Die heutige Keynote war mehr etwas für Besitzer von iPods als von iPads. Trotzdem war für uns auch das ein oder andere leckere Häppchen dabei.

Das wichtigste davon: Im November kommt iOS 4.2. Diese Version bringt die iPods, iPhones und iPads auf einen Stand und vor allem: Es bringt die Features von iOS 4 auf das iPad. Darunter eben bereits Bekanntes wie Ordner, Multitasking, Streamen von Musik über Airport und Filmen auf das neu vorgestellte Apple TV. Aber auch: HDR-Fotos. Auf dem iPad. HDR-Fotos sind ein neues Feature innerhalb der iPhone-Kamera, das heute vorgestellt wurde. Aber was soll diese Funktion auf einem iPad? Es legt die Vermutung nahe: Da kommt ein neues Gerät. Eines mit Kameras.

Denn ich könnte mir auch vorstellen: iOS 4.2 könnte auch FaceTime aufs iPad bringen. Auf den iPod kommt es nämlich.

Eine weitere iOS-weite Neurung, die mit dem iOS 4.2 aufs iPad kommt: Das Game Center. Ein Mini-Social-Network für Spieler. Highscores vergleichen, Multiplayer Matches gegeneinander spielen und was man sich darunter eben vorstellt – das Feature ist ja länger bekannt und jetzt wird es endlich implementiert.

Ebenfalls neu wird Ping sein – eine last.fm-ähnliche Community rund um Musik, die bei iTunes sowie den Musikabspielfunktionen auf iOS-Devices integriert sein wird.

Damit wären wohl viele der Punkte von meiner Wunschliste abgehakt.

Gewünscht hätte ich mir nur noch einige Infos zu iAds. Darum war es still in letzter Zeit, was die Vermutung nahe legt, dass es nicht so läuft, wie gewünscht. Aber das weiß man ja nie.

Mehr Infos zu den iPods gibt es drüben bei Mashable.

Wie ich mit dem iPad reiste, Tag 8

von Dirk Baranek am 31. August 2010 · 6 Kommentare

Mit dem iPad unterwegs. Habe ja jetzt eine Tasche … Nee, im Ernst, zum einkaufen schleppe ich das Ding nicht mit, aber als Begleit-Gerät bei einem kleinen Ausflug, warum nicht? Jedenfalls heute nix baden und Strand, sondern 30 Kilometer mit dem Auto nach Orihuela. Ist eine uralte Stadt mit historischem Stadtkern, in die in den letzten Jahren eine Menge Sanierungsmittel versenkt wurden. Wollten wir uns mal anschauen, wie es so geworden ist.

Das iPad ist bei so einer Aktion zunächst mal Navigationsding. Wie schon mal erwähnt, nutze ich gerne die mitgelieferten Google Maps – heißt “Karten” auf dem iPad. Musste ich Frau R. Recht geben, als sie auf dem Beifahrersitz etwas genervt meinte, da stehe nirgendwo Maps oder Google Maps. Ich hatte sie gebeten, mal die Karte aufzurufen, die ich mal am Abend vorher angesehen hatte. Also gut in die Stadt reingekommen (wieder raus auch sehr gut übrigens mit dem wandernden blauen Punkt). Später waren wir mal total desorientiert, wo denn jetzt das schnieke Hotelrestaurant wieder ist, das wir zuvor herum latschend entdeckt hatten. Alles prima geklappt.

Ansonsten im Restaurant (siehe Foto) versucht rauszufinden, ob es im Ort einen Zara Home gibt. Gab’s nicht, sind wir eben noch nach Torrevieja gefahren, um diese flotte, spanische Kette für Heimtextilien aufzusuchen.

Frau R. hat im Café eine dreiviertel Stunde mit KnowHow2 HD totgeschlagen, während ich in der Gegend rumgekuckt habe. Der Schuster hatte nämlich doch erst um 17:30 Uhr offen und nicht um 16 Uhr. Egal, ich schaue gerne in menschenleeren Fußgängerzonen auf verrammelte Läden. In spanischen Innenstädten ist die Siesta durchaus noch weit verbreitet. Bedeutet: inhabergeführte Geschäfte haben zwischen 14 und 17 Uhr geschlossen. Na gut, hängen wir halt da rum, pff. Vielleicht sollten wir als nächste mal was zusammen auf dem Ding spielen? Ne Empfehlung jemand?

