Nach eigenen Angaben hat der Design- und Kunstbuchverlag teNeues uns allen das erste “Coffeetable-Book” für das iPad beschert. Nämlich: Svarovski Crystal Palace. Es geht darin um die Kriställchen und das Licht und das Design des Tiroler Glaswarenherstellers und viele kleine Texte dazu.
Liegt als App aktuell zum Einführungspreis von 14,99 Euro vor. iTunes-Link. Kostet ab Februar 19,99 Euro.
Darüber gibt es ein nettes Sneak Preview zum Anschauen:
Inhaltlich eine interessante Sache mit den für iPad-Publikationen typischen technischen und gestalterischen Schwächen.
Hier noch die Features, die der Verlag aufzählt.
- Mit dem Fingern kann man durch die ca. 200 außergewöhnlichen Illustrationen blättern wie in einem realen Bildband.
- Dabei ist sind Buchschatten und Blättersound nach Belieben ein oder aus-schaltbar.
- Die Bilder können herangezoomt werden, um die feinen Details der Design-Projekte genauer betrachten zu können.
- Schnellnavigationsleiste, Index- und Schlagwortsuche erleichtern zusätzlich dabei die Navigation innerhalb des eBooks.
- Für das richtige Ambiente sorgen drei Easy-Listening-Songs, deren musikalische Untermalung die glitzernde Bilderwelt der Kristalle noch strahlender erscheinen lässt.
- Neben den Musikstücken ist das eBook mit vier Videos rund um Nadja Swarovski und ihre gefeierten zeitgenössischen Designer ausgestattet.
- Seine vielen intuitiven Funktionen, die unterlegte Musik und die inkludierten Videos machen das „Swarovski Crystal Palace“ eBook zu einem multimedialen Erlebnis der Superlative.
- Es handelt sich um ein englischsprachiges eBook, die Bedienhinweise erscheinen jeweils in deutscher oder englischer Sprache, je nachdem, in welchem Land das iPad angemeldet ist.


Lieber Herr Potega: Sie schreiben als Kommentar:
“Inhaltlich eine interessante Sache mit den für iPad-Publikationen typischen technischen und gestalterischen Schwächen.”
…und mich wuerde sehr interessieren, was Sie damit konkret meinen.
Wir sind mit unserem Projekt im AppStore gelandet und nicht im iBook Store, weil dort unsere gestalterischen Moeglichkeiten technisch nicht umsetzbar waren. Ich wuerde mich freuen, wenn Sie sich unser App/eBook einmal live anschauen und bin danach auf Ihre Bewertung gespannt. Wir schicken Ihnen gerne dazu einen Link sowie den Kommentar des Blogs der Medienfabrikation zum gleichen Thema.
Mit besten Gruessen,
Hendrik teNeues
Verleger
Vielen Dank für Ihren Kommentar und auch für Ihr Angebot uns die App zur Verfügung zu stellen. Letzteres hat einer Ihrer Mitarbeiterinnen bereits übernommen, wir konnten vor der Veröffentlichung dieses Artikels bereits mehrere Tage mit der App »spielen« und darin lesen.
Wir haben hier häufiger schon über Magazine, Zeitungen und Bücher für das iPad berichtet, dabei sind uns immer wieder Mängel aufgefallen, die die meisten dieser Apps gemeinsam haben. Bei der besprochenen Publikation aus Ihrem Haus sind das (kurz gefasst) vor allem die folgenden:
Das Buch ist – im Prinzip – nur ein PDF zum Durchblättern. Sprich: Das Layout ist starr. Schriften lassen sich nicht skalieren. Die Texte lassen sich, vor allem im Querformat, nicht lesen, wenn man nicht hereinzoomt. Das lässt sich auf dem iPad deutlich eleganter lösen. Die Typografie ist deutlich für den Druck optimiert, nicht aber für das iPad-Display.
Durch die Art der Aufbereitung ist die Datei sehr sehr groß, was sich negativ und deutlich spürbar auf die Performance auswirkt – beim Rotieren des Displays wird jedes Mal verhältnismäßig lange nachgeladen, bis die fertige Seite gezeigt wird.
Gerne können wir uns auf einem persönlicheren Weg detaillierter über die App unterhalten. Unser Designbüro Stijlroyal (www.stijlroyal.com) kann Sie auch gerne bei der Optimierung im Print, Web und für das iPad unterstützen.
Mehr zum Thema finden Sie im iPadMag in folgenden Artikeln:
http://ipad-mag.de/2010/12/02/cicero-magazin-fur-politische-kultur-auf-dem-ipad-schlimmer-als-gedacht/
http://ipad-mag.de/2010/11/08/automagazine-auf-dem-ipad-nicht-besonders-geschickt/
http://ipad-mag.de/2010/11/02/warum-es-das-stijlroyal-magazin-noch-nicht-fur-das-ipad-gibt-programmierersuche/