Aus dem Monats-Archiv:

April 2010

Mein iPad und ich #1: @MatzeLoCal

von Dirk Baranek am 30. April 2010 · 1 Kommentar

Was denken iPad-Nutzer über ihr Gerät? Was finden Sie gut, was schlecht? Diese Fragen stellen wir in der ersten Folge der Videoreihe “Mein iPad und ich” dem Würzburger Softwareentwickler @MatzeLoCal.

iPad wird zur Carrera-Rennbahn

von Dirk Baranek am 28. April 2010 · 9 Kommentare

Das ist süß: das iPad als Carrera-Rennbahn. Allerdings braucht man für diesen Spaß zwei iPhones und die App Padracer (iTunes-Link) (3,99€). Dann können zwei Fahrer gegeneinander antreten, wobei jeder seinen Rennwagen mit dem iPhone steuert. Der Parcours sieht auf dem Video etwas mickrig aus, aber das kann ja noch werden.

Das iPad und die Schlafstörungen

von Kacper Potega am 27. April 2010 · 1 Kommentar

So wie die gefährliche Handystrahlung ja bereits für tausende Tote und ebensoviele Weltuntergänge sorgte, bringt nun laut eines “US-Wissenschaftlers“  auch das iPad eine furchtbare Gefahr mit sich: Schlafstörungen.

Das sehr helle LED Display führe nämlich dazu, dass der Körper nicht genügend Melatonin produziere, um gesund schlafen zu können. Andere eBook-Reader, wie z.B. das Kindle, die auf die E-Ink-Technologie setzen, seien da viel körper- und schlaffreundlicher.

Aus Erfahrung mit anderen Appleprodukten kann ich diese Vermutung übrigens nur bestätigen: Mein erstes iPhone führte dazu, dass ich die ersten Nächte damit verbrachte, das Gerät zunächst zu “jailbreaken”, um danach die nächsten Tage mit dem Durchwühlen des Appstores zu verschwenden. Insofern: Noch können wir drüber lachen. Wenn wir dann ab Ende Mai hier alle keinen Schlaf mehr bekommen, wird es weniger lustig.

Importverbot für das iPad in Israel aufgehoben

von Kacper Potega am 26. April 2010 · 0 Kommentare

Wir haben kurz darüber geschrieben, der israelische Zoll hatte bisher die Anweisung, iPads, die importiert werden sollten, zu beschlagnahmen. Diese Anweisung, und somit das Importverbot, wurde nun aufgehoben.

Offenbar hatte man befürchtet, das WiFi-Modul des iPad würde Probleme verursachen, weil in Israel ein anderer W-LAN-Standard genutzt wird. Nach ausgiebigen Tests haben sich diese Befürchtungen allerdings nicht bestätigt.

Der offizielle Verkaufsstart Ende Mai bleibt davon so oder so unberührt.

iPad Wifi mittels iPhone in iPad 3G verwandeln

von Dirk Baranek am 24. April 2010 · 2 Kommentare

In diesem Video kann man sehen, wie ein Nutzer namens John Chow mit einem iPad ohne 3G und einem iPhone online geht. Allerdings bedarf es dazu der App MyWi, die nur auf einem iPhone installiert werden kann, das einen jailbreak hinter sich hat.

Kleiner Rundumschlag, was es sonst noch so an interessanten Meldungen und Berichten im Web rund um das iPad gibt.

Was kann das Connection Kit?
Ein Frage, die sich viele stellen im Moment: wie krieg ich denn jetzt Daten auf das iPad OHNE iTunes? Da das iPad nicht mit einem USB-Eingang ausgestattet ist, bietet sich zur Lösung das Connection Kit an. Da besteht aus zwei Adaptern, die in den Dock-Eingang gesteckt werden. Was man damit alles machen kann und was nicht, hat sich Engagdet Deutschland näher angeschaut. Fazit: Anschluss digitaler Kameras ist größtenteils kein Problem, Audi-In und -Out ebenso, normale USB-Sticks oder Festplatten werden aber nicht erkannt. Jetzt fehlt nur noch der Test mit Anschluss an einen Beamer …

