Das iPad von Apple wurde bereits im Jahr 2010 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Heutzutage sind Tablets iPads gefragter denn je. Die Anzahl der Konkurrenten steigt täglich. Am Ende entscheidet dann aber doch die Kundenzufriedenheit.
Man kann der Konkurrenz von Apple wirklich nicht vorwerfen, dass sie schläft. Im vergangenen Jahr kamen unzählige Tablets mit Google Android auf den Markt, die dem iPad 2 technisch zum Teil sogar überlegen waren. Dennoch blieb das iPad auf der Erfolgsspur. Der Grund dafür ist nicht die Hardware, sondern die Software. Ein Ferrari, bei dem der Fahrer nicht erkennt, was Gas und was Bremse ist, wird den BMW zwangsläufig auch nicht einholen können. Eigentlich weiß jeder, warum das iPad so erfolgreich ist: weil es funktioniert und intuitiv ist. Punkt. Genau das spiegelt sich auch in einer aktuellen Statistik wieder, die sich mit dem Thema Kundenzufriedenheit unter Tablet-Nutzern beschäftigt.
Allein die Tatsache, dass abgesehen vom Amazon Kindle Fire alle anderen Tablets in einem Balken zusammengefasst wurden, spiegelt deren momentane Bedeutung wieder. 74 Prozent sind also mit ihrem iPad “sehr zufrieden”. Beim Amazon Kindle Fire sind es immerhin noch 54 Prozent, während es bei den anderen Tablets lediglich 49 Prozent sind. Wie sollte es auch anders sein, wenn zahlreiche Android-Tablets mit veralteten Versionen auf den Markt geworfen werden und man den Kunden danach ohne Schirm Update im Regen stehen lässt.
Das Problem bei der Statistik ist dennoch offensichtlich: es gibt nur die Kategorie “sehr zufrieden”, was keine Rückschlüsse darauf zulässt, ob der Rest der Befragten “unzufrieden” oder eben nur “zufrieden” ist. Vielleicht erfahren wir das bei der nächsten Umfrage.
Wer kennt das nicht? Man schließt versehentlich das falsche Tab und muss sich dann zur Browserhistory begeben, um die Seite wiederzufinden.
Apple hat in iOS5 eine praktische Funktion untergebracht, mit der man die zuletzt geschlossenen Tabs wieder öffnen kann: Einfach auf das + für ein neues Tab drücken und dieses kurz gedrückt halten. Ein kleines Pop-Up erscheint, dass einem die zuletzt geschlossenen Tabs anzeigt:
Die Studentin Svetlana Shokhanova hat für den ‘Interactive and New Media’-Kurs an der Higher School of Art and Design in Moskau ein Stop-Motion-Video erstellt.
Der Hauptdarsteller in diesem Video ist ein iPad. Ein iPad aus Knete. Natürlich werden auch einige Apps und Spiele gezeigt.
Die folgende Infografik von Markus Groiß bietet einige interessante Fakten zum iPad 2 und dessen Nutzung. Die Quellenangaben finden sich am Ende der Grafik.
Was mich etwas überrascht hat, ist der geringe Anteil der weiblichen iPad-Nutzer.
Das iPad 2 ist seit dem 11. März in den USA im Handel erhältlich. Einige ausgewählte Pressevertreter haben aber schon einige Tage davor Testgeräte erhalten. Dementsprechend finden sich nun im Netz zahlreiche Testberichte, Reviews, Hands-on und so weiter. Presse, Blogger, YouTube und co. – Wer seine Hand an ein Gerät gelegt hat, hat auch drüber geschrieben.
Über die Qualität dieser Reviews kann man streiten. Die pure Masse macht es schwer, sich einen vernünftigen und seriösen Überblick über das neue Tablet von Apple zu machen.
Bei all den Reviews und Testberichten, die ich mir in den letzten Tagen angesehen habe, stach eines ganz klar heraus. Der Test von Jason Snell auf Macworld. Auf den ersten Blick erschlägt einen zwar die schiere Masse an Text, aber das Durchlesen lohnt sich auf jeden Fall. Es werden viele Aspekte ausführlich besprochen.
Wem Zeit und oder Lust fehlen, den ganzen Artikel zu lesen, für den hat Jason ein ausführliches Video-Review gemacht. Alle relevanten Videos finden sich in knapp neun Minuten.
Spätestens nach diesem Review stand meine Entscheidung. Das iPad 2 wird gekauft!
Übrigens hat Apple auf der Microsite mit dem Titel ‘Guided Tours‘ auch einige sehenswerte Videos zum iPad 2 veröffentlicht. Apple-Marketing pur. Dennoch schön anzusehen.
