Aus dem Monats-Archiv:

Juli 2010

Buchtipp: Praxisbuch zum iPad

von Dirk Baranek am 31. Juli 2010 · 5 Kommentare

Ich kenne die Herstellungs-zeiten von Büchern, habe selbst etwa 200 produziert. Allein ein vernünftiger Druck geht kaum unter drei Wochen. Deshalb verdient das Buch “Das Praxisbuch zum iPad” von Ahmet Iscitürk, das jetzt bei Data Becker erschienen ist, meinen Respekt: verdammt schnell!

Wann die genau Redaktionsschluss hatten, ist nicht so ganz klar, ich vermute aber, das es so Ende Mai gewesen sein muss. Die haben also mit einem aus USA importierten Gerät gearbeitet, was aber dem Inhalt keinen Abbruch tut.

Generell ist die Frage bei all diesen Büchern: liefern die mehr Infos, als man selbst aus der Bedienungsanleitung rauskriegt, die es bei Apple zum Download gibt? Bei diesem muss eindeutig sagen: ja, tut es.

Der Inhalt im Detail

  • Grundlegende Bedienung und Einrichtung: Die virtuelle Tastatur einfach schneller und besser nutzen; wichtige Einstellungen vornehmen; iPad problemlos mit iTunes synchronisieren; Datenvolumen und –verbrauch kontrollieren; die integrierte Suchmaschine Spotlight verwenden; Pflege und Wartung
  • Das Potenzial des iPads voll ausschöpfen: Akkulaufzeit erhöhen; Speicherplatz sparen; Benutzeroberfläche individualisieren; die richtige Software für problemloses Surfen; E-Mails und Kontakte verwalten und synchronisieren; gut organisiert mit den nützlichen Kalender- und Notizen-Apps
  • Perfekte Unterhaltung für unterwegs: Alle Videos auf dem iPad abspielen; stimmungsvolle Fotos erstellen und als Diashow präsentieren; die iTunes-Software voll in den Griff bekommen; YouTube auf dem iPad
  • Erweiterungsmöglichkeiten ohne Ende: Unverzichtbare Apps und wichtige Webseiten: das iPad vollkommen ausgereizt: Jailbreak durchführen; die wichtigsten Jailbreak-Apps
  • Antworten auf die häufigsten iPad-Fragen

Das ist soweit alles recht ordentlich geschrieben und kommt auch locker daher, ohne anzubiedern. Der Autor versteht was vom Fach ohne sich in Fachchinesisch zu verstricken. Die Gestaltung haut einen nicht vom Hocker, stört aber auch nicht wirklich. Fehler konnte ich keine entdecken. Im Gegenteil, ich habe ein paar Tipps mitgenommen, die mir vorher auch noch nicht so klar waren. Hier ein paar Beispiele:

  • Nutzer mit UMTS-Volumen-Verträgen sollten abgespeckte Browser nutzen, wie zum Beispiel Opera Mini Web.
  • Eingefrorene App ausschalten: Ausschalter lange drücken. Dann nicht den Slider, der auf Bildschirm erscheint, nutzen, sondern den Home-Button unten. dann wird nur die App ausgeschaltet.
  • Die Netzteile von iPad und iPhone sind nicht identisch. Es gilt: iPhone-Netzteile können für iPad benutzt werden, aber es dauert länger. Umgekehrt darf es auf keinen Fall benutzen!
  • Suche mit Spotlight: habe ich bisher kaum benutzt, ist aber verdammt hilfreich. Listet nämlich alles auf, was die Suchbegriffe enthält, wie Namen in Kontakte, E-Mails usw. Das Ergebnis kann einfach getippt werden und direkt aus der Suche geöffnet werden.

Fazit
Für Einsteiger sicher geeignet. Auch Profis finden bestimmt noch ein paar nützliche Tipps. Der Preis ist mit 24,95 Euro allerdings relativ hoch, aber es ist ja auch durchgängig in Farbe, was die Kosten enorm hochtreibt.

