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Business

Seit dem 16. März steht nun schon das neue iPad in den Regalen und wartet auf seine Käufer. Zeit für die Jungs (und Mädels) von 451 Research, mal eine Zufriedenheitsumfrage bei den Besitzern von Apples neuem Tablet durchzuführen – mit überraschendem Ergebnis: 


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iPad-Karren für Schulen und Firmen

von Michael am 6. März 2012 · 1 Kommentar

Falls ihr als ITler in eurer Firma oder als Lehrer an einer Schule, schon immer mit dem Problem zu kämpfen hattet, größere Stückzahlen an iPads gleichzeitig zu laden und/oder zu synchronisieren – hier kommt eure Rettung. Die amerikanische Dukane Corporation verkauft zwei rollbare Racks für 30 bzw. 32 iPads.

iPad-Racks von Dukane [Vollständiger Artikel]

The Economist. Die britische Wochenzeitschrift, die brillante Analysen zu Politik, Wirtschaft und Zeitgeschehen beinhaltet, existiert seit 1843. Nun wurde ein neuer Auflagenrekord erreicht – dank digitaler Abonnements.

Regelmäßig kann man irgendwo nachlesen, dass das Internet und andere digitale Medien eine Gefahr für etablierte Zeitschriften und Verlage darstellen. Das ist Quatsch. Die Zeiten ändern sich zwar, aber wer bereit ist, Veränderungen mitzumachen, der profitiert von diesen Entwicklungen. Ein Beleg dafür ist The Economist, der nun 1,5 Millionen Abonnenten verzeichnet.

It took us 160 years to reach one million circulation, but only seven years to reach one and a half million. We now expect to reach two million within five years, fueled by rapid growth in digital circulation. By then we expect to have more digital than print readers.

Allein 127.000 dieser Abonnenten lesen The Economist auf einem iPad, im Schnitt eine Stunde und 45 Minuten pro Woche. Täglich kommen neue iPad-Abonnenten hinzu. Grund dafür dürfte neben den erstklassigen Reportagen auch das Abo-Modell sein: wer die Printausgabe abonniert, erhält gleichzeitig auch die iPad-, iPhone-, Android- und Audio-Version. In Deutschland lassen sich diesen Service viele Verlage doppelt bezahlen.

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Das iPad nutzen viele von uns privat. Wir haben auch bereits über den Einsatz des iPads in der Bildung gesprochen. Aber auch in anderen Bereichen findet das iOS-Device Verwendung. Zum Beispiel in der Medizin.

In einer Umfrage unter 1.207 Ärzten in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Vereinigten Königreich stellte sich heraus, dass bereits heute 26 Prozent der Ärzte in Europa ein iPad besitzen und 27 Prozent ihrer Online-Arbeitszeit mit diesen erledigen. Weiterhin planen 40 Prozent der befragten Ärzte die Anschaffung eines iPads.

Was machen Ärzte mit dem iPad? Zum Einen das, was wir alle damit machen: Videos anschauen und Zeitschriften oder Texte im Internet lesen – nur eben alles rein medizinisch. Zum Anderen kommt das iPad aber auch direkt bei Behandlungen zum Einsatz, da es inzwischen zahlreiche Apps gibt, die zum Beispiel Ultraschallbilder, Blutwerte und vieles mehr anzeigen. Allerdings kommt es auch schnell mal zu Problemen. So wurde der Pfizer Rheumatology Calculator nach kurzer Zeit wieder aus dem App Store entfernt, da die gelieferten Ergebnisse inkorrekt waren.

Man darf gespannt sein, wann das iPad zur Standardausstattung von Ärzten gehört.

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Die Theatre Consultants Collaborative (TCC) ist ein Paradebeispiel für den Einsatz des iPads in Unternehmen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Apple mit ihnen für ihre Plattform, in der Kategorie iPad in Business, wirbt. Sie veröffentlichten ein Video, dass zeigt wie die TCC das iPad einsetzt.

Apple iPad 2 im Unternehmen - TCC [Vollständiger Artikel]

Schaut man sich die verkauften Stückzahlen in den ersten sieben Monaten seit Marktstart an und vergleicht diese mit der selben Zeitspanne bei iPhone und iPod, rauschen iPads einfach nur durch die Decke. Von Allem, was sich bei Apple gut verkauft, geht das iPad nochmal nen Zacken besser weg.

ASYMCO - kumulative iPad-Verkaufszahlen (erste sieben Monate) [Vollständiger Artikel]

Update: Tja so schnell kann es gehen. Das Verkaufsverbot wurde vom Oberlandesgericht Karlsruhe aufgehoben. (Quelle: Heise)

Im Apple Online Store ist seit heute morgen das iPad 2 nur noch als Wi-Fi-Version erhältlich. Sämtliche 3G-/UMTS-Modelle wurden aus dem Store entfernt. Grund dafür ist ein Urteil des Landgerichts Mannheim und die daraus resultierende Verfügung.

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Brookstone, ein Versandhändler für allerlei Technik und Technikzubehör, den man eventuell mit Pearl hierzulande vergleichen könnte, hat einneues iPad-Peripheriegerät im Angebot – den iConvert Dokumentenscanner. Der denkbar einfache Einzugscanner dient dem iPad oder iPad 2 als Dock, der bei Erstverbindung eine kostenlose Tandem-App aus dem App Store lädt, die den Scanner ansprechen kann.

