Weiter geht es in der Reihe. Dieses Mal nicht so richtig für Designer, aber eher so für Webdesigner, die ihre Entwürfe noch selbst umsetzen oder an ihnen herumkorrigieren müssen.
Die App Gusto erlaubt es mit dem iPad HTML-, CSS-, PHP-, JavaScript- und andere programmier- und markuprelevanten Dateien zu bearbeiten. Hierzu fügt man verschiedene FTP-Server zur Übersicht hinzu, läd die zu bearbeitenden Dateien auf das iPad und kann loslegen. Leider lassen sich Dateien nicht direkt auf dem Server betrachten, wie es beispielsweise mit dem Mac-Program Coda möglich ist. Ein weiterer Nachteil: Beim Tippen scrollt das etwas kleine Bearbeitungsfenster nicht mit. Man rät also entweder oder scrollt immer mit. Das ist zugegebenermaßen etwas nervtötend.
Doch insgesamt läuft die App schön flüssig, verfügt über der Tastatur über eine Kurzanwahlleiste unterschiedlicher Klammern, was das Leben ungemein erleichtert.
Um ganze Websites damit umzusetzen ist sie nicht geeignet, aber um mal eben etwas von Unterwegs an einer Datei auf dem eigenen FTP-Server anzupassen, ist sie perfekt und sollte sofort im App-Store erworben werden!



[...] richtig alles an Webdesign-Jobs lässt sich noch nicht unterwegs mit dem iPad erledigen. Eine Website lässt sich zwar am iPad umsetzen, ein eigener Headlinefont erstellen, aber für das Design selbst muss wohl noch der Rechner [...]