Mehr Fotos hier in einem Album bei Flickr. Fotografiert mit Canon EOS und mit iPad hochgeladen und betextet. Album

Keine Lieferschwierigkeiten mehr beim iPad

von Kacper Potega am 31. August 2010 · 0 Kommentare

Eigentlich erfreulich, dass die Nachfrage nach dem iPad so groß war. Erfreulich auch, dass sie es noch immer ist. Am erfreulichsten ist aber, dass die Lieferung des Geräts nach Bestellung mittlerweile nur noch 24 Stunden dauert.

In den ersten Wochen nach der Markteinführung war der Andrang auf das iPad so groß, dass Käufer teilweise mehrere Wochen auf ihr Gerät warten mussten. Bis zum Ende des Jahres soll Apple 7,5 Millionen iPads verkaufen, nächstes Jahr sollen es sogar 9 Millionen werden. Die seite “iSuppli” schätzt, dass Apple den Tabletmarkt bis 2012 beherrschen wird – vor allem wegen des Mangels an ernstzunehmender Konkurrenz.

Apple fällt in letzter Zeit immer häufiger durch Lieferschwierigkeiten auf. Auch beim iPhone 4 gibt es bis heute, seit der Einführung im Juni, Schwierigkeiten bei der Lieferung – vor allem die weißen Varianten machen Apple zu schaffen.

(Quelle)

Wie ich mit dem iPad reiste, Tag 7

von Dirk Baranek am 30. August 2010 · 6 Kommentare

Wie angekündigt heute eine Tasche gekauft. Die alte war einfach – zu alt. Aus der Form gegangen, labberig, nicht mehr schön. Eigentlich gehe ich gerne ohne Tasche durch die Welt, aber jetzt mit dem iPad, da muss was her. Aber wie soll die gestaltet sein, meine neue iPad-Tasche?

Sie muss ein paar Funktionen erfüllen

- das iPad muss bequem reinpassen, mit dem Case von Apple.
- da müssen noch mehr Sachen rein: Portmonee, iPhone, Schlüsselbund, Brillenkram, Rauchwaren – was man halt so an lebensnotwendigem Zeug mit sich rumschleppt.
- so groß wie nötig und so klein wie möglich, logisch
- einigermaßen nett aussehen.

Wie richtig vermutet, war ich mit den Lederwarenherstellern aus der Region gar nicht so falsch dran. Das Stück, das heute in einem Laden in der Habanera von Torrevieja entdeckt wurde, kommt aus Valencia. Bei der Habanera handelt es sich um eine Mall mit den bekannten Markenshops für Kleidung, Schuhe und Sportsachen. Tara, Pull&bear, bershka usw. Solche Malls gibt es in allen großen spanische Städten und wer Gelegenheit hat, fährt mal dorthin, um sich mit Sachen einzudecken.

Also da durch die Mall gelaufen, Tasche irgendwann entdeckt. Größe ist optimal, passt noch mehr rein, als nur das iPad. Es gibt einige verschließbare Innentaschen und hier noch was und dort. Gepolsterter Gurt. Sicher, vom Style her eher etwas seriös, was solls. Passt zu mir, hrhrhrhr.

Preis: 32,90 Euro

Sorge bereitet mir eine Sache, die ich erst gar nicht bedacht habe. Denn die Abdeckklappe wird durch einen eingebauten Magneten vorne fixiert, kein Druckverschluss. Ist natürlich super praktisch. Aber nun frage ich mich: kann das Magnetfeld das iPad beeinträchtigen? Weiß da jemand was?

Wie ich mit dem iPad reiste, Tag 6

von Dirk Baranek am 29. August 2010 · 2 Kommentare

Am Strand. Ich blogge jetzt am Strand. Zwei blaue Liegen gemietet mit Schirm und mal den ganzen Tag zugebracht zwischen Sand, leichter Brise und einpaar Leuten. Gar nicht so voll heute, am Sonntag Nachmittag, es verteilt sich. Die Brandung ist ordentlich, man kann sich entspannt in die Wellen stürzen.

Der Strand ist ja an sich eine iPadfeindliche Umgebung. Sand, Wind, Wasser, Salz, Sonnencreme – das alles vermengt sich gerne zu einem brisantem Schmier. Den mag weder die Glasoberfläche noch die Elektronik. Deshalb befindet sich das Gerät in einem Aquapac. Hatte ich im Blog schon mal vorgestellt. Ein staub- und wasserdichter, flacher Beutel aus kräftiger Silikonartiger Folie. Da drin ist das iPad jedenfalls mal sicher vor dem Kram. Tippen und wischen kann man auch durch die Wabbelfolie. Etwas gewöhnungsbedürftig und ungenau, aber tut soweit perfekt.

