscher Anbieter.

Der Auftrag lautete: Schau Dir doch mal das BMW-Magazin an und vergleiche das mit dem von Audi.

Okay, da dachte ich, vergleich ich das doch am besten auch nochmal mit dem von Mercedes-Benz (oder wie die jetzt offiziell heißen) und weil ich einen Mitsubishi Space Wagon fahre, schaue ich mir doch noch was von Mitsubishi an und weil ja Fiat so innovativ ist, auch noch das, falls es was gibt und weil Renault behauptet, sie seien der Createur d’Automobile, wollte ich mir da auch noch was anschauen, doch ich fand nichts.

Im Moment sitze ich allerdings da und starre den Ladebalken des Mercedes-Magazins an. Das kann ja heiter werden. Vielleicht ist es ja auch _die_ Hypersuperdupersache. Ich bin gespannt.

Grundsätzlich gehöre ich jetzt nicht zu den Menschen, die eine große Erwartung an solche Magazine haben. Ich erwarte Werbung und ein bißchen Bla-Bla warum das jeweilige Fahrzeug so hypersuperduper sein soll. Das kann ich dann gar nicht glauben, lasse mich aber gegebenenfalls von guten Bildern und ein bißchen Action blenden. Ich konsumiere ja auch, ich will mich da ja nicht verweigern, und bietet man mir, wie im Falle des BMW-Magazins, so schöne Blumenarrangements darg, werde ich ganz lau im Kopf. Die Navigaton des Magazines ist eher bieder und langweilig. Womöglich hatte man Angst, wovor viele Angst haben: dass es der Kunde nicht versteht. Vielleicht wollte man auch nichts in Innovation investieren, weil man denkt, dass es schon eine Top-Innovation ist, wenn man ein Broschüre überhaupt auf dem iPad bringt. Oder man wusste schlicht und ergreifend gar nicht, dass da noch was eleganteres gibt. Was folgt sind gephotoshopte Bilder nah an der Surealität vorbei und nette Menschen in Welten, wie sie womöglich die Zukunft für uns bereit hält, wenn man sehr, sehr optimistisch in die Welt blickt. Solange man jedoch Autos herstellt, die erstens aussehen wie die Sturmtruppen aus Star Wars und zweites sicher nicht an der mittleren bis unteren Benzin-Verbrauchsmesslatte angesiedelt sind, scheint man der Innovation ohnehin keine sichere Heimstatt gewähren wollen.

Audi bietet da den Berliner Architekten Jürgen Mayer H. und Uli Hoeneß im Interview auf und man erfährt, dass Bill Kaulitz auch einen Audi fährt. Hui, das ist aber auch wirklich eine Knaller-Info. Die Tokio-Hotel-Zielgruppe wird sicher gleich zum Audi-Händler eilen. Darüber hinaus wirkt die Broschüre von Audi ein ganz klein wenig mehr ausgearbeitet und im Ansatz gar nicht so uninteressant, wenn man sich für die klischeehaftesten Männerthemen interessiert und wer tut das nicht?! Denn wenn man sich durch die 70 Prozent Audi-Content geklickt und geschoben habt, kann man auch etwas über Musik, Design und Möbel lesen. Die Navigation ist ganz okay gemacht und nutzt diverse zeitgemäße Möglichkeiten der Führung durchs Magazin.

Nachdem ich mehrere Zwischenmahlzeiten und etliche Liter Wasser zu mir nehmen musste, um die Zeit zu überbrücken, die es brauchte das Mercedes-Magazin runterzuladen und zu installieren, kann ich mir schön gemachte Filmchen zum Thema Mercedes und wie wunderbar alles ist anschauen oder ein Modell aus dem Hause in 3D, welches man drehen und von allen Seiten betrachten kann. Sowas ist zwar nicht das Ultimo an Neuerfindung der Bilddarstellung auf einem Computer, aber immerhin, sowas kann man sich mal anschauen und es ist eben der Unterschied zum bedruckten Papier. Desweiteren zeigt das “Magazin” zu Beginn jeden Kapitels, welche Mulitmedia-Möglichkeiten dieses bietet, dann kann man sich emotional schonmal drauf einstellen. Die Darstellungen und das Layout sind dafür sehr konservativ, aber das passt ja. Die meisten Artikel handeln von der Superhaftigkeit der Fahrzeugmodelle. Wie Audi gehts irgendwann auch mal ums Segeln. Vielleicht interessiert das die Zielgruppe.