Brookstone iConvert - Scanner für das iPad

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Wie kann man Inhalte einfach und bequem für das iPad veröffentlichen? Soll man das als App machen mit den vielen multimedialen Möglichkeiten, die einem damit zur Verfügung stehen? Oder einfach als PDF raushauen?

Letzteres kann nicht mehr als eine Notlösung sein, den zwar viele (Print-)Verlage gehen, aber für die Nutzer ist das mehr als unbefriedigend. Für die Publizisten von Online-Inhalten ist das erst recht kein passabler Weg – der Medienbruch ist tödlich.

Eine Lösung bietet das Unternehmen Alligator Digital Magazines an. ADM hat ein Content Management Sytsem im Portfolio, mit dem man nicht nur eine App nach festgelegten, veränderbaren Templates gestalten und veröffentlichen, sondern diese vor allem stets aktualisieren kann. Das ist ein entscheidender Mehrwert, denn nichts ist älter als die App von gestern, während online die Newsmaschine auf Hochtouren weiterläuft. Hier ein Video, in dem das Unternehmen mit Sitz in Los Angeles und Berlin seine Anwendung erklärt.

Was ist nun mit den Kosten? Natürlich alles etwas individuell, aber grob kann man sagen, dass initial 1.000 Euro anfallen, um die App mit dem CMS und den dort vorhanden Templates einmalig zu gestalten, einen Nutzeraccount für das CMS zu erhalten und die erste App in den Store zu bekommen. Dann fallen allerdings laufende Kosten an für die Übertragung der Daten.

Wie funktioniert das genau mit der Veröffentlichung von Content in dieser App-Maschine? Im Grunde kann man beliebige nach der Erstveröffentlichung viele neue “Ausgaben” erstellen, die dann innerhalb der App zum Download bereitsstehen und kostenpflichtig sein können. Durch E-Mail-Alerts kann sich der iPad-Nutzer auf dem Laufenden halten, wenn neue Ausgaben zur Verfügung stehen.

Zur Strategie von Alligator Magazines haben wir hier ein ausführliches Interview mit Gründer und Inhaber André Nitze bekommen.

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Aha, es geht los: der erste Mobilfunkanbieter gibt einem quasi für lau ein iPad dazu, wenn man dort einen Datenvertrag abschließt. Wir haben uns das näher angeschaut und meinen: kann man unter Umständen machen.

Konkret geht es um den Anbieter Simply. Der bietet jetzt ein iPad mit 16 GB Speicherplatz zum Preis von 49,95 Euro an. Um es zu diesem Preis erhalten, muss man natürlich einen Vertrag abschließen für die mobile Datenübertragung. Monatlicher Preis 34,95 inkl. Mehrwertsteuer. Laufzeit 24 Monate.

Das Datenpaket beeinhaltet eine Flatrate für die schnelle Datenübertragung bis zu einem Datenvolumen von 1 GB. Danach wird die Geschwindigkeit reduziert. Weitere Kosten fallen also nicht an, wie Pressesprecher Peter Eggers auf Anfrage bestätigte. Die Nutzung von VoIP, Instant Messaging und Peer-to-Peer-Verkehren ist allerdings ausgeschlossen.

Okay, hört sich gut an. Schauen wir uns das Angebot mal im Vergleich genauer an.

Aktuell bekommt man zum Beispiel bei Vodafone zwei iPad-Datentarife mit monatlichen Festpreisen. Eines für 14,95 Euro (200MB Datenmenge) und 24,95 (3 GB Datenmenge). Bei der Telekom gibt es ebenfall einen Festtarif – allerdings ohne Mindestlaufzeit – für 34,95 Euro – ohne jegliche Datenbeschränkung.

Gar nicht so einfach also der Vergleich. Man muss genau schauen, wie groß die Datenmenge ist, die man so im Monatsmittel auf das Gerät mobil lädt. Denn aktuell kostet das iPad mit 16 GB und UMTS-Tauglichkeit 599 Euro. Hier zwei Beispielrechnungen:

Rechnung 1: Simply-Angebot (1 GB)
34,95 x 24 Monate = 838,80 Euro
iPad-Anschaffung = 49,95 Euro
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Gesamtkosten = 888,75 Euro

Rechnung 2: Vodafone MiniVertrag (200 GB)
14,95 Euro x 24 Monate = 358,80 Eur
iPad-Anschaffung = 599 Euro
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Gesamtkosten = 957,80 Euro

Der Vergleich zeigt: Das Simply-Angebot ist so schlecht nicht. Zwar kann die zweijährige Vertragsbindung nach hinten losgehen, weil eventuell die UMTS-Preise in den Keller gehen, aber so richtig sieht es danach nicht aus. Vielmehr klagen die Telkos über enge Kapazitäten. Vor allem derjenige, der die Investition scheut, könnte darauf zurückgreifen. Klar, er hat dann einen Vertrag am Hacken, der auf jeden Fall bedient werden muss, sogar wenn Ebbe in der Kasse ist. Bei Vodafone und Telekom kann man hingegen sofort wieder aus den Verträgen aussteigen.

P.S.: Auf der Website von “Handytarife-Flatrate” findet man eine ganz gute, stets aktuelle Übersicht über iPad-Tarife deutscher Anbieter.