Die Darstellung auf dem Display kommt allerdings an ihre Grenzen. In der prallen Sonne sieht man nur etwas, im Schatten ist es ausreichend. Aber wer sich hier in die Sonne setzt, riskiert fast sein Leben…

Ein bisschen Websites geschaut, einen Tweet abgesetzt, Musik gehört. Und immer wieder den Blick schweifen lassen auf die wogende Glitzerfläche bis zum Horizont. Ferien halt.

Wie ich mit dem iPad reiste, Tag 5

von Dirk Baranek am 28. August 2010 · 0 Kommentare

Ich bin nicht allein unterwegs, sondern mit Frau R.. Die Herzensdame nutzt das iPad inzwischen wie selbstverständlich auch für ihre Zwecke. Fast könnte man meinen, das Gerät sei den ganzen Tag am laufen, aber so ganz ist das nicht. Besser mal ein wenig Abstand vom Alltagsgeschäft.

Egal, hier jedenfalls, das was Frau R. mit dem iPad macht.

Sodoku spielen.
Sodoku Tablet heißt die App, die ich mal gratis geladen hatte. Funktioniert ziemlich gut, so ihre Aussage. Sie hat da schon Stunden davor zugebracht. Hier sporadisch.

Spanisch nachschlagen.
Wir können zwar beide fließend Spanisch, sie ist da aber ambitionierter und holt sich Neuerscheinungen spanischer Sprache, Bücher, libros. Im Apartment ist allerdings das Wörterbuch verschwunden und ab und an braucht selbst der Profi ein Nachschlagewerk. Dafür hält nun PONS.eu her, per iPad. Sie schwört drauf. Muss also fast perfekt sein.

Mails.
Sie hat einen privaten Account bei Strato. Da wird reingeschaut via deren Communcator, also Webmail letztendlich. Ich war zu faul, diesen POP3-Account vorm Urlaub zu installieren. Bei aller Liebe …

Mit spitzen Fingern fasst sie das Gerät leider zumeist an. Grund: Ich habe das iPad bisher regelmäßig in dieser Apple-Hülle. Darauf reagiert sie allergisch. Gerötete Haut an Händen und Armen, Juckreiz. Habe es selbst gesehen. Bei mir keine Reaktionen dieser Art, aber ich frage mich schon, was für einen Chemiekram uns Apple da andreht.

Wie ich mit dem iPad reiste, Tag 4

von Dirk Baranek am 27. August 2010 · 7 Kommentare

Puh, die Hitze. Hat grad 34 Grad im Schatten und da ist man froh, zwischendurch in den Pool da unten zu springen. Heute Vormittag erstmal in der Stadt gewesen, iPad dabei. Suche nämlich noch eine Tasche dafür, mal sehen… Hier in der Region gibt es eine gut entwickelte Lederwarenindustrie. Deshalb: Schuhe immer in Spanien kaufen. Die haben auch Chic, teilweise. Bin gespannt, was die bei Taschen draufhaben, aber noch nichts gefunden.

Jedenfalls unterwegs im Supermarkt iPad gezückt, weil unklar war, was denn nun diese Pastete Pate de Jabugo genau ist. Gegoogelt und schon in den Ergebnissen gesehen, deutschsprachig übrigens, dass es sich um eine Leberpastete des Iberico-Schweins handelt, eine alte Rasse, die im Naturpark den Wald umpflügt, so wiederum das Etikett Kein Scherz! Gekauft.

Gestern und heute weiter Fotos gemacht. Auch die digitale Spiegelreflexkamera eingesetzt und wie auf dem Foto unten zu sehen, an das iPad angeschlossen. Die Kamera wurde umgehend erkannt bei Aufruf der Foto-App. Importieren klicken und schon wird neuer Ordner angelegt. Es gibt dort inzwischen zwei Ordner: Alle importierten und Zuletzt importiert. Ich finde derDatenaustausch geht sehr flott. Pro Foto drei-vier Sekunden.

Ich habe daraus ein Album bei Flickr gebastelt, das es hier gibt. Hochgeladen zu Flickr, das Album angelegt usw. habe ich ehrlich gesagt mit der iPhone-App von Flickr. Denn ich habe Flickstakr drauf, aber damit kann man wunderbar sich auf Flickr umsehen, aber hochladen? Geht das irgendwo? Habs nicht gefunden.