Denon: mobile Player integrieren
Roland Krüger ist Produktmanager bei Denon, einem Elektronik-Hersteller unter anderem von AV-Receivern. Bei zukünftigen Entwicklungen in diesem Produktbereich sieht Krüger die Hauptaufgabe seines Unternehmens in der “Integration von mobilen Geräten wie iPhone und iPad in das Heimkino. Gerade bei den AV-Receivern wird das immer wichtiger. Immer mehr Inhalte sind ja auch im Internet verfügbar, um in die Heimkinos integriert zu werden.” (Interview bei Digitalfernsehen)

Heise: iPad einfach anders
In der neuen Ausgabe des IT-Magazins c’t gibt es eine 14-seitige Strecke über das iPad. Online nur teilweise lesbar. Fazit der faszinierten Tester von Heise: Das iPad ist einfach anders. Zitat: “Man wischt durch die Startbildschirme, navigiert durch die vorinstallierten Apps, blättert in einem E-Book. Ein ganz anderer Bezug als am Desktop-PC oder Notebook entsteht da zu den Inhalten, man hält sie unmittelbar in den Händen, ohne den Umweg über Maus oder Tastatur. Das funktioniert nur deshalb so gut, weil das iPad blitzschnell auf jede Eingabe und Bewegung des Anwenders reagiert.

Pages im Test
Alexander Trust, Chefredakteur bei Machnotes.de, hat sich Pages auf dem iPad näher angesehen, die Apple-App zur Textverarbeitung. Der Test fällt mit Einschränkungen zufriedenstellend aus. Trust schreibt: “Trotz der Anpassung an den Touchscreen merkt man Pages für iPad aber an, dass es nicht nur spielerisch leicht, sondern manchmal eben auch umständlicher zu bedienen ist als auf dem Computer. Das Formatieren von Text wird unterwegs wohl öfter mal länger dauern als am Rechner.” Für einfache Aufgaben oder die Bearbeitung vorhandener Dokumente sei das iPad gut geeignet. Wenn man aber in freier Wildbahn komplexe Layouts erstellen will, wird es haarig. Fazit: Apple muss einiges nachbessern.

Fotogalerie: iPad vs. diverse eBook-Reader
Ganz gut gemacht hat das CNET, die zwei E-Book-Reader gegen das iPad antreten lassen. Das wird ausführlich dokumentiert mit einer Fotogalerie. Ganz interessant sind die Ergebnisse von Testern, die wirklich auf allen Geräten Bücher gelesen haben. Die Klagen, dass die Augen beim iPad ermüden, werden auch hier massiv geäußert. Jedoch: “Unsere Vielleserin bevorzugt das iPad gegenüber den beiden E-Book-Readern, allerdings nur mit extrem gedrosselter Displayhelligkeit.” Noch ein weiterer Tipp: Einfach das iPad in den Einstellungen auf invertierte Textdarstellung wechseln. Dann gibt es weißen Text auf schwarzem Hintergrund.

Bei all der Meinungsflut, die im Internet täglich über uns niederprasselt, bei der aber oft – viel zu oft – kaum eine Art der fundierten Information ersichtlich ist, findet sich ab und an doch ein Artikel, der Dinge erklärt, zeigt wie sie sind und zum Schluss noch brilliante Ideen liefert.

So beispielsweise der Artikel Embracing the digital book von Craig Mod.

Es ging heute ein wenig rum bei Twitter, ich muss, weil ich so begeistert bin, aber noch einmal darauf hinweisen. Craig Mod beschäftigt sich zunächst vorwiegend mit den typografischen Problemen der beiden beliebtesten Reader-Apps – iBooks und Kindle.app – und dem, was er als Design der schlechten Metapher (frei übersetzt) bezeichnet.