Von Fiat gibt es kein Magazin, dafür eine App die vom neuen Fiat 500 erzählen möchte. Man wird frech mit Kirschen begrüßt und sogleich fährt auch schon zappelnd und wirbelnd der kleine, aber zugegeben sehr stylische Fiat ins Bild. Anschließend wird die Menüführung anhand eines Motorblocks gezeigt. Mir gefällt das. Es zeigt ein bißchen was von der anvisierten Zielgruppe und dass man dieser mal ein kleines Schmunzeln sowie gewissen Forscherdrang abverlangen kann. Außerdem zeigt es, dass das Fahrzeug sympathisch sein soll, was es ja auch irgendwie ist. Hinter dem Motorblock verbirgt sich allerhand Schabernack und… dann stürzte bei mir die App erstmal ab. Beim Restart ist aus den Kirschen Ahornlaub geworden. Auch nicht verkehrt. Wenn man auf die dort angebrachte Erdbeere tippt, wird der Motor auseinander gelegt. Darauf muss man erstmal kommen. Mir gefällt sowas, weil ich der Meinung bin, dass nicht alles immer erklärt werden und logisch sein muss. Alles Gerade lügt. Man kann sich durch die “History of INNOVATION” sliden und irgenwann spielt der Motorblock auf der Gitarre das Motogeräusch des Fiat 500. Putzig, wie das Auto selbst.

Von Mitsubishi habe ich mir eine “Broschüre” des Modells ASX angeschaut und da es nach wenigen Sekunden abstürzte, hat mich das nicht mehr interessiert. Bis auf ein paar öde Reinfahrsituationen bot die App nur das, was man in einer Printbroschüre sehen kann und diese würde bei mir ungeöffnet in den Mülleimer wandern.

Aus meiner Sicht haben die Macher solcher Automagazine nicht verstanden, wie man man eine Botschaft rüberbringt. Ich denke, dass der mündige Leser solcher Botschaften die Werbeabsicht dahinter immer herauslesen wird und besonders geschickt stellen sich die Werber da ja nicht an. Grundsätzlich wären solche, vielleicht etwas abgespeckten Magazine ein interessanter Teil eines freien iPad-Magazins. Sozusagen als Einleger. Wenn man dann die Informationen dann noch so aufbereitet, dass es der Präsentation auf einem iPad oder einem ähnlichen Gerät würdig und angemessen ist, dann kann man der Zielgruppe, besonders bei technischen Produkten wie bei Kraftfahrzeugen, ganz sicher spannende Effekte und interessante Darstellungen von Informationen anbieten. Oder aber man konzipiert “richtige” Magazine, die sich mit den Thematiken der Zielgruppe auseinandersetzen und mixt dort unauffällig seine Botschaften. So könnte man mehr in die Tiefe gehen, wenn es um Beschreibungen von Technolgien geht, man könnte den Lifestyle, den das Fahrzeug reprästieren soll, ganzheitlich darstellen. Wenn man etwas Magazin nennt, dann soll sich das auch deutlich von einer fürs iPad nachlässig konzipierten Werbebroschüre unterscheiden. Glaubwürdigkeit führt letztlich auch zu einer Win-Win-Situation.

Die Links zum App-Store
Alle Apps sind gratis…

Hier also der zweite Teil des Artikels über die Funktionen des iPad am Beamer. Gestern hatte ich über die Hardware berichtet und den mir aktuell zur Verfügung stehenden Beamer von LG, den Portable Projector HX300G (Infos bei LG).

Heute ein paar Infos, was am iPad geht und was nicht. Generell ist anzumerken, dass anders als am Laptop der Beamer nicht automatisch die Inhalte projeziert, die auf der iPad-Oberfläche zu sehen sind. Das geschieht nur innerhalb der Apps und dort auch teilweise nur im gesonderten Präsentationsmodus.

