Aus dem Kategorien-Archiv:

Apps

Remarks ist eine brandneue iPad-App zum Erstellen von Notizen und Annotieren von PDF-Dokumenten. Die Entwickler haben bei dieser App alles richtig gemacht. Egal ob im Meeting oder im Vorlesungssaal, mit Remarks seid ihr in jeder Situation richtig beraten.

Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis. Im Gegensatz zu Steve Jobs erachte ich einen Eingabestift beziehungsweise Stylus beim iPad in bestimmten Situation als durchaus sinnvoll. Das werde ich aber an anderer Stelle thematisieren. Bei der App, die ich euch heute vorstellen möchte, könnt ihr zwar auch einen Stift verwenden, müsst ihr aber nicht. Die Rede ist von Remarks. Ich gehe mal davon aus, dass fast keiner von euch die App kennt, da diese erst seit knapp zwei Tagen im App Store zu finden ist. Wie der Name schon verrät, geht es um Anmerkungen. Genauer gesagt um das Erstellen von Notizen und die Annotation von PDF-Dokumenten.

In einer Vorlesung oder einem Seminar gibt es für mich prinzipiell zwei Szenarien: entweder muss ich selbst einen Mitschrieb erstellen, der oft auch Skizzen und Diagramme beinhaltet, oder ich muss vorher bereitgestellte PDF-Dokumente mit zusätzlichen Notizen versehen. Die meisten Notiz-Apps, die ich bislang in Gebrauch hatte, stellten mich regelmäßig vor das Problem, dass man entweder Text über die Tastatur eingeben oder mit dem Finger / Stift zeichnen konnte. Nicht aber beides zusammen. Genau das ermöglicht nun Remarks. Natürlich ist das noch nicht alles, denn auch Bilder und diverse Formen können einfügt und die jeweilige Pinselstärke und -farbe variiert werden. Und dann gibt es da noch den Zoom:

Im Zoom-Modus wird euch die jeweilige Notiz stark vergrößert dargestellt und ihr könnt Dinge zeichnen, die in der normalen Ansicht so einfach nicht gelingen. Zumindest mir nicht. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Das fertige Dokument könnt ihr dann als PDF speichern, in einem anderen Programm öffnen oder via E-Mail verschicken.

Abschließend noch ein kurzer Blick auf die Annotation von PDF-Dokumenten:

Hier bleiben ebenfalls keine Wünsche offen. Unterstreichen, Anstreichen, Umrahmen – alles geht spielend leicht von der Hand. Und das alles in einer App. Wäre das hier ein englisches Blog, dann würde ich jetzt wohl schreiben: Remarks is remarkable. So bleibt mir nur zu sagen: wer auf der Suche nach dem ultimativen Produktivitätstool für das iPad ist, der wird Remarks lieben. Die 3,99 Euro kann man ruhigen Gewissens investieren.

Kaum berichteten wir von den beiden Möglichkeiten direkt am iPad 2 DVB-T zu empfangen und aufzuzeichnen, veröffentlicht Elgato ein Update ihrer App EyeTV Mobile für das gleichnamige iPad-2-Accessoire.

EyeTV Mobile v1.1 [Vollständiger Artikel]

Avid, die Softwarebude, die mit ihren Pro Tools neben Adobe und Apple den Markt der A/V-Schnittsoftware mitbestimmt, bietet nun auch eine Version ihrer Einsteiger-PC-Software Avid Studio für das iPad an.

Avid Studio für das iPad [Vollständiger Artikel]

Die Spieleindustrie entwickelt sich rasch fort. Einige Videospiele haben heute Budgets, die selbst Hollywoodproduktionen in den Schatten stellen. Es gibt sie aber noch, die alten Klassiker, die immer häufiger aus der Versenkung geholt werden und für viel Freude sorgen. Deshalb heute mein Tipp für euch: Freddi Fish and the Stolen Shell.

Wie ihr bereits an dem Screenshot erkennt, handelt es sich bei Freddi Fish and the Stolen Shell um ein interaktives Comic-Abenteuer am iPad. Der Stil erinnert etwas an Monkey Island. Das Spiel ist eigentlich für Kinder gedacht, aber auf Grund der Vielzahl an Rätseln und der liebevollen Gestaltung der Levels ist Freddi Shell auch für Erwachsene eine wundervolle Abwechslung zu Angry Birds und Konsorten. Das Gameplay ist toll. Lasst euch überraschen!

Grafik via

Elgato, lange Zeit der Platzhirsch was TV-Sticks für den Mac betrifft, stellte auf der IFA 2011 neue Lösungen auch für die iOS-Welt von Apple vor. Darunter der EyeTV Mobile, ein kleines schwarzes Kästchen mit Antenne, das direkt an den Dock Connector des iPad 2 gesteckt wird.