Der Autor geht aber noch weiter und kritisiert, dass Entwickler das digitale Buch bisher bloß als Abbild des “echten” Buchs betrachten, als eingescanntes PDF. Außer Acht gelassen werden bisher aber Möglichkeiten, die uns von der Digitalität geboten werden – soziale Vernetzung mit Empfehlungen, Zitatsammlungen, Individualisierung.

Dem Text möchte ich hiermit ein fettes AGREE druntersetzen und alle zum genauen, mehrfachen Lesen animieren. Es lohnt sich.

Durch einen Patzer mit Hife eines vorab veröffentlichten Entwurfs einer Pressemitteilung sind Details über den zukünftigen Datentarif der Telekom für das iPad bekannt geworden. Sollte es so kommen, wie darin mitgeteilt wird, stellt sich das Ganze wie folgt dar.

Spezialtarif für iPhone-Kunden
T-mobil-Kunden mit iPhone-Vertrag soll ein Spezialtarif angeboten werden. Für knapp 20 Euro im Monat kann man dann mit Flatrate mobil surfen. Ab 3 GB im Monat wird allerdings die Geschwindigkeit etwas gedrosselt. Für die ganz kleinen iPhone-Verträge gilt das Angebot allerdings nicht.

Tagestarif
Für knapp drei Euro pro Tag kann man bis zu 500 MB Datenmenge in diesem Tarif mobil im Web sein. Vorraussetzung ist ein Zwei-Jahresvertrag mit 30 Euro/Monat Mindestumsatz.
Ohne Vertrag kostet es knapp fünf Euro.

Monatstarif
Ebenfalls mit Zwei-Jahresvertrag und 30 Euro pro Monat Mindestumsatz gibt es einen Monatstarif für knapp 20 Euro. Der soll aber laut text nur ein Inklusivvolumen von 300 MB haben, was ziemlich wenig ist.

Micro-SIM-Karte
Gibt es für iPad-Nutzer offenbar kostenlos.

Keine Geräte
Da das iPad nicht telefonieren kann, wird man es bei der Telekom auch nicht erhalten.

Fazit
Hmm, also das muss man sich alles in Ruhe mal anschauen. Ein Vergleich mit anderen Anbietern scheint zu lohnen. Allerdings ist der 20-Euro-Tarif für iPhone-Nutzer bei T-mobil schon interessant.

Auf dem iPad flippern scheint zu rocken

von Dirk Baranek am 23. April 2010 · 2 Kommentare

Das in dem Video vorgestellte Spiel heißt Pinball HD, kostet 2,99 € und ist binnen eines Tages die meistverkaufte App im iTunes-Store. Das Video zeigt vor allem in der zweiten Hälfte, warum diese Flipper-Games ganz oben in der Beliebtheitsskala stehen. Die Darstellung des Spielgeschehens ist durch den Zoom-Effekt sehr dynamisch. Weil das iPad immer nur den Ausschnitt des imaginären Flippers in Vergrößerung zeigt, in dem sich die Kugel gerade befindet, wirkt das Spiel schnell. Der Sogeffekt ist enorm, wie man schon beim Betrachten des Videos feststellen kann. Das alles wird unterstützt durch eine recht realitätsnahe die Soundgestaltung. Man vergisst fast, dass man gerade etwas auf einem iPad sieht…

Wenn man sich das Video so anschaut, hat man das Gefühl: Diese Entwickler haben Spaß! Zunächst mal die simple Botschaft: Mit Penultimate kann man Notizen machen. Das Besondere: Nicht mit der Tastatur wird Text eingetippt und gespeichert, sondern mit dem Finger kann man frei schreiben/malen/skizzieren. Es lassen sich diverse Notizbücher anlegen, die dann auch wie die gebundenen Versionen funktionieren. Bedeutet, dass man die Seiten umblättert und bekritzelt mit der Fingerspitze. Radieren geht auch. Die Seiten können liniert sein, gekästelt oder völlig blank. Man kann Checkboxen anlegen und die Seiten per Mail versenden. Sogar ganze Notizbücher kann man als PDF exportieren. Brauch man wohl… Kostet 2,99 Euro.