Keynote (7,99 Euro | iTunes-Link)
Diese App von Apple selbst ist natürlich das Paradepferd für die Projektion von Präsentationen. Die App liegt inzwischen in der Version 1.2 vor, womit einige Fehler beseitigt wurden. Sie hat viele Funktionen, vor allem zum Erstellen und Bearbeiten von Präsentationen, aber darauf will ich jetzt gar nicht en detail eingehen. An dieser Stelle geht es um die Wiedergabe von Keynote- und Powerpoint-Dateien, die entweder per Mail oder über über den Austausch via iTunes aufs Gerät kommen.

Die Präsentation wird oben rechts mit Berührung des Pfeilsymbols gestartet. Erst jetzt erhält der Beamer ein Signal und startet die Projektion. Nachteil bei Keynote am Beamer: auf dem iPad selbst sieht man die Folie, die man projeziert, nicht. Das muss Apple dringend ändern. Denn man kann deshalb nicht mit dem Rücken zur Projektionsfläche sitzen oder stehen, was bei Erläuterung der Inhalte an das Publikum wirklich von Nachteil ist. Zudem werden Notizen weiterhin nicht angezeigt.

iPad im Präsentationsmodus.
iPad im Präsentationsmodus mit Keynote. Links am Rand die Übersichtsliste mit den auswählbaren Folien der Präsentation.

Bei jedem neuem Tapp geht es in den Schritten weiter, in die man die Präsentation unterteilt hat, inklusive fast aller Animationen. Einige, die man auf dem Mac mit Keynote anlegen kann, sind nicht möglich, was beim Import gemeldet wird. Wenn man auf dem iPad oben links auf das Listensymbol tippt, sieht man alle Folien in einer Übersicht und kann beliebig auf eine springen. Toll ist die Funktion, des integrierten Laserpointers: iPad mit dem Finger berühren und halten. Dann kommt ein roter Punkt auf der Projektionsfläche. Hat bei mir auf einem anderen Beamer schon mal funktioniert, in der letzten Zeit aber nicht mehr. Tut sich nichts mehr. Kapiere ich nicht.

Gibt es weitere Probleme? Gibt es. Zum Beispiel, wenn man einen Link auf eine bestimmte Webseite in die Präsentation einbaut. Den Link kann man aber gar nicht klicken! Bleibt nichts anderes übrig, als die Präsentation zu beenden, den Link zu kopieren und mit einer anderen App zu öffnen; allerdings nicht mit Safari, weil die mitgelieferte BrowserApp nicht gebeamt werden kann. Dazu später mehr. Was ebenfalls nachteilig sein kann: keine Projektion im Bearbeitungsmodus …

Good Reader (0,79 Euro | iTunes-Link)
Eigentlich ein Programm zum Lesen von PDFs. Läuft aber am Beamer hervorragend. Startet sofort nach Aufruf der Datei die Projektion. Gut auch: Eingebaute Links werden innerhalb der App geöffnet, die Webseiten werden ohne Probleme gebeamt und sind klickbar. Mit einem Touch ist man wieder zurück im Ausgangs-PDF. Nachteil: In PDF umgewandelte Päsentationen sind natürlich aller Animationen entledigt. Auf erhellende, die Aufmerksamkeit steigernde Effekte muss man verzichten. Trotzdem: für einfache Präsentationen ist Good Reader eine echte Alternative zu Keynote.

Videos
Es geht hier um die standardmäßig installierte App mit dem Namen “Videos”. In die werden automatisch alle Filme abgelegt, die man via iTunes importiert. Am Beamer werden die Videos problemlos projeziert. Anschließen, starten, fertig. Allerdings wird ebenfalls das aktuell projezierte Bid nicht auf der iPad-Oberfläche angezeigt, sondern nur der betreffende Thumbnail des Videos. Der Film lässt sich über das iPad bequem steuern. Besonderheit beim Ton: man kann mit einem Kabel Klinke-auf-Klinke den Kopfhörerausgang des iPad mit dem LG-Beamer verbinden. Funktioniert perfekt, das Ergebnis ist allerdings ernüchternd. Die 1-Watt-Boxen am LG-Beamer sind nicht ausreichend, da liefert das iPad selbst einen besseren Ton. Falls der Beamer aber an eine Tonanlage in einem Tagungsraum angeschlossen ist, lässt sich derart die Tonspur des Videos problemlos auf den Beamer übertragen.


