Zu dünn, zu wackelig: iBend XL nicht empfehlenswert als Halterung für iPad

von Dirk Baranek am 5. Dezember 2010 · 0 Kommentare

Warenprobe bekommen. Hmm, das ist, glaube ich, ein Reinfall diesmal. Sage sowas ungern, aber was hilft’s?

Es geht um einen Ständer bzw. eine Halterung für iPad. Nennt sich iBend XL. Der Produktvorteil liegt zunächstmal auf der Hand: ist sicherlich der dünnste, leichteste, preisgünstige Ständer bisher.

Denn iBend besteht nur aus einer dünnen gestanzten Kunststoffplatte. Die ist hart, gleichwohl noch flexibel. Man muss diese Platte leicht zusammendrücken – deswegen der Name “bend” = englisch “biegen” – und das iPad in die unten ausgesparte Halterungen stellen. Die klemmen sich am iPad fest und halten es so die ganze Konstruktion aufrecht. Klingt nach einfach und genial.

So weit so schön. Allerdings steht das iPad jetzt fast senkrecht. Benutzen kann man es in dieser Position mehr schlecht als recht. Einfach weil es zu steil aufrecht steht. Die ganz Konstruktion ist zudem ziemlich wackelig. Das Plastik ist einfach zu dünn, nicht massiv genug. Sorry, aber ich kann das nicht empfehlen.

Wofür könnte die Halterung dennoch geeignet sein? Vielleicht unterwegs oder auf Messen oder ähnlichen Veranstaltungen, wo man sagen wir 23 iPads nebeneinander aufrecht präsentieren möchte. Da lohnt sich dann der geringe Transportaufwand und der günstige Preis von grade mal 10 US-Dollar.

Hier mehr Infos auf der Website von iBend