iPad im Web: Connection Kit, Pages im Test, vs. E-Book-Reader

von Dirk Baranek am 24. April 2010 · 4 Kommentare

Kleiner Rundumschlag, was es sonst noch so an interessanten Meldungen und Berichten im Web rund um das iPad gibt.

Was kann das Connection Kit?
Ein Frage, die sich viele stellen im Moment: wie krieg ich denn jetzt Daten auf das iPad OHNE iTunes? Da das iPad nicht mit einem USB-Eingang ausgestattet ist, bietet sich zur Lösung das Connection Kit an. Da besteht aus zwei Adaptern, die in den Dock-Eingang gesteckt werden. Was man damit alles machen kann und was nicht, hat sich Engagdet Deutschland näher angeschaut. Fazit: Anschluss digitaler Kameras ist größtenteils kein Problem, Audi-In und -Out ebenso, normale USB-Sticks oder Festplatten werden aber nicht erkannt. Jetzt fehlt nur noch der Test mit Anschluss an einen Beamer …

Denon: mobile Player integrieren
Roland Krüger ist Produktmanager bei Denon, einem Elektronik-Hersteller unter anderem von AV-Receivern. Bei zukünftigen Entwicklungen in diesem Produktbereich sieht Krüger die Hauptaufgabe seines Unternehmens in der “Integration von mobilen Geräten wie iPhone und iPad in das Heimkino. Gerade bei den AV-Receivern wird das immer wichtiger. Immer mehr Inhalte sind ja auch im Internet verfügbar, um in die Heimkinos integriert zu werden.” (Interview bei Digitalfernsehen)

Heise: iPad einfach anders
In der neuen Ausgabe des IT-Magazins c’t gibt es eine 14-seitige Strecke über das iPad. Online nur teilweise lesbar. Fazit der faszinierten Tester von Heise: Das iPad ist einfach anders. Zitat: “Man wischt durch die Startbildschirme, navigiert durch die vorinstallierten Apps, blättert in einem E-Book. Ein ganz anderer Bezug als am Desktop-PC oder Notebook entsteht da zu den Inhalten, man hält sie unmittelbar in den Händen, ohne den Umweg über Maus oder Tastatur. Das funktioniert nur deshalb so gut, weil das iPad blitzschnell auf jede Eingabe und Bewegung des Anwenders reagiert.

Pages im Test
Alexander Trust, Chefredakteur bei Machnotes.de, hat sich Pages auf dem iPad näher angesehen, die Apple-App zur Textverarbeitung. Der Test fällt mit Einschränkungen zufriedenstellend aus. Trust schreibt: “Trotz der Anpassung an den Touchscreen merkt man Pages für iPad aber an, dass es nicht nur spielerisch leicht, sondern manchmal eben auch umständlicher zu bedienen ist als auf dem Computer. Das Formatieren von Text wird unterwegs wohl öfter mal länger dauern als am Rechner.” Für einfache Aufgaben oder die Bearbeitung vorhandener Dokumente sei das iPad gut geeignet. Wenn man aber in freier Wildbahn komplexe Layouts erstellen will, wird es haarig. Fazit: Apple muss einiges nachbessern.

Fotogalerie: iPad vs. diverse eBook-Reader
Ganz gut gemacht hat das CNET, die zwei E-Book-Reader gegen das iPad antreten lassen. Das wird ausführlich dokumentiert mit einer Fotogalerie. Ganz interessant sind die Ergebnisse von Testern, die wirklich auf allen Geräten Bücher gelesen haben. Die Klagen, dass die Augen beim iPad ermüden, werden auch hier massiv geäußert. Jedoch: “Unsere Vielleserin bevorzugt das iPad gegenüber den beiden E-Book-Readern, allerdings nur mit extrem gedrosselter Displayhelligkeit.” Noch ein weiterer Tipp: Einfach das iPad in den Einstellungen auf invertierte Textdarstellung wechseln. Dann gibt es weißen Text auf schwarzem Hintergrund.