Hier projeziert das iPad auf dem Beamer ein Video. Man erkennt die unterschiedlichen Bilder auf “Leinwand” und iPad. Außerdem das weiße Kabel für die Tonübertragung.

YouTube
Das Beamen von Videos bei YouTube mit Hilfe der mitgelieferten App funktioniert ohne Probleme. Die Oberfläche des iPad bleibt wiederum schwarz, während die Bilder projeziert werden…

Presenter (0,79 Euro | iTunesLink)
Wer nur Webinhalte projezieren möchte, kann nicht auf Safari zurückgreifen. Die Leinwand bleibt schwarz. Als Ersatz kann die App Presenter dienen. Webinhalte werden bei mir ohne Probleme angezeigt, sogar HTML5-Videos laufen sofort. Die kritischen Kommentare im App-Store kann ich nicht nachvollziehen. Verzichten muss man allerdings auf einige Funktionen von Safari: es gibt keine Tabs und die Lesezeichen werden nicht importiert.

Fotos
Mittels der mitgelieferten Foto-App von Apple können Fotoinhalte teilweise projeziert werden. Teilweise deshalb, weil Fotos in der wischbaren Einzelansicht nicht übertragen werden. Anders sieht es mit einer Diashow aus, die man per Tipp oben rechts aus einem Album erzeugen kann. Die wird sofort gebeamt. Die dazu auswählbare Musik wird ebenfalls übertragen. Nette Sache.

FlickStackr (1,59 Euro | iTunes-Link)
Diese sehr praktische App zur Verwaltung eigener Inhalte auf der Fotoplattform Flickr wird überraschenderweise auf die Leinwand projeziert, wie ich zufällig festgestellt habe. Zwarauch nur im Einzebildmodus, aber immerhin.

Welche Apps funktionieren nicht am Beamer?

Zu viele, nach meinem Geschmack. Hier eine rein subjektive Auswahl von Apps, die ich auf meinem iPad habe und testen konnte

  • Kalender
  • iPod (wäre doch klasse, eine Psychedelic Lightshow laufen zu lassen…)
  • Notizen
  • Karten (Google Maps)
  • iTunes
  • App-Store
  • iBooks (das ist schon ein Trauerspiel…)
  • Pages
  • Evernote
  • Adobe Ideas (schwach: man kann damit keine Kreativsitzung mit iPad und Beamer machen)
  • Popplet (App zur Erstellung von Mindmaps und Ideenskizzen)
  • Flipboard
  • iBrainstorm (Kreativapp)

usw. usf. DIE WENIGSTEN APPS UNTERSTÜTZEN DEN VGA-EXPORT!!elfeinseins!

Nachtrag
Wenn man im App-Store nach Beamer, Projector oder VGA recherchiert findet man dann noch folgendes. Ich habe die allerdings nicht selbst getestet. Wird nachgeholt und dann ausführlicher besprochen. Sprengt jetzt hier etwas den Rahmen.

JotBook (0,79 Euro | iTunes-Link)
Sieht recht nett aus, wohl aktuell im Angebot: Notizen und freies Zeichnen auf iPad und simultane Projektion mit dem Beamer möglich.

iMeetingPad (3,99 Euro | iTunes-Link)
Damit kann man laut Beschreibung Notizen machen, freie Linien zeichnen uns usf. Diese Aktionen werden direkt auf die Leinwand übertragen. Schaue ich mir demnächst genauer an. Sie hat allerdings etwas, wie soll ich sagen, nach MS-Clipboard aus die Sache, urrgs.

Map Projector with Google Maps (1,59 Euro | iTunes-Link)
Mit dieser App kann man Inhalte von Google Maps projezieren. Kundenbewertungen liegen keine vor, sieht aber okay aus.

Expedition (0,79 Euro | iTunes-Link)
Weiterer Webbrowser, offenbar mit einigen Funktionen mehr (Laser-Pointer).

Weitere, von mir nicht getestete iPad-Apps, die lt. Beschreibung ebenfalls projezierbar sind:

  • Penultimate (2,99 Euro | iTunes-Link). Notizapp.
  • Whiteboard (2,99 Euro | iTunes-Link)
  • 2Screens (3,99 Euro | iTunes-Link). Kann eine Menge. Werde ich bald mal vorstellen …

Noch irgendwelche Fragen offen?
Hat jemand eigene Erfahrungen mit iPad am Beamer?

