Wie Kinect mit dem iPad gesteuert werden kann

von Dirk Baranek am 17. November 2010 · 2 Kommentare

Seit knapp einer Woche ist es auf dem Markt und es weckt Begehrlichkeiten von Softwareentwicklern weltweit. Die Rede ist von Kinect, einem Hardwaresystem bestehend aus Kameras und Mikrofonen, das Bewegungen im Raum registriert und verarbeitet. Hergestellt wird das Gerät von Microsoft und ist eigentlich gedacht zur Bedienung der Spielekonsole Xbox 360. Allerdings sind viele fasziniert von den Möglichkeiten des Geräts, Objekte und deren Bewegungen im dreidimensionalen Raum zu erfassen und wiederzugeben. Kurzum: das Ding wird aktuell gehackt ohne Ende, obwohl Microsoft das verhindern könnte.

In dem folgenden Video sieht man, wie Kinect mit einem iPad gesteuert werden kann. Zum Einsatz kommt dabei die App TouchOSC (iTunes-Link), einer App um Musiksoftware fernzubedienen, die auf der Basis des Kommunikationsprotokolls Open Sound Control (OSC) manipuliert werden kann.

Die Besonderheit hier besteht in den speziellen Fähigkeiten des iPad, kinetische Bewegungsenergie zu erfassen, also Vor- und Zurückbewegungen, die nun wiederum dazu dienen können, die vom Kinect erfassten Räume zu definieren. Alles erst ein Anfang, aber da scheint noch viel zu gehen.