Ansonsten? Das übliche Katastrophenmanagement. wenn man nicht zuhause ist, passiert prompt was, bei dem Organisiererei, Absprache etc. erforderlich ist. Nix schlimmes, keine Sorge. Jedenfalls wurden E-Mails verschickt, Webseiten konsultiert, per Skype telefoniert. Ja, genau, telefoniert. Mit der Skype-iPhone-App. Bild hat man nicht und das leuchtende Brett liegt vor einem auf dem Tisch, man spricht in dessenRichtung und hört und alles. Etwas ungewohnt, jedoch ziemlich gut.

Wie ich mit dem iPad reiste, Tag 3

von Dirk Baranek am 26. August 2010 · 3 Kommentare

Also weiter mit der iPad-Bloggerei aus dem Feriendomizil an der Costa Blanca, jetzt mit Prepaid problemlos online. Morgens nach dem café con leche einen kleinen Durchgang gemacht, was so an Mails ist, was auf Twitter und Facebook in meinen Accounts passiert ist, was hier im Blog geschieht. Danke für die netten Kommentare und Tipps, die ich mit der WordPress App moderiere, kein Problem.

Zurück zum Fotothema. Habe mir Photogene geholt. Ist nett, bietet viele Möglichkeiten die Fotos zu bearbeiten, aber, hey, das mit dem Skalieren habe ich ums Verrecken nicht gefunden. Wo soll das sein? Außerdem: Warum legt die App bearbeitete Bilder nicht schön auf dem iPad ab? Blicks irgendwie nicht.

Also den Cropulatur geholt. Kostet 0,79 Euro und kann das wirklich. Verkleinert proportional nach freien Vorgaben. Legt die bearbeiteten Bilder im Archiv ab, auf das ich mit der WP-App zugreifen kann.

Hier jetzt also vier erste Fotos.
Blick vom Balkon des Apartments aufs Meer und dieAnlage mit dem Pool. Der Tourismus hier ist nicht von großen Hotels bestimmt, sondern von solchen Anlagen mit Eigentumswohnungen. Besitzer sind zu zwei Dritteln Spanier, meist Großfamilien aus Kastilien. Ansonsten noch Deutsche, Engländer, Skandinavier.

Das Haus steht in Elche. Baujahr ist mir nicht ganz klar, vermute so um 1910. Ist so eine Art hispanischer Neoklassizismus, noch halb im Jugendstil verfangen. Mit diesen Simsen, diesen Säulen und dem ganzen Kram, ist das Haus fast so ein Abziehbild für die Gestaltung dieser ganzen Apartmentdinger.

Dann war ich im kleinen Laden nebenan, habe Croissants gekauft und spanischen Tageszeitungen. Ich liebe Lokalzeitungen, wenn ich vor Ort bin. Wir sprechen ja ziemlich gut Spanisch. Wers lernen will kann das übrigens auf unserer Seite eSpanien.de. Wir haben einen kostenlosen E-Mail-Service.

Zuletzt noch ein LKW mit bombonas, Gasflaschen. Wer mit Gas kochen will, macht das so. Mit Gasleitungen hat es Spanien nicht so …

3 Wünsche für die nächste iPad-Generation

von Kacper Potega am 26. August 2010 · 13 Kommentare

Die Konkurrenz schläft nicht. Das ist gerade im Tablet-Markt noch nicht so ersichtlich, richtig gute Konkurrenz fehlt nämlich noch, aber man will ja für die Zukunft gerüstet sein. Und mit “man” meine ich hier Apple und mit “Zukunft” meine ich hier: Möglichst bald, bitte bitte bitte!

Und weil ich das iPad viel nutze, habe ich auch viel zu meckern. Im folgenden begrenze ich mich auf eine Liste von 3, in der Reduktion liegt nämlich die Kunst. Ich hoffe Apple hakt sie ab. Und natürlich: Über eure Top 3 Wünsche an die nächste iPad-Generation über Facebook, Twitter und natürlich hier in den Kommentaren freuen wir uns auch!

1. Frontkamera
Eine echte Kamera vermisse ich nicht wirklich und kann die Diskussion von “damals”, als das iPad eingeführt wurde, gar nicht verstehen. Aber jetzt, wo es Facetime gibt – her damit! Und eine Möglichkeit Menschen ohne Mobilfunknummer anzufacetime-en bitte gleich mit.

2. iOS 4 Funktionen
That’s right! Multitasking und Ordner. Pronto! Und zwar auch auf meinem “alten” Gerät.