So muss kein Rechner mehr mit Stick laufen, der das TV-Programm via EyeTV-App über das heimische Wi-Fi-Netz zum iPad streamt. So mache ich das nämlich heute noch mit meinem EyeTV Hybrid. Nun hat sich Konkurrenz in Form von equinux und ihrem tizi go angeschlichen und bietet im Grunde die gleiche Funktionalität.

DVB-T-Dongle für das iPad 2: Elgato EyeTV Mobile vs. equinux tizi go [Vollständiger Artikel]

Die iPad-App der Woche im App Store heißt 321kochen.tv. Sie ist kostenlos und wirbt mit rund 1000 Rezepten von bekannten TV-Köchen. Ein paar angesehene Namen und massig Rezepte machen aber noch keine gute Koch-App.

Einige von euch erinnern sich sicherlich noch daran, dass ich euch am Sonntag Rosins Rezepte vorgestellt habe. Zu einem Preis von 2,39 € gibt es rund 50 Rezepte und diverse Guides. Die App selbst wurde mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet und bietet dem Benutzer zahlreiche interaktive Elemente. So macht Kochen Spaß und so muss eine gute App auch aussehen. Nachdem mich einige Leser aber auf 321kochen.tv aufmerksam gemacht hatten, wollte ich mir auch diese Koch-App nicht entgehen lassen. Die Enttäuschung war groß. [Vollständiger Artikel]

Die Kooperation zwischen UpNext und dem US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless bringt über 50 Städte der USA in 3D auf das iPad. 23 dieser Städte bekamen eine Extrabehandlung und neben den 3D-Modellen auch Texturen. Innerhalb der Karten bekommt man beim Antippen eines der Gebäude, Informationen über die Geschäfte in dem Gebäude. Inklusive Yelp-Reviews, sofern vorhanden.

UpNext HD Maps - Splash Screen [Vollständiger Artikel]

Rosins Rezepte: interaktives Kochen mit dem iPad

von Frank Feil am 29. Januar 2012 · 1 Kommentar

Kochbücher sind out. Wer heutzutage für kulinarische Genüsse in den eigenen vier Wänden sorgen möchte, greift zu einer Koch-App. Diese gibt es im App Store wie Sand am Meer, aber nur sehr wenige sind auch tatsächlich brauchbar. In der vergangenen Woche bin ich über Rosins Rezepte gestolpert, eine Koch-App, die den Namen verdient hat.

Zugegeben, an mir ist kein Koch verloren gegangen. Wahrhaftig nicht. Aber wir wissen ja alle: Übung macht den Meister. Aus diesem Grund tausche ich regelmäßig Tastatur und Touchscreen gegen Kochtopf und Kochlöffel. Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit, denn so ganz ohne irgendeine Koch-App auf dem iPad würden die Kochtöpfe wohl leer bleiben. Das Problem bei herkömmlichen Rezepte- beziehungsweise Koch-Apps ist, dass oft auf die Rezepte von Hobbyköchen zurückgegriffen und auf Details verzichtet wird. Ohne die nötigen Vorkenntnisse kann man es dann meistens gleich sein lassen. [Vollständiger Artikel]

Brookstone, ein Versandhändler für allerlei Technik und Technikzubehör, den man eventuell mit Pearl hierzulande vergleichen könnte, hat einneues iPad-Peripheriegerät im Angebot – den iConvert Dokumentenscanner. Der denkbar einfache Einzugscanner dient dem iPad oder iPad 2 als Dock, der bei Erstverbindung eine kostenlose Tandem-App aus dem App Store lädt, die den Scanner ansprechen kann.

Brookstone iConvert - Scanner für das iPad

[Vollständiger Artikel]

Dieses Game muss man abnicken. Die App wird mit einer Kopfbewegung gesteuert und zwar mit Nicken.

Ich muss sagen: schon alles ziemlicher Quatsch, also das Spiel selbst. Man sitzt nickend vor dem iPad2, (funktioniert natürlich nur damit), um schlecht karikierten Bösewichtern eins auf die Fresse zu geben – mit Kopfstoß. Headbanging also neu definiert.

Die Rede ist von der neuen App Bash’em (iTunes-Link | 1,59 Euro. Kommt aus Hamburg von nudge.

Die ist natürlich nur für iPad2 geeignet, weil Modellreihe 1 über keine Kamera verfügt. Ich sags gleich: die App ist nicht gut. Also billig gemacht meine ich. Funktionieren wird sie wohl. Gut ist die Idee: mit Kopfbewegungen ein digitales Gerät zu steuern – das gibt es für Menschen mit Handycap im Bereich PC doch sicherlich schon lange, oder täusche ich mich? Per Webcam?

Egal, jedenfalls glaube ich: das war erst der Anfang – da kommt bestimmt noch mehr. Man zwinkert seinem iPad zu und es ruft die E-Mails ab – könnte ich mir vorstellen.

Hier jedenfalls das auch etwas, nunja, überdramatische Video zu dieser App. Das letzte Drittel zeigt sie in Aktion.