Wer nutzt eigentlich das iPad und wie? Interessante Frage, die sich vor allem die Leute stellen, die damit Geld verdienen wollen. Das sind neben den App-Entwicklern diejenigen, die Inhalte für das iPad anbieten und in diesem Rahmen Werbung verkaufen sollen. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass die Tomorrow-Focus AG, die Online-Angebote wie Focus Online, Holidaycheck oder ElitePartner vermarktet, Daten über die Nutzung erheben und ihren Kunden zur Verfügung stellen. Dieses ist geschehen in diesem Download-Dokument.

Ausgewertet wurden dafür Daten von Marktforschern aus dem August 2010 sowie das Nutzungsverhalten auf der Focus-App.

Wer besitzt ein iPad?
Der typische iPad-Nutzer besitzt bereits mehrere Produkte aus dem Hause Apple (81 Prozent), ist eher älter (70 Prozent über 40 Jahre alt) und männlich (82 Prozent), ist sehr gut ausgebildet und infolgedessen in der Mehrzahl berufstätig. Außerdem haben iPad-Nutzer Geld: zwei Drittel steht ein Netto-Haushaltseinkommen von mehr als 3.500 € zur Verfügung.

Geld für Content?
Die Frage, ob iPad-Nutzer Geld für journalistische Inhalte auszugeben bereit sind, lässt sich eindeutig bejahen. Nur 17 Prozent wollen gar nichts bezahlen, aber mehr als die Hälfte sind bereit, mehr als fünf Euro pro Monat dafür auszugeben. Gutes Klima also für die Verlage …

Wann wird das iPad genutzt und wofür?
Interessante Erkenntnis: das iPad wird sehr häufig abends genutzt. Offenbar handelt es sich hauptsächlch um private Nutzung. Ich stelle mir das so vor: der gestresste Gutverdiener kommt nach Hause, will erstmal entspannen und dann die Nachrichten- und Info-Websites abchecken. Denn offenbar wird hautpsächlich gesurft und NachrichtenApps konsultiert. Bücher lesen, spielen, Filme anschauen und Musik hören rangieren eher im hinteren Bereich. Im Vordergrund stehen Informationen und Service-Inhalte wie Wetter, Börse oder TV-Programm.

Warum iPad?
Aufschlussreich finde ich eine Folie der Mediaanalyse, aus der ersichtlich wird, warum das iPad gekauft wurde. Ganz oben (31,5 Prozent) steht dabei die mobile Nutzung des Web. Dann folgt mit Abstand (16,5 Prozent) die Qualität des Produktes. Als drittes wird es schon sehr Fanboy-mäßig: Allein 15 Prozent haben es gekauft, weil es von Apple kommt!

Fazit
Das iPad ist noch kein Massenprodukt im eigentlichen Sinne. Vielmehr wird es eher von Leuten genutzt, die gut ausgebildet in guten Positionen arbeiten und dem entsprechend über ein hohes Einkommen verfügen. An dieser Stelle muss man allerdings die Daten auch kritisch hinterfragen, denn natürlich haben die Vermarkter von Tomorrow-Focus ein Interesse daran, ihren Kunden genau dies zu suggerieren.

Trotzdem, eines scheint bei der Nutzung sicher: Informationen und Service stehen bei den Interessen ganz oben, Entertainment ist nicht so gefragt.

Danke an @zellmi für Hinweis.

Wie man viele iPad-Apps verkauft

von Kacper Potega am 28. Oktober 2010 · 2 Kommentare

Natürlich, das nehme ich vorweg, haben wir hier jetzt kein Geheimrezept, das die Absätze aller verkauften Apps in unendliche Höhen steigen lässt. Sowas gibt es vermutlich nicht und das ist auch gut so. Denn am Ende gilt immer: Apps verkaufen sich vor allem dann gut, wenn sie nützlich, schön, sinnvoll, eben: gut sind.

Trotzdem gibt es das ein oder andere, das für die entscheidenden Nuancen sorgt. Darum soll es hier gehen.