Hier herrscht gerade etwas Stille: “Total überlastet. Ausfall wg Krankheit. Pause. Blöd, abers goid net anders.“, aber darüber darf natürlich nicht jede Information über die Ankündigung der iPad 2 verlorengehen. Ich springe deshalb mal kurz ein und stelle wenigstens die währenddessen geschriebenen Tweets als Liveblog zur Verfügung:
von Dirk Baranek am 13. Dezember 2010 · 3 Kommentare
Wie kann man Inhalte einfach und bequem für das iPad veröffentlichen? Soll man das als App machen mit den vielen multimedialen Möglichkeiten, die einem damit zur Verfügung stehen? Oder einfach als PDF raushauen?
Letzteres kann nicht mehr als eine Notlösung sein, den zwar viele (Print-)Verlage gehen, aber für die Nutzer ist das mehr als unbefriedigend. Für die Publizisten von Online-Inhalten ist das erst recht kein passabler Weg – der Medienbruch ist tödlich.
Eine Lösung bietet das Unternehmen Alligator Digital Magazines an. ADM hat ein Content Management Sytsem im Portfolio, mit dem man nicht nur eine App nach festgelegten, veränderbaren Templates gestalten und veröffentlichen, sondern diese vor allem stets aktualisieren kann. Das ist ein entscheidender Mehrwert, denn nichts ist älter als die App von gestern, während online die Newsmaschine auf Hochtouren weiterläuft. Hier ein Video, in dem das Unternehmen mit Sitz in Los Angeles und Berlin seine Anwendung erklärt.
Was ist nun mit den Kosten? Natürlich alles etwas individuell, aber grob kann man sagen, dass initial 1.000 Euro anfallen, um die App mit dem CMS und den dort vorhanden Templates einmalig zu gestalten, einen Nutzeraccount für das CMS zu erhalten und die erste App in den Store zu bekommen. Dann fallen allerdings laufende Kosten an für die Übertragung der Daten.
Wie funktioniert das genau mit der Veröffentlichung von Content in dieser App-Maschine? Im Grunde kann man beliebige nach der Erstveröffentlichung viele neue “Ausgaben” erstellen, die dann innerhalb der App zum Download bereitsstehen und kostenpflichtig sein können. Durch E-Mail-Alerts kann sich der iPad-Nutzer auf dem Laufenden halten, wenn neue Ausgaben zur Verfügung stehen.
Zur Strategie von Alligator Magazines haben wir hier ein ausführliches Interview mit Gründer und Inhaber André Nitze bekommen.
von Dirk Baranek am 10. Dezember 2010 · 0 Kommentare
Die Cartoon-Band Gorillaz (zur Bandwebsite) wird ihr komplett auf iPad eingespieltes Album zu Weihnachten veröffentlichen und an die Fans verschenken.
Wie Damon Albarn, Ex-Blur-Chef und zusammen mit dem Comic-Zeichner Jamie Hewlett Gorillaz-Gründer, der australischen Couriermail sagte, wird das Album am ersten Weihnachtstag zum Gratis-Download zur Verfügung stehen. Der Termin macht insofern Sinn, als dies der Geschenkeverteiltermin in der anglophonen Welt ist.
Am Heiligabend soll das dazugehörige Video veröffentlicht werden.
Außerdem hat Albarn in dem Gespräch erneut klargestellt, dass das Album komplett auf iPad eingespielt und produziert wurde – ohne den Einsatz traditioneller Studiotechnik.
von Dirk Baranek am 9. Dezember 2010 · 2 Kommentare
Während die einen eifrig über ein Erscheinungsdatum des iPad der nächsten Generation spekulieren – angeblich schon im März 2011 – auf der Basis von Infos zwielichtiger Quellen*, haben die anderen schon – angeblich – handfesteres vorzuweisen.
In diesem Video soll man angeblich Hüllen sehen, die für die nächste Generation des iPad gefertig werden. Wie MacRumors meint, sei darauf zu sehen, dass das iPad 2 auf jeden fall über einen SD-Slot und einen Kamera verfüge, weil entsprechende Aussparungen an den Hüllen zu sehen seien.
Das wollten wir nur kurz gesagt haben…
* Gerade bei diesen asiatischen Quellen muss man sich immer vor Augen halten, dass solche News vor allem dazu dienenn den Aktienkurs der genannten Firmen positiv zu beeinflussen.
von Dirk Baranek am 9. Dezember 2010 · 5 Kommentare
Das fetzt ja ziemlich, was der Kirchenchor der Northpoint Community Church aus Alpharetta im US-Bundestaat Georgia da auf die Bühne bringt. Soll sich um einen Potpourri von Weihnachtsliedern handeln, aber hey, das rockt ganz schön. Zumindest am Anfang … Jedenfalls komplett auf iPads und iPhone eingespielt. Profis offenbar.
Ganz interessant scheint mir diese App zu sein mit diesem Glockenspiel. Konnte nix rausfinden, welche das genau ist. Weiß das jemand.