Praxisbuch zum iPad
Ahmet Iscitürk
Verlag Data Becker
224 Seiten, 24 x 16,5 cm, Paperback, Fadenheftung
24,95 Euro
ISBN: 978-3-8158-3051-2

3D-Filme oder -Fotos auf dem iPad anschauen

von Dirk Baranek am 31. Juli 2010 · 0 Kommentare

Das Betrachten von 3D-Material beruht ja auf verschiedenen Verfahren, die prinzipiell dazu dienen, jedem Auge eine bestimmte Ansicht zuzuweisen, woraus dann im Kopf ein räumlicher Eindruck entsteht. Das wird gemacht mit grünen oder roten Bildern, die mit einer Brille mit diesen Farben angeschaut werden müssen. Oder es werden leicht verschobene Bilder gesendet, die dann mit einer Shutter-Brille gesehen werden müssen. In den Kinos wird aktuell eine Brille eingesetzt, die polarisiert und damit die getrennte Wahrnehmung verschiedener Bilder ermöglicht.

Jetzt berichtet der Blog TBLT von einer weiteren Methode, 3D-Bilder aufs iPad zu bringen. Dabei wird mit einer Brille ein Auge nach oben gerichtet, das andere nach unten. Bedingung für diese Technik: Der Abstand zum Bild muss immer gleich sein, sonst funktioniert es nicht.

Jedenfalls haben sich das die Leute der OpenSource-Bastelbude openKMQ zunutze gemacht und ein Set zusammengestellt, das zum einen diese Brille enthält und zum anderen ein Set, um das iPad so aufzustellen, dass man den Abstand immer einhält. Etwas umständlich, aber es scheint zu funktionieren. Muss man schauen, wo und wie man das einsetzen kann. Problem ist allerdings, dass es noch etwas an der Software mangelt, um Fotos oder Videos umzuformatieren, dass der Effekt entsteht. Daran wird gearbeitet. Egal, trotzdem eine ganz witzige Idee…

So sieht der Selbstbausatz aus…

Im Video ein Interview mit den Machern.

Hier kann man den Selbstbausatz für das iPad bestellen für 35 Euro.

Danke für Tipp von Thomas Kumlehn von OpenKMQ via Facebook.

Foto: openKMQ

Morgen, also am Sonntag, den 1. August 2010 von 00:01 bis 23:59 Uhr, ist Sommerspezialverkauf dieser 25 Apps. Alle für iPad optimiert! Teilweise erheblich günstiger! Zuschlagen!

Die Aktion wird organisiert von Vieda, dem Interessenverband der deutschen iPhone-Entwickler. Der hat bereits über 100 Mitglieder.

Hier die 25 preisreduzierten Apps

Mein Tagebuch HD
Tagebuch schreiben. Mehr Infos hier auf iPadMag
Statt 2,39 nur 1,59 Euro | iTunes-Link

Robo Logic 2 HD
Game. Einen kleinen Roboter programieren. Knifflig.
Statt 2,39 nur 1,59 Euro | iTunes-Link

Photomizer
Ausgekügelte, automatische Bildbearbeitung, um Fotoqualität zu verbessern.
Statt 2,99 nur 1,59 Euro | iTunes-Link

iSchach – Schach-Computer für dein iPad
Schach-Simulation für iPad. Auch für Einsteiger geeignet.
Statt 4,99 nur 2,39 Euro | iTunes-Link

AtomUhr (Gorgy Timing)
Immer die exakte Uhrzeit, abgeglichen an der Cäsium-Atomuhr n Braunschweig
Statt 1,59 nur 0,79 Euro | iTunes-Link

True Backgammon HD
Das bekannte Brettspiel entweder gegen iPad oder auch zu zweit.
Statt 2,99 nur 1,59 Euro | iTunes-Link

AirScreen
iPad wird am Mac zum Zweitmonitor.
Statt 4,99 nur 1,59 Euro | iTunes-Link

Karajan Pro
App für Musikprofis. Musik- und Gehörbildungsprogramm.
Statt 7,99 nur 3,99 Euro | iTunes-Link

Rezepte
7.000 Kochrezepte sowie Beschreibungen von fast 2.000 Zutaten. Suche, Kategorien, Einkaufsliste, 1.300 Cocktails undundund.
Sehr gute Bewertungen
Statt 2,39 nur 1,59 Euro | iTunes-Link

