Wir haben es im Webbrowser erlebt, das Internet besurfend. Und ich fürchte so sehr, dass es uns auch auf dem iPad bevorstehen wird. Nervige, animierte, laute, bunte, schrille, nervige Werbescheiße.
Bis heute gibt es auf unzähligen, auch seriösen, Webseiten s.g. Layer-ads oder ressourcenfressende Flashwerbung. Weder die Werbeindustrie noch die Marketingabteilungen der werbenden Unternehmen haben größtenteils also begriffen, dass Werbung im Internet besser funktioniert, wenn man dem User nicht mit dem Hammer alle Zähne ausschlägt.
Nun kommt das iPad und Magazine, die im iBook-Store oder sonstwie auf dem iPad erscheinen, müssen refinanziert werden. Und das schlimmste: Das iPad unterstützt alle möglichen Arten von Bewegung, Geräuschen und Interaktion. Ich fürchte mich jetzt schon vor den Werbern und Marketingabteilungen, die all diese Möglichkeiten auch nutzen möchte. Gleichzeitig.
Es gibt einen Grund, warum die Google Ads so erfolgreich sind. Sie gehen dem Betrachter nicht auf die Nerven. Sie fügen sich homogen ins Gesamtbild ein ohne als redaktioneller Inhalt wahrgenommen zu werden. Das dürfte auch einer der Gründe sein, warum einige Adblocker sogar eine eigene Funktion haben, die es erlaubt Werbung im Allgemeinen auszublenden, Google-Ads im speziellen aber trotzdem anzuzeigen.
Deswegen mein Appell (nicht Apple, haha … ha … ha…) an die fleißigen Bienchen, die an den ersten Magazinen für das iPad arbeiten: Nutzt diese Gelegenheit doch mal, um darüber nachzudenken, wie ihr die Werbung platziert. Denn neben den Möglichkeiten so vieles falsch zu machen, bietet Apple mit dem iPad auch so viele wunderschöne Möglichkeiten alles anders und besser zu machen als früher. Sie müssen nur genutzt werden.
