Bei all der Meinungsflut, die im Internet täglich über uns niederprasselt, bei der aber oft – viel zu oft – kaum eine Art der fundierten Information ersichtlich ist, findet sich ab und an doch ein Artikel, der Dinge erklärt, zeigt wie sie sind und zum Schluss noch brilliante Ideen liefert.
So beispielsweise der Artikel Embracing the digital book von Craig Mod.
Es ging heute ein wenig rum bei Twitter, ich muss, weil ich so begeistert bin, aber noch einmal darauf hinweisen. Craig Mod beschäftigt sich zunächst vorwiegend mit den typografischen Problemen der beiden beliebtesten Reader-Apps – iBooks und Kindle.app – und dem, was er als Design der schlechten Metapher (frei übersetzt) bezeichnet.
Der Autor geht aber noch weiter und kritisiert, dass Entwickler das digitale Buch bisher bloß als Abbild des “echten” Buchs betrachten, als eingescanntes PDF. Außer Acht gelassen werden bisher aber Möglichkeiten, die uns von der Digitalität geboten werden – soziale Vernetzung mit Empfehlungen, Zitatsammlungen, Individualisierung.
Dem Text möchte ich hiermit ein fettes AGREE druntersetzen und alle zum genauen, mehrfachen Lesen animieren. Es lohnt sich.


Bücher lesen, wird aus meiner Sicht eine Hauptanwendung vom iPad werden, allerdings gibt es iBooks noch nicht in Deutschland und mit dem Kindle-App gibt auch nur englischsprachige Bestseller.
Habt Ihr eine Alternative bis iBooks nach Deutschland kommt? Und mit welchem App ich die Zeit bis dahin überbrücke?
Ohne Jailbreak hilft meines Wissens nach nur Geduld