iPad-App macht mich heulen: mit Star Walk den Sternenhimmel ausforschen

von Dirk Baranek am 19. August 2010 · 1 Kommentar

Ich bin Romantiker, echt jetzt. Ich heule vorm Fernseher, wenn es sehr gefühlsmäßig daherkommt. Bei Kerzenschein wird mit warm ums Herz. Jaja, so einer bin ich. Ich gucke auch gerne in die Sterne, vor allem natürlich dort, wo es kaum Lichtverschmutzung gibt, Hintergrundstrahlung in unseren zivilisatorischen Steppen. Also am Meer zum Beispiel oder ich war auch mal in der chilenischen Atacama-Wüste. Was man da an Milliarden von Sternen sieht, Hammer. Die Himmelsmechanik macht mich ganz wuschig, totale Verwirrung. Schrumpfung.

Schade fand ich bisher, dass man nicht weiß, was man da so sieht. Klar, man könnte jetzt sagen: das ist ja jetzt total unromantisch, diese Planeten, Monde, Sternennebel auch noch wissenschaftlich benannt zu kriegen! Quatsch! Diese Namen, die klingen doch in den Ohren: Cassiopeia, Pluto, Andromeda-Nebel – Astronomie ist der helle Wahnsinn!

Das ist jetzt vorbei. Habe mir heute die App Star Walk gekauft. Kostet 3,99 Euro und ist seit drei Wochen im App-Store. (iTunes-Link). Jetzt weiß ich alles. Einfach das iPad in die Richtung des entsprechenden Abschnitts am Himmel halten und fertig ist es. Zeigt einem alles an und auf Tipp gibt es noch dutzende Infos in deutscher Sprache obendrein. Diese App ist verdammt mächtig und kann eine ganze Menge. Und spacigen Sound dazu gibt es obendrein.

Jetzt werdet ihr mich mein iPad in den Nachthimmel halten sehen, Mund offen, staunen. Diese App macht mich glücklich. Ich könnte heulen.

Screenshot mit Daten zu Mond und Sonne vom Tage.

Screenshot mit Nachthimmel und Infos

Schaut euch das Video an, *schluchz*

P.S: AstroLOGIE halte ich übrigens für spinnerten Quatsch!