Das Apple iPad wurde im Jahr 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt und hat seither viel verändert. Der Erfolg des Tablets mit iOS spricht für sich. kein anderer Hersteller hat es bislang geschafft, dem iPad den Rang abzulaufen. Auch Amazon wird das mit dem Kindle Fire nicht gelingen.
In den vergangenen Tagen bin ich im Fernsehen, in Zeitungen und im Internet mehrfach über Artikel gestolpert, die sich mit dem neuen Amazon Kindle Fire und dessen Verhältnis zum Apple iPad auseinandergesetzt haben. Meist ist davon die Rede, dass das Android-Tablet von Amazon der größte Konkurrent des iPad werden könnte. Einige sprechen sogar von einer Bedrohung. Dass dabei Äpfel und Birnen verglichen werden bleibt in der Regel unerwähnt. Also werde ich das hier machen.
Es ist schon richtig, dass das Amazon Kindle Fire sich gut verkauft. Auch trifft es zu, dass der Benutzer auf ein reichhaltiges Medienangebot im Shop von Amazon zurückgreifen kann. Die Frage ist doch aber, warum es deshalb dem iPad gleich gefährlich werden sollte. Niemand, der darüber nachgedacht hat ein iPad zu kaufen, wird jemals auf die Idee kommen, stattdessen zu einem Kindle Fire zu greifen. Die Technik ist schlechter, die Usability ist schlechter, die Integration in andere Systeme ist schlechter. Das ist keine subjektive Feststellung sondern eine anerkannte Tatsache, die sich anhand eines ganzen Konvoluts von Testberichten belegen lässt. Ohnehin wird bei den ganzen Vergleichen oft das Wichtigste vergessen: der Großteil der potentiellen Käufer möchte kein Tablet sondern ein iPad. Parallelen zum iPod, der inzwischen als Synonym für MP3-Player verwendet wird, sind nicht zu übersehen.
Und wie lassen sich dann die hohen Verkaufszahlen des Amazon Kindle Fire erklären? Nun, dazu muss man sich lediglich den Preis anschauen. Beim derzeitigen Dollar-Kurs würde das Kindle Fire rund 150 Euro kosten. Das ist ein so niedriger Preis, dass selbst diejenigen zuschlagen, die sich bislang nicht für das Thema interessiert haben. Das Kindle Fire ist quasi die “Einstiegsdroge” in die Welt der Tablets, von der man noch nicht weiß, ob sie einem gefällt oder nicht.
Ebenso wenig, wie ein potentieller iPad-Käufer zu einem Kindle Fire greifen würde, würde ein potentieller Kindle Fire-Käufer zu einem iPad greifen. Genau das ist letztendlich der Grund, warum das Kindle Fire dem iPad nicht gefährlich werden kann. Im Gegenteil. Wer am Kindle Fire Gefallen findet, wird beim nächsten Mal vielleicht zum iPad greifen.



Ich nutze mein iPad hauptsächlich zum nutzen von newsreadern, surfen, email.
Hätte es vor vier Monaten das Fire in D gegeben, hätte ich kein iPad. Die Displayauflösung/DPI des iPad ist unterirdisch.
Die DPI ist beim iPad 2 etwas geringer als beim Kindle Fire, das stimmt. Dafür ist das Display aber eben auch bedeutend kleiner. Mir persönlich sind 7 Zoll zu klein beim Surfen, aber das ist natürlich rein subjektiv.
Ich lese Spiegel und Co witzigerweise auch auf meinem iPhone…
Ich habe ja auch nur vom Internet gesprochen, Magazine sind wieder etwas anderes
[...] die Tatsache, dass abgesehen vom Amazon Kindle Fire alle anderen Tablets in einem Balken zusammengefasst wurden, spiegelt deren momentane Bedeutung [...]
[...] gleich an den letzten Punkt anzuknüpfen: das Amazon Kindle Fire kann in keinster Weise als Konkurrent des iPad gesehen werden und vor allem verkauft es sich nicht wegen der Displaygröße so gut, sondern einzig und allein [...]