Bei mir persönlich ist es ja so, dass ich das iPad vorzüglich dazu nutze, abends meine angehäuften RSS-Feed-Beiträge durchzublättern, auszusortieren, zu speichern, zu lesen … Und bisher war ich großer Fan (und bin es immer noch) der App Reeder, die übersichtlich gestaltet ist, alle nötigen Funktionen bietet und stabil läuft.
Baut jemand nun einen neuen RSS-Reader für das iPad, so muss er mit Reeder konkurrieren, was nicht einfach ist. Er hat also die Möglichkeit, das Design noch schicker zu gestalten und dann Nuancen entscheiden zu lassen – oder einfach einen ganz anderen Ansatz zum Lesen zu entwickeln. Für letzteres haben sich die Entwickler von The Feed entschieden.
Der erste Unterschied, der direkt beim Kauf auffällt: Die App ist kostenlos. Potentiell also ein guter Start, um ein großes Publikum zu erreichen.
Danach läuft erstmal alles wie bei Reeder: Man meldet sich mit seinem Google Reader Account an, synchronisiert die ungelesenen Einträge und kann loslesen. Der Hauptunterschied liegt jetzt an der Anordnung der Einträge: Während Reeder alle Beiträge als Einzelbeitrag in einer Leiste links verlinkt anzeigt und mich zwingt, jeden einzeln auszuwählen, zeigt The Feed die Einträge als nach unten unendlich langes Magazin an. So kann man sehr gemütlich alle Beiträge überfliegen, die Angst vor den 32.874.823 ungelesenen Einträgen verfliegt.
Nachteil: Bei meinen Tests die letzten Tage hatte die App ab und zu mal Probleme mit dem synchronisieren, mit dem zuverlässigen Als-gelesen-Markieren – lief aber durchgehend stabil. Wenn diese Macken ausgemerzt sind, werde ich vielleicht komplett umsteigen.



Mir fehlt im Moment doch stark die delicious option.
Ich bin immernoch sehr zufrieden mit Mobile RSS, nachdem ich einige andere RSS Reader ausprobiert habe.