3. Dateien aufspielen durch Drag & Drop und/oder WiFi
Ich weiß – das ist am unrealistischsten. Aber ebenso sehr wie unrealistisch das erscheint, so sehr wünsche ich mir das auch. “Mal eben einen Film aufs iPad laden” ist bisher nämlich eine Tortur, wenn man das Gerät nur selten anschließt. Denn man muss es: Anschließen. Dann erstellt iTunes ein Datenbackup, dann synchronisiert er alle von mir gekauften Apps und dann fängt er erst an den Film aufs iPad zu kopieren. In der Zeit hätte ich die Hälfte davon bereits sehen können. Da gibt es mit Sicherheit eine elegantere Lösung, Apple. Bitte zeigt sie uns.

Das war es dann für heute mit meinem Gemecker. Ich freue mich auf eures!

Wie ich mit dem iPad reiste, Tag 2

von Dirk Baranek am 25. August 2010 · 8 Kommentare

Also weiter mit der iPad-Bloggerei aus dem Urlaub in Spanien – Reise ist es ja eigentlich nicht, wie fahren ja nicht von Ort zu Ort, sondern halten uns an einem auf.

Zunächst mal Nachtrag zu gestern. Nachts hatte ich noch die Astronomie-App Star Walk ausprobiert. Erwähnenswert daran, neben der begeisternden Funktion an sich, Infos über den Sternenhimmel zu bekommen: es funktioniert auch ohne Netz. Denn der GPS-Sender, den man ja braucht, um die Position zu bestimmen, auf deren Basis die Daten angezeigt werden, tut auch ohne Internetverbindung seinen Dienst…

Wie gestern angekündigt, haben wir uns heute eine Prepaid-Karte von einem spanischen Anbieter geholt. Es handelt sich um Orange, der einen Tarif “prepago” fürs iPad offeriert. In dem kleinen Laden in Elche passte das auch alles. Personalausweis reichte, noch nicht mal eine spanische Adresse wollte die nette Dame. Karte kostete 20 Euro. Dann auch gleich noch für einen Monat die Flat draufgeladen, machte weitere 35 Euro. Sofort im Laden die SIM eingebaut, Pin eingetippt, Kontakt zu Orange war sofort hergestellt.

Test: Irgendeine Webseite aufrufen. Ergebnis negativ! “Es konnte keine Verbindung zum mobilen Datennetz hergestellt werden” poppte als Fehlermeldung im blauen Kasten auf. Nun gut, mal ein paar Minuten warten, vielleicht ist das Guthaben nicht sofort freigeschaltet. Um die Ecke ins Café auf dem idyllischen Platz in der Altstadt, mal einen Cortado trinken (Espresso mit Schluck Milch “gekürzt”). Test, negativ. Test, negativ. hmm, Frust, woran kanns verdammt liegen? Zurück in den Laden.
“Ja, haben Sie denn die Einstellungen angepasst an Spanen?”
“Wie, das iPad ist überall gleich, da gibts nix.”
“Moment.”
Sie telefoniert, reicht mir das Handy, bin jetzt verbunden mit Operador Tecnico. Ein Segen hatte ich schon vorher das iPad auf Spanisch umgestellt, denn die Dame am anderen Ende der Leitung führt mich jetzt durch die “Einstellungen/ajustes”.
Hinein in “Mobile Daten” und weiter in “APN-Einstellungen”.
Drei Datenfelder sind da: APN-Name, Benutzername, Kennwort. Es ist alles leer.
Rein müssen: Internet, Orange, Orange.
Muchas Gracias, esta operando! Es funktioniert! Verdammte Hacke!!!

Jetzt also richtig online hier. Geschwindigkeit ist in Ordnung, Signal-Stärke optimal. Habe 5 Balken.

Deshalb kann ich jetzt auch Fotos posten. Kommen vom iPhone aufs iPad mit dem Kamera-Adapter. Sausen in nullkommanix rüber. Das hier habe ich beschnitten mit Photoshop Express. Verkleinern kann man damit ja merkwürdigerweise nicht. Müsste man aber, da die WordPressApp nur Originalgrösse postet, hoffe das kommt okay so. Frage: Welche App sollte ich mir zum beschneiden holen?

[PS: Beitrag heute auf Pages getippt. Geht besser. Man kann Schrift größer machen, Laufweiter auch übersichtlicher. Resultat sind hoffentlich weniger Tippfehler.)

Orange Spanien iPad