Kochen!
Basis-Kochbuch mit Foto-Kochkursen für 350 Gerichte.
Statt 14,99 nur 5,99 Euro | iTunes-Link

Cookiza! HD
Kochbuch. 1.000 Rezepte, Zutatenliste etc.
Statt 2,99 nur 1,59 Euro | iTunes-Link

Das Foto-Kochbuch
70 Rezepte Schritt für Schritt mit aufwendigen Fotos erklärt. Hochgelobt.
Statt 3,99 nur 2,99 Euro | iTunes-Link

iEno für iPad
Gesundheit. Es geht um die Zusatzstoffe in Lebensmitteln.
Statt 4,99 nur 2,99 Euro | iTunes-Link

Match & Learn
Game für Kinder. Memorymäßig.
Statt 2,39 nur 0,79 Euro | iTunes-Link

iDay für iPad
Termine wie Geburtstage, Hochzeiten usw. eintragen und sich erinnern lassen. Ziemlich umfang- und hilfreiche Funktionen.
Statt 7,99 nur 3,99 Euro | iTunes-Link

Montagebericht
Berichte über Montagestatus schreiben und an die Zentrale senden.
Statt 7,99 nur 6,99 Euro | iTunes-Link

Stundenbericht
Stundenberichte auf iPad erstellen und versenden. Mit Zugriff auf Adressbuch.
Statt 9,99 nur 7,99 Euro | iTunes-Link

iFahrschule
Die App für Fahrschüler. Zum Üben für Therorieprüfung. Funktioniert auch offline. Sehr gute Bewertungen.
Statt 12,99 nur 9,99 Euro | iTunes-Link

Mental Fitness Golf
Für Golf-Spieler, die ihr Handicup durch mentale Fitness verbessern wollen.
Statt 3,99 nur 1,59 Euro | iTunes-Link

Mental Fitness Verkauf
Sorry, so’n Kram verlinke ich nicht …

SprachTafel Italienisch
80 Sätze werden von Muttersprachlern vorgesprochen.
Statt 1,59 nur 0,79 Euro | iTunes-Link

SprachTafel Chinesisch
80 Sätze werden von Muttersprachlern vorgesprochen.
Statt 1,59 nur 0,79 Euro | iTunes-Link

Brutto-Netto Gehaltsrechner PROFESSIONAL
Auf der Basis der Steuer- und Sozialerversicherungssätze 2010 wird das Bruttogehalt in Netto-Beträge umgerechnet.
Statt 1,59 nur 0,79 Euro | iTunes-Link

iWallpapers HD mit Slideshow-Funktion!
500 Hintergründe, die auch mit Slideshow laufen.
Statt 1,59 nur 0,79 Euro | iTunes-Link

Night Light including Mood Light function and Night Clock
iPad zur Lampe machen in verschiedenen Farben. Reagiert auch auf Geräusche.
Statt 1,59 nur 0,79 Euro | iTunes-Link

Weine aus dem Bordeaux gehören immer noch zum Besten, was die Welt der Trauben so zu bieten hat. Nach wie vor werden die edlen Tropfen hoch gehandelt und erzielen Höchstnoten. Auf der anderen Seite ist der Markt an sich übersichtlich, eben weil regional beschränkt. Es gibt also nicht tausende von Sorten, sondern man kann das durchaus in eine App verfrachten. Die könnte wiederum beim Einkauf nützlich sein oder auch im Restaurant (wenn man denn sein iPad dort auspacken will, sehe schon erregte Knigge-Typen, die mir das verbieten wollen, Landplage.)

Jedenfalls hat jetzt VINUM, Europas größtes Weinmagazin, eine opulente iPad-App veröffentlicht, die ausführlich informiert über das Thema “Bordeaux Primeur 2009″

Kernstück der neuen App von VINUM sind über 400 authentische Verkostungsnotizen und Insider-Informationen zu den wichtigen Châteaux, Winzern und Topproduzenten im Bordeaux. Alle Inhalte zum wichtigsten Ereignis der Weinwelt sind interaktiv angereichert mit individuell produzierten Videos, Audiokommentaren und Bildergalerien über die Weinmacher und deren Châteaux sowie Maps und nützlichen Verlinkungen zu Bezugsquellen und Wein-Shops.

Kostet 4,99 Euro | iTunes-Links

Aufgaben erstellen und verwalten, das ist die Hauptfunktion von Omni Focus, die es seit geraumer Zeit für den Mac gibt. Jetzt hat haben die Entwickler eine sehr ausgereifte Version für das iPad veröffentlicht, die auch dem entsprechend kostet: 31,99 Euro (iTunes-Link.

Die Funktionstiefe ist natürlich enorm, die Synchronisierung mit der Mac- oder auch iPhone-Version voll gewährleistet. Kurzum: wer eine professionelle Lösung für die Verwaltung von Kundenterminen und -Aufträgen oder generell die berühmten To-Do-Listen sucht, dem sei diese App angeraten.

Schockschwerenot: Ich bin ein iPad-Arschloch!

von Dirk Baranek am 30. Juli 2010 · 1 Kommentar

Es ging gefühlt 50.000mal in den letzten Tagen durchs Web: Studie sagt, iPad-Besitzer sind selbstsüchtige, egoistische, elitäre, reiche Pinkel, kurzum: verdammte Arschlöcher. Leute, die keines besitzen, sind hingegen die Guten, die Freiheit liebenden Geeks.

So jedenfalls die Ergebnisse einer “Studie” eines “Forschungsunternehmens”. Nennt sich MyType und ist hier zu lesen. Angeblich basieren diese Erkenntnisse auf der Auswertung einer Umfrage auf Facebook mit 20.000 Teilnehmern, deren Profile dann ausgewertet wurden. Auf dieses schöne Bild haben sich dann wie gesagt hunderte, achwas, tausende Newswebsites und Blogs gestürzt und das mal brav wiedergekäut. Passte ja auch so schön in das Bild, das sich offenbar viele machen, die Apple nicht mögen, aus vielerlei Gründen.

Meine spontane Reaktion schon vor ein paar Tagen: was ist das denn für ein Quatsch? Ignorieren!

Ich lag damit völlig richtig, wie heute der Guardian nachweist. Die haben nicht nur einen seriösen Meinungsforscher befragt, der das Ganze aus methodischen Gründen vom Tisch wischt, sondern inzwischen müssen auch die Urheber einräumen, dass das alles wohl hinten und vorne nicht stimmt. Denn in einem Blogbeitrag des Psychologen John Grohol mit dem Titel Bad Science: MyType iPad Research kommt dieser zu dem Schluss

They tried to summarize a bunch of disparate traits into catchy marketing phrases to make news headlines — phrases that were neither particularly accurate, nor particularly scientifically valid.

Tja.

Interessanterweise entspann sich nun in den Kommentaren dieses Blogartikels eine Diskussion zwischen Grohol und Tim Koelkekebeck, offenbar einer der Chefs von MyType. Dieser verteidigt sich natürlich, muss aber auch ganz schön zurückrudern. Es sei von ihnen wohl doch etwas übervereinfacht worden und dass die Interpretation ihrer Daten doch sehr subjektiv sei.

Fazit: Ich lag richtig. Ich bin kein Arschloch. Leid tun mir allerdings all diejenigen, die so einen Unsnn schön weiter in die Welt blasen, ohne einmal ihren gesunden Menschenverstand zu gebrauchen. Achwas, die tun mir eigentlich gar nicht leid.

Oha, das bauchpinselt schwer, was wir da in dem neuen Buch “Das Praxisbuch zum iPad” von Ahmet Iscitürk aus dem Verlag Data Becker lesen. Siehe Foto. Wir sind eine von “17 wichtigsten Webseiten zum iPad” neben so Dingern wie Spiegel.de oder auch Gizmodo. Nicht schecht!

Das Buch haben wir heute bekommen und werden es in Kürze näher vorstellen.

Gibt es heute gratis, also schnell zuschlagen: Tesla Wars HD. (iTunes-Link)

Es geht darum, einen Turm zu verteidigen und zwar mit Blitzen. Gar nicht so einfach, wie man in dem Video mit dem Gameplay unten sehen kann. Auf jeden Fall ballerts recht nett und man muss flott reagieren, um die angreifenden Gegner abzublitzen.

Neu am Kiosk: iPad Easy

von Dirk Baranek am 29. Juli 2010 · 1 Kommentar

Haben heute zur Rezension das Heft iPad Easy reinbekommen aus dem Verlag Falkemedia, Kiel. Die machen auch MacLife. Kostet am Kiosk 7,90 Euro.

Das Fazit vorab: Die Zeitschrift ist okay. Vor allem Apple-Neulinge und nicht ganz so erfahrene Nutzer werden hier so manch hilfreichen Tipp finden. Für diese Zielgruppe sind auch einige gute Schritt-für Schritt-Anleitungen dabei. Profis und Apple-Hardcore-Nutzer können es aber links liegen lassen: nicht so viel Neues zu erfahren. Vielleicht mal eine App beschrieben, die man noch nicht kennt.

Die Aufmachung
Das Magazin ist ziemlich aufwendig gestaltet. Dickes Papier, vollfarbig, Format DIN A 4. Insgesamt gibt es 114 Seiten, die auch recht locker schön gestaltet sind. Dazu gibt es noch eine CD.

Inhalt Magazin
Wie gesagt, werden Anfänger glücklich sein. Hier die wichtigsten Strecken

  • 40 Seiten Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Das erste Mal anschließen, Dokumenteverwaltung, Filme und DVDs vom Rechner auf das iPad übertragen
  • 40 Tipps & Tricks
  • 40 Seiten mit dem besten Apps: Spiele, Magazine, Apps zum Malen und Zeichnen sowie solche für Musiker.
  • Top-Zubehör: eine Reihe von nützlichen bis exklusiven Produkten für das iPad angesehen.
  • Praxistest mobile Hotspots
  • Große Kauf- und Tarifberatung: Für wen ist welches iPad-Modell das beste? Und welcher Datentarif passt am besten zu welchem Surf-Verhalten?

Auf der CD

  • 40 Minuten Video-Workshop: Auch nützlich für Anfänger.
  • Ein gutes Dutzend Mac- bzw. Win-Programm. Es handelt sichum Freeware bzw. Shareware z.B. um Audiobooks zu erstellen oder iTunes aufzumöbeln.
  • App-Store Bibel: eigentlich nicht schlecht, denn in diversen Kategorien werden über 300 Apps besprochen. Nachteil: schent etwas veraltet zu sein, weil es keine nur für das iPad entwickelten Apps gibt. Also ausschließlich iPhone-Zeug.

Fazit 2: Kann man mal reinschauen, wenn es irgendwo rumliegt, muss man aber nicht haben. Für Anfänger, die sich schwertun, ihre Mail-Accounts einzurichten oder wissen wollen, wie man Keynote oder Numbers benutzt, ist es hingegen gut. De Anleitungen haben sie ganz gut gemacht. Erfahrene Nutzer finden vielleicht einen neuen Datentarif oder ein-zwei Apps, die sie noch nicht kennen.

Für das Blog-CMS WordPress gibt es bisher zwei öffentliche Ansichtsmöglichkeiten: die “normale”, die man mit dem Browser sieht, und die mobile, die man auf dem Smartphone sieht. (Okay es gibt noch ene dritte: RSS-Ansicht).

Aber was ist mit dem iPad? Hier bietet PadPressed eine Lösung. Das Plugin, das es für 49,99 USD (etwa 38,50 Euro) hier auf der Seite der Entwickler gibt (www.padpressed.com), wandelt die vorhandene Inhaltsstruktur so um, dass die Artikel, die Kategorie-Übersichten und die Navigation optimiert für das iPad mit dessen spezieller Benutzeroberfläche betrachtet werden können.

Hier ein paar Videos, in denen einzelnen Funktionen erläutert werden.

Durch die Kategorien wischen.

Man kann eine Artikel-Kategorie festlegen, deren Artikel dann im Kopfbereich mit der Wisch-Funktion durchgesehen werden können.

Schick ist der automatische Umbruch von Artikeln, wenn man das iPad im Querformat nutzt.

Artikel können in der Vollansicht per Wisch-Funktion durchgesehen werden.

Fazit: Eigentlich sehr schön. Was ich mich nur frage: Sehen dann alle Blogs gleich aus?

Frage an die werte Leserschaft: Sollen wir das auch einbauen?