Die Präsidentschaftskampagne von Barack Obama (und seinem Team) kann man wohl getrost als erfolgreich bezeichnen. Sie hat nicht nur Maßstäbe in Sachen Kommunikation gesetzt (es war wohl diese Kampagne, die die Ära der Social Media Markenkommunikation endgültig einläutete), sondern auch gezeigt wie man es Schafft ein Corporate Design zu erschaffen, das klassische und moderne Elemente zu einem Zeitlosen Ganzen verbindet.
Das Buch Designing Obama des Design Directors Scott Thomas gibt es gedruckt – für knappe 80$. Oder: Als iPad-Buch für gerade einmal 5$.
Natürlich kommt der Preisunterschied nicht von nirgendwo. Buch und App sind inhaltlich natürlich identisch, trotzdem ist das Buch angenehmer zum Druchblättern und Betrachten. Die App ist im Prinzip ein hoch aufgelöstes PDF, das per Rein- und Rauszoomen gelesen werden kann. Weil jede Seite ein einzelnes Bild ist, muss sie auch gesondert geladen werden, was ein schnelles Überblättern unmöglich macht. Ein intelligentes Reinzoomen gibt es auch nicht. Man muss sich seinen Text immer Zurechpinchen.
Bei dem Preis darf man sich aber natürlich nur so halb beschweren. Deswegen, ganz in Sandwichtaktikmanier, komme ich noch einmal auf die tollen Inhalte zurück. Das Buch zeigt alles Wissenswerte um die Kampagne – von der Idee zum Claim, über die Entwicklung von Logo, Schildern, Website (…) bis hin zu Werken, die von Künstlern zur Kampagne beigesteuert wurden.
Design- und/oder Obamainteressierte werden sich vermutlich das Buch kaufen. Wer nur mal reinschmökern (hahaha, dass ich dieses Wort einmal benutzen würde) möchte, ist mit der iPad-App aber bestens bedient.
Designing Obama gibt es im AppStore oder auf der offiziellen Website.
Via Cascade Magazin.





Nur einmal eine Frage!
Was soll man in Deutschland mit einer Englischen Buchempfelung?
Ich meine das Buch ist in Englisch und nicht in Deutsch!
Finde ich nicht so gut und andere mit den ich gesprochen habe auch nicht! Reicht es nicht das wir uns schon den ganzen Tag auf dem iPad mit Englischen Programmen rumschlagen müssen weil es keine guten Deutschen Programmierer gibt?
Ich finde schon!
Also ich weiß nicht. Kann zwar den Zorn etwas verstehen, aber andererseits war die Kampagne für Obama schon ganz einzigartig. Sehr sehr einzigartig. Und wenn es dazu kein deutsches Buch gibt …
Geheimtipp: Wenn man mit einem Produkt nichts anfangen kann, einfach nicht kaufen!