iPad im Bundestag sorgt für Ärger

von Dirk Baranek am 21. Juni 2010 · 7 Kommentare

Wie die Berliner Morgenpost heute berichtet, sorgt die Premiere des iPad im Deutschen Bundestag für Ärger.

Was war geschehen? Der Abgeordnete Jimmy Schulz (FDP) hatte sein iPad mit auf das Rednerpult genommen, um von dem Gerät seine Rede abzulesen. Die leider, nebenbei bemerkt, eine ziemliche Katastrophe war. Egal.

Nun aber wird sich der Geschäftsordnungsausschuss mit der Sache befassen. Denn: Laptops sind bisher im Bundestag verboten. Diese Regelung steht aber offenbar auf der Kippe, um den MdBs die Nutzung digitaler Akten zu ermöglichen. Schulz: „Es kann doch nicht sein, dass wir weiterhin Berge von Akten mit uns herumschleppen.“ Gegenüber dem Blatt „Parlament“ fügte er hinzu: „Wenn Zeitungen erlaubt sind, warum soll dann digitales Papier verboten sein?“

Ärger? Oder löst das iPad mal wieder eine Revolution aus? Jobs hat eben verdammt recht … ;-)

Hier das Video vom Auftritt Schulz’

(Sorry, iPad-Nutzer gucken hier wohl in die Röhre: Das Video gibt es auch auf der Seite des Deutschen Bundestags nur in Fl*sh.)