Besprechen können wir das dank Oliver Reichenstein von informationarchitects aus Japan. Dieser führt nämlich quasi öffentlich Buch über deren kürzlich veröffentlichte Schreib-App writer (wir haben berichtet). So gibt es auf der Website von iA nicht nur einige nette Worte von mehr oder weniger prominenten Persönlichkeiten zu der App, sondern auch die offen gelegten Verkaufszahlen.

Interessant sind vor allem die eingetragenen Milestones. So sieht man den deutlichen Anstieg, als die App im AppStore gefeatured wurde (30.09.), sowie einen Tag später, als sie bei Daring Fireball (eine der wichtigsten Tech-Link-Schleudern) verlinkt wurde. Ebenso interessant: Trotz geschalteter Werbung bei Google, Reddit und Facebook fallen nach dem 24.09. die Verkaufszahlen kurz deutlich ab. Wie Reichenstein in seinem Twitter-Account bestätigt: Die geschalteten Anzeigen bringen für die Verkaufszahlen genau: 0.

Interessant ist außerdem eine  Tatsache, die Reichenstein ebenfalls twittert: Reviews in größeren, klassischeren Medien sowie deren Webportalen haben ebenfalls kaum Auswirkungen auf die Verkäufe der App.

Diese beiden Phänomene – kaum absatzfördernde Wirkung von Werbung, kaum absatzfördernde Wirkung von klassischer PR – lassen sich mit der Zielgruppenstruktur erklären. Die Besitzer von iPads bewegen sich vor allem im Blog-und Social-Media-Bereich. Und, weil sie eben ein iPad besitzen, zumeist direkt im AppStore. Deswegen sind positive Reviews in Blogs (Anstieg am 27.09.) und das gefeaturet werden im AppStore förderlicher für den Absatz und lassen so mehr Apps verkaufen.

“Wie verkauft man also mehr Apps?” lässt sich mit der Gegenfrage und der daraus folgenden Synthese-Antwort also einfach lösen: “An wen verkauft man Apps?”.

Und, wie gesagt: Es ist keine Revolution, es ist kein Patentrezept. Aber aus den Erfahrungen anderer zu lernen, war noch nie falsch.

Deutsche iPad-Nutzer können die weltweit niedrigsten Tarife für den mobilen Datenverkehr auf dem iPad nutzen. Zu diesem Schluss kommt der US-Dienst Tableau Software, der auch diese interaktive Grafik unten zusammengestellt hat. (Etwas Geduld, das Laden der Grafik dauert einen Moment.)

Es geht dabei um den Preis für den Download für eine Datenmenge von 1 GB.

Schon heftig, wenn man bedenkt, dass die französischen Nachbarn mehr als das 20-fache bezahlen …

Auf unsere Anfrage hin haben wir heute eine Antwort der Telekom zum nun gelösten Problem beim Einsatz der MultiSIM-Karte von iPhone-Bestandskunden erhalten. Wir berichteten.

Hier die Stellungnahme von Telekom-Pressesprecher Alexander Graf v. Schmettow.

Seit Samstag ist für das Apple iPad das Carrierbundle ‘Telekom.de 6.2′ per iTunes verfügbar.

Die neue Betreibereinstellung löst in Verbindung mit Software 3.2.1 (7B405) auch das Problem mit eingehenden Anrufen auf MultiSIM. (Hintergrund des Problems war, dass das iPad sich in unserem Netz als Mobiltelefon angemeldet und so ein Besetzzeichen erzeugt hat.)

Kunden mit einem Complete-Vertrag der 1. Generation und einer MulitSIM können den Daten-Preisplan der Hauptkarte auch in ihrem iPad verwenden. Das ging auch vor dem neuen Release, allerdings trat o.g. Fehler auf. Sonst gilt wie bisher: Kunden mit Complete 2. Generation und MultiSIM können den Daten-Preisplan der Hauptkarte nicht in einem iPad über die MultiSIM mitnutzen.

Für diese Kundengruppe bieten wir deshalb auch den entsprechenden Sondertarif CombiCard Connect L mit Complete-Vorteil an.

Bedeutet: Es geht alles mit rechten Dingen zu. Nur ich Idiot, Besitzer eines Complete Vertrages der 1. Generation, muss nun zusehen, dass ich aus meinem frisch abgeschlossenen Web’n Walk-Vertrag mit der Telekom wieder rauskomme. Immerhin geht es um ein paar hundert Euro im Jahr. Toll!