Auch deutsche Verlage sind kurz vor dem Verkaufsstart des iPad hierzulande mit digitalen Versionen ihre normalerweise im Printformat veröffentlichten Publikationen an den Start gegangen.
WELT im iKiosk
Der Springerverlag bietet seine App iKiosk, mit der man die drei Ausgaben der WELT (normal, kompakt, Sonntag) lesen kann, in den nächsten vier Wochen noch gratis an. Jede der Ausgaben kann bereits am Vorabend um 23 Uhr gelesen werden. Besondere, von den Printausgaben abweichende Inhalte werden aktuell noch nicht angekündigt. Auch der endgültige Preis für das Monats-Abo ab Juni ist noch unbekannt.
Hier bei iTunes laden.
brand eins
Das Wirtschafts- und Lifestyle-Magazin brand eins bietet seine App ebenfalls kostenlos an, allerdings muss man dann zahlen, um die Inhalte auf den Schirm zu bekommen. Der Preis ist mit 6,99 etwa zehn Prozent günstiger als die Printausgabe (7,60 Euro). Auch bei brand eins sind laut Beschreibung keine besonderen Inhalte angekündigt.
Hier bei iTunes laden.
Fazit
Immerhin. Wenigstens sind die Printausgaben dieser beiden Verlage jetzt auf dem iPad verfügbar. Man muss kein Papier mehr rumschleppen. Auch scheint ich man sich von PDF-ähnlichen Versionen verabschiedet zu haben und hat in Punkto Usability den iPad-Style angenommen. das Alles ist sicherlich für die Unternehmen erstmal ein Testballon. Wenn es sich durchsetzt, also die Verkaufszahlen sich in einem vernünftigen Rahmen bewegen, könnte man sich entschließen, die gesamte Medienvielfalt für das iPad anzubieten. Erst dann allerdings wird sich der Sog erst richtig entwickeln …
Interessant ist außerdem, dass beide Verlage den Weg über die App gehen und die Ausgaben nicht im iBookstore anbieten. Diese Vorgehensweise scheint sich durchzusetzen.





Auf der NEXT10 war die Welt bereits auf dem iPad zu bestaunen – dort nichts als Print im PDF. Kein klickbarer Link, kein Video, nix. Das war ein ziemlich erbärmlicher Auftritt.
Allerdings wurde dort auch eine Frauen-/Lifestylezeitschrift präsentiert, die ausschließlich auf dem iPad zu haben sein soll. Der Preis soll sich ähnlich dem hochwertiger Printmagazine (wie Vogue u.a.) annähern. Insgesamt viel Bild, wenig Text. Dafür würde ich keine 6-9 Euro berappen – und den Namen dieses iPad-Erzeugnisses habe ich mir gar nicht erst gemerkt.
Im Moment scheint mir das auch alles noch ziemlich Krams zu sein. Entweder die machen PDF als Printabklatsch oder Schickimicki-Zeux, was mich schwer an die alten Flash-Zeiten erinnert. Die müssen eben noch viel lernen. WELT hat zum Beispiel viele Videos online. Daher müssen die die iPad-Ausgaben als ganz neues Produkt verstehen. Komplette Printausgaben angereichert mit dem guten Online-Inhalten. In die Richtung könnte es gehen.
[...] [...]
[...] WELT und brand eins auf iPad verfügbar [...]
[...] der neuen Möglichkeiten des iPads dort vertreten. Unter anderem der Springer-Verlag mit seiner App iKiosk. Mit der ist es möglich, aktuelle Print-Ausgaben von WELT, Hamburger Abendblatt und auch BILD zu [...]