Mit der Juli-Ausgabe hat WIRED seine Editions-Politik beim iPad etwas geändert. Während es die erste iPad-Ausgabe, es war die vom Juni, nur komplett als Download gab, der 3,99 € gekostet hat, gibt es jetzt den WIRED-Reader. Der ist zunächst kostenlos (iTunes-Link)
Installiert man diese App, gibt es dort dann aktuell drei Sachen, die jeweils einzeln runtergeladen werden müssen
eine kostenlose “Free Preview Edition” (50 mB)
die Juni-Ausgabe für 2,99 €
die Juli-Ausgabe für 2,99 €
Das bedeutet: Die Ausgaben werden jetzt es als “In-App-Käufe” abgewickelt.
Kommentar
Für den Nutzer/Käufer ändert sich nicht viel. Er hat im Gegenteil jetzt mehr Möglichkeiten, sich vor dem Kauf einer Ausgabe über die Machart des WIRED-Konzeptes zu informieren.
Mit dem iPad kann man nicht nur Medien konsumieren, sondern auch herstellen. Ich hatte darauf schon im Zusammenhang mit Musik hingewiesen.
Ähnliches entwickelt sich in Richtung Bilder, Malerei, Kunst – wie immer man das nennen will. Inzwischen kristalliert sich vor allem eine App heraus, mit der jetzt viele Kreative anfangen, ihre (Klein-)Kunstwerke zu erstellen: Brushes (5,99€ | iTunesLink).
Brushes bietet eine umfangreiche Funktionspalette und scheint hervorragend geeignet, visuelle Ideen in digitale Bilder umzusetzen. Ich will mich hier gar nicht in der Aufzählung der detaillierten Möglichkeiten ergehen, sondern habe einfach mal bei Flickr rumgesucht, ob es da nicht schon ein paar konkrete Beispiele gibt, was die Leute so mit der App anfangen. Gibt es natürlich schon massig. Ich habe daraufhin eine Galerie zusammengestellt mit ein paar, wie ich finde, guten Beispielen, die auch die diversen Stile berücksichtigen, die möglich sind. Es handelt sich dabei nicht in jedem Fall um richtig anspruchsvolle Kunst, aber was solls, darum geht es erstmal nicht.
Dann hier noch ein Video, das ziemlich gut zeigt, wie der Workflow auf Brushes in etwa aussieht. Im siebenminütigem Zeitraffer kann man dem New Yorker Künstler David Jon Kassan über die Schulter schauen, wie er in drei Stunden ein fotorealistisches Porträt erstellt. Ganz interessant, wie er immer wieder mit Vergrößern-Verkleinern arbeitet, um Details zu gestalten.
Es geht um die App MorphWizz (7,95€ | iTunes-Link).
Mit der App kann man Töne “ziehen”, aufzeichnen, verändern usw.. Jedenfalls geht es nicht darum, irgendetwas zu schlagen oder zu tippen, sondern man kann den Sound morphen, daher ja auch der Name. Die App scheint von der Grafik etwas verspielt zu sein, aber die Möglichkeiten sind enorm.
Wie gesagt, diese Apps eröffnen auch musikalischen Laien enorme Möglichkeiten, ihre Sounds zu basteln…
Tolle Idee, gleich umgesetzt: Fotos mit Weltenlenkern, die am iPad die Welt lenken.
Beginnen wollen wir mit dem russischen Präsidenten Dmitri Anatoljewitsch Medwedew. Der steht auf diesem Foto von gestern Abend auf dem beginnenden G8-Gipfel in Kanada. Oder wie er offiziell in seinem englischsprachigen Twitteraccount zu diesem Foto berichtet: “Attended first meetings of the G8 summit and a working lunch.”
Was fällt auf: Medwedew hat sich nicht nur ein iPad besorgen lassen, sondern auch gleich die von Apple dazu angebotene Hülle. Das finde ich sympathisch, weil ich das auch gemacht habe. Medwedew ist cool. Eben ein echter Weltenlenker.
P.S.: Übrigens habe ich das Foto nicht geklaut, sondern das ist EMBEDDED.
Hier eine App, die es nur für iPad gibt und die zeigt, welches Potenzial in einer Echtzeitübertragung von Daten liegt. Es geht um die App LivePitch (iTunes-Link). Darin wird live ein Spiel der Fußball-WM übertragen. Allerdings nicht in laufenden Bildern sondern in einer dynamischen Grafik, die Statistik-Daten übermittelt. Ist also vor allem was für Hardcore-Fans und solche, die unterwegs gar keine Live-Bilder auf den Schirm kriegen. Das Beste: Die App ist kostenlos.
Hier in dem Video eine Erläuterung, wie das aussieht…
Ein Trend zeichnet sich ab: Games für das iPad, die man mit iPhones spielt. Neben dem beliebten, auch schon hier vorgestellten Padracer (iTunes-Link), bei dem Rennwagen auf dem iPad mit mehreren iPhones gesteuert werden können, hier ein weiteres Beispiel: Ping Pong Battle (iTunes-Link).
Diese App, die aktuell 3,99 € kostet, holt das gute alte Tischtennsi aifs iPad. Man kann es mit den Fingern direkt auf dem Gerät spielen oder mit zwei iPhones. Die müssen die kostenlose App Ping Pong Paddle benutzen und werden via Bluetooth mit dem iPad verbunden. Dann geht es auch schon los, wie man in dem ersten Video etwas arg dramatisch sehen kann. Im zweiten erklärt einer der Entwickler noch etwas ausführlicher, wie es geht.
Kommentar: Weiß ehrlich gesagt nicht recht, ob das wirklich funktioniert. Also technisch schon, aber wie soll man die Platte treffen, wenn man fünf Meter entfernt steht? Oder muss man die überhaupt treffen? Gibt es auch “Netzball”? Fragen über Fragen. Antworten gerne in den Kommentaren…
Die Demokratische Partei hat heute Nacht eine neue App veröffentlicht, die die politische Botschaft von US-Präsident Barack Obama via iPad (auch für iPhone) verbreiten soll. Die hier bei iTunes kostenlos erhältliche App mit dem Namen Barack Obama | Organizing for America bietet aktuell aber nur eingeschränkte Möglichkeiten. Vor allem Funktionen, um sich an poltischen Prozessen selbst zu beteiligen, sind noch nicht implementiert.
Man kann also vor allem Nachrichten lesen, Videos anschauen, Geld spenden und sich über lokale Events informieren lassen, wenn man seinen Ort angegeben hat. Letzere Funktion läuft mittels eines “Alerts”. Die App kann allerdings Push-Nachrichten auf den Bildschirm schieben, um den Nutzer gegebenenfalls über wichtige Vorgänge zu informieren. In der Navigation gibt es zudem den Punkt “Discussion Points”, aber auch dort werden nur zu zwar wichtigen Themen, wie zum Beispiel der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko, die Kernbotschaften der Obama-Administration kommuniziert. Es gibt keine Möglichkeit, selbst etwas beizutragen.
Fazit: Gute Idee, aber das kann nur ein Anfang sein. Über reine Komunikation präsidialer Botschaften kommt diese App nicht hinaus. Außer Geld spenden kann der Nutzer nichts beitragen.
Schönes Video von iFranznation. Thema: Apps für Blogger, die unterwegs sind.
Vorgestellt und subjektiv beurteilt werden Apps, die man als Blogger so braucht, um auf der Konferenz oder dem Barcamp einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Dazu braucht iFranz natürlich vor allem Foto-Apps und die sehen wirklich gut aus.
Es handelt sich um folgende Apps:
Photogene (2,99 € | iTunes-Link
Damit kann man Fotos bearbeiten, Ausschnitte erstellen und auf die richtige Größe bringen.
Filterstorm (2,39€ | iTunes-Link)
Damit kann man die Fotos vor allem farblich nachbearbeiten, also zum Beispiel als Schwarz-weiß-Version ausgeben.
Flickstackr (0,79€ | iTunes-Link)
Wie der Name schon sagt, kann man mit dieser App seinen Flickr-Accunt befüllen und pflegen.
WordPress (kostenlos | iTunes-Link)
Pflicht für jeden Blogger, der auf diesem CMS sein Blog betreibt. Benutze ich auch, hat aber, worauf iFranz ausdrücklich und ganz richtig hinweist, ein paar Probleme beim Veröffentlichen von Bildern. Geht zwar, aber nicht so richtig gut. Kann nur besser werden.
Sony Enertainment hat ein neues Game für das iPad rausgebracht, das Fans der Heavy-Metal-Band Slayer freudig erregen dürfte. Es handelt sich um eines der auf dem iPad so beliebten Flipper-Games. Name: Slayer Pinball Rocks HD.
Das Spiel wartet auf mit Goth-Graphik und einigen netten technischen Eigenschaften. Unter anderem kann man mit diversen Ansichtsmöglichkeiten und sogar simulierten 3D-Darstellungen spielen. Natürlich gibt es Originalsound von Slayer, ja, die Bandmitglieder haben sogar Texte aufgesprochen, die bei bestimmten Spielsituationen abgespielt werden. Klasse! Eine “Game Over!” von Slayer, das passt!
Die Game-App gibt es aktuell zum Einführungspreis von 2,39€, das ist eine Ermäßigung von 40 Prozent.
Apple heute wieder mit einer offiziellen Wasserstandsmeldung. Inhalt: Drei Millionen iPad sind in den letzten 80 Tagen über die realen und virtuellen Ladentheken gegangen.
O-Ton Steve Jobs:
People are loving iPad as it becomes a part of their daily lives. We’re working hard to get this magical product into the hands of even more people around the world, including